ARM will Intel mit Mehrkern-Chips angreifen

Prozessoren Der Chip-Entwickler ARM will mit neuen Prozessoren Märkte angreifen, die heute hauptsächlich von Intel, AMD und auch IBM beliefert werden. Die Grundlage dafür soll die Cortex-A9-Architektur bieten. mehr...

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nur fehlen doch für die arm-cpus erstmal die betriebssysteme... muss doch alles dafür optimiert / programmiert werden... was nützt einem die hardware, wenn es keine software dafür gibt... oder hat arm ltd. eine x86 / x64 lizenz?... glaube nicht, oder?
 
@klein-m: Die Portierung scheint (?) nicht allzu kompliziert, denn immerhin besitzt z.B. ja das iPhone einen ARM Prozessor und das darauf laufende iPhone OS ist ein angepasstes Mac OS X ...
 
@klein-m: Wäre interessant gewesen, davon etwas mehr in der News zu erfahren, da muss ich dir zustimmen.
 
@klein-m: Betriebssysteme für ARM? Linux, BSD, Windows CE, OS X... Such dir eines aus.
 
@JK_MoTs: OS X ist nur ein angepasstes FreeBSD und davon gibt es halt schon lange eine ARM-Version.
 
@TiKu: Danke, so im Detail wusste ich das nicht. :)
 
@klein-m: Wieso Linux läuft darauf, z.B. Ubuntu 9.04 unterstützt bereits ARM Prozessoren. Fehlt eigentlich nur noch Microsoft, aber die halten es bisher nicht für nötig, da ARM Prozessoren bisher noch in der Minderheit sind (bei Netbooks & PCs)
 
@Shiranai: Windows CE und Windows Mobile läuft mit ARM
 
@klein-m: Recht interessant zu dem Thema der 3te Absatz:
http://www.linux-community.de/Community/Meinungen/Windows-XP-fuer-ARM-Ja-bitte!
 
@Shiranai: Debian unterstützt ARM schon sehr lange, damit auch alle Distributionen die darauf aufbauen, eben auch Ubuntu
 
@c80: Naja aber wer will den Win Ce oder Win Mobile auf einem Netbook. Also hier wäre man wohl immer mit Linux besser bedient.
 
danke für die antworten, nun bin ich etwas schlauer... doch es reicht ja nicht nur das os, auch weitere software muss ja noch erhältlich sein, wenn die cpu in netbooks verbaut werden soll... man hat ja kein netbook, nur um ein os darauf laufen zu lassen...
 
@Shiranai: und genau da is das geld zu holen! bei firmen, normalusern und gamern welche meist nen Windows rechner haben.
 
Das größte Problem bei der Portierung von x86 auf ARM ist, dass man für jede der Programmiersprachen (für die gängisten gibt es sicherlich welche, bei Windows bräuchte man jedoch z.b. welche für C'sharp') einen Assembler braucht.
Programme, welche nicht direkt auf die Hardware zugreifen (Sensoren, Ports, what ever) müsste man 1:1 einfach nur neu, eben für ARM assemblieren.
Beim OS wird es aufgrund der HAL (Hardware Abstraction Layer) und damit auch anzupassenden Hardwaretreibern etwas komplizierter. Ist das OS intelligent strukturiert, und die meisten Hardwarefunktionen liegen Code-technisch nicht über den gesamten Sourcecode verteilt, müsste dies auch vergleichsweiße schnell durchführbar sein. Leider unterscheiden sich die Architekturen noch in ner Menge anderer Kleinigkeiten. Die aufzulisten wäre aber ne lange Geschichte.
Kurz um: Wenn das OS läuft, müssen die meisten Programme nurnoch für ARM neu kompiliert werden.
 
@Chemist: Mal ein Kommentar mit Qualität!! Danke :)
 
@Chemist: C'sharp' wird sowieso zur IL (Intermediate Language) kompiliert und nicht zu etwas plattformspezifischen. Man bräuchte hier nur ein .NET-Framework samt JIT-Compiler für ARM. Und oh Wunder: Das gibt es längst (.NET Compact Framework).
 
@klein-m: Macht euch keine sorgen um ein OS von Microsoft... Microsoft experimentiert schon mit ARM Prozessoren herum, eventuell kommt auch Windows 7 später für ARM prozessoren raus (steht aber noch nicht genau fest). Außerdem waren Singularity usw. nur anfänge für Tests, Mircosoft wird in ein paar Jahren auf Managed Betriebssysteme setzen wo nur der Hardware nahe teil jeweils den Prozessorarten angepasst werden muss, die restlichen programme sind Managedcode und laufen dann Problemlos auf arm, x86, x84 usw. usw. Microsoft baut jetzt schon auf ein OS wo Linux, MacOS usw. nicht mithalten kann. da Microsofts OS später total managedcode ist und keine probleme mit anderen prozessoren hat nicht so das man für arm und x86 sich eine andere binäre datei laden muss.
 
@TiKu: So direkt ist das nicht ganz richtig! MacOS X fehlen viele Sicherheitsfeatures, die das original FreeBSD enthält, MacOS X jedoch nicht. Liegt auch am Kernel, denn MacOS X enthält nicht den echten FreeBSD Kernel, sondern die FreeBSD Abstammung des Kernels kommt über den "Umweg" Carnegie Mellon University, die den Mach Kernel entwickelte. Mach wurde urprünglich innerhalb des 4.2BSD Kernels gehostet. Inzwischen ist es aber zu einem Standalone Kernel weiterentwickelt worden. Apple hat dann den Mach Kernel genommen und den Mach Kernel wiederum mit FreeBSD verheiratet und nennt das ganze XNU. Nun fehlen aber dem XNU einige Sicherheitsfeatures gegenüber dem FreeBSD Kernel. Außerdem ist solch ein Microkernel, was durch die Mach Kernel Abstammung kommt, Systembedingt etwas langsamer, gegenüber dem FreeBSD Kernel. Falls also irgendjemand einen Flamebait Microkernel vs. Monolitischer Kernel lostreten möchte, hier wäre die Gelegenheit. Nicht unerwähnt sollte jedoch bleiben, das die Kernel, die heutzutage verwendet werden, das Laden von Modulen unterstützen, so monolitisch sind also heutzutage weder FreeBSD noch Linux Kernel, als das man da nicht während des Betriebs Kernelmodule laden könnte. Bei FreeBSD natürlich nur, wenn die FreeBSD Sicherheitsfeatures ungewolltes Nachladen von Kernelmodulen oder auch nur die Uhrzeit manipulieren mit dem sysctl kern.securelevel nicht verhindern.
 
Gelöscht. Das ist sehr eigenartig: unter drei verschiedenen Betriebssystem, darunter auch Windows, musste ich jetzt schon erleben, dass sich Posts im Winfuture Kommentarbereich unerwünscht multiplizieren. Und ich habe nicht das "GO!" Knöpfchen mit Doppelklick bearbeitet! Der Browser war jeweils der aktuelle 3.5er Firefox.
 
@FlowPX2: mir geht es nicht um ein os von ms... kenne halt den arm nur aus dm nintrendo ds und handys... das nun pc-os damit auch hantieren können, war mir nur halt neu...
 
@klein-m: Die wollen also Intel am langen ARM verhungern lassen. Soso...
 
@Fusselbär: Will keinen Flamewar heraufbeschwören...aber du sprichst hier nur von Micro vs Monolith...wie steht da ein Hybrid(NT) dagegen? Ist nur INTERESSEHALBER...bitte keine virtuelle Schlägerei
 
@borizb: Nur, die Realität unterscheidet sich von Träumen.
 
@bluefisch200: Hybridkernel sind der Versuch die Geschwindikgkeitsnachteile vom Microkernel auszugleichen, zum Beispiel in dem die Interprozesskommunikation (IPC) in den Kernel verlegt wird, der aber trotzdem noch nicht so viele Funktionen besitzt, um als monolithischer Kernel zu gelten. Auch unter MacOS X wird natürlich alles getan, um den Systembedingten Geschwindigkeitsnachteil aufzuholen, so wird zum Beispiel ein Teil der Gerätetreiber in den Kernel eingebunden. Praxis ist, dass sich monolitische Kernel mit nachladbaren Modulen und Microkernel mit aus Geschwindigkeitsgründen in den Kernel hinein verlagerten Funktionen, sich einander quasi annähern. Wie sich der wahre reine Weg des GNUs mit dem in aktiver Entwicklung befindlichem HURD entwickelt, bleibt wohl abzuwarten. Man darf wie immer gespannt auf bevorstehende HURD Veröffentlichungen sein: http://www.gnu.org/software/hurd/hurd.html
 
Wenn die erst 2010 Produk-Samples an die Hersteller verschicken, wie geht das dann mit der Vergabe der Produktionslizenzen noch im Q4/2009? Vorher weiss doch kein Hersteller ob er überhaupt die CPU verwenden kann/will (sprich Q1/2010)!? Da ist doch die Zeitliche Abfolge recht komisch.
 
@The Grinch: vielleicht wurde im artikel der software-hersteller gemeint und nicht der hardware hersteller. aber geb ich dir recht, ich hab das zahlenwirrwar in bezug auf die herstellersamples auch nicht so recht verstanden... ist abend, bin müde :)
 
Die sollen sich mit AMD zusammen tun ! =D
 
@Dario: Ich finde es witzig das es so viele AMD Sympathisanten gibt ^^ Ich selbst bin auch einer und frage mich oft ob ich nicht Intel sympathischer finden würde wenn AMD der große Macker wäre.. Es liegt wohl an der Natur des Menschen sich bei dem rebellischem kleinen "Wadenbeißer" wohler zu fühlen als beim großen bösen Konzern!
 
@emitter: Oh nein. Dann bin ich kein Mensch. Denn ich fühle mich seit der Ablösung meines Athlon64 3200+ bei Intel pudelwohl. Muß ich mich wohl irgendwie transformiert haben ^^
 
@emitter: Ehrlich gesagt, bin ich auf Intel umgestiegen, nachdem AMD ein riesen Sockelchaos verursacht hat. Für mich war es die Zeit, in der AMD ihren Fanboys richtig in den Allerwertesten getreten hat. Intel ist für mich aber aus mehreren Gründen auch nicht DIE Firma, also bin ich da mal ganz Neutral jetzt. ARM strebt in den Markt auf, welchen AMD einfach vernachlässigt und sie haben eine super Technologie die AMD einfach gut tun würde. Nur denk ich mal, hat AMD nicht das Geld.
 
Generell ist es ja zu begrüßen, hoffen wir mal das es, im Desktopbereich, nicht den selben Weg geht wie PowerPC, Cyrix und anderen Versuchen, Konkurenzprodukte zu Intel anzubieten.
 
Lol, ARM wollte auch schon vor langer Zeit den Netbookmarkt an sich reißen und hat öffentlich zu Microsoft gesagt, dass sie gefälligst ihre CPUs unterstützen sollen,... und, nüscht. Dafür sind sie ja jetzt der Linux Foundation beigetreten, ob sie damit wohl die großen Marktanteile gewinnen können?
 
Wer zu laut schreit, bekommt fast immer eine auf die Schnauze:)
 
Los MS...NT lief mal auf PowerPC, MIPS, Alpha und Heute auf IA-64, x86 und x64...sollte doch kein Problem für euch sein...
 
@bluefisch200: Ist es auch nicht, nur es lohnt noch lange nicht oder wahrscheinlich niemals.
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