WSJ: Mobile Nutzung soll gebührenpflichtig werden

Internet & Webdienste Die Online-Nachrichten des Wall Street Journals (WSJ) sollen für die Nutzer von mobilen Endgeräten künftig gebührenpflichtig werden. Der Vorstandsvorsitzende Rupert Murdoch ließ sich kürzlich zu diesem Thema aus. mehr...

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rupert murdoch hat ein vermögen von ca. 4.000.000.000 us-dollar... wenn ich das geld hätte, dann würde ich schon aus kundenfreundlichkeit die "kosten übernehemn" (kosten erlassen und aus eigener tasche bezahlen)... nur noch geldschneiderei... und die reichsten leute sind "immer" die knausrigsten... echt arm... ist wahrwscheinlich alles nur ein finanzieller schwanzvergleich der oberen 10.000... "wer hat den breitesten kontoauszug"... :D
 
@klein-m: die reichsten Leute sind am reichsten, weil sie am knausrigsten sind. Durch sinnlos Geld ausgeben wird man nicht reich.
 
@elbosso: Doch, wenn andere es für mich tun.
 
@klein-m: Nunja, die Redakteure müssen auch bezahlt werden. Oder würdest du für deine täglichen 8h kein Geld erwarten?
Ob man die Zeitung auf Papier oder digital liest... das Papier macht die allerwenigsten der Kosten einer Zeitung aus!
 
@Chemist: ich glaube kaum, dass in der mobile-online-version themen bahandelt werden, welche neugeschrieben werden müssen, die von anderen, schon bezahlten redakteuren, nicht schon geschrieben worden sind... oder glaubst du, dass sich die text von der standard-online-version von der mobile-online-version redaktionell unterschieden?...
 
@klein-m & klein-m: Es ist - um es mal vereinfach auszudrücken - so, dass für jedes Produkt (in diesem Fall die redaktionell erstellten Berichte/Kommentare/Whatever) gewisse Kosten anfallen (hier: Lizenzgebühren für Bilderdatenbanken, Gehälter von Redaktueren, deren Sekretärinnen, ..., Miete für die Büros, die Büroeinrichtung, Telefon, Strom, usw. usf.). Dadurch, dass man das Produkt bearbeitet (aus den Pressemeldungen hübsche Artikel zusammenbastelt usw) sorgt man dafür, dass das Ergebnis, also das "fertige" Produkt einen höheren Wert hat als die Ausgangsstoffe (also die Arbeitszeit der Journalisten und die Materialien, die sie für ihren Artikel heranziehen und eventuell bezahlen mussten). Dann wird das ganze verkauft. Und zwar genau zu dem Preis, der dem Unternehmen am Meisten Gewinn (Kosten - Erlös aus Verkäufen) einbringt. Ob das jetzt ein Preis von 0&$8364: ist und man sich sagt, dass viel mehr Leute das Angebot nutzen, wenn es für sie kostenlos ist und durch eingebundene Werbung refinanziert wird oder ob es 10&$8364: sind, weil man sich sagt, dass dann zwar viel weniger Leute das Angebot annehmen, aber eben auch pro verkaufte Einheit mehr dafür bezahlen, das müssen die Controller in einem Unternehmen entscheiden. Und wenn Murdoch sagt, es ist rentabler, das ganze kostenpflichtig zu machen, dann hat er sich bestimmt was dabei gedacht und das nicht einfach mal aus einer Laune heraus entschieden. Und dass Murdoch nichts von seinem privaten Geld einfach so verschenkt, damit du kostenlos Zeitung lesen kannst, ist doch verständlich. Der Deutsche Bahn-Chef Rüdiger Grube stellt sich ja auch nicht von den Berliner Hauptbahnhof und drückt jedem, der in einen Zug steigt 5 Euro in die Hand, um ihm die Kosten seiner Fahrkarte zu übernehmen, obwohl er sich's sicherlich für ne gewisse Zeit lang leisten könnte. Scheiß "geiz-ist-geil"-Mentalität!
 
@klein-m: "wenn ich das geld hätte, dann würde ich schon aus kundenfreundlichkeit die "kosten übernehemn"" ... Ich kenn dich nicht, aber ich würde fast mein Auto darauf verwetten dass du genau das nicht tun würdest. Es gab mal ne schöne Reportage zum Thema Reichtum. Da wurde auch die Psyche von besonders reichen Leuten analysiert. Das schlimmste was ihnen passieren kann ist, wenn sie jemanden treffen der noch reicher ist als sie selber. Darum wollen sie auch immer mehr Geld haben, egal ob sie Millionäre oder schon Milliardäre sind. Klingt komisch, ist aber so.
 
ich weiss nicht, aber gibt es nicht genug alternativen? ok der hatte schon in den 80ern seinen zeitungskrieg gewonnen, mit seinem quasimonopol ABER der zugriff auf informationen ist heutzutage von nahezu überall möglich. wieso kein werbe finanziertes system? sollen sie zwischen die artikel "kauft brotaufstrich" banner setzen. 2$ die woche 104$ im jahr für WSJ is jetzt nicht viel aber es gäbe sicher andere modelle...mir ist das WSJ egal nur könnten andere medienkonzerne und es sich schon nen paar scharf drauf, auch versuchen
 
"Die Zeiten des gegenwärtigen Internets sind laut Murdoch vorbei." wenn ich sowas höre kommt mir das Kotzen
 
... es ist doch ganz einfach - wer für Informationen, die ihn interessieren, bezahlen will, soll das tun. Und wer nicht bezahlen will, wird garantiert eine Quelle finden, die die Informationen kostenlos bereit stellen. Das Problem für Murdoch und Co. ist die Größe des Internets, und die Tatsache, dass sie es nie kontrollieren werden ...
 
Von mir aus können sie ruhig alle Online-Zeitungen kostenpflichtig machen. Ich bitte sogar darum. Ehrlich. Vielleicht verstehen die Verlage dann mal, das die meisten Menschen die Online-Zeitungen gar nicht lesen würden wenn sie nicht kostenlos wären.
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