Zeitungsverlage fordern Schutz vor dem Internet

Wirtschaft & Firmen Die Zeitungsverlage haben die Schaffung eines so genannten Leistungsschutzrechts als Forderung an die kommende Bundesregierung ausgegeben. Mit diesem sollen "Fehlentwicklungen im Internet korrigiert werden". mehr...

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"Am Ende dieser Entwicklung könne womöglich Politikverachtung stehen" ACH, wie bitte?! DAS wundert mich jetzt aber. Ziemlich gewagte Theorie :-)
 
"Qualitätspresse" der beste Witz den ich gehört habe! "Die Zeitungen hätten deshalb die Aufgabe gegenzusteuern" und damit ist wohl die Regierungs Propaganda gemeint der wir Täglich ausgesetzt sind! ( hoch lebe die Schweinegrippe die keiner mehr mag weil sie jährlich fast eine Kleinstadt ausrottet )^^ UND wenn man uns nicht täglich auf "einschüchternste" weise warnen würde hätte Sie uns auch schon erwischt!
 
@BadMax: Der helle Wahnisinn... die Propagandamaschinerie hat angst ums liebe Geld
 
@BadMax: das am besten von unserer qualitativ hochwertigsten Zeitung mit den 4 buchstaben
 
Die Politik soll sich jetzt ein Geschäftsmodell für die Verläge ausdenken? ..Aja...
 
@Demiurg: Genau DAS hab ich mir auch gedacht. Ist ja wohl deren eigener Job, sowas auf die Beine zu stellen. Und das Urheberrecht reicht völlig aus, da muss nix verändert werden. Content-Klauer (= Urheberrechtsverletzung) wird es immer geben.
 
@Falcon1: jo seh ich auch so, die sollen halt online ihre zeitung verkaufen als pdf oder wat wees ick. Aber was die fordern is ja wohl der absolute wahnsinn. "ie Zeitungen hätten deshalb die Aufgabe gegenzusteuern. Mit professionellem Journalismus, kontinuierlicher Information, Erklären und Gewichten von Fakten seien Zeitungen unverzichtbar für die politische Meinungsbildung." genau damit hat er recht und katapultiert sich selbst ins abseits. die zeitungen schreiben oft nur müll. die berichte von zeugen die mit ihrer kamera live dabei waren und das auf ihrem blog schreiben sind oft die einzigen berichte, in denen wirklich die wahrheit steht bzw zu sehen ist. der typ soll ma runter kommen und wenn die zeitungen pleite gehen und von online nachrichten diensten abgelöst werden, die eben mit der entwicklung mit kommen dann is es halt so. das nennt man weiterentwicklung.
 
@Demiurg: GEZ für zeitngen halt ^^
 
@zaska0: genau wir führen eine medien gez für musikindustrie, zeitungsverlage, tv-sender, videoverleihe und Filmstudios ein und finazieren dadurch 40% der wirtschaft über stuern :-D

merken die eigentlich noch wie krank das ist, was die da von sich gebeben?????
 
Naja, also von "aufwendig produzierten Qualitätsinhalten" kann ja meiner Meinung nach auch nicht die Rede sein.... Die Verlagshäuser wachen jetzt gerade alle auf und merken: "Ach, es gibt ja das Internet. Damit verdienen alle ein Schweinegeld, das müssten wir doch auch hinbekommen."
 
Die Lobbyisten der Printmedien in den Deutschen Ministerien werden sich schon das passende Zensurgesetz dafür ausdenken.
 
So wie ich das verstanden habe, zieht die Bild & Co Gemeinschaft Ihre Infos doch auch nur noch über StudiVz und Co. – wer kriegt dafür Geld? Die Sache wird hier ein wenig Monoton behandelt von der Qualitätspresse :)
 
Sollen machen was sie wollen, es wird immer Informationen geben die frei verfügbar sind. Selbst wenn die ganzen dämlichen Verlage auf Kommerziell im Netz umschwenken wird es noch Portale geben die Informationen kostenlos verbreiten und viel Geld durch Werbung verdienen werden, da sich fast alle Nutzer auf diese kostenlosen Quellen richten werden. Da wird wieder ein Kampf begonnen der sinnlos und endlos sein wird.
 
Lol Qualitätsjpresse... Als ob die Bildredaktion überhaupt weiß wie das Wort geschrieben wird... Außerdem der Großteil der Zeitungsmeldungen wird doch ohnehin von Presseargenturen gekauft und dann von mehreren Zeitungen veröffentlicht.
Soviel Journalismus gehört da nicht dazu...

Und für die Politikverdrossenheit der Jugend sind die Politiker selbst verantwortlich.
 
hat eigentlich einer von euch vorrednern wirklich verstanden, um was es in dem artikel geht? nein, oder? kommt mir vor, als nutzt ihr es nur als passenden anlass, irgendwas zum thema print und internet raus zu blasen, um es mal los zu werden.
 
@MaloFFM: Na Na, nicht gleich so "schweres Geschütz" auffahren. Grundsätzlich ist die Überschrift dieses Artikels schon irreführend. Selbstverständlich ist dies ein schwieriges Thema, gerade wenn es um Kostenpflichtige Inhalte im Internet geht. Da schießt dann manch einer mit seinem Kommentar übers Ziel hinaus.
 
@MaloFFM: was gibts da nicht zu verstehen? die wollen geld für die informationen die von ihren internetseiten kopiert werden. so stehts da. und wollen das kostenlose quellen, die sie erstmal als reine copy und paste seiten abstempeln verboten werden. wer nun wirklcih wo kopiert und ob das am ende nicht eher auf eine GEZ für zeitungen raus laufen soll hat er ncht gesagt. aber denken kann sich jeder seinen teil dazu
 
@DataLohr: wie jetzt? die wollen nicht, dass die von ihnen bezahlte arbeit einfach andere quasi raubkopieren? böse zeitungen, so was von gemein!
 
Liebe Zeitungschefs, ihr meint also, es gibt noch immer zu viele Menschen die euren Kram lesen? Ihr wollt das ändern? Also bitte, dann macht das mit dem Begraben eurer Webseiten. Wollt ihr noch eine Schaufel fürs Grab? Hier, bitteschön!
 
@Fusselbär: Apropos Kram lesen, hast du den Inhalt der News gelesen oder kommentierst du mal wieder einfach am Thema vorbei? oO
 
@mibtng: Wenn die alten Zeitungen ihre ohnehin nicht besonders tollen Webseiten auch noch in reine Neppwebseiten umbauen, dann können die ihre Webseiten auch gleich ganz begraben. Es kommt nur selten vor, Qualitiät in den alten Zeitungen zu finden. Meist ist dies, was die als ihre so genannte "Qualitätspresse" schönreden wollen, eher unterirdisch und überhaupt nicht investigativ, sondern bloß Duztendware, was die bloß selbst irgend woher lieblos kopiert haben. Ich schaue zwar noch diese unterirdische "Qualitätspresse" an, es taugt aber nicht wirklich, was die da bringen. Das blinde Huhn Spiegelzeitung pickt allenfalls aus Versehen selten mal etwas bessere Körner. Auf die Illustrierte Focus kann ich gerne ganz verzichten und das T*ttenblättchen Bildzeitung hat so dolle T*tten nun auch wieder nicht, auf das ich die unbedingt betrachten müsste. Wenn diesen Zeitungen etwas fehlt, dann ist es der "Qualitätsjournalismus" mit dem die sich gerne schmücken würden! Jedoch fehlt eben genau echter investigativer Qualitätsjournalismus, denn Qualitätsjournalismus, den findet man heutzutage eher bei Bloggern, die auch anständig auf Hintergründe verlinken. Es gibt auch freie Projekte wie zum Beispiel Wikinews: http://de.wikinews.org/wiki/Hauptseite Da die alten Zeitungen schon seit einiger Jahren sich ständig verschlechtern, ist es auch gut so, das es Alternativen gibt, wenn die sich selbst ihr Grab schaufeln.
 
Liebe Zeitungschefs, dann sperrt doch eure Web-Zeitungen mit Login und Passwort zu. Nur wer bezahlt kann lesen. Ist ja nicht so das euch jemand dazu zwingt euren Sche... ähh ins Netz zu stellen. Wo nichts ist kann auch nichts gestohlen werden! Am besten ihr erfindet dann noch ein Web-DRM oder so... :-)
 
Vor allem sollten dann die Verlage auch ein Bezahlmodell schaffen, dass es ermöglicht auch ohne Abo die "lesenswerten" Inhalte ihrer Druckwerke zu konsumieren. Ich möchte es so einfach wie am Kiosk haben, halt nur virtuell Bezahlen (Kreditkarte oder so).
 
@uk82: das geht natürlich nicht, weil ja alles quersubventioniert wird. is wie im pay tv. interesse für filme, aber du darfst für die profi prostitution im profisport quasi gemischt mit bezahlen... weil ja so auch die werbung gleich zu dir mit rüberschwappt....
 
Es gibt doch den Spruch: Nichts ist so alt wie die Nachrichten von gestern. Demnach wandern Printmedien in der Regel in die Papiertonne wenn sie nicht als Einpackpapier für toten Fisch herhalten müssen. Für Nachrichten im Internet ist es eigentlich genauso. Mit dem kritisierten Content-Klau haben alte News doch erst die Chance länger als 24 Std. gelesen zu werden. Weiß garnicht was die immer rumjammern müssen. Sollen doch froh sein, dass ihre große Mühe nicht nur 1 Tag alt wird. Wie aber oben schon jemand sagte. Wer im Web präsent sein will, aber Angst davor hat das ihm was geklaut wird, sollte entweder alles wegsperren oder garnicht erst ins Web gehen. Jammerpresse.
 
Spiegel online hat doch schon kostenpflichtige Bezahlinhalte. Von denen sieht man dann auch im restlichen Web so gut wie nix. Wenn dies das Ziel ist...
 
Die ganze Angelegenheit bezieht sich wohl auch insb. auf Google News. Tja, dann schmeißt Google News halt Spiege Online aus'm News-Index raus, dafür bekommen die anderen, kleineren Seiten halt mehr Aufmerksamkeit. Wenn die kleinen Seiten dann dafür Werbeeinnahmen über Google einfahren is doch alles gut. :)

Selbst Schuld Spiegel Online, wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
 
@Janus: da gabs wohl neulich eine mehr oder weniger unabhängige studie, dass nur ein geringer bruchteil der suchergebnisse (news oder direkt google) zu aktuellen themen direkt auf die kostenlosen angebote der printmedien verweist. der rest war wohl 100% freies material. ich schau schnell, ob ich diesen (kostenlosen) newsartikel finde... wird dann reineditiert :-)
 
Mit diesem sollen "Fehlentwicklungen im Internet korrigiert werden".....fazinierend....das böse internet......scheinbar gibt es immer noch Medien die nicht verstanden haben, dass das Internet so ziemlich alles geändert hat. Viel lieber sollte man stark auf das Medium Internet gehen, die Vorteile effektiv ausnutzen, anstatt es zu verteufeln und mit Unkenntnis zu strahlen.
 
Ich sehe das Problem eigentlich woanders. Das sich so mancher möglicherweise am Inhalt einer zeitung bedient, um damit sein Internetportal zu füttern, das is das eine, das andere ist die veraltete Papierform, in der eine Zeitung erscheint und die damit verbundene Aktuallität, bzw. Bequemlichkeit. Man sollte mit der Zeit gehen und eine Art online Zeitung anbieten, von mir aus auf diversen Endgeräten lesbar. Wozu gibts denn Ebookreader und allerlei tragbaren Technik Schnickschnack? Wohl nicht, damit ich mich mit nem 2 Meter Papierteppich in die U-Bahn setze und mühsam alles lese. Auch schön wäre eine Audio Zeitung - eben eine Tageszeitung im Stil eines Hörbuches... Würde ich sofort abonnieren... für mich als Sehbehinderter wärs toll sowas zu haben. Aber solange man nur über Content Klau rumjammert (den man eh nicht aufhalten kann, solange der Klauer due Quelle angibt - da gilt es eh als Zitat) anstatt neue Absatzmärkte zu erschließen... solange der Typ inner Innenstadt inner Einkaufspassage mir immer noch ein Papierzeitungs Abo aufquatschen will - hab ich natürlich kein Interesse an solchen Inhalten... und die Politik soll diese Sturheit auch noch unterstützen... klar, was recht is muss recht bleiben, aber wie will man bitte das Internet kontrollieren bei Bezugnahme auf kostenpflichtige Zeitungsinhalte? eher absolut nicht umsetzbar...
 
"Es sei nicht länger hinzunehmen, dass aufwendig produzierte Qualitätsinhalte der Zeitungen von Dritten kommerziell genutzt werden, "ohne dass auch nur ein Cent an die Verlage zurückfließt"." Ich wüsste nicht wo Scanns von Zeitungen/Zeitschriften kommerziell genutzt werden. Ansonsten hätte er natürlich Recht. "Am Ende dieser Entwicklung könne womöglich Politikverachtung stehen. Die Zeitungen hätten deshalb die Aufgabe gegenzusteuern. Mit professionellem Journalismus, kontinuierlicher Information, Erklären und Gewichten von Fakten seien Zeitungen unverzichtbar für die politische Meinungsbildung." Er will uns also seine Meinung bilden damit wir CDU wählen?...
 
@Shadow27374: naja, es muss imo nicht mal um scans gehen, sondern für mein Verständnis - und ich weiß nicht ob ich da richtig liege - fängt es ja schon folgendermaßen an. Meine Freundin liest zb. gerne bei shortnews.de und da die Seite eigentlich von ihren Mitgliedern lebt und die Beiträge quasi nur Referenzen auf fremde Quellen sind, wird rein werbetechnisch auf shortnews schön Geld verdient und sich fremder Inhalte unter dem Deckmantel des Zitatrechts "Bild hat gesagt, dass..." bedient... Ist schon eine schwere Geschichte. Wer aber glaubt beim Abdrehen des Internet Hahns der entsprechenden Zeitungsseiten würden mehr Leute die Papierexemplare kaufen, der irrt sich wohl. Gleich wohl müsste man auch ein Forumsverbot ausrufen, damit sich keiner mehr über "Qualitätsinhalte" diskutiert, denn auch so erlangen alle kostenlos an Informationen, die eigentlich Geld kosten.
Für mich haben die Printmedien einen entscheidenden Schritt verschlafen, siehe mein obiger Beitrag.
 
@Rikibu: Ja da könntest du Recht haben vielleicht sind solche Seite wie shortnews gemeint. Aber ich hoffe das deine Freundin das nur aus Spaß liest. Denn informativ ist dort gar nichts!
 
@Shadow27374: ja sicher dient es nur der unterhaltung. danach wird sich auch anders informiert...
 
"[...] das Interesse der ans Internet gewöhnten jüngeren Generation an politischen Themen kontinuierlich zurückgehe. Am Ende dieser Entwicklung könne womöglich Politikverachtung stehen. [...]"
wie bitte ? - also die politikverachtung kann kein zeitungsjournalist bekämpfen - sodern die politiker nur selbst - aber seit der rot-grünen regierung sind doch so oder so alle partein so eng zusammen gewachsen - das man sie kaum noch unterscheiden kann. naja - und verachtung kommt wohl auch daher - das man seine wähler immer wieder anlügt ... ich sage nur mehrwertssteuer - 0% (SPD) + 2% (CDU) = 3% (SPD + CDU) - naja und wenn man sich gestern das "Duell" gesehen hat - sah man doch auch keine grossen unterschiede (ausser im mindestlohn) - aber AKWs sind selbst für die CDU jetzt schnelölst möglich abzuschalten - also wenn die grossen konzerne dann auch bereit sind ... POLITIK ist langweilig und verlogen (geworden) !!!
 
@gunfun: richtig, die Politikerverachtung wird von der Politik selbst forciert, indem man im Wahlkampf blühende Landschaften verspricht, rumbrüllt "mit uns nicht", und wenn dann das Zepter übergeben wurde, wird hinter dem Rücken des Wählers der sein Vertrauen in die Partei setzte, offensichtlich und mit voller Absicht zu enttäuschen.
Wer Politik vorbei an der Masse und vor allem vorbei an den Bedürfnissen unserer Gesellschaft macht, dafür sehr viel Geld kassiert, obendrein oftmals unqualifiziertes von sich gibt (nich war Frau Layen, Herr Herrmann, Herr Schäuble und wie ihr Volksverbrecher alle heißt), dann ist Entrüstung nun mal das Ergebnis eures Schaffens - und das vollkommen zurecht. Das man es nich allen recht machen kann, is klar, aber man sollte doch zumindest vermitteln, dass man das Volk wirklich versteht... und das gefühl hab ich im Moment auch nich...
Wer Wind säht, wird Sturm ernten... daher ist Politikverdrossenheit und diese "Politik soll mich am Arsch lecken" Attitüde an der Tagesordnung. Wenn es schlimme Zeiten sind, dann soll man die auch genau so kommunizieren und nicht mit Puderzucker besteuben...
 
@Rikibu: mir ist nur Winston Churchill bekannt - der wirklich mal davon geredet hat - das wenn er an die regierung kommt es nicht leichter und besser werden würde - sondern das man durch ein tiefes tal schreiten müsste und schweiss und blut fliessen würden ... nur einer .... aber heute wird uns ja lles erzählt - und man (die politiker) hoffen auch noch - das wir den scheiss schlucken :( - ich bin nicht Politikverdrossen - sodern parteinverdrossen !!!
 
@gunfun: Jop gibt nur noch die Piratenpartei. Mit ihr kann man wenigstens noch versuchen die Demokratie zu retten bzw. wieder aufzubauen.
 
@gunfun: das Problem ist doch, das uns seit Jahren eingeredet wird, wir müssen den Gürtel enger schnallen.... auch wenn wir mittlerweile schon ein enges Korsett tragen, was hinten mit Nieten zugetackert is, und wir jeden Euro zig mal drehen müssen, während andererseits die Versager-Manager Unsummen einstreichen. Ich will nicht sagen, dass Manager Idioten sind, aber das Verhältnis stimmt nicht. Ohne den kleinen der die physische Arbeit tut, gäbs nix zu managen... Mit anderen worten, die Masse, der Mittelstand steht einfach hilflos da, während die Rahmenbedingungen von anderen Einflussnehmern gesteuert werden. Und das sind eben nicht die Bedürfnisse der Masse, sondern nur Bedürfnisse kleinerer Grüppchen die eine Lobby haben. Und soll mir einer glaubhaft erklären, dass ein Politiker während er mit einer Arschbacke im Aufsichtsrat eines Wirtschaftsunternehmens hockt und mit der anderen in einem politischen Amt, und somit Volksvertreter, dass der zugunsten des Volkes entscheidet. Vielmehr wird er schon aus eigenem Existenzsicherungsbestreben seinen Zweitfinanzier milde stimmen, um diesen Posten, den er nach der Politkarriere inne hat, nicht zu gefährden. Das ist doch das heuchlerische an unserer Politik. Daher bin ich immer noch für viel mehr Volksentscheide und einfachere Möglichkeiten nichtsbringende Politiker einfach "zu kündigen", schließlich sind wir die Arbeitgeber der Politiker...
 
@Shadow27374: stimme ich dir zu - auch von den piraten halte ich nicht viel - aber sie sind MIT ABSTAND das kleinste übel - und wer in der TAZ das interview mit Zypries über Datenschutz und Netzsperren gelesen hat ("Die Piraten sind mir zu konservativ") der brüllt ja nur noch - und wählt hoffentlich die piraten (URL des Artikels: http://tinyurl.com/mhn8b6 )
 
@gunfun: Jedem das seine ich halte sehr viel von ihnen.
 
Hier, meine Damen und Herren, sehen wir den Grund für die Entstehung des Internet-Manifests. Schon alleine die Suggerierung, dass sämtliche ausgebildete Journalisten nur bei den Printmedien untergebracht sind und bei den Online-Verlagen nur Affen an Schreibmaschinen sitzen, find ich doch sehr lächerlich. Qualität gibts auf beiden Seiten, genauso wie blindes Abschreiben und haufenweise ungeprüfter Behauptungen. Bezüglich der Politikverdrossenheit - das liegt eigentlich nur an der Politik. Ist mir doch völlig egal, ob ich darüber in einer Zeitung lese oder auf einer Website. Was will man denn bei Zeitungen anders machen? Alles schönreden? Kanns ja auch nicht sein.
 
@Stirbelwurm: Das mit dem Schönreden ist bestimmt das was uns der Herr mit "Mit professionellem Journalismus, kontinuierlicher Information, Erklären und Gewichten von Fakten seien Zeitungen unverzichtbar für die politische Meinungsbildung." sagen möchte. Man denke nur an Bankgeheimnis, VDS, BKA-Gesetz, Zensur, RFID, Maut etc. pp alles gegen Terror... :)
 
es ist schön, dass wenigstens hier so ziemlich alle -eingeschlossen mir- einer ähnlichen Meinung sind. Auch wenn ich die Inhalte des Deutschen Privatfernsehens nicht loben kann, sollte man den Vergleich auf jeden Fall einmal ziehen. selbst die haben es ja geschafft immer noch zu überleben. auch in Zeiten des Internets. Zeitungen sollten erstmal das Potential der Onlinewerbung kennen lernen, statt zu sagen: was sich mit Printwerbung nicht finanzieren lässt, lässt sich auch nicht mit Onlinewerbung finanzieren. Es muss sich neu orientiert werden, statt zu jammern und auf die Hilfe des Staates zu hoffen. Wir wissen schon, was wir wählen müssen, damit so etwas nicht passiert.
 
Ich verstehe die Ausage nicht. "...Es sei nicht länger hinzunehmen, dass ..." und "...Die Zeitungen hätten deshalb die Aufgabe gegenzusteuern. ..." Um also Politiker, oder schlimmstenfalls die Demokratie als solches, mehr zu mögen, bzw. nicht mehr abzulehnen, soll ich dafür auch noch Geld bezahlen? ODER kann man das so verstehen das "aufwendig produzierte Qualitätsinhalte" zwar Geld kosten, Meinungsbildende Maßnahmen seitens der Zeitungen aber kostenlos sind?
 
Sicher ist der Klau von Content von guten Artikeln problematisch, aber da wären wir wieder mal beim alten Dilemma. Wann ist Diebstahl von Geistigen Eigentum wirklich Diebstahl, dann wenn ich den Artikel jemanden erzähle? Dann wenn ich meinem Freund die Zeitung gebe? Oder dann wenn jemand ein paar Zeilen im Netz verbreitet? Ich finde es schwer da eine klare Linie zu ziehen, zudem ich auch denke, dass bestimmte Zeitungen auch Gesellschaftliche Verantwortung tragen. Von mir aus kann Axel Springer seine Gebühren einführen, wer dann tatäschlich dafür zahlt hat sowieso ganz andere Probleme :)
 
nun ausserdem geht es doch der weltweiten presse (gedruckte) so - überall werden die zeitungen weniger gekauft - der wandel der geselschaft und der technik sind in den letzten 20 jahren schneller gewesen als jemals zuvor - von uns bürgern wird verlangt flexiel zu sein - uns schenllst möglich an neue arbeitsbedinungen anzupassen - tja - ihr lieben journalisten und zeitungsverleger - auch das wird von EUCH verlangt - macht den wandel mit - findet dort eure ökologische nische ... sonst ist die gute alte zeitung früher tot als wir uns das so denken ....
 
@gunfun: Als Radio und Fernsehen erfunden wurden und die Nutzung dieser Nachrichtenmedien sich verbreitete, müssten die eigentlich ob dieser Konkurenz genau so rumgejammert und lamentiert haben!
 
Das Internet lebt vor allem durch seine Gratiskultur und ist damit jedenfalls in meinen Augen urdemokratisch!

Zitat:
''Mehr als 70 Prozent der über 14-Jährigen in Deutschland läsen täglich Zeitung.'' Also das scheint mir doch arg optimistisch. Die meisten holen sich die news wohl eher aus dem Netz. Und solange es das Internet gibt, wird es auch kostenlose Newsseiten geben, mit einem mindestens ebenso hohen Qualitätsanspruch.
 
wieso muss sich das internet an alle bereiche anpassen und nicht andersrum?
wenn einfach jeder das internetzeitalter verpennt, fliegt er halt auf die fresse, pech gehabt.

neue ideen in der internetvermarktung braucht das land, nicht immer nur rumgeheule für jeden scheiss.
 
In meinen Augen bekommt man Qualitäts Journalismus fast doch nur noch im Internet. Ich bin fast 16 und benutze das Internet auch sehr oft um mich unparteilich über Politik zu informiren. Und zu dem kann man eigendlich nicht Politik feindlich sondern nur Partei feindlich sein. Und das bin ich in der Tat. (CDU)

Das den Printmedien nun die Leute wegrennen ist doch klar, sie können ja nur über Sachen von gestern berichten.
 
wieso Zeitung lesen, wo nur halbe Wahrheit drin ist, wenn ich im Internet gleich mit anderen Leuten darueber diskutieren kann (wie hier in WF zum bsp). Und man kann sich gleichzeitig verschiedene Meinungen ranholen und evtl. noch mehr Infos bekommen, die eine Zeitung aus welchen Gruenden auch immer nicht preisgeben wollte...
 
Also chinesische Verhältnisse her, das Internet gehört in die Hand des Staates.
Und was "Qualität" ist, entscheidet immer noch die Mediendiktatur. Wenn die Steuersklaven das nicht begreifen wollen, müssen sie halt wie in einer DDR-Demokratie üblich, im EU-Umerziehungslager motiviert werden.
Noch besser: alle Zeitungskonzerne verstaatlichen und Mediensteuer einführen.
Die mittelalterliche Druck-Propaganda muß über die GEZ zwangseingetrieben werden. Analog zum TV, egal ob genutzt oder nicht, es reicht, daß man eine Zeitung hätte irgendwo lesen können.
Besorgniserregend ist es, daß jüngere Generationen kein Interesse an der SED-Propaganda des Wahrheitsministeriums zeigen. Also antreten, zur täglichen Gehirnwäsche im "Todescamp der Toleranz" der rotgrünbraunen Neuen Weltordnung.
 
@quiquotquo: "schwarz" fehlt noch.
 
"Qualitätspresse" wie bild.de muss natürlich unbedingt erhalten bleiben -.-
 
Gerade wegen diesem unverschämten Lobbyismus , die nochmehr Geld für ihre eingekauften oder nur blind abgeschriebenen Presseartikel verlangen, ist das ein Grund mehr die Piraten zu wählen , die zerreissen diese unverschämten Forderuingen des Leistungsschutzrechtes der regierungsnahen BoulevardPresse sofort. Das hat rein garnichts mit Qualitätsjournalismus zu tun. Der letzte Absatz in der News ist so lächerlich das er fast schon wieder lustig ist , gerade das Internet ist das Medium Nummer 1 gegen Politikverdrossenheit der jüngeren Generation wie man aktuell sehr gut sehen kann . Das ist klar das die Boulevardpresse die Erstwählern gern für CDU und FDP ect. gewinnen würde , mit den unverschämten Forderungen das die Erstwähler für den Schrott erstmal mehr bezahlen sollen klappt das nie. Wer CDU SPD FDP wählt unterstützt diesen Lobbyismus weil dort stossen die Forderungen auf Gehör !
 
nuja, wenn sie ihr zeug nicht im internet haben wollen: nicht im internet veröffendlichen....so einfach is das! zeitungspreise sind eh unangemessen hoch und nicht gerechtfertigt! ebend wie die MI schmarotzertum!
 
na wenn da nicht einer spricht der auch alles verschlafen hat ...
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