Breitband-Kluft wird nur sehr langsam geschlossen

Recht, Politik & EU Der Breitband-Ausbau in Deutschland verläuft im Vergleich zur technischen Entwicklung eher schleppend. Die Zahl der versorgten Haushalte ist - gemessen am aktuellen Mindeststandard - seit 2005 kaum gestiegen. mehr...

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ich bin einer davon. fühle mich wieder wie zu ISDN Zeiten...
 
@chhaag: Wieder? Bist du freiwillig in ein ISDN Haus gezogen?
 
@IceSupra: Ich denke er meint eher zu ISDN Zeiten hat er kein ISDN bekommen und jetzt zu DSL Zeiten hat er zwar ISDN doch was nutzt ihm das?
 
@chhaag: Er meint vielleicht, dass er - wie ich - vielleicht DSL 768 oder 1000 oder 2000 (was ich habe) bekommt...
 
@chhaag: Ich fühl mich mit ISDN wie in "Vor ISDN Zeiten"
 
Wie haben DSL bekommen da muss man halt zusammen halten und mit Stadt und Telekom verhandeln. Hat ne Weile gedauert aber wo ein Wille ist ist auch ein weg.
 
@Satriani: bei einer neusanierung der straße wurde in meiner gegend bei der stadt angefragt ob die telekom im gleichen atemzug kabel verlegen will. die stadt hat daraufhin die telekom darauf hingewiesen um ein "kein interesse" als antwort zu erhalten. bleiben eben weiterhin 700 leute ohne breitband anschluss
 
@kirc: Würde ich genau so machen wie die Telekom. Immerhin bauen die dann alles fein aus und irgendwelche Schmarotzer-Anbieter ala Freenet nutzen dann schön die gelegte Leitung für nen Nutzungspreis bei dem die Telekom die Baukosten nichtmal in 5 Jahren wieder raus hat.

Es sollte endlich mal von staatlicher Seite eine Abgabe für den Ausbau von Kommunikationsnetzen eingerichtet werden, die sich nach Größe des Unternehmens und Anzahl der Kunden richtet. So muss dann jede Firma die Internetzugänge anbietet eine Summe X zahlen und davon wird der Ausbau per Ausschreibung in ganz Deutschland voran getrieben.
 
@kirc: da hätte ich aber mindestens mal ein leerrohr verlegt.
 
@AkiRa666: sehe ich absolut genauso!
 
@kirc: hätten vllt. mal bei Kabel Deutschland nachfragen sollen ?! oder einfach selber was verlegen und an die Tcom vermieten...Koaxkabel ist eh die bessere Technik, da geht heute schon 100 auf dem Land, wo VDSL nur 50Mbit max. auf 1 km bieten kann...(bei uns hier 32000 zu 384 !)
 
@AkiRa666: hast Du vergessen das die alten Leitungen der damaligen Deutschen Bundespost von der Telekom übernommen wurden.Diese Leitungen hat der Steuerzahler mitfinanziert. Nur das wird gerne verschwiegen.
Zum anderen lasse ich mir die neuen Leitungen von den Gemeinden und Bürgern finanzieren um dann damit Profit zu machen. Das kann es auch nicht sein.
 
@Nordwind943: Nur hast du leider vergessen dass sie seit dem auch von der Telekom ausgebaut und gewartet worden! Und warum sollte man teuer selber bauen wenn die BNetzA sagt dass die Leitungen unter Wert vermietet werden sollen? Das kann es auch nich sein!
 
@blaetti10: über das ausgebaut kann man streiten, aber das Leitungsnetz gab es vorher vom Staat.Da gehörte die Telekom noch dem Staat. Die Leitungen werden schon nicht unter Wert vermietet. Wenn das so wäre würde würden die Wettbewerbshüter schon eingreifen. Niemand wird gezwungen etwas unter Wert zu vermieten.
 
Ich habe leider auch nur DSL 1k, andere aus meinem Dorf haben DSL Lite oder noch weniger^^ Aber ist schon arm wenn im Fernsehen mit DSL 50k geworben wird und in manchen Gegenden die Leute nichtmal DSL 1k kriegen...
 
Es hat sich nur in Eigeninitiative von EPlus und O2 ein mittelmäßiges EDGE/UMTS/HSDPA-Netz gebildet, welches verfügbar ist. Da aber ein Trafficlimit von 5GB (10GB im alten Vertrag) im Monat und eine Ping von über 400ms normal ist, ist es mit Breitband nicht zu vergleichen. Über die alten Glasfaserleitungen ist durch eine zu hohe Dämpfung kein DSL möglich.
 
@DARK-THREAT: Dann frage ich mich wie die Outdoor DSLAM oder Breitband ONU betrieben werden. Richtig, durch Glasfaser.
 
Ist schon krass das sich in den letzten Jahren so gut wie gar nichts getan hat(ausser Kabel Detschland), ich finde aber die städte müssen auch ihren anteil dazu bei tragen wenn sie nicht wollen das Bürger abwandern in gebiete wo ein normal DSl standart herrscht so kotzen die kleinen städte das ihre bürger immer mehr abwander gerade die jüngeren aber im nächsten atemzug wollen sie nichts dafür tuen.
 
@303jayson: Jo, wenn man mal nach Japan schaut wo der DSL Standard inzwischen bei 1 GBit liegt, da ist Deutschland mit seinem maroden TKom DSL von 3MBit bei zu zahlenden 6MBit nicht mehr als graue Steinzeit.
 
@Antimon: In Japan liegt der durchschnitt bei 15,84MBits und am höchsten liegt Korea mit 21,26MBits...
 
@Antimon: Naja hier in Hamburg bekomme ich auch symmetrische 300Mbits bei Martens.... Nicht überall in DE ist die graue Steinzeit.
 
Bei uns in der Schweiz hat Cablecom grossflächig 100MBit aufgeschaltet :)
 
@SwissGTO: na das ist doch mal ein erster Beitrag! Sehr gut...
 
@Magguz: und KD / KBW sind bei uns auch bald so weit ! Deren Problem ist nur, dass durch den Ansturm langsam die (bei Tcom angemieteten) Backbones nicht mehr ausreichen...
 
Ich kann mich nicht beklagen. Selbst in meiner schönen und ruhigen Kleinstadt in Sachsen, die von Wiese, Wald und Seen umgeben ist, gibt es DSL 16000. Mir reicht aber schon DSL 6000, das ich von der Telekom beziehe. Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Auch romantische Kleinstädte sind gut versorgt.
 
@manja:Aber nur weil du in deinem Ort 16000 hast, heißt das nicht, dass andere auch diesen Luxus haben.
Ich wohne im Rhein-Maingebiet, in einem 3000 Seelendörfchen und wir bekommen nichtmal ganz DSL3000 rein! Und das ist hier schon Luxus!
Sicher zum Surfen und spielen reicht es, aber lade mal etwas damit runter, da bekommt man einfach nur die Grätze.
Es kommt immer auf die jeweilige Situation an. Dir mag dein 6000er reichen, und wenn es irgendwann nicht mehr reichen würde, könntest du immer noch upgraden, andere wie können dies nicht!
 
@manja: Toll für dich, als ob`s was mit der Größe des Ortes zu tun hätte !!! Ich wohne z.B. in der Landeshauptstadt von Sachsen, in einem der nobelsten Stadtteile und habe kein DSL, weil`s schlicht nicht verfügbar ist, weder über den rosa Riesen, noch über andere Kabelnetzbetreiber. Man beginnt jetzt mit der Vorbereitung für den GPON-Ausbau, kann sich nur noch um Jahre handeln bis unsereins auch wieder vernünftig online ist.
 
Ist doch alles Mist. Wir habe vor unserem Umzug die Adresse checken lassen. Bei der Telekom und bei Arcor. Beide haben uns min. 12000 angegeben und wo sind wir jetzt: 384kB. Dabei wohnen wir gerade mal 2 Km vom Industriegebiet mit ner 16.000 Anbindug weg.
 
Bei uns im Dorf ist die Abschirmung des Kabel defekt. Deswegen haben wir nur DSLlight (Es wären sonst ca DSL2000 möglich). Der T-KomMitarbeiter, der vor Ort den Schaden aufnahm, sagte uns ganz klar, das es nicht repariert wird. Wir (also der Bürgermeister) sollten einen Antrag zum Ausbau des Breitbandinternet in der ländlichen Region stellen. (Naja also das war da letztes Jahr von der Bundesregierung beschlossen wurde). Mit dem Geld würde dann das Kabel repariert werden. Die nötigen Erdarbeiten wären für die Telekom zu teuer. Die werden hier nicht mehr tätig, außer wir bezahlen die Arbeiten selbst oder graben die defekte Leitung selbst aus.... *Frechheit*. Aber bevor wir hier alle kein DSL (light) mehr haben (das Kabel läuft langsam voll Wasser... die Dämpfung verschlechtert sich ständig... ist bei mir bei -56db vor 1,5 Jahren noch -48db), hat der Bürgermeister sowas beantragt.... Die Telekom baut quasi kaum noch auf eigene Kosten aus (oder repariert auf eigene Kosten). Die lassen sich das schön von diesem Budget der Regierung bezahlen. Und die Wartezeiten bis sowas genehmigt ist, ist lang....
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