IBM verbannt Microsoft Office aus seinen Büros

Office Der IT-Konzern IBM hat seine Beschäftigten angewiesen, von Microsoft Office auf das hauseigene Lotus Symphony umzusteigen. Das berichtete die Wirtschaftszeitung 'Handelsblatt'. mehr...

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PowerPoints werden also auch im ODF-Format gespeichert, genau so wie Datenbanken und Excel-Dateien?
 
@n00n: Dieser Satz sollte eher als Beispiel dienen, der ausdrücktdass alles in freien Formaten abgelegt werden soll.
 
@n00n: ODF statt DOC. Für PPS und XLS gibts dann andere Dateitypen.
 
@n00n: natürlich im ODF. Warum sollten sie auch nicht???
 
@CuMeC: Weil ODF ein Textverarbeitungs-Format ist, weder ein Präsentation-Format, noch ein Tabellenkalkulations-Format... Jedes Programm hat sein Format. So hat er das gemeint. Das ist die einfachste Erklärung und ich glaube so kann ich es stehen lassen.
 
Wie habe ich hier Mal von jemanden gelesen, der WF-Expertenrat (bestehend aus Autoren der News als auch die Kommentatoren) tagt wieder. ODF steht für Open Document Format und nicht für ein einzelnes Dateikürzel wie doc/odt, xsl/ods, ppt/odp, etc.
 
Ist jetzt zwar OT, jetzt sollte IBM OS/2 warp wieder einführen, das wäre der Hammer schlecht hin. Weil zu damaligen Zeit was dieses OS ein echter Konkurrent zu Windows!
 
@knoxyz: Der einleitende Satz ist vortrefflich formuliert :) Weitere Informationen zur Vierwässerung von Halbwissen gibt es z.B. unter http://de.wikipedia.org/wiki/OpenDocument. Wer es ganz genau wissen möchte, findet entsprechendes unter den Links bzw. Einzelnachweisen.
 
@knoxyz: XML halt, da lassen sich beliebige Subtypen drunter abspeichern.
 
@knoxyz: Ooooh, ich habe das ganz verwechselt. Danke für die Belehrung.
 
@BlackFear: ODF ist kein Textverarbeitungsformat, sondern der überbegriff für alle OpenDocument Formate. ODT für text, ODS für Tabellen und ODP für Präsentationen.
 
@n00n: Danke. Erklärt einiges im Gegensatz zum Artikel. Was Office als ganzes jetzt mit ODF zu tun hat und warum ich nicht mit dem Vergleich ODF / DOC klargekommen bin.
 
@Gothie: "unter der Markenbezeichnung eComStation ist das Betriebssystem in einer angepassten Version weiterhin erhältlich"
 
Autsch... Microsoft wird sich ja freuen
 
... das wird Microsoft überhaupt nicht freuen! Man stelle sich nur vor, andere Konzerne kämen auf die gleiche Idee ...
 
@Thaquanwyn: Oh ja, endlich mal Konkurrenz. Konkurrenz die neue, bessere Produkte fördert. Siehe Intel und AMD vor drei bis zehn Jahren. Übrigens ein vortreffliches Beispiel dafür, wie man mit viel Marketing schlechte Produkte an den Mann (oder auch die Frau) bringen kann. Andere Konzerne machen zur Zeit ja auch viel Werbung :)
 
@Thaquanwyn: naja das zwar nicht aber der schritt war schon lange bekannt und es galt lange als peinlich dass der hersteller von symphony es selbst nicht einsetzt...
_____________________________________________________________ natürlich belebt konkurenz das geschäft aber symphony würd ich nicht gerade als besseres produkt betiteln. Insgesamt sehe ich sowieso die vorherschaft von ms office durchaus als gerechtfertigt (weil einfach besser) auch wenn vom funktionsumfang für viele die auf ms office setzen auch open office genügen würde
 
Man kann das auch anders interpretieren. Bisher wurde ja demzufolge sehr wohl MS Office eingesetzt, neben dem hauseigenen Produkt, und dafür wird es für die IBM Angestellten vielleicht andere Gründe gegeben haben als das Dateiformat.
 
@Lastwebpage: ODF wird langsam populär. Außerdem haben die Konkurrenzprodukte mittlerweile gelernt mit den MS-Hauseigenen Formaten umzugehen, so das man nicht mehr zwingend abhängig ist von MS-Office und dessen proprietären Quasi Standards. Wird Zeit, dass das Schule macht.
 
@OttONormalUser: Die Frage ist, welches ODF die nutzen. OpenOffice zum Beispiel hält sich nicht an den Standard, wie man leicht mit dem eigenen Validator prüfen kann. Sie nutzen die eigene, nicht standardisierte Erweiterung. Und das auch inkonsistent. Ich hatte letztens ein ODF-File von OpenOffice Mac und wollte es mit OpenOffice Win öffnen. Sah ganz anders aus und einige Teile konnten nicht korrekt dargestelt werden. Ganz toll. Wie das mit Symphony ist, kann ich nicht sagen.
 
@Timurlenk: Wenn dann sollten sich schon alle an die vorgegebenen Standards halten, da hast du völlig Recht, alles andere wäre Unsinn. Ich wollte auch nur verdeutlichen, das sich die Situation langsam aber sicher da hin bewegt, und man nicht zwingend MS-Produkte braucht um ein Dokument zu öffnen. Es gab Zeiten, in denen die Leute nur .doc verschickt haben, und vorausgesetzt haben, dass man es öffnen kann.
 
Also wenn man schon ein hauseigenes Office hat, dann spricht es ja nicht gerade positive für dieses Office, wenn man dann eine andere Office-Suite verwendet.
 
@Sehr-Gut: Naja, musst auch dran denken dass IBM erstmal ne weile brauch um ne brauchbare alternative zu der sehr guten office suite von MS zu entwickeln.
 
Nur logisch, wenn eine Firma auf Ihr eigenes Produkt setzt....
 
Kein unlogischer Schritt, schließlich ist Lotus Symphony ein OpenOffice-Klon, und OpenOffice kommt von SUN, die demnächst von IBM übernommen werden. Es wäre in der Tat traurig, wenn ein so großer Konzern es nicht gebacken kriegen würde, die firmeninterne Bürosoftware aus eigener Entwicklung bereitzustellen. Trotzdem tun mir die Admins leid, was geschieht mit den ganzen Makros und VBA-Skripten? Glaube nicht, daß es da Konverter von MS Office nach OpenOffice/Lotus Symphony gibt, der ganze Krempel muß wahrscheinlich neu programmiert werden. Aber, wie gesagt, IBM wird das schon schultern. Allerdings wird es auch haufenweise Ausnahmegenehmingungen zum Einsatz von Microsoft Office geben, und zwar dort, wo Middleware von Microsoft im Einsatz ist (z.B. der Share Point Server, den man so prima direkt aus MS Office heraus nutzen kann).
 
@departure: Oracle kauft doch Sun, oder?
 
@departure: sun wird von oracle gekauft. Symphony basiert ja auf einer relativ alten version von openoffice und das merkt man dem paket auch an, auch wenn da eine andere oberfläche ist und den ausnahmegenemigungen kann ich nur zustimmen, die wirds wohl durchaus nicht ganz selten geben.
 
so ist es: die Makros und VBA-Skripte laufen definitiv nicht unter Symphony und lassen sich auch nicht konvertieren.
Aber auch sonst ist weder OpenOffice noch Symphony ein wirklicher Ersatz für MS Office. Kann man auch nicht verlangen für ein kostenloses Produkt oder? Und auch bei IBM werden die meisten Mitarbeiter nur 10% des Funktionsumfanges von MS Office ausgenutzt haben - die können dann auch problemlos umsteigen. Die anderen mit höheren Ansprüchen bekommen halt eine Ausnahmegenehmigung.
 
@0711: Oh Verzeihung, da hab' ich wohl etwa falsches gehört, ich dachte, IBM kauft SUN. Ich meinte, auf dem Wege entsteht dann auch eine direkte Verbindung zwischen IBM, Lotus Symphony und Sun's Open Office. Nun ja, falsch gedacht oder falsch gemerkt oder irgendwelche News durcheinander geworfen. Ich persönlich mag Open Office ganz gern, sehe aber die deutliche Einschränkung in der Zusammenarbeit mit Microsoft Office und weiteren Produkten aus dem Hause Microsoft , insbesondere in Netzwerken. Für zu Hause und in ausschließlicher Zusammenarbeit mit anderen Open Office-Usern funktioniert Open Office hingegen einwandfrei. Doch keine Sorge: Blöd ist man bei Microsoft auch nicht, und geschlafen wird dort auch nicht. MS Office 2010 wirkt auf mich sehr durchdacht und erwachsen. Office 2010 wird für viele derjenigen Firmen, die nach Office 2003 erstmal Office 2007 ausgelassen haben, das nächste Office-Paket. Und die Ribbons sind mittlerweile viel stärker akzeptiert. Nach einer Eingewöhnung möchte ich sie nun nicht mehr missen und bin nun von den tief verschachtelten Menüs in Office 2003 ziemlich genervt.
 
Das ist Wettbewerbsverzerrung, wenn die auf hauseigene Produkte setzen:-)
 
Was mich ja wundert ist, dass die Angestellten bislang selbst ihre Software aussuchen durften und nun in die neue Software "gezwungen" werden müssen?

Normalerweise diktiert die Firma, was eingesetzt wird...
 
FREEWARE IBM Lotus Symphony 1.3.0 - http://tiny.pl/hqgr3
 
Kann wohl kaum der Grund sein...Office 2007 SP2 kann auch ODF
 
@bluefisch200: afaik nur lesen? zumindest hab ich das vorhin irgendwo gelesen.
 
@Darkstar85: auch lesen...dachte ich zumindest (nutze Office 2010)...ansonsten gibt es von MS ein kostenloses Addon fuer Office 2007 und das kann ODF speichern.
 
@bluefisch200: IBM will sicher auch symphony pushen und evt. mit supportverträgen (irgendwann) mal was dran verdienen. ob ms office odf auch richtig unterstützt is das zweite... sie unterstützen ihren eigenen standard ja z.b. nicht richtig. könnte evt. dann doch der grund für symphony sein. najo bin mal gespant wenn IBM nen bericht abliefert wie sich das alles so entwickelt hat.
 
@bluefisch200: ms office 2007 kann mit dem sp2 ohne ein add in odf dokumente öffnen und auch in diesem format speichern
 
Ich glaube Balmer bekommt bald wieder eine neue Büroeinrichtung. Die Alte wird er nach dieser Hiobsbotschaft wohl zerlegen, denke nicht das es nur bei einen Stuhlwurf bleibt. :)
 
@tekstep: dann hat er sie schon vor nem jahr zertrümmert...im frühsommer 2008 kündigte ibm diesen schritt nämlich an
 
Eben noch bei Heise und wenige Stunden später schon bei Winfuture. Das geht ja immer flotter. Wobei man sich bei Heise, aus gegebenem Anlass gerade heftigst im Forum darüber streitet, was denn nun besser sei, Microsoft Office 2007 oder Open Office bzw. IBM Lotus Symphony. Wir hier wissen natürlich die Antwort, auf diese pompös wichtige Frage :-)
 
Vernünftiger Gedanke von IBM. Warum soll man ein "fremdes" Office Paket benutzen, wenn man selber eines hat?
 
@rsi: eben. Vielleicht ist die Integration zu Lotus Notes auch besser, was bei IBM eingesetzt wird.
 
Na dann wollen wir mal für die IBM Mitarbeiter hoffen, dass Lotus Symphanie nicht eine genauso große Katastrophe ist, wie Lotus Notes.
 
@DSidious: Lotus Notes eine Katastrophe? Informiere dich mal wo das überall seit Jahren eingesetzt wird! Oder verwechselst du das mit Lotus SmartSuite?
 
@zivilist: Er spricht wahrscheinlich von Lotus Notes Express... Ein abgespeckter eMail Client für Privatleute. Hat aber mit dem eigentlichen Lotus Notes nix zu tun.
 
@DSidious: Ich spreche von Lotus Notes und ich bin informiert wo das überall eingesetzt wird. Die Tatsache, wo es überall eingesetzt wird hat leider wenig damit zu tun, dass es so ziemlich der größte Schrott ist, den es gibt. Kriege werden auch seit tausenden von Jahren überall immer wieder eingesetzt obwohl sie niemand gut findet...
 
@DSidious: Warum zum Beispiel?
 
@DSidious: klingt nach einer persönlichen Meinung, die nicht die Hauptabnehmer dieser Software entsprechen (welche Privatperson nutzt das schon?). Wenn es Schrott wäre, würde das wohl keiner einsetzen!
 
@DSidious: Outlook/Exchange: intuitiver Bedienbar (subjektiv), leichter administrierbar, billiger in der Anschaffung ____ Lotus Notes/Domino: Bedienung nicht jedermans Sache (subjektiv), komplexere administration, teurer in der Anschaffung, dafür wesentlich mächtigerer Funktionsumfang, höhere Sicherheit.
 
@zivilist:
Immerhin ist die Meinung so persönlich, dass der Scheiß bei www.dreckstool.de auf Rang 3 kursiert.
 
@DSidious: Naja, Platz 7 für Outlook ist aber auch nicht gerade berauschend... und unter den ersten Top 50, befinden sich gleich 11 MS Produkte (hauptsächlich aus der Office Suite).
 
@DSidious: darauf gibst du was? Umso mehr Installationen damit erfolgen umso mehr Leute können auch dafür voten ganz klar. Jetzt müsste es noch eine Liste mit geilen Tools geben. Erst dann könnte man es vergleichen. Außerdem: Ohne Versionsangabe ist es sinnlos. Bei Outlook oder Word wird es verständlich ohne Versionsangabe.
 
330 TAUSEND (ehemalige/mögliche/zukünftige) lizenen auf einen schlag! WOW - da geht aber MS n'Arsch voll kohle durch die lappen. vor allem dann wenn man bedenkt das mind. leicht nochmals halb so viele (mit der zeit vllt. sogar alle) privat lizenzen verloren gehen werden durch IBM mitarbeiter die dann auch zuhause umsteigen auf das hauseigene produkt. wenn man dann noch die signal und langzeitwirkung mit in betracht zieht, das nach und nach auch viele firmen, welche mit IBM sehr eng zusammen arbeiten, ebenfalls umsteigen könnten . . . . . . . O' Ohhh MS, das kann irgendwann mal ganz schön mächtig ins kraut (sprich in die "shareholder values") schießen. . . .!
 
Das nenne ich mal einen coolen Schritt von Big Blue. :-)
 
das wäre mein Sanierungsvorschlag für GM/OPEL Konzern. Das kommen nochmals einige Hundert-Tausend-Lizenzen dazu. MS wird bluten, oder den Preis erhöhen.
 
IBM Lotus Symphony ist schon eine sehr schöne Lösung, meine Kopie davon war leider noch recht verbuggt und leider muss man sich immer wieder bei IBM registrieren bzw anmelden, wenn man es laden will.
Auf jeden Fall eine gute Entscheidung, die freie Formate stärkt.
 
Hätten ja auch Open Office nehmen können! :-)
 
@Hans Meiser: Symphonie ist OpenOffice mit Aufsatz :-)
 
Einfach mal praktisch sehen. Im Mail-System meines Arbeitgebers gehen mehr und mehr Mails ein, die als Attachment ein docx.-File haben = Microsoft Office 2007. Bei der derzeitigen Preisgestaltung von Office ist das auch kein Wunder. Was IBM tut, ist mir gänzlich egal. Ich bekomme von IBM keine Mails.
 
Find ich schade. Denn laut den Screenshots auf der Website von Lotus sind die noch weit hinter Office 2007 hinterher was die Nutzbarkeit und Ergonomie angeht.
 
naja OpenDocument Format wird im government bereich vorrang haben wie auch im business bereich, da hat sich MS selber ans bein gepinkelt. das haben sie genausowenig kapiert, wie damals das internet das ist schon etwas traurig. MS meint immer etwas gleicher zu sein und die OpenDocument implementierung von MS ist nicht wirklich vorhanden, hatte genau heute ein solches problem. MS meint wenn der prophet nicht zum berg kommt, kommt halt der berg zum propheten, das hat noch nie funktioniert, über DAS was daran schuld ist laß ich mich mal nicht aus.
 
Vielleicht wollten die auch nicht mehr das Ribbon-Interface ertragen müssen. :-D
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