Google News: Bezahlsystem für einzelne Artikel

Internet & Webdienste Der Suchmaschinenbetreiber Google hat US-amerikanischen Verlegern ein neues Bezahlsystem vorgeschlagen, über das auch einzelne Artikel abgerechnet werden könnten. Damit folgte man einem Aufruf der Newspaper Association of America. mehr...

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Das wars dann mit dem freien Internet -.- bald wird Wikipedia und co bestimmt auch kostenpflichtig.. Kommt natürlich in diesem Fall auch ganz auf die Preise an, ich denk ja schon dass die ein nettes Sümmchen an Werbeeinnahmen verdienen.
 
@gigges: Wow, da ist aber einer sehr optimistisch. Auf Dauer wird sich die "Generation Kostenlos" sowieso nicht durchsetzen können. ALLES kostenlos zu bekommen geht nunmal nicht und Qualität hat nunmal seinen Preis (man soll es ja kaum glauben). Wenn eine Seite bei Bezahlung entsprechend qualitative Inhalte bietet - warum nicht. Aber es wird auch immer kostenlose Anbieter geben, denn man will sich ja die ganzen geizigen ... pardon, kostenbewussten Nutzer nicht entgehen lassen.
 
@gigges: wenn Wikipedia wirklich nicht mehr "frei" wäre, können sie die Spenden gleich vergessen.
 
@gigges: Wikipedia wird eher immer stärker je mehr Wissen kostenpflichtig und somit Elitenscheiß wird.
 
@lutschboy: Neu WikiPAYdia !
 
@gigges: Das Problem wird wohl eher sein, dass die Quellmaterialien dann nicht mehr öffentlich zugänglich sind und daher nicht mehr genutzt werden können.
 
@Stirbelwurm: Also willst du wirklich damit sagen, dass dir das gefallen würde, wenn du ins Internet gehst und auf jeder Seite die du besuchst irgendwas bezahlen müsstest ?

Und was hat das mit geizig zu tun ? Wir werden doch schon mit dutzend Werbung bombadiert, reicht das nicht ?

Das Geld ist am besten am Konto aufgehoben, wo es Zinsen bringt :-) Und nicht bei möchtegern Anbietern, die meinen für jedes Bit und Byte Abkassieren zu können
 
@andi1983: Wie ich sehe, ist mein Beitrag nicht so rübergekommen wie er gedacht war. Ich will nicht für jeden Mist bezahlen. Ich sage auch nicht, dass jeder verlangen kann was er will. Allerdings ist es nunmal so, dass die Leute solche Änderungen nur von der Verbraucherseite betrachten. Es gibt halt Firmen, die vielleicht ein tolles Projekt im Internet zur Verfügung stellen wollen, es sich aber nicht leisten können, bzw nur mit exessiver Werbung. Das würde ja auch niemand sehen wollen. Es wäre halt eine Möglichkeit, auch für weniger betuchte, dass sie Qualität anbieten können (und das auch ohne Werbung!). Außerdem wollte ich auch noch ausdrücken, dass es immer Anbieter geben wird, die einen Service kostenlos anbieten werden, für den andere Geld haben wollen. Er hat vielleicht nicht die gleiche Qualität, aber viele sind halt aus Prinzip nicht bereit Geld für bestimmte Sachen zu bezahlen und daher würden die dann eben deren Kunden kommen. Dieses "aus Prinzip" ist eben das Problem, viele Projekte sind schon daran gescheitert, dass sie eben kein gutes Geschäftsmodell aufbauen konnten. Sowas wie Googles Vorschlag hilft hier. Es dürfte ja klar sein, dass überzogene Angebote einfach untergehen werden, da das Internet - und somit die Konkurrenz - sehr groß ist.
 
@Stirbelwurm: achso meintest du das. Ja da hast du natürlich recht das auf diese Art auch jemand zum Zuge kommt der kein großes Unternehmen hinterm Rücken hat.

Ich wollte auch damit noch ausdrücken, dass es jetzt auch schon sehr viele Firmen im Internet gibt, die enorme Monatsgebühren verlagen, für einen Service der mehr als Fragwürdig ist, und dann auch noch Werbung einblenden.

Z.b die beliebten Single Seiten mit einem Monatsbeitrag von knapp 25 Euro. Für das, dass sich dort dann nur Fakes rumtummeln bze Vergebene Paare die Singles ein wenig "verarschen" wollen.

Ich meine auch, dass die ganzen Verlage einfach Abkassieren wollen, es gibt ja z.B auch schon eine PC Seite wo man Artikel kaufen muss. Das nervt schon ein wenig.
Da liest man die Überschrift, die interessant klingt, klickt darauf und freut sich loszulesen und bumm kommt die Meldung das man für den Artikel zahlen soll.

Wenn es natürlich ein Artikel aus einer kommerziellen Zeitung ist für die man sonst sehr viel Geld zahlen müsste, und sich so Geld spart, weil man nur den einen Artikel braucht stimme ich zu.

Z.B Stiftung Warentest. Wenn man da einen Bericht braucht kann man ihn dann speziell kaufen, ohne die komplette Zeitung kaufen zu müssen
 
Ich verstehe das nicht die großen Zeitungs verleger wollen geld für ihre Arbeit ist ja nun in Deutschland, USA und sonstwo so. Heißt das jetzt das wir bald mit weniger News rechnen müssen oder kann ich einfach wenn ich mir ne Zeitschrift kaufee und die News dann im Netz posten??? Muss ich dann damit rechnen eine saftige strafe zu zahlen auch wenn ich die news um schreibe oder wie darf ich mir das vorstellen??
 
Halb so wild. Es hinder ja niemanden eine eigene News-Seite zu bauen und dort Informationen reinzuschreiben. Wenn das Angebot gut ist, dann werde ich mir auch mal einen Artikel kaufen. Ist es schlecht, dann lass ich es (viele andere dann sicher auch) und das Ganze verschwindet wieder von der Bildfläche. Wayne.
 
bei 1 cent pro artikel würde schon ne menge zusammenkommen insgesamt.
 
Irgendwie haben es die Chefs der alten Zeitungen immer noch nicht kapiert: die machen die "Neuigkeiten" nicht selbst, sondern die waren früher mal diejenigen, die über "Neuigkeiten", also über die Taten Wildfremder zu ihrem eignen Vorteil berichteten, nur Klatsch und Tratsch Boten quasi. Ein Monopol über alle Taten Wildfremder zu Klatschen und Tratschen hatten diese Boten nie, die bildeten sich das bloß ein, weil die alten Zeitungen mal bequem für Geldverdienen funktionierten. Heute braucht man für das Weltweite Berichten über irgendwelche Taten Wildfremder aber gar nicht mehr notwendigerweise die alten Zeitungen als Klatsch und Tratsch Boten! Und darum wollen die alten Zeitungen ihr Angebot noch weiter verschlechtern, als es ohnehin schon ist? Also teuer machen und den Zugang erschweren! Super Idee! Soll ich euch noch eine Schaufel für das Grab reichen, dass ihr Zeitungschefs euch da gerade schaufelt? Firmen-Selbstmord begehen, weil es nun weltweiten Konkurenzdruck auch durch unkommerzielle Neuigkeiten Ausplauderer gibt, wie zum Beispiel Blogger, die es inzwischen auf der ganzen Welt gibt, das scheint euch Zeitungschefs ja wirklich der gepriesene Ausweg zu sein? Na dann noch viel Spaß beim Zeitungs-Harakiri! Begleitend noch mein thematisch passender Internetz-Sörftipp zum Freitag: http://de.wikinews.org/wiki/Hauptseite
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