Microsoft wegen Echtheitsprüfung WGA verklagt

Recht, Politik & EU An einem Bezirksgericht im US-Bundesstaat Washington wurde eine Sammeklage gegen Microsoft eingereicht, in der es um die Echtheitsprüfung von Windows XP geht. Die Kläger werfen Microsoft vor, mit Windows Genuine Advantage (WGA) die Kunden ... mehr...

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"Sie fordern mindestens fünf Millionen US-Dollar Schadenersatz" Schadensersatz? Für welchen Schaden?
 
@JasonLA: installation von spyware und somit spionage personenbezogener daten
 
@kirc: "Jedoch werden dabei laut Microsoft KEINE PERSONENbezogenen Daten übertragen. Das bestätigte auch das unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein."
 
@JasonLA: naja, einen Schaden haben die definitiv alle, aber ob der von Microsoft verursacht wurde, wage ich mal zu bezweifeln :)))
 
@JasonLA: ...und wer soll die bekommen ???
 
@DavyJones: Also wenn sich da garkeiner findet nehms ich!
 
@DavyJones: Bei solchen Verfahren muss die Schadenssumme meist an eine Stiftung gespendet werden.
 
@knoxyz: der TÜV hat auch bereitwillig bestätigt, dass in den 70 kB, die bei der Aktivierung übertragen werden, keine personenbezogenen Daten sind ... HALLO??? diese paar Ziffern sollen 70.000 Byte verursachen? ist bei dir jeden Tag Weihnachten, oder was? Außerdem, an genau welcher Stelle steht, dass MS keine personenbezogenen Daten überträgt? Das Gutachten umgeht diese Aussage und sagt nur, warum MS das WGA-Tool einsetzt.
 
@Der_da: Ließ nochmals die News, insbesondere das Ende vom dritten und Anfang vierten Absatz durch. Woher hast du die Info das 70 KB übertragen werden? Selbst wenn, damit MS sicherer überprüfen kann wie oft ein Key tatsächlich verwendet wird, benötigen Sie nicht nur die IP sondern z.B. auch Informationen über den Stand der eingespielten Updates und Hardwarekonfiguration, die sich ja eigentlich nicht soo oft ändern dürften... Info gibt's hier: http://tinyurl.com/kooxzy "Wie funktioniert die WGA-Gültigkeitsprüfung..."

PS: Ich empfehle dir einen Arztbesuch. Denn so wie du schreibst, scheinst du dringend ein Beruhigungsmittel zu benötigen.
 
@knoxyz: Der Client baut Verbindung mit einem MS Server auf und übergibt beim Verbindungsaufbau schonmal die IP Adresse da der MS Server ja antworten muss. Nun noch ein paar nicht personenbezogene Daten und hoppla ich habe alles was ich wissen muss. Und jetzt komm mir keiner mit MS weiß sicher ned wie die IP den Daten zuzuordnen ist. :rolleyes:
 
@Antimon: Toll, dann hat MS Daten die zu einer IP gehören. Und woher sollen sie wissen, wem zu diesem Zeitpunkt die IP gehörte? Da müssten sie schon einen Antrag an den ISP stellen... Und mal ehrlich: Alleine indem Du hier auf Winfuture surfst, wissen die Betreiber Deine IP, welches OS Du einsetzt, welchen Browser und welche Bildschirmauflösung Du fährst...
 
@knoxyz: Und was interessiert ein amerikanisches Gericht, was ein deutsches Kurz(!)gutachten sagt? Hier in Deutschland würde einen solche Klage nicht weit kommen - richtig. Aber in den Staaten sieht das tägliche Leben ganz anderes (und sehr oft gegensätzlich) aus... VG Fraser
 
Ich bezweifle dass sie eine Chance haben, naja, da waren die Augen wohl größer als die Argumente, ich meine was tut man nicht alles für Geld... Die sollten im Übrigen mal ihre ISPs verklagen...
 
Das Frage ich mich ehrlich gesagt auch. Wobei ... bei einigen Leuten in meinem Bekanntenkreis passieren seit der Einführung des neuen WGA komische Dinge. Windows zum Beispiel frägt teilweise nach dem herunterladen der Updates ( wo wohl auch das WGA Update dabei ist ) garnichtmehr nach ob diese instaliert werden sollen oder nicht. Und dabei spielt es keinen Rolle wie im Sicherheitscenter die Optionen für ein automatisches Update gesetzt wurden ausser sie werden komplett abgeschalten. Windows instaliert diese einfach mal nach der Zeit wie es lustig ist. Keine Anfrage mehr ob die Updates instaliert werden sollen geschweige den eine Liste um Updates die man nicht instalieren will auszublenden.

Gut Leute die ein gefälschtes Windows oder der gleichen haben brauchen sich nicht beschweren aber selbst bei Originalversionen ist dies der Fall. Irgendwie kommt es mir schon vor wie eine Art Kontrolle gegen die der User nichts machen kann.

Aber zum Artikel nochmals. Das schon heftig ... 5 Million Dollar :D Da scheinen sich wohl ein paar Piraten scheisse behandelt zu fühlen xD
 
Ohne handfesten Beweise würden sie wohl keine Klage einreichen. Ich denke sie haben ein Netzwerktool a la Wireshark nebenbei laufen gehabt und dann die Pakete analysiert. Aber eine Chance gegen MS? nono..
 
@tatata: Ach so, das sind die ersten weltweit die in der Lage sind, Wireshark zu bedienen? Bestimmt :-)
 
und ich klage bald gegen all diese klagen! herrjee, wohin führt das so...
 
Bringt es eigentlich etwas, bei Windows Update konsequent des WGA Notification Scheißdreck abzulehnen und - falls es doch mal auf den Rechner gelangt - die Installerdatei die sich in den AUTOSTART setzt, zu killen? (Der fragt ja immer "Hiermit installieren Sie...")
 
Also wir haben es vor ca. 3 Jahren selbst überprüft zumindest damals wurden keine IP übermittelt. Werde es in naher Zukunft nochmals machen. Die IP Sache wird übertrieben dargestellt, bei jeder Webseite die man besucht werde nebst der IP noch einige Daten mehr übermittelt. Hinzu kommt noch, dass die IP alleine keinen Rückschluss auf den Namen oder genauen Standort der Person zulässt. Dazu müsste derjenige zuerst mit dem ISP Kontakt aufnehmen und der darf die Daten erst nach einem Gerichtsbeschluss freigeben! Bis man aber dafür einen bekommt, braucht es mehr, als nur eine illegale Lizenz zu verwenden.
 
Weshalb benutzen die Windows, wenn sie es stört? Da müsste der Richter doch glatt sagen, selbst schuld. Gibt ja immerhin Auswege aus dem Dilemma und das Daten übertragen werden ist ja nicht erst seit gestern bekannt. Achja, auch ich benutze Windows, auch Linux, bin aber kein Linux-Freak. Auch wenn ich immer mehr zu Linux tendiere (auch da werden Daten übertragen, wie sollte sonst der Update-Mechanismus funktionieren?)
 
@Stoff-Teddy: So fängt es an, am anfang immer mehr zu Linux tendieren und irgendwann wird man zum Freak ^^. Hatte ich es so zumindest durch :)
 
"Dazu gehört auch die IP-Adresse, die laut den Klägern täglich an Microsoft übermittelt wird." Kann mir einer erklären wie man sonst eine Verbindung aufstellt? Ist doch vollkommen klar.
 
@puffi: Welches Interesse sollte man denn haben seine IP Adresse tagtäglich neu an MS zu übermitteln ? Reicht es nicht aus wenn das nur mit dem Internet Service Provider ausgehandelt wird ? Mal ganz davon abgesehn das diese 2 Jahre zurückliegende Untersuchung wohl kaum die zwischenzeitlich stattgefundenen Updates der WGA Überprüfung(ssoftware) berücksichtigen.
 
@DerTigga: Nochmals: Es ist doch normal, dass beim Verbindungsaufbau die IP-Adresse übertragen wird. Die Frage ist, zu welchen Servern und warum eine Verbindung hergestellt wird... ob dies alles unrechtmäßig ist, können wir hier aber eh nicht klären.
 
Ich versteh die ganze Debatte nicht. Wenn jemand zu 100 % sichergehen möchte, dass er nicht ausspioniert wird, soll ein OpenSource OS nutzen und (natürlich vorher die Programmiersprache die verwendet wird lernen) den Sourcecode durchsuchen.
 
Naja... Ich sag nur "Betroffene Hunde bellen." Ich denke, es ist nur legitim, wenn ein Unternehmen, egal ob Microsoft oder ein anderes Unternehmen, für Schutzmechanismen sorgt, die die Echtheit eines Produktes prüft. Es ist nun mal das Problem digitaler Inhalt, dass sich diese unbegrenzt vervielfachen lassen. Daher sollte es jedem Unternehmen gestattet sein, solche "Prüfmechanismen" einzusetzen... Wofür die 'nen Schadenersatz haben wollen, ist mir auch ein Rätsel... Vielleicht kaufen sie sich ja davon dann eine Original-Version.
 
"windows genuine advantage" ist der frechste euphemismus seit dem begriff "endlösung", so sehe ich das!
 
@ruder: wie bitte?
 
Sich wegen der IP so aufpissen ist mal schwachsinnig.
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