Software erkennt Hitpotenzial von neuer Musik vorab

Audio Die US-Firma Music Intelligence Solutions bietet mit ihrer Technologie Hit Song Science eine Möglichkeit für Musikproduzenten und Künstler, das Hitpotenzial eines Musikstücks vorab festzustellen. Die Software hat sich bereits bewährt. mehr...

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ich verleihe diesem Artikel den "Schwachsinn-News-der-Woche" Award!
 
@Unclebence: ich eher dem Produkt.
 
@Unclebence: NUB die news ist TOP wie schon gesagt das Produkt ist hier der lach faktor
 
@DataLohr: und dermaßen schwachsinniges in form von news zu bewerben und somit sogar zu belohnen ist nicht schwachsinnig?
 
@MourneProof: Wieso schwachsinniges Produkt. Die Musikindustrie sieht das sicher ganz anders: die Musikindustrie ist eben nämlich, wie der Name schon sagt, eine Industrie. Und Industrie will keine Kunst herstellen, sondern immer gleiche Fließbandarbeit, mit möglichst wenig Ausschuß oder sonstigem Risiko. Und diese Software hilft ihr dabei, noch mehr Fließbandarbeit für noch mehr Geld herzustellen. Natürlich hat dann Musik nichts mehr mit Kunst zu tun. Aber solange sich die Konsumenten mit einheitlicher Fließbandarbeit zufrieden geben...
 
Somit folgt daraus, dass sich alle "Künstler" nicht mehr Künstler nennen dürfen, sondern höchstens Angestellte, Freelancer oder Klienten der Musikindustrie.
 
Warum muss immer alles per Software ausgewertet werden? Es gibt Sachen, die sollte man aus Prinzip den Menschen überlassen und nicht über Computer...
 
@ProSieben: Meinst du so wie die tolle Sendung auf deinem Namen entsprechenden Fernsehsender "Popstars"?
Es gibt doch nur wenige Leute, die wirklich Konstant hits produzieren. Nehmen wir mal Leute wie Dieter Bohlen oder Timbaland oder vor ihm ne Zeitlang Scott Storch.
Ich bezweifle natürlich auch den Nutzen dieser Software, aber ich wage es noch mehr zu bezweifeln dass diese Michelle Leonard von Popstars, die in der Sendung als ach so erfahrene Produzentin mit Welthits angepriesen wird, auch nur annähernd ein Gefühl für Musik hat. Ich empfehle den Artikel über die bei Wikipedia. Sie produzierte so Hits wie: $ Nu Pagadi: Virus, Alexander Klaws: Celebrity Queen, Mike Leon Grosch: Don't Let It Get You Down, Lisa Bund: If I Lose You, usw. .. echt beeindruckend :p
Wirklich viele Leute die ein Gehör für Chartgarantien haben gibts wenige :)
 
@luckyiam: viel schlimmer finde ich die zwanghafte Assoziazion, dass Erfolg mit Chartplatzierung einhergeht. Das was ich zb. höre taucht nicht in den Charts auf, ist aber für sich genommen sehr erfolgreich. Die Öffentlichkeitsknebel mit den Charts, Majorlabel usw. sind doch eher kreative Grenzen die man als Künstler sich selbst setzt und das nur für nen Vorschuss. Wirkliche Innovation und einfach mal das machen worauf man Lust hat als Künstler is da einfach nich möglich... wäre die Charts Grütze so gut, dass sie sich ohne teure Werbekampagne von selbst vermarktet, weil eben die Musik für sich spricht, würde ich nix sagen, aber für mich ist das kein Erfolg, wenn man zb. bei Popstars, DSDS und co. die Kandidaten durch alle Gazetten prügelt, und dann behauptet, es sei ja soooo erfolgreich. Bei so viel PR Power seitens der Sender wäre es ein Unding wenn es eben nicht auf die eins gewuppt werden würde... dann würden die Marketingstrategen entlassen werden... Aber um Musik und die Qualität dieser geht es nicht. Mal sehn was man uns in 5 Monaten als neues Popstars Duo präsentiert. Sicher wieder Leute die grundsätzlich singen können, aber eben viele auf dieser Welt können sicher wieder viel besser singen - die waren aber so schlau sich da nich zu bewerben.
 
Das ist ein trauriger Tag für Musik als Kunstform. Wenn weiterhin nur noch "Künstler" gefördert und vermarktet werden, die einfach nur mitspielen und ins Schema passen, dann sehe ich schwarz für die Musikindustrie. Frischen wind braucht man. Wer will sich schon 100 mal den gleichen Mist kaufen?
 
@noneofthem: So sehe ich das auch. Schlimm, wenn Musik nur noch nach Computeranalysen vermarktet wird dann geht die Kunst dabei baden und alles ist nur noch gleichgeschalteter Kommerz. Wenn dabei nur noch die vergangenen Hits verwurstet werden, wird auch nichts Neues mehr entstehen. Künstlerische Wiederverwertung bis nur noch ekliges braunes Etwas hinten rauskommt. ...PS: Es werden jetzt ja schon fast keine neuen Künstler mehr gefördert und aufgebaut sondern nur noch absolut sichere "Produkte". Zumindest bei den großen Plattenfirmen - und die kleinen haben kein Geld.
 
Ich weiß ja nicht... "Das Rote Pferd" von Markus Becker hat auch eine reisserische Melodie, landete aber nie in den Charts.
 
@blu3light:
Der Song war auf Platz 4.
 
mit der heutigen "pop-musik" werden sowieso alle nur verarscht. musik ist das schon lange nicht mehr. eher eine gewisse aneinanderreihung von tönen, gesang und anderem, die schnell ins ohr geht, schnell geld macht und auch genauso schnell wieder zum halse raushängt, um platz für neuen scheiss zu schaffen. kunst und geschäft passt nun mal nicht unbedingt zusammen
 
was keiner weiß ist, das ich den Erkennungsalgorithmus geschrieben habe. Und da ich ein Opensource-Freund bin hier die entscheidende Stelle: if (Song.equals(belangloser_retortenpopquatsch)) hitpotential_in_prozent = 100: ^^
 
Bald kommen also nur noch Hits raus, die sich an den Hitmerkmalen der vergangenen Jahre orientieren, also der klassischen Dieter Bohlen-Musik.
 
Ist wahrscheinlich genauso aussagekräftig wie die Bemessung der Einschaltquoten. Wir alle wollen schließlich Talkshows, Musikantestadl und Rchtershows...
 
@spongebobgaypants: Ist ja kein Wunder wenn nur eine Handvoll Zuschauer überhaupt in die Quote eingerechnet werden. Ich weiß grad nicht wie viele es sind, aber ich meine unter 100.000.
 
@spongebobgaypants: Free Rainer! :)
 
@DennisMoore: gut 5.000 Und über die Aussagekraft der Zahlen am Ende..
 
@nikivista2005: Habs grad mal nachgeschaut... 5640 Haushalte mit rund 13000 Bewohnern werden zur Ermittlung herangezogen und auf Millionen Fernsehzuschauer hochgerechnet. Wenn das keine verlässliche Quote ist, dann weiß ich auch nicht ^^
 
dann steht dem musikalischen Entwicklungsstop ja nix mehr im Weg
Es lebe der Mainstream -.-
 
Ein Programm was den Trend zum Einheitsbrei weiter fördert. Inzwischen kann ich im Radio kaum noch unterscheiden, von wem welches Lied denn nun gerade ist. Hin und wieder tauchen statistische Ausreißer auf, die sich so vom normalen Gedudel unterscheiden, dass sie direkt Aufmerksamkeit erregen - und DAS ist dann meistens die Musik, die ich auch kaufe. Dummerweise ist genau das dann auch die Musik, die von dieser Software aussortiert wird.
 
..was für ein Unfug...
 
Quasi eine Art "Lügendetector" für die Musik, nur nicht dass die Hautspannung und der Tonfall einer Lüge ermittelt werden, sondern Harmonien, Texte und Taktfolgen, Stimmung und Sprache von Musik. ^_^
 
@Sehr-Gut: Eher eine Art Hilfsmittel um gute Musik und schlechte Musik in Gruppen einzuteieln. Die schlechte Musik wird dann auf Gedeih und Verderb gepusht damit sie sich verkauft und die gute Musik muß sich von alleine verkaufen.
 
gab es nicht sowieso mal eine Studie laut der sich der Großteil der heutigen Pop-(Rock) Musik sehr ähnelt? Klar, Musik ist doch, vor allem was den Kommerz-, Hit- und Jamba-Klingelton-Bereich angeht berühmt dafür zu stehlen und zu kopieren... nur nennt man es da "Sampeln" und es wird als das normalste überhaupt hingestellt. Gott bin ich Froh nicht auf Chartmusik angewiesen zu sein sondern mir selber einen Musikgeschmack bilden zu können ohne dem Trend nach zu rennen :D
 
Das bestätigt eigentlich nur, was ich schon immer vermutet habe. Niemand kann leugnen, dass die Songs aus den Charts sich irgendwie alle gleich anhören - auch thematisch gesehen werden in den Texten immer die selben Themen (oberflächlich) behandelt. Wenn man einen größtmöglichen Erfolg erzielen will, dann darf das Produkt keinen großen Anspruch an seine Konsumenten haben. Besonders deutlich wird dieses Phänomen, wenn man einmal die Popularität einer Musikrichtung mit ihrem inhaltlichen Anspruch vergleicht. "Punk-Rock" ist ein gutes Beispiel - die ehemals politischen/zum Nachdenken anregenden Texte sind inzwischen reine Party/Sauflieder. Ähnlich erging es der HipHop-Kultur, die mit dem modernen Gangster-Rap ihren intellektuellen Tiefpunkt erreicht hat. mfg web189
 
was war da mit "Schnappi" ???? mir graut.

alles wird "Dieter Bohlen"........
 
@darius_: Lebt denn der alte Holz-Bohlen noch, Holz-Bohlen noch. Holz-Bohlen noch? - Ja er lebt noch ....... ^o^
 
Wenn wir also in Zukunft nur noch potenzielle Hits vorgesetzt kriegen, dann stellt sich doch da theoretisch eine Einheitlichkeit ein, so dass jeder neue Song nur noch langweilig ist. Ergo müsste sich der Effekt nach einiger Zeit doch umkehren und andere Songs müssten erfolgreich werden. Die interessante Frage ist, ob die Musikmuster, die uns Menschen mehr ansprechen das Resultat einer natürlichen Neigung sind, gewisse Sachen als schön zu deklarieren, oder ob die gesellschaftliche Vorstellung von "schön" die Einstellung dazu regelt.
 
Na super, dann wird der Einheitsbrei, den wir schon heute vorgesetzt bekommen, noch einheitlicher.
 
da sollten die mich mal lieber fragen aber wer auf bb niveau produziert kommt immer in den charts. gute songs werden in der regel bei der jamba generation garnicht wargenommen!
 
Das ist absoluter SCHWACHSINN!
Jeder Mensch hat einen anderen Musikgeschmack!
Und bei Radio-Musik braucht man nun echt nicht so eine Software, denn immerhin klingt der Mist doch eh immer gleich!
Denn für andere Musik wird diese Software sicherlich nicht gedacht sein.
 
Und wieso ist eine Chartplatzierung Aushängeschild für Erfolg? Ich höre Musik, die nicht in den Charts ist, und trotzdem ist die Musik bei mir und meinen Freunden sehr beliebt. Wie dumm eigentlich, wenn es nur nach potentiellen Verkaufszahlen geht... Schließlich ist die Software nur so gut wie die Umsetzung... und ob das "unabhängig" von der Gewichtung ist, is halt die Frage...für A&Rs der Majors mag das zwar eine Indizhilfe sein, aber damit findet man keine Talente die langfristig Geld bringen...
 
Schade... die Software kann scheinbar zwar die "Erfolgschancen" eines Titels fest stellen... Aber von Qualität hat sie keine Ahnung...
 
@Falcon1: is ja auch kein Mensch der das Gehörte WIRKLICH interpretieren kann ... darum verstehe ich auch nicht wieso dieser Artikel nicht unter "Kurios" steht!
 
@Falcon1: Die Qualität hat eigentlich auch nichts (mehr) mit dem Erfolg zu tun.
 
Oh ja, die Musikindustrie beweist ihre Menschlichkeit ja permanent vor Gericht.
 
juhu. darauf hat die welt gewartet. bald klingen alle lieder gleich.
 
das ist totaler humbug. einen bericht über diese software hab ich um die jahrtausendwende schon mal im tv gesehen und jetz auf einmal solls den durchbruch schaffen?! genau!
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