Wahlen auf Twitter: Zypries erwägt Maßnahmen

Recht, Politik & EU Nachdem am vergangenen Samstag bereits sehr früh die ersten Prognosen zum Ausgang der Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und im Saarland auf Twitter auftauchten, fühlt sich nun Justizministerin Brigitte Zypries herausgefordert. mehr...

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ich wähle girlZZZ
 
@glumada: Ich Homer ft. Spiderschwein.
 
@glumada: Irgendwann ist DAS auch nicht mehr lustig.....
 
wenn die politik nicht konsequent alle trends verschlafen würde, dann würde sie solche probleme nicht immer erst hinterher und in letzter minute feststellen. wobei ich ja verstehen kann, dass es manche politiker nicht gerne sehen, dass leute sich bei zu frühen prognosen doch noch entscheiden wählen zu gehen. natürlich kann das wahlen noch umdrehen. auf der anderen seite hat jeder ja acuh ein wahlrecht, und was ihn motoviert zur wahl zu gehen, das ist ja seine sache. im grunde wäre das ja nur "live-demokratie"...
 
@LoD14: was hat das mit nem trend zu tun?! wenn ich um 10 uhr morgens wählen gehe, und um 17 uhr bereits eine vernünftige Prognose im netz oder sonstwo auftaucht ist die gleichheit der wahl nicht mehr gegeben! z.b. ich würde ansich die partei A wählen, sehe dann aber um 17 uhr ne prognose wo ich sehe das ein künftiger koalitonspartner knapp unter 5% ist, also wähle ich lieber den koalitionspartner! und was das mit nem trend zu tun haben soll, den die politik verschlafen hat, musste mal erklären...
 
@I Luv Money: twitter gibt es nicht erst seit letztem wochenende. und ob du jetzt die partei oder den knappen koalitionspartner wählst, ist ja hinfällig. du würdest ja nicht jemand wählen, der nicht politik macht, mit der du nichts anfangen kannst. im endeffekt kriegt du so eher nen volkswillen. du siehst ja, wie sehr das volk in hessen die rot-rote haben wollte. hat das die machtversessene frau yps gestört, trotzdem zu koalieren?
 
@LoD14: du verstehst einfach nicht was "gleichheit der wahl" bedeutet, JEDER wähler muss den gleichen informationsstand haben, egal ob er um 10 uhr oder um 17:50 uhr wählen geht, und das ist nunmal nicht gegeben wenn die prognosen vor 18 uhr veröffentlich werden. und das mit twitter verstehe ich immer noch nicht, also was du da mit trend meinst und was die politik dagegen tun sollte?! sollen die etwa von sich aus die prognosen vorab veröffentlich?! und man könnte die prognosen auch vorab per rundfunk veröffentlich, nur könnte man dann den schuldigen natürlich schnell ausfindig machen, was bei twitter natürlich nich ganz so einfach ist....stehen übrigens geldstrafen von bis zu 50.000EUR auf eine vorab veröffentlichung der prognosen!
 
@I Luv Money: die ergebnisse vorher haben sehr viele menschen. jeder fernsehsender, der eine tabelle präsentiert hat sie. jeder radiosender hat sie vorab für die 18h nachrichten. internetportale der medien haben sie für online die charts zu präsentieren. das sind hunderte menschen die da schon vorher wissen. es gibt nur eine konsequenz: NICHTS ausgeben vor 18h. und das informationen über twitter leaken, hatten wir ja schon paar mal. nur jetzt wird auf einmal vor der wahl spökes drum gemacht. entweder als vorbereitung für nen sündenbock oder whatever etc. zur gleichheit, kannste da mal den gesetzestext verlinken?
 
@LoD14: natürlich haben einige tausend, oder vielleicht auch zehntausend menschen diese prognosen vorher, darum gehts ja auch nich wirklich, macht aber immer noch einen unterschied ob es zehntausende oder MILLIONEN sind! und wenn die prognosen ab 18 uhr über twitter verbreitet werden, würde das auch keine sau interessieren, es geht ja NUR um die VORAB veröffentlichung. egal ob über twitter, tv, zeitung, rundfunk oder buschtrommel. link hab ich keinen parat, aber über google lässt sich da wohl einiges finden
 
@LoD14: So ein unfug... es gibt doch auch im Fernsehen vorher prognosen, bereits jetzt... warum darf man das nicht auch im Internet?
 
Vll. sollte man wirklich mal die Stimmzettel zählen, dann passiert sowas nicht. Ich persönlich wurde noch nie zu einer Nachwahlbefragungen befragt. Ich denke das geht auch anderen so, was eine solche Präzision deshalb ausschließen müsste.
 
@Kalimann: ich wurde auch noch nie befragt, trotzdem sind die prognosen IMMER erstaunlich genau! (meist +/- 1-2%)
 
@Kalimann: na du gehst hin und guckst, welche wahlkreise immer nah am bundesergebniss liegen. wenn du das für die wahlen der letzten 20-30 jahre machst, wirst du feststellen, dass bestimmte wahlkreise immer recht genau am endergebniss liegen. und da befragst du dann und mittelst, dann hast du ne sehr gute prognose.
 
Wahrscheinlich haben sie Angst, das man bei Schnellschüssen dann hintenrum nichts mehr deichseln kann. Naja wenigstens hat Fr. Zypries so wieder eine Ausrede warum die Zeit für Relevantes fehlt. Deren ganzes Gehabe ist ein großer Schaden für die Demokratie. So wird sogar Twitter zum Mittel für den Zweck. Wie billig!
 
Wählt endlich diese alten Internetausdrucker ab... DANKE!
 
@Schmengengerling: Und was hat dieser Kommentar von Dir mit dem Thema zu tun? Ceterum censeo Carthaginem esse delendam! Wollte ich auch nur mal gesagt haben.
 
Wahlnachbefragung? das hab ich ja noch nie gehört.
Dachte das heißt geheime Wahl. Da kann ich ja gleich per zuruf wählen *g*
 
@nkler: du wirst ja nich gezwungen zu antworten, bzw kannst den leuten auch einfach jeden mist erzählen! ist ja deine FREIWILLIGE entscheidung wenn du denen erzählst wen du gewählt hast, und nicht deine pflicht....wenn man lustig ist kann man auch direkt im wahllokal sagen "ich hab xy gewählt" kann auch niemand verhindern, geheime wahl bedeutet eher das der staat oder sonstwer nicht nachvollziehen kann wen DU gewählt hast, ausser du rückst freiwillig mit der sprache raus....
 
Die Nachwahlbefragungen sind nicht nur fuer die Prognose und die ersten Hochrechnungen wichtig, sondern auch fuer detaillierte Analysen der Wahlergebnisse. Deshalb wuerde eine Abschaffung zwar nicht der Demokratie schaden, aber es wuerde viele interessante Erkenntnisse verhindern.
Andererseits ist es nicht aktzeptabel, dass die Ergebnisse der Befragungen vorab verkuendet werden. Denn das schadet direkt der Demokratie. Wenn man es also nicht schafft dies anderweitig zu verhindern (z.B. indem man den Personenkreis der vorab Zugriff auf die Daten hat moeglichst gering haelt) bleibt gar nichts anderes uebrig als die Befragungen zu untersagen.
 
Toll. Und alles wegen ein paar Twitter-Trollen.
 
@f!R: Ja. Nur leider finden sich halt unter der Vielzahl der Leute - also auch der Twitter-Benutzer - immer Trolle. Siehe auch die Kommentare bei winfuture :D
 
Wo ist nun genau das Problem wenn erste Hochrechnungen direkt nach Schließung der Wahlkohle veröffentlicht wird?
Da wird wiedermal nur der Sündenbock für vermisste Stimmen gesucht.
 
@laplasch: Text mal gelesen? Es geht um Hochrechnungen die VOR der Schließung veröffentlicht werden.
 
@Atrushan:
nope hab nur die Überschrift und nen paar Zeilen gelesen :)
 
was im Text hier leider nicht steht: Die Prognosen gehen bereits am späten Nachmittag, also gegen 1700 an die Parteien. Wo wird garantiert, dass nicht ein Parteimitglied die Daten veröffentlicht? Vielleicht sollte sie zuerst diese Weitergabe unterbinden.
 
Bei aller Freude über die Verluste von CDU und SPD: aber die Wahlen waren am Sonntag und nicht am Samstag!
 
@z@pp@: "Hinweis einsenden"
 
@Benutzername2: So langsam sollte es den Redakteuren auf WF doch mal auffallen! Und selbst wenn man Hinweise einsendet wird sich nicht immer darum gekümmert. Besser wäre es wenn man die Texte VOR dem Absenden noch mal auf Inhalt überprüft.
 
Für mich ist das nur ein weiterer Beweis wie "hinterher" und mittelalterlich unsere Parteienlandschaft hier agiert. Gebt das dem senilen und passiven Althaus, soll er vorlallen, dass die vorgezogenen Prognosen Schuld an seinem Desaster sind. lol.
 
@Metzelsuppe: Wie hätten sie sich denn Deiner Meinung nach progressiv verhalten? Was ist an dem Agieren denn bitte "hinterher"? Malen wir mal ein Szenario, bei dem die Parteien "vorausschauend" statt "hinterher" handeln: "Oh, da ist Twitter als neue Möglichkeit... könnte ja zur Vorabveröffentlichung benutzt werden... das wiederum verletzt das Prinzip der Gleichheit der Wahl, und schadet somit der demokratischen Meinungsbildung... am besten wir verbieten gleich mal die Befragungen, könnte ja sein dass das irgendwann jemand in der Zukunft ausnutzen wird. Oder... na wer weiss, was noch für Schabernack damit getrieben werden könnte, wir blocken Twitter deutschlandweit". Hätte Dir das besser gefallen (ich kann die "Zensur! Zensur! Polizeistaat!"-Rufe förmlich hören)? Also ich finde es erheblich angenehmer, dass hier erst hinterher auf das reale Problem der Vorabveröffentlichung reagiert wird.
 
Und als nächstes verbieten wir die Sonntagsfrage, die dieses Verbot eh überflüssig macht...
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