Entlassung wegen Großschreibung in E-Mails

Recht, Politik & EU In Neuseeland wurde die Buchhalterin Vicki Walker wegen ihres Stils, E-Mails zu schreiben, entlassen. Die Sache landete vor Gericht und die Frau konnte zumindest eine Abfindung in Höhe von 17.000 Dollar erstreiten. mehr...

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man findet immer einen Grund an dem man sich aufhängen kann wenn man jemanden loshaben will, da finde ich die 17.000€ deutlichst zu niedrig dimensioniert
 
@CHAOS.A.D: ehrlich gesagt finde ich, das der arbeitgeber hier im recht liegt, solche mails stören das arbeitsklima und provozieren dementsprechend auch "unübliche" reaktionen. Diese frau hielt sich wohl für überwichtig, jetzt wurde sie belehrt, das dies nicht der fall ist...
 
@Adam_West: Genau dieser Gedanke kam mir auch. Ich finde, dass die 17000 Dollar zu hoch dimensioniert sind. Das hat diese Frau mit ihrem "Anti-Teamwork-Verhalten" nicht verdient.
 
@Adam_West: mag schon sein, das solche Mails das Klima stören: eine fristlose Kündigung ist in meinen Augen jedoch mit dem Schinken nach der Wurst geschmissen - völlig überzogen. Hier wären wohl andere arbeitsrechtliche Schritte angebrachter gewesen...
 
@CHAOS.A.D: DEN GRUND FINDE ICH AUCH ETWAS ÜBERTRIEBEN ABER WIE WÜRDEST DU ES FINDEN WENN DEINE KOLLEGEN DICH IMMER ANSCHREIEN? Ausserdem gab es ja scheinbar zuvor mehrere Beschwerden, wenn Sie dann Ihre Einstellung nicht ändert ist die selbst dran Schuld. Wenn ich mal was Falsch mache, werde ich auch darauf hingewiesen. Wenn ich den Fehler dann aber noch paar mal mache, bin ich für die Firma nicht mehr tragbar. Ganz einfach... gut, ich kenne jetzt zwar nicht den genauen Hintergrund in diesem Fall aber die werden sicher noch weitere Gründe gehabt haben die Frau los zu werden
 
@Adam_West: Siehe [o2][re:4] - die Frau hatte einfach einen eigenen Schreibstil und wollte wohl nur Passagen hervorheben oder gestalten und meinte dass nicht aggressiv oder beleidigend. Man sieht in Foren auch immer wieder Leute die hundert Ausrufezeichen benutzen aber das nicht als rumgeschreie empfinden oder die eine große Schrift mit vielen Farben benutzen und das einfach hübsch finden. Und eine Belehrung sollte vor der Kündigung stattfinden, und nicht durch die Kündigung.
 
@lutschboy: Ich verwende mehrere Ausrufezeichen um etwas besonders wichtiges hervorzuheben. Ständig ne andere Schriftfarbe zu wählen dauert einfach zu lange auch wenn es nur Bruchteile von Sekunden dauert, das summiert sich aber dann über den Tag...
 
@Adam_West: mal ganz ehrlich. wer sich über rot markierte absätze aufregt und angemacht fühlt ist schon wirklich arm dran. Wenn etwas übersehen wurde oder warum auch immer sie das getan hat, ist das vollkommen gerechtfertigt das sie das hervorhebt. Sie ist vielleicht keine angenehme Mitarbeiterin/Chefin oder was auch immer, aber wenn man so was jetzt schon als Kündigungsgrund nutzen darf, müssten alle Foren wegen unsittlichem Verhalten geschlossen werden. Deswegen bleibe ich dabei das man sie loswerden wollte und gezielt einen grund sucht. Einfach nur lächerlich, wenn man nicht mehr fähig ist das in der firma zu regeln. Dort wäre es an der zeit einen Selbstbewusstseins Kurs gegen Leisetreter zu machen oder das Unternehmen zu schließen
 
@Adam_West: Sowas ist aber eigentlich kein Grund für eine fristlose Kündigung. Hier müsste erstmal mal eine Abmahnung erfolgen...
 
@lutschboy: Da kannst du mal von ausgehen, dass eine vorherige Belehrung stattfand. Manche lernen es aber nicht, da kann man sich den Mund fuselig reden. Ist hier bei WF doch genauso. Der eine oder andere wird hier ja aufgrund seiner Rechtschreibung kritisiert. Oft zu recht. Aber anstatt es beim nächsten Mal besser zu machen, wird herumgepöbelt. Dummheit ist nicht, Fehler zu machen, sondern nicht daraus zu lernen. Da haperts bei vielen Leuten.
 
@bestusster: Wie gesagt, in dem Gerichtsprozess wurde gesagt dass die Frau eben nicht belehrt wurde und auch keine Richtlinien bekam. Nicht jeder ist mit dem Internet aufgewachsen und hat die Netiquette im Blut.
 
@Adam_West: Ja, solche Mails stören das Arbeitsklima. Aber heutzutage sollte wohl "Kommunikation" ein festeingebranntes bekanntes Stichwort sein. Und wenn nach einer Abmahnung sich nichts bessert, dann wäre ich auch dafür, dass man der Person kündet. Aber erst dann.
 
@seaman: ach was solls...hat ja eh keinen zweck
 
@CHAOS.A.D:

Großbuchstaben in E-Mails gelten laut Netiquette wie ein "Brüllen", "Anschreien"... Wenn sie das Live getan hätte wäre sie auch geflogen. Warum also überhaupt eine Abfindung?
 
@henry10787: weil es trotz digitalem zeitalter einen minimalen unterschied zwischen jemanden anbrüllen und falschnutzung der software gibt.
 
@Adam_West: Also ich bitte euch... eine Person deswegen fristlos zu kündigen ist sowas von übertrieben. Wie wäre es wenn der Chef sie erstmal darauf hingewiesen hätte, dass sie das sein lassen sollte. Ich finde das Urteil schon gerecht so. Die wahren Gründe ihrer Kündigung waren bestimmt andere...aber man hat wohl jede Situation als Chance gesehen um sie los zu werden.
 
@derberliner06: Ich sehe einen konformen Schreibstil als Einstellungkriterium an. Mehrere Ausrufe- oder Fragezeichen hintereinander gehen genauso wenig wie durchgehend groß geschriebener Text. Was hinterlässt das denn für einen Eindruck?
 
@Eta: die sache ist folgende "Das Gericht sah darin nun allerdings keinen Grund für eine fristlose Kündigung"...so ihr könnt das jetzt persönlich sehen wie ihr lustig seid...die rechtssprechung sagt....nope ist kein (fristloser)kündigungsgrund...und es ist und bleibt lächerlich denn wenn man es ihr gesagt hätte (evtl abmahnung ka ob die sowas haben) ist sie doof wie toast...wenn man es ihr nicht gesagt hat...oh bitte..wer hat da oben von teamwork gesprochen?
 
@Adam_West: Klar, aber deshalb kündigt man nicht gleich fristlos. Fristgerecht hätte sicher auch gereicht.
 
@Adam_West: Aus der Ferne und ohne Kenntnis der Sachlage und Ursachen für die hervorgehobenen Textpassagen an andere Mitarbeiter sollte man doch diesem Gericht die Urteilsfähigkeit zubilligen.
 
@CHAOS.A.D: die Entlassung ist vollkommen ok. Wenn die Person auf den Aufforerung nicht reagiert, gehört sie gefeuert. Kenne jemanden, der durchgehend plenkt und es sich nicht austreiben lässt. Der würde ebenfalls seinen PC-Arbeitsplatz verlieren.
 
@seaman: "Teamwork" wird überbewertet.
 
@Adam_West: GANZ MEINE MEINUNG! DIESE EWIGEN GROßSCHREIBER GEHÖREN NICHT NUR ENTLASSEN, SONDERN JAHRELANGE EINGESPERRT, DAMIT SIE SICH AUSFÜHRLICH MIT NETIQUETTE BESCHÄFTIGEN KÖNNEN...:-)
 
@Druidialkonsulvenz: ot aber "teamwork" ist ein euphemismus für wenns klapt bin ich der held ohne was zu tun...wenn nicht sind die anderen schuld weil die sich nicht genug bemüht haben
 
@Adam_West:
Warum soltle sich die Frau für überwichtig halten? Nur weil sich ein paar Nerds vor Jahren diese "Netiquette" ausgedacht haben, dass Großbuchstaben im Chart/Mail = Schreien ist? Man nicht tonnenweise Satzzeichen aneinanderreihen soll und auch ncihts Rot? Sorry aber wenn man was betonen möchnte in einem Text, schreibt mans groß, es hat eine andere Wirkung als z.B. Anführungszeichen. Wenn ich etwas hervorheben will, mache ichs Fett oder Rot (oder Grün oder Rosa mit blauen Pünktchen). Man hätte mit ihr reden können wenns wirklickh so sehr gestört hat, und bei Nichtbesserung eine Abmahnung aussprechen. Aber eine fristlose Kündigung ist ganz schön übertrieben. In Deutschland wäre das nicht möglich, aer mit dem gelockerten Kündigungsrecht den die FDP will, wird das auch hier passieren. Wenn du dem Chef nicht ausreichend in den Allerwertesten kriechst und ihm städnig nach dem "Maul faselst" wirst gekündigt, irgendeine Kleinigkeit findet sich immer.
 
Also ich finde auch: FETTSCHRIFT IST PROVOKATION, und dann noch in rot. Aber man hätte ihr vor der Kündigung vielleicht mal die Umgangsformen in Mails erklären können.
 
@satyris: Ich denke schon, dass das gemacht wurde.
 
@satyris: WAT WILLST DU DENN?! UFF DÜ WÄNDE SPRÜH ÜSCH AUCH IN GROSSBUCHSTABEN
 
@Florator: nö "Authority member Alastair Dumbleton said Ms Walker received no warnings, and while she had contributed to disharmony in the workplace it was not to the extent that dismissal was fair or reasonable.

She had been a capable and competent employee, he said. ProCare did not have a style or etiquette guide for employees using email, so it was not clear what was regarded as unacceptable communication." - Zitat aus angegebener Quelle.
 
@satyris: in erster linie sollte zählen was gesagt wird und nicht wie es gesagt wird!
 
HIER BEI WF BRAUCHT MAN NIX MEHR SAGEN, ES WIRD EH WIEDER GELÖSCHT!!!! oh doch nicht gelöscht.... wurde nur nicht angezeigt... naja, it´s not e Feature it´s a bug.
 
@satyris: absoluter schwachsinn mit den schriftarten!

jeder liesst und nimmt das " wie es geschriebenist" anders auf.

ist doch jeder slebst schukd wenn er es falsch deutet, es steht geschrieben da!!!

leute die so denke, bei denen stimmt was im kopf nicht, sollten mal runter kommen.

aber ist gibt ja viele leute die immer nur nach fehlern anderer suche.

deswegen wie heir auch meist mit den minus verteilen.
lol.
fazit, wie man liest und wie es geschrieben steht verarbeitet der kopf, bei den einen richtig, bei den anderen falsch.
 
@Homeboy23do: Dashalb gibt es einheitliche Regeln wie man schreibt, damit alle es gleich interpretieren können... Wenn jeder schreibt wie er lust hat, braucht er sich auch nicht wundern wenn es falsch interpretiert wird. Sind ganz einfache Regeln wie im Straßenverkehr...
 
@derberliner06: Du machst mir Spaß! Sicher gibt es einheitliche Regeln, wie man etwas schreibt, so dass es jedem gleich verständlich ist...aber schau dich mal hier um... Wer alles in GROSSBUCHSTABEN schreibt, brüllt jemanden an und das sollte jedem, der sich mit der MAterie eMail/Foren beschäftigt, klar sein. Wenn das jemand trotz mehrmaliger Hinweise weiterhin prkatiziert, dann ist das eine Provokation.
 
@Homeboy23do: Mit der Art zu Schreiben, ist es keineswegs "schwachsinnig". Nur weil (gefühlte) 90% der heutigen Forenposter, SMS-Schreiber und anderer "Hobbyautoren", der Rechtschreibung nicht mächtig sind, sind die gültigen Regeln nicht ausser Kraft gesetzt. Sich korrekt zu artikulieren ist leider nicht mehr in Mode. Und zu behaupten "es zählt nur, was man sagen will" ist leider falsch, wenn der Autor nicht mal in der Lage ist, seine Aussage unmissverständlich zu formulieren. Genau deshalb streiten sich hier so gerne die Forenposter, weil man nicht immer versteht, was der andere wirklich sagen wollte. Und das ist nicht mal böse Absicht.
 
@tommy1977: Ist das so... deswegen ist mir Werbung also so unsympatisch, weil die mich fast immer ANSCHREIT. Es ist völlig in Ordnung wichtige Dinge durchgehend groß zu schreiben und zu färben - denn ja nach Schriftgröße ist einfaches "fett schreiben" nicht wirklich auffällig. Wenn sich Kollegen dadurch gestört fühlen sollte man sie darauf hinweisen und erst nach mehrmaligen Vergehen danach bestrafen. Und wer dann immernoch nicht lernfähig ist, das zu tun, was der Chef sagt, der kann dann auch guten Gewissens gekickt werden. IN DIESEM FALL gab es keinen gültigen Kündigungsgrund - deswegen ist ein Schadensersatz gerechtfertigt.
 
@derberliner06: Super, einheitliche Regeln... moment mal... gibt es ja schon... nur leider hält sich keine Sau dran. Weißt du, wie viele geschäftliche E-Mails ich bekommen habe, in der Rechtschreibung und Grammatik vollkommen außer Acht gelassen wurden? Und die Absender benutzen Thunderbird, welches eine Fehlerprüfung beinhaltet. Es gibt halt Leute, die sich aus welchen Gründen auch immer nicht an solche Regeln halten können/wollen. Aber um verschiedene Aspekte, auf die man ansprechen möchte, auf verschiedene Art hervorzuheben, finde ich die genutzte Methode nicht unbedingt schlecht. Sie kann falsch aufgefasst werden, aber wie hier bereits erwähnt ist es viel wichtiger, was geschrieben wurde und nicht, ob fett, rot oder in Großbuchstaben.
 
@monte: Um das mal klarzustellen: Ich stimme dir völlig zu. Ich gehe aber bei einer derartigen Nachricht davon aus, dass eine oder mehrere Ermahnungen erfolgt und von der Mitarbeiterin missachtet worden sind. Wenn jemand das Gegenteil belegen kann, bin ich gern bereit, meine Meinung zum Thema zu überdenken.
 
@mod366: Ich weiß gar nicht, warum du deine Aussage nur auf geschäftliche Mails beziehst? Ich bin der Meinung, dass Rechtschreibung und Grammatik generell zu einer ordentlichen Konversation gehören, egal ob schriftlich oder mündlich. Beispiel: Wenn mich jemand anspricht und den Satz mit "Ey Alldah,.." beginnt, kann er gleich wieder abtreten. Genau das Gleiche ist es beim Schriftverkehr. Wer es nicht auf die Reihe bekommt, die grundlegendsten Sachen korrekt zu schreiben oder vernüftige S-P-O-Sätze zu bilden, der ist für mich kein Kommunikationspartner, sondern ein lernresistenter Hilfsschüler. Ich rede hierbei nicht von Tippfehlern oder komplizierten Fremdwörtern, sondern vom alltäglichen Sprachgebrauch. Wer mich also virtuell anschreit oder übertrieben wichtig tut, den behandel ich genau so, als ob derjenige dies real getan hätte.
 
"[..]schrieb sie regelmäßig komplette Passagen in Großbuchstaben. Einige Abschnitte wurden jeweils fett gedruckt und rot eingefärbt."_______kling so als ob der Arbeitgeber diesmal recht, meiner Meinung nach...
 
Ich dachte erst die hatte komplette Mails groß geschrieben, aber wenns nur Passagen waren.... Villeicht wollte die damit nur wichtige Sachen "unterstreichen" xD
 
Bei Mitarbeitern die schwer von Begriff sind, muss man manchmal eben etwas deutlicher werden. Gerade das Thema Buchhaltung ist keines wo auch kleine Fehler egal wären. Ich zweifle stark an, das man mit Ihr direkt darüber geredet hat vor der Kündigung. Kündigungen aus solch mehr oder minder an den Haaren herbeigezogenen Gründen gehen selten ernsthafte Personalgespräche voraus.

PS: "Walker Arbeitgeber", ich kaufe ein "s".
 
@tt13: Richtig. Bei uns in der FiBu geht das folgendend. Erst mal ein nettes Mail, man solle doch bitte die Stundezettel abgeben, damit die Abrechnung erfolgen kann. Keine Reaktion der Angeschriebenen. Die FiBu kann nicht handeln, schreibt also eine zweite, nette Aufforderung. Keine Reaktion. Es wird kein Geld überwiesen. Dann rennen die Betroffenen zum Direktor, und beschweren sich, dass sie kein Geld erhalten haben. FiBu muss sich rechtfertigen, das ärgert die Kolleginnen. Und dann beim nächsten Mal: "Würden sie bitte Ihre Stundenzettel abgeben, DAMIT EINE ZEITNAHE ÜBERWEISUNG IHRER AUSLAGEN ERFOLGEN KANN!" So sieht i.d.R. in der Realität aus. Lest mal den Artikel, da kam ähnliches vor. Sie bekam offensichtlich auch keine Abmahnung, wurde anscheinend jedoch auf ihr "Fehlverhalten" hingewiesen, da sie die Mails mit den Beschwerden sehen wollte (das ist dreist, oder?). So, und jetzt spielen wir mal in Gedanken Chef, und versuchen eine Lösung hierfür zu finden...sind wir wieder mal alle klüger?
 
Volkommen korrekt. Wenn einer chattet und mich die ganze Zeit in Kleinschrift etwas fragt, wirkt die Situation völlig entspannt. Nach mehreren Fragen antworte ich wie folgt:" KENNST DU GIDF.DE?" Das wirkt angespannt. Privat ist da alles OK, doch wenn ich morgens in der Firma eine Mail von der Geschäftsleitung bekommen würde mit z.B. folgendem Inhalt:"BITTE ALLE MITARBEITER DARAUF ACHTEN DAS DIE MÜLLEIMER REGELMÄSSIG GELEERT WERDEN.", dann wäre das nicht gut für den Tagesbeginn. Wenn solche Emails dann immer und immer wieder kommen verschlechtert sich das Betriebsklima mehr und mehr, sollte es sich auch noch um eine Dienstleister handeln, wäre das schlechte Betriebsklima auf Dauer ein derber Umsatzeinbruch. Somit ist die Kündigung völlig in Ordnung! Ganz im Gegenteil, die Mitarbeiter hätten noch Anzeige wegen Belästigung und Nötigung erstatten sollen! Wenn ein Mensch (egal ob Mann oder Frau) sein egozentrisches narzisstisches Charaktermerkmal nicht im Griff hat, hat in diesem Bereich oder Beruf schlichtweg nichts zu suchen.
 
@aedmin: Ironie oder ernst?
 
@jaja_klar: Was Ironie oder Ernst?
 
@aedmin: Stimme dir zu.
 
@aedmin: Dein Post? Also die Auswirkungen auf das Betriebsklima sind ja, wie du geschrieben hast, natürlich negativ. Aber findest du nicht, man sollte die Frau erst mal darauf hinweisen, was sie damit anrichtet, bevor man sie rauswirft?
 
@jaja_klar: Gerade wir werden das mit Sicherheit nie in Erfahrung bringen, was dort exakt abgelaufen ist. Natürlich soll man "Hinweise" geben, natürlich soll ermahnt werden, aber wenn sowas vor Gericht landet geht man als Aussenstehender schlichtweg erst mal davon aus.... Sebstverständlich hat ein Arbeitnehmer seine Rechte. Doch der Arbeitgeber hat auch die Seine.
 
@aedmin: Aber wenn ich doch mit Sicherheit etwas nie in Erfahrung bringen kann, muss ich mich doch an das halten, was bekannt ist - und das ist: keine Hinweise, Rausschmiss ohne Vorwarnung. Aber wie ich sehe sind wir ja anscheinend trotzdem einer Meinung - mit Vorwarnung/Abmahnung bin ich auch dafür, zu entfernen, da uneinsichtig.
 
in mind. einem Fall ging es eben genau um solche Anweisungen. Folgender Satz aus der Email: "To ensure your staff claim is processed and paid, please do follow the below checklist." Quelle: independent.co.uk http://tinyurl.com/nj43fr
 
Dann darf ich ja demnächst aufpassen was ich meinen Arbeitskollegen schreibe wenn Sie zum x-ten mal die Mails wie "bei problemen sofort melden" nicht verstehen. Leider ist das aber meist die einzige Art wie viele Mails erst verstehen. Die meisten nehmen sich erst garnicht die Zeit den Text zu lesen, und da ist nunmal etwas großes herausstechendes besser.
Gut, bei ihr ist die Frage in welchem Stil sie das verwendet hat, oder ob es ihre Schriftartvorlage in Outlook war
 
Ich finde das die Kündigung in Ordnung geht. So ziemlich jeder dürfte wissen, dass bestimmte Schreibweisen bestimmte Stimmungen ausdrücken. Fettschrift heißt ich schreie oder sage etwas mit Nachdruck, Fettschrift heißt etwas ist sehr wichtig und essentiell und Rot ist eine Signalfarbe, die die Bedeutung noch einmal erhöht. Ich würde da als Chef erstmal ne Anweisung verfassen, die solch ein Verhalten verbietet und als zweiten Schritt ne Abmahnung schreiben. Sollte der Mitarbeiter es immer noch nicht einsehen muß er halt gehen.
 
@DennisMoore: Exakt. Gewisse formatierungen sollte man gerade in dem Beruf vorraussetzen können und eigentlich bedarf es dabei keinerlei Abmahnungen, denn wenn der Verfasser der Emails nicht irgendwann selber was merkt braucht er auch keinen Denkanstoss. P.S.: Die Leute die immer willkürlich ein Minus verteilen, sollten sich erst einmal hinsetzen und verstehen wie unsere Wirtschaft funktioniert! Doch meistens reden wir hier eh von Langzeitarbeitslosen, die hier bei solchen News die F5 Taste dauerhaft belasten.... Setzt euch und denkt mal darüber nach wie IHR euch fühlen würdet, wenn Ihr dauernd SOLCHE Mails bekommn würdet und Urteilt dann noch mal! Wenn es sich um einen kleineren Betrieb handelt, wird der Chef wohl mehrmals das Gespräch mit der Dame gesucht haben und diese scheinen wohl nicht gefruchtet zu haben....
 
@DennisMoore: FALSCH WENN ICH SO SCHREIBE DANN SCHREIE ICH DICH AN!!!11 Wenn ich Passagen fett schreibe dann will ich etwas <b>betonen</b> (intended to not work).
Wenns allerdings groß, fett und >rot< war und die Frau sich nicht hat belehren lassen...Chef sagt "das und das wird nicht gemacht", Angestellte macht es trotzdem -> Kündigungsgrund. imo
 
@DennisMoore: Ich finde, dass die Kündigung nicht in Ordnung geht. Anscheinend gingen keine Warnungen voraus, so dass das für mich übertriebene Härte darstellt. Jeder Mensch sollte die Chance kriegen, auf seine Fehler hingewiesen zu werden, um diese vermeiden zu können. Wenn er dann natürlich nicht einlenkt, muss er die Konsequenzen tragen. Ich hoffe wirklich, dass von euch Befürwortern dieser Kündigung keiner eine Firma leitet, da muss man ja ständig in Angst leben.
 
@jaja_klar: Es ist ja nicht so das ich direkt die Kündigung raushaue. Da muß man keine Angst haben. In der Regel wird man erstmal darum gebeten das zu unterlassen, dann wird man aufgefordert es zu unterlassen, und dann gibts ne Abmahnung. Diese "Zeichen" sollte wohl jeder interpretieren können. @Samin: Das hab ich doch auch genau so geschrieben. LIES MAL RICHTIG, DU NASE XD.
 
@DennisMoore: aber Dennis, im Originalartikel steht doch, dass es eben keinerlei Warnungen gegeben hat! Andernfalls stimm ich dir natürlich zu, ist ja klar, sonst könnte ja jeder machen was er will.
 
@jaja_klar: Ja, im Artikel ... Aber in meinem Post steht was anderes, nämlich das was ICH machen würde. Und darauf hast du schließlich geantwortet. Die Kündigung an sich geht in Ordnung. Nur der Weg ist anders.
 
@DennisMoore: Ich habe auf deinen ersten Satz geantwortet - der bezog sich auf den Artikel. Dachte das geht aus meinem ersten Satz hervor.
 
@aedmin: "Die Leute die immer willkürlich ein Minus verteilen, sollten sich erst einmal hinsetzen und verstehen wie unsere Wirtschaft funktioniert! Doch meistens reden wir hier eh von Langzeitarbeitslosen,": NETT ARROGANT ! setz DU dich mal hin und schau mal wie die wirtschaft in ANDEREN ländern funktioniert: MOTIVATION und GEWINNBETEILIGUNG der mitarbeiter z.B., statt raffgier und aktionärs-backdoor-kriecherei. haben inzwischen auch einige firmen in DE erkannt, die machen trotz krise keine verluste....
 
@aedmin: "Doch meistens reden wir hier eh von Langzeitarbeitslosen, die hier bei solchen News die F5 Taste dauerhaft belasten.... "
Ich nehme mal an das es abwertend gemeint ist, und das nur weil nicht Alle Deiner Meinung sind... Sehr tolerant! RESPEKT!
 
EGAL OB GROß oder kleinschrift. Das nervt tierisch. Ein Kündigungsgrund (fristlos auch noch!) ist es aber lange nicht, und der Arbeitgeber gehört für sowas eigentlich gefoltert.
 
in welcher firma werden eigentlich noch emails "geschrieben". heutzutage benutzt man voicemails. is ja wie in der steinzeit dort auf der erde
 
@hjo: mal ganz ehrlich!! Für dich gibt es leider nur einen einzigen Ausdruck:" SPINNER!" In GROßBUCHSTABEN! Bitte um Kündigung, die nehme ich dafür in Kauf!
 
@hjo: voicemails? lol, telefon ist wohl auch zu oldschool? so ein umständlicher unfug. entweder ich ruf schnell an oder besprech es direkt wenn die person in reichweite ist oder ich schick ne mail. voicemail is ja sowas von 90er
 
wir sind hier bei winFUTURE, erdlinge
 
@hjo: erdlinge? was bisn du denn? irgendso 'n trekkie oder comicbuchverkäufer wie bei'n simpsons? :)
 
@hjo: VoiceMail? Nutzt das noch einer heute. Komm mal auf der Erde an.
 
@solarez: VoiceMail... die hinterlasse ich wenn dann auf nem Anrufbeantworter wenn der jenige den ich sprechen wollte nicht da ist. Ansonsten gibts ne E-Mail
 
@Samin: "voicemail is ja sowas von 90er" In dem Fall dürften die ja bald ihr Comeback feiern :-)
 
Successfull troll is successfull. Ehrlich Leute, nich über jeden Mist aufregen ,)
 
@hjo: "hjo" geht sicher keiner "Arbeit" nach.
 
@franz0501: bitte keine fremdwörter. was ist "arbeit" ?
 
Wie man ja hin und wieder hört, wird Großschreibung in Mails, oder Kommentare, als "schreien" zugeordnet. Wenn dann auch noch eine besondere Hervorhebung durch Fettschreibung, oder durch rot markieren getätigt wird, wobei vor allem die Farbe ROT in der Computer(spiele)welt offenbar heute verpönt wird, wird es die Person mit einen Widerspruch schwer haben.
 
@Sehr-Gut:

die farbe ROT wird in nächster zeit eh verboten, da man sie mit blut verwechseln könnte. /ironieoff

also wenn der chef mit seiner mitarbeiterin gesprochen hat und sie es nicht umsetzt oder einfach nicht umsetzen will, finde ich die fristlose kündigung gerechtfertigt. mich als kunden würde es auch stören, wenn mein lieferant mir solche mails schreibt resp. schriftlich angeschrien wird. evtl hat er dadurch auch schon kunden verloren (ist halt spekulation meinerseits)
 
Mann landet im knast weil er im büro PUPSTE! Der arbeitgeber argumentierte, dies sei ein versuchter giftgasanschlag. - - - Was ist blos aus uns geworden ?
 
@zaska0: Falsch! Völlig sinnloser und vor alem affiger Vergleich. Wo sind wir bitte nur gelandet, dass solch ein kleines Licht meint Chef spielen zu müssen!! Als nächstes schreibt ein Praktikant zum Chef folgende Mail:" BITTE ACHTEN SIE DARAUF, DASS SIE IHREN DIENSTWAGEN ORDNUNGSGEMÄSS ABSTELEN!"
Da frage ich mich wo wir gelandet sind.....
 
@aedmin: Das Großschreiben sollte dann benutzt werden, wenn es gerechtfertigt ist, - wie etwa in deinem Beispiel, wenn der Chef seinen Dienstwagen wirklich nicht ordnungsgemäß abgestellt hätte. Vielleicht hätte man solch ein Mail an Ulla Schmidt senden müssen. :D
 
@aedmin: Ich sehe, du hast den sinn in meinem posting nicht erkannt. Seis drum. Ich habe keine lust dir das zu erklären, zumal dann der effekt flöten geht. So und nun reg du dich nicht weiter auf is schön wetter drausen.
 
@EL LOCO: Gerechtfertigt? Ich würde mich hüten, einen solchen Satz an meine Geschäftsführung zu schreiben...schon gar nicht in GROSSBUCHSTABEN. Das klingt nach neunmalklugem Besserwisser, der keinen Respekt vor Authoritätspersonen hat. "Ich möchte sie darauf hinweisen, dass ihr Auto im Halteverbot steht." klingt ja wohl um einiges freundlicher und neutraler.
 
@tommy1977: Naja ... Ich "lob mich mla selber" in der hinsicht das wenn ich arschloch meine auch arschloch sage, dabei ist mir auch schnurz was man über mich denkt. heuchlerische welt.
 
@EL LOCO: Deinen Beitrag habe ich sehr wohl verstanden. Du meinst es wird aus einer Mücke ein Elefant gamcht, du meinst wäre übertrieben, aber nein dass ist es nicht!! Wieviele Leute haben genau wegen solchen "Tussen" (sry für den Ausdruck) Ihre Jobs verloren, weil jede auch noch so klitze Kleinigkeit auf die Goldwaage gelegt wurde, weil die Leute durch solche Spitzeleien irgendwann Agressiv wurden usw. Menschlich betrachtet kann ich mir die Situation so richtig vorstellen! Die hat die Nase mit Sicherheit dauerhaft Richtung Decke gezogen und gemeint dass Sie Gott wer weiss was ist und jetzt muss Sie die Konsequenzen daraus tragen. So einfach wie gerade aus geht aus rückwärts....
 
Ich nehme an, daß die Dame auch in ihrem sonstigen Sozialverhalten eher weniger verträglich war.
 
@Amadeus: Ich denke auch, dass das der eigentliche Kern der Sache ist und man es nur an so etwas wackeligem aufgehängt hat.
 
@Amadeus: na und ? das ist aber kein Grund ! Chefs haben in 9 v. 10 Fällen auch kein "verträgliches Sozialverhalten", und werden die deswegen rausgfeworfen ? Da gilt das eher als taff und straight ....
 
@Amadeus: Und was hat das mit der allgemeinen leistung zu tun? Ach ich vergass....
 
@pubsfried: MAN MAN MAN Einfach mal was hier hinschreiben, ohne jeglichen Sinn und Verstand....BAG: Verhaltensbedingte Kündigung ohne vorherige Abmahnung. Schon mal was davon gehört? Dafür sind Chefs nun einmal Chefs und wenn du als Arbeitnehmer nicht darauf klar kommst, steht es dir völlig frei zu kündigen!
 
@aedmin: BAG? In Neuseeland? Oder bin ich jetzt schon so verpeilt das ich den Sinn der News oben nichte verstehe? ^^
Soviel zum Thema Sinn und Verstand :P
 
WER WEIS OB DER KÜNDIGUNGSGRUND DER WAHRE WAR!?
Ich hatte mal ein ähnliches Erlebnis:
Nachdem ich Aktiv daran beteiligt war, Super Arbeitsverträge für Alle Mitarbeiter auszuhandeln, und letztendlich auch erfolgreich war, wurde ich ein Jahr später wegen &$8222:Grober Fahrlässigkeit&$8220: fristlos Entlassen( ich konnte mich beim Arbeitsgericht dagegen durchsetzen). Ich wollte einen Betriebsrat gründen, dies war der Wirkliche Grund.
 
@NoFearAhmeD: Warst aber nicht zufällig bei Lidl oder einer dieser Sklaventreiber?
 
@NoFearAhmeD: Mit dieser Rechtschreibung Arbeitsverträge aushandeln, klingt nach einem Bauunternehmen.
 
Wie gewohnt: "Diskussion" der "Autoren" um einen Sachverhalt den man detailliert nicht kennt.
 
@franz0501: Nach einem Sachverhalt folgen die Fakten und die liegen hier nun mal klar auf der Hand.
 
großschreibung ist mit schreien gleich zu setzen. Wenn sie also die Mittarbeiter anschreit und das ein Kündigungsgrund ist, sollte so eine email auch ein Kündigungsgrund sein (allerdings sollte man vorher abmahnen bzw. ein persönliches Gespräch führen)
mfg
Einste1n
 
viele finden hier fett und rot markierte Texte als Provokation? lol wo lebt ihr denn?^^ Ich finde es gut, wenn man wichtiges markiert. ausserdem koennen wir uns kaum ein Urteil bilden, weil wir nicht genau wissen, ob sie nun wichtige passagen markierte oder nicht. Oder wirklich provoziert hat und wenn, dann macht man das mit nem fiesen Text oder Smiley und nicht mit fett und rot. oh man...
 
@StefanB20:vielleicht kam das alles zusammen und heute würde man sagen mobbing?? Ich als Chef hätte mir diese Mitarbeiterin in mein Büro bestellt und gesagt, dass im Wiederholungsfalle die Kündigung fällig würde. Dann gäbe es keinen Prozess, keine Abfindung usw.
 
LEUTE DIE SO SCHREIBEN REGEN MICH ECHT AUF::: VERSTÄNDLICH VOM CHEF :D
 
Ist doch vollkommen Latte solange sie nur Mitarbeitern so schreibt und nicht Kunden. Firmen-intern schreibt bei uns auch jeder wie er will (Konsequentes Kleinschreiben, ignorieren jeglicher Satzzeichen, usw...)
 
@Freezer: email ist kein chat...auch wenn die meisten leute das glauben
 
@florianwe23: Sehe ich ebenso! Diese Ignoranz gegenüber der Schreib- und Sprachregeln führt doch zu einer Verrohung der Sprache und dem Abstieg ins Mittelalter der Orthographie und Grammatik. Man braucht sich doch nicht wundern, wenn die heutige Jugend kaum noch einen vernünftigen Satz zustande bringt, welcher kein "Ey Alldah..." oder "Weissu?!" enthält. S-P-O scheint für viele heutzutage eine Partei zu sein, welche man ja nicht wählen muss. Daher sollte man auch in so anonymen Medien wie Internetforen, Mails oder dergleichen darauf achten, sich möglichst korrekt zu artikulieren. Die einzige Ausnahme sehe ich beim Chatten, wo die Reaktionsgeschwindigkeit wichtig ist. Dort schreibe ich auch alles klein, um möglichst schnell zu antworten...dennoch mit vernünftiger Rechschreibung und Zeichensetzung.
 
iM ALTEN gRIECHENLAND HATTEN DIE lEUTE NUR gROSSBUCHSTABEN. - kEIN wUNDER, DASS DIESE zIVILISATION EINST UNTERGING!!! p.s. leonardo davinci hat spiegelverkehrt geschrieben :P
 
"Der Empfänger hat immer recht". Sie hätte über die Reaktionen nachdenken sollen und ihren eigenen Anteil an deren Verhalten sich bewusst machen können. Sollte sie wirklich nach mehrmaligem Hinweis ihren "Schreibstil" (Schreistil) nicht geändert haben, so ist die Konsequenz seitens ihres Chefs berechtigt und nachvollziehbar. Aber, sie wäre nicht allein mit der Einstellung "Ich 'rede' wie ich will, sollen die anderen doch an sich was ändern. Ist doch deren Schuld wenn sie sich falsch angesprochen fühlen." Wie heißt es so schön "Den Splitter im Auge des anderen sehen, aber nicht den Balken vor dem eigenen Kopf". Die Zusammenhänge und Funktionsweise der Psyche des Menschen sind leider in der Bevölkerung nur sehr rudimentär vorhanden.
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