Cybercrime: Albert Gonzalez bekennt sich schuldig

Spam & Phishing Albert Gonzalez hat sich im bisher größten aufgedeckten Fall von Datendiebstahl in den USA für schuldig bekannt. Ihm drohen nun 15 bis 25 Jahre Haft und ein anschließendes Internet- und Computer-Verbot von fünf Jahren. mehr...

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Ich finde es ungerechtfertigt, einen MENSCHEN so lange hinter Gitter zu stopfen, weil er am Computer ganz schöne Scheiße gebaut hat. Irgendwelche Kinderschänder kommen mit weniger Strafe davon! DAS DARF NICHT SEIN! "Aber es ist ja nur ein Kind und kein Geld"...scheiß Gesellschaft. Ich pfeif auf euch und euer verdammtes Geld!
 
@Necabo: Natürlich sollten Gewalt-/Straftaten gegen "Leib und Leben" wie es so schön heißt stärker gewichtet werden als jene gegen Besitz. Allerdings darfst du hier nicht vergessen, dass Kartenmissbrauch für die Betroffen bis hin zur Existenzvernichtung reichen kann. Aus dem Grund sehe ich eine entsprechende Strafe als gerechtfertigt.
Es ging ja nicht um ein Script-Kiddie das schnell mal ein paar Daten aus dem Netz zieht. Hier wurden bewußt Kartendaten gestohlen um diese entsprechend zu mißbrauchen. Insofer ist für mich die Formulierung "am Computer ganz schön Scheiße bauen" auch eine starke Verharmlosung.
Wenn du mal eine Familie und Kinder zu versorgen hast schauts mit "ich pfeiff auf euer Geld" ganz schnell anders aus :-)
 
@Necabo: seh ich auch so. nur weil die firmen so löschrige systeme schaffen, und deshalb erst den diebstahl ermöglichen , muss ein junger mann der durch die sperrangelweit geöffnetten tueren geht fuer jahre in den knast. ...
jeder der mit kreditkarte einkauft is selber schuld
 
@nomzamo: Du selbst stellst in DEINEM Kommentar das Materielle vor dem "Leib und Leben"! Kein Geld der Welt kann ein Menschenleben ersetzen und auch keine einzige Existenz von irgendjemanden auf diesem ganzen Planeten würde jemals auch nur ansatzweise den Wert eines Menschenlebens erreichen. Wenn du eine Familie und Kinder zu versorgen hast, wüsstest du was es bedeutet! Wenn eine aussergewöhnliche Situation es erfordert und ein Familienteil sich in Gefahr befindet, gebe ich alles was ich habe, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken... aber so etwas wirst du erst verstehen wenn du mal eine Familie und Kinder zu versorgen hast! P.S.: " Sry für den Hauch von Blasphemie :)"
 
@Necabo: das ist falsch, in europa kommen kinderschänder vielleicht mit weniger davon, aber nicht in den USA. zudem werden kinderschänder in den USA Prisons richtig derbe gef***t von den Insassen. Die habens, natürlich gerechtfertigt, nicht einfach in den Gefängnissen dort. Weil wenn etwas unter Gefängnisinsassen verabscheut wird dann sind es Kinderschänder und Frauenmisshandler.
 
@Necabo: Wenn es doch echtes Geld wäre, aber Kreditkartenzahlungen sind per Definition kein Geld. Wir behandeln "es" nur wie Geld. Bubbles sozusagen...
 
@Necabo: Wie ich dein Posting lese, komme ich darauf dass du entweder ein reicher Schnösel oder aber - und das glaube ich eher - ein Hartz VI Empfänger sein musst. Ich erarbeite mir mein Geld und fände es sehr hart wenn irgendein armer Hacker mein konto leer räumt. Dass dieser dann wegen so vielen Fällen in den Kahn wandert ist mir dann idR eher ein schwacher Trost. Wenn es geringfügig ist dann ist es vielleicht noch ok, wenn er eine kleine Strafe bekommt. In einem solchen Ausmaß ist es allerdings mehr als nur kriminell.
 
ich kann mich meinem vorredner nur anschließen, möchte aber auf einen ganz anderen aspekt hinaus - ich persönlich würde ihn nur zur ersetzung des entstandenen schadens (also mitarbeiterkosten bei banken, die rückbuchungen vornehmen mussten usw usw) verdonnern - eigentlich müsste er von allen märkten und banken sogar noch geld dafür bekommen, dass er endlich mal alle auf die marode sicherheit bei bezahlsystemen hinweist - auf der sicherheitsfront bei bezahlsystemen muss sich endlich etwas tun - egal ob einmaltoken, biometrische schlüssel (diese kreditkarte kann nur im zusammenhang mit iriserkennung verwendet werden ... oder ähnlich) oder gleich implantierte bezahlchips im unterarm oder so etwas in der art - die heutigen verfahren (kreditkarte mit unterschrift im ausland ohne jegliche kontrolle, pin-tan (auch die neueren davon)) sind zwar billig und massentauglich aber schreien förmlich nach betrug - selbst die einwahl ins firmennetz via vpn mit einmaltokengenerator, der für 1 minute ein gültiges schlüsselpaar erzeugt welches mit einem passwort kombiniert werden muss, ist da sicherer - das ist wirklich eine grausame situation, die man als bankkunde nicht weiter hinnehmen sollte, denn kontrolle von auszügen und rückbuchungsanfragen kosten auch den kunden zeit, die er niemals vergütet bekmmt - gruss yergling
 
@yergling: Die sicheren Autorisierungssysteme gibt es, nur sind die halt (gefühlt) nicht so komfortabel wie eine TAN aus einer gedrucken Liste einzutippen. Was willst du als Dienstanbieter denn machen, wenn die Kunden trotzt massiver Sicherheitshinweise partout keine neues Verfahren (auch wenn sicherer, einfacher, kostenlos, ...) annehmen wollen? Sicherheit will jeder, nur sobald man ein gewohntes Verfahren als privater Anwender umstellen soll wird oftmals geblockt. Die Banken sollen alles "sicher machen" - klar, aber ohne den Kunden/Anwender geht das nun mal nicht. Und wenn der nicht mitspielt geht das halt nicht.

Und du glaubst doch nicht wirklich, dass sich jemand für sichere Bezahlvorgänge einen Chip implantieren lässt ??
Außerdem: einmal gültige TAN mit einem Token OHNE Bindung and die zu autorisierende Transaktion (dh. Einberechnung deren Eckdaten bei der Ermittlung/Rückprüfung) ist lt. Studien nicht sicher!
 
@nomzamo: Was heißt denn"wenn die Kunden es nicht annehmen wollen" ?
So ein quatsch. Seit wann fragt man den Kunden? Das wird einfach gemacht und dann bleibt den Leuten ja nix anderes über als es anzunehmen. Die Bürger sind nunmal so faul, das man ihnen jede Entscheidung am besten abnimmt. Und gefragt wird in unserem Land, schon lange keiner mehr. Und die Idee mit dem implantierten Chip, kommt sicher noch. Steht sogar in der Bibel "und sie alle werden das Zeichen des Biestes tragen" The Beast - Computer in den USA der weltweit alle Kreditdaten-konten Bewungen aufzeichnet.
 
@yergling: ich fühle mich mit einer TAN-Liste sicher: wie soll da jemand an mein Geld kommen?
 
@nomzamo: sry aber das is wohl muell ... wenn banken das machen, und zwar ohne die option der alten wege, dann muessen die user umschwenken. ob sie wollen oder nichtg.
 
@nomzamo: wer sich freiwillig nen bezahlchip implantieren lassen würde??? - na ich z.b. - ich bin sofort als es möglich wurde dazu übergegangen statt mit pin und tan mein konto über ne hbci karte mit nem verschlüsselten kartenleser zu verwalten - ich als kunde habe sogar den kartenleser und entsprechende bankingsoftware gekauft, damit ich mir das selbst aussuchen konnte, statt etwas nicht bankübergreifendes spezielles vorgesetzt zu bekommen - ich kenne auch genug leute, die mehr sicherheit wollen, aber von der bank nicht ermöglicht bekommen, da einige verfahren (aus angeblichen kostengründen) bei einigen banken nur für firmenkunden angeboten werden, was ich persönlich schade finde - ich meinte aber auch gar nicht so sehr die bankfront, der unsicherheitsfaktor bei bezahlsystemen ist da ja nicht nur die bank, das beginnt bereits an der ladentheke bei demjenigen, der keinen ausweis zur kreditkarte kontrolliert sondern nur ne unterschrift verlangt (meine karte hat sogar ein foto zur identifikation inkludiert und kein verkäufer kannte das bisher und alle sind immer groß erstaunt ?!?, selbst meine bank hat mich bei der ausstellung gefragt, ob ich sowas wirklich brauche, oder ob ne normale karte mir nicht reichen würde???, sehr komisch oder???) oder mit ec ohne pin bezahlt werden kann - das die einmalgültige tan mit token ohne prüfung nicht sicher ist, war mir bekannt, war ein unpassendes beispiel, tut mir leid - ich will das thema bezahlchip mal erweitern, ich für meinen teil fahre hier in tokyo mit einem so genannten "pasmo" durch die gegend, das ist eine aufladbare rfid guthabenkarte, über die man bargeldlos einheitlich im großraum tokyo bezahlen kann, z.b. fahrgeld oder am getränkeautomaten oder am zeitungskiosk usw usw - soetwas halte ich für eine gute idee, denn bei verlust einer solchen karte ist dank prepaidsystem (limit bei der aufladung sind glaube ich 20000 yen also etwa 130 euro) der schaden begrenzt und trotzdem kann man einfach (in meinem fall liegt das ding immer im kimonoärmel und wird einfach über die sperre am bahnhof gezogen oder kurz an nen automaten gehalten und fertig), pinlos und schnell bezahlen ohne negative konsequenzen durch dritte oder verlust zu fürchten - in solche richtungen sollten auch kreditkarten oder bankkarten in zukunft gehen, also absicherung nicht unbedingt durch erhöhung der sicherheitsmaßnahmen bei der nutzung sondern vielleicht (auch alternativ als zusatzkarte neben gut gesicherten anderen bezahlsystemen) durch konkrete, vom kunden frei wählbare limits, was eine echte alternative zu hohen sicherheitsmaßnahmen im alltagsgebrauch (im supermakrt, bei der s-bahn ...) aufzeigt, denn wenn alle ist, ist eben alle - ideen und möglichkeiten gibt es da sicher noch allerhand - gruss yergling
 
@ChaosMädchen: ganz einfach, in dem die bankwebseite von außen (von dritten) manipuliert wird, dir nach eingabe deiner bankdaten eine überweisung angeboten wird, nach der eingabe einer tan jedoch eine fehlermeldung der manipulierten seite zurückkommt, statt der üblichen "überweisung durchgeführt" meldung - schon hat jemand alle nötigen daten, bankzugang, pin und eine immer noch gültige tan, da diese ja nicht an die bank gesendet sondern auf der manipulierten webseite gespeichert wurde - eine einmalige überweisung auf deine kosten ist so frei - schwerer ist es bei itan (also diesen dingern mit index) oder bei denen, die per sms verschickt werden, aber sicher gibts auch da möglichkeiten - gruss yergling
 
@yergling: Die ganze Vortäuschung von Sicherheit (Scheinsicherheit) um die geht es gar nicht, der Spitzbube hat sich einfach gleich 130 Millionen Datensätze von schlampigen Unternehmen geholt, die wohl keinen Wert auf Datensicherheit legten und so fröhlich um die 130 Millionen Datensätze in einem Rutsch verteilten! Da nützt es noch nicht mal was, wenn Du einer Firma oder Behörde deine Daten persönlich überreichst, wenn die dann hinterher in einem Rutsch mit um die 130 Millionen Datensätze anderer betroffener Bürger fröhlich weiterverteilt werden!
 
@yergling: danke für die Info - ich meinte auch iTANs. Dieses verfahren würde so nicht funktionieren und dann liegt die Schuld bei der Bank: dass da jemand an die Daten kommt lässt sich sowieso nicht komplett verhindern. Aber sicherer als bei der Bank kann ich mein Geld eher nicht aufbewahren:) also fühle ich mich mit der iTAN-Liste sicher:)
 
Was ich immer nicht verstehe, warum bis zur Existenzvernichtung usw...
Man kann doch meiner Meinung nahc JEDE Kreditkartentransaktion wieder rückgängig machen, oder nicht? Hab ich auch schon ein paar mal bei meiner gemacht, und es lief alles rund!
 
@legalxpuser: das ist grundsätzlich richtig, dafür muss man aber (und dazu ist man als kunde meiner meinung nach auch verpflichtet) die buchungen kontrollieren und fehler erst ein mal bemerken - zusätzlich gibt es für rückbuchungen natürlich bei den meisten banken ein zeitlimit, in meinem fall glaube ich 30 tage oder bis zut nächsten festschreibung der umsätze, aber ich bin mir da nicht ganz sicher - gruss yergling
 
@legalxpuser: jede rückbuchung kostet geld. dieses geld ist ebenfalls der schaden, der bei den verhandlungen mi einfliesst, u.a.
 
@Bobbie25: hmm also bei mir nicht! Und wenn schon, immer noch besser als durch sowas n paar tausender zu verlieren. Ich würds sofort zurückbuchen und jut is!
 
Die Verantwortlichen, die so sorglos die ihnen anvertrauten Kundendaten zur Verfügung stellten, gehören mindestens genau so hart bestraft. Dann würde das schon passen! So sollte übrigens auch bei Ministerien und Behörden genauso hart durchgegriffen werden, welche persönliche Bürgerdaten in unverantwortlicher Art und Weise einfach zugänglich machen! Hatten wird doch schon bei Einwohnermeldeämtern erlebt. Denn mit diesen Daten könnte den betroffenen Bürgern ebenfalls viel Schaden zugefügt werden. 15 bis 25 Jahre Haft und ein anschließendes Internet- und Computer-Verbot von fünf Jahren würden sicherlich so manch verantwortungslos handelnden Verantwortlichen bei Ministerien und Behörden zur Räson bringen! Bin schon gespannt: wie viele bei Ministerien und Behörden werden entsetzt aufschreien, dass solch harte Strafen für ihr verantwortungloses handeln viel zu hart wären?
 
eher erwarten ihn jetzt höchstens 1 bis 3 jahre haft, wenn überhaupt. wenn er sich nämlich schuldig erklärt hat spricht das idR. dafür das ihm ein "deal" angeboten wurde. was ja eigentlich dieser satz vorweg nimmt [ . . . Zwischenzeitlich soll der Datendieb nach einer Festnahme im Jahre 2003 mit US-amerikanischen Bundesbehörden zusammengearbeitet haben. . . ] in den USA ein ganz normaler vorgang der mit ganz erheblichen strafnachlässen belohnt wird. wahrscheinlich ist sogar anzunehmen das er so viele ehem. komplizen auflaufen lies das ihm nach der verhandlung eine neue identität verpasst wird und er innerhalb eines zeugenschutzprogramms auf nimmerwiedersehen verschwindet ohne jemals auch nur einen einzigen weiteren tag haft absitzen zu müssen (bis auf die schon abgesessene untersuchungshaft versteht sich).
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