Erstmals Handy-Störsender in einem Gefängnis

Telefonie Die neue Justizvollzugsanstalt (JVA) Offenburg ist bundesweit das erste Gefängnis, auf dessen Gelände der Mobilfunkverkehr durch den Einsatz von Störsendern unterdrückt wird. mehr...

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Ich frag mich seit Jahren warum die so was nicht nutzen. Die Technik ist ja nicht neu, entsprechende Störsender gibt es schon lange und das Problem mit den Handys im Knast ist ja auch allseits bekannt... da haben die Mühlen der Justiz wahrlich langsam gemahlen.
 
@lufkin: Habe ich mich auch gefragt, warum das nicht schon früher zum Einsatz kam... Ich mein sogar auf meiner alten Schule hatten Handy-Störsender :D
 
@lufkin: Aus der News kann ich nur ein Gegenargument lesen: 1 Mio €: Aber ich stimm dir zu. Etwas lahm von denen.
 
@lufkin: Wäre n geiler Stoff für n Film/Buch...

Innerhalb des Gefängnisses wird jeder Funk gestört, jetz kommt einer irgendwie an die Info ran, wo vom Gefängnis das Telefonkabel abgeht, macht skaputt, keiner kann mehr telefonieren und er hilft einem auszubrechen, oder so. Und die können nicht mal alarmieren!
 
Ein Störsender gegen eingeschmuggelte Handys bekämpft doch blos die Symptome, die Ursache sind zu lasche Kontrollen in der JVA !
Wenn die schon Handys einschmuggeln können dann sicher auch gefährlichere Sachen....
 
@Master F.: man kann halt nicht kontrollieren, wenn was über die Mauer geworfen wird. Aber man kann die Absprache zwischen Insassen und Außenstehenden durch Handies unterbinden. Und wie oben steht: Anwälte werden (dürfen wohl nicht) nicht kontrolliert
 
@Master F.: es wurden schon tote tiere (tauben) über die mauer geworfen um kokain einzuschmugglen, es ist unmöglich 100% zu gewährleisten das keine gegenstände/sachen/ect. ins gefängnis geschmuggelt werden. dieser störsender dagegen macht seinen job zu 100% zuverlässig, und es stört doch auch niemanden, ausser natürlich die insassen....
 
Na wenn die kein Handy mehr nutzen können, dann nehmen sie halt das Internet. Gibt ja genügend Seiten, die von Inhaftierten betrieben werden. oder die gute alte Brieftaube oder Möven werden eingesetzt.
 
@merlin1999: Wie willst du mit nem Handy ins Internet, wenn du keinen Empfang hast? Und ich glaub nicht, dass PCs im Gefängnis erlaubt sind. Oder glaubst du, jede Zelle hat nen LAN bzw. DSL Anschluss? -.-
 
@Fatal!ty Str!ke: einige Gefängnisse haben sehr wohl Internzugang. Gibt extra Computerräume, wo die Insassen ins Netz können. In wieweit das natürlich kontrolliert wird, ist ja eine andere Sache. Kam letzens gerade ein Bericht in Kabel1. Da sah man die Leute im Netz surfen
 
@merlin1999: In Freigängerhäuser (Saarland: Neunkirchen, Saarlouis) gibt es das vielleicht, in Hochsicherheitsknäste (Saarland: Die Lerch in SBR) hat definitiv niemand Zugang zum iNet.
 
@Fatal!ty Str!ke: nö aber es gibt nen internet raum mit bis zu 5 PCs und die haben internet^^ das ist dann so wie inner schule... die lehrer denken alles ist gesperrt was nicht erlaubt ist und wenn man nen bissel ahnung hat kann man das alles umgehen und hat freie auswahl der inet seiten
 
@Shakal.hh: Wenn man bissle ahnung hat ?.... Ich glaub nicht das ihnen ihre Ahnung hilft nen Proxy zu umgehen der wahrscheinlich gut überwacht wird und ich denke das auch die PC´s im Gefängnis gut überwacht werden.
 
@Neostorm: glaubst du :) das deutsche Rechtssystem lässt weniger zu als du denkst^^
 
diese news stimmt nicht ganz, bei uns hier in der nähe gibt es auch ein gefängnis und dort gibt es solche störsender schon lange.
 
@ZiegeDotCom: Sehr unwahrscheinlich, da es bis vor kurzem nicht erlaubt war. "Solche Störsender" können aber auch manchmal Einbildung sein, wenn einfach unerwartet schlechter Empfang ist. Wer am Roten Rathaus in Berlin vorbeifährt und Radio hören möchte weiß vermutlich, wovon ich rede... (in 3 von 4 Autos funktioniert gar nichts)
 
@johannsg: Wie kannst du gleichzeitig in 3 Autos da vorbeifahren?
 
"Anwälte unterfallen überhaupt keiner Kontrolle" - Ok, Schweigepflicht und so. Klar. Aber überhaupt keine? Wenigstens flughafenmäßig könnte doch wohl per Röntgen und Drogenspurentest zumindest dies beides geprüft werden. Wenn es nicht hoffentlich eh gemacht wird. Eigentlich ist auch beim Anwalt unter Wahrung des Datenschutzes alles möglich - solange nicht die Aktendeckel gehoben und die Unterlagen gelesen werden. Und selbst wenn, so what. Der Anwalt schreibt ein Geständnis des Mandanten, das aber geheim bleiben soll, sicherlich nicht auf. Alles was geschrieben wird, wird eh vor Gericht bekannt.
 
@johannsg: Der Gefangene kann dem Anwalt aber auch andere Sachen erzählen, die z.B. Privat sind, oder mit dem Fall nichts zu tuen haben...
Du würdest auch nicht wollen das jeder lesen darf was im Aktenschrank deines Anwalts steht.
 
Ich denke Anwälte sind der kleinste teil die sachen wie Handys Geld Drogen oder Waffen rein schmuggeln sondern. Personen wie lehrer Ausbilder oder solche personen die keinenTitel wie beamter oder so haben. Für einen Schmuggel verdiehnen die ab 50€ aufwärts es gibt leute davon die werden vom Arbeitsamt dazu vermittelt und das das dann die falschen leute für solch ein posten sind kann sich jeder denken. Ein Anwalt oder Beamter laßen sich doch nicht locken von 50€ oder mehr wenn man bedenkt wieviel die nach zig jahren in ihren job verdiehnen.
Und ich kenne bis jetzt keinen fall wo jemand mit einen Handy aus gebrochen ist das ist einfach nur ein spruch um die allgemeinheit dafür zu sensiblisieren.
 
@303jayson: warum sensilibisieren? Wenns nach mir ginge gäbe es im knast weder tv noch radio......
 
Wieso nicht einfach mal Handys anbehmen und das kontrollieren.
 
Solche Handy-Störsender werden wohl kaum Unterschiede machen, zwischen den verschiedenen Gruppen der Insassen eines solchen Gefängnisses. Denn ein Teil der Insassen solcher Gefängnisse sind da nur zum Geld verdienen, nicht weil irgend ein Richter die da reingesteckt hat. Die können dann genauso wenig händulieren, wie die Verurteilten. Genauso werden auch Handys von Bürgern in der Nähe des Gefängnisses gestört. So ein Handy-Störsender lässt sich wohl auch nicht von irgendwelchen Bewaffneten Angestellten auf Wachtürmen vom stören unschuldiger Bürgerhandys abhalten. Auch ließe sich so ein Störsender ideal auf stören der uralten Drahtlos-Komunikationsvorrichtungen der Angestellten solcher Gefängnisses umbiegen. Die Zeit wird es wohl zeigen, inwieweit Störsender mehr schaden als nutzen. Wahrscheinlich muss erst ein paar mal was schlimmes passieren und wegen Störsendern Hilfe verhindert werden, bis die das kapieren.
 
@Fusselbär: Die Schliesser nutzen Funk und keine Handys, es ist denen sogar verboten ein Handy am Mann zu haben, von daher sind die nicht betroffen. Die Gefahr das die Störsender auserhalb der Mauern noch aktiv sind besteht allerdings.
 
@DrJaegermeister: Wenn diese Angestellten bei der Funkausrüstung auf Augenhöhe mit der Polizei sind, dann ist das Funktechnik aus den sechziger Jahren des vorigen Jahrunderts. Leicht zu infiltireren, leicht zu täuschen, noch leichter lahmzulegen, zwar alles wohl kaum erlaubt, aber technisch primitiv umsetzbar, fällt aber auch ohne fremdeinwirken gerne aus. Da wäre jedes Handy besser. Deswegen hat eine Polizistin, die ich kenne, lieber auch zusätzlich ein Handy dabei, auf das sie sich verlassen kann. Handy-Störsender würden aber auch Hilferufe verunmöglichen, "Schatz es wird heute etwas später" ginge dann auch nicht mehr.
 
@Fusselbär: In Gefängnissen ist generelles Handyverbot, auch für Mitarbeiter.

Folglich hätten die keinerlei Nachteil dadurch, und wenn man einen Störsender richtig kalibriert, bleibt das auch innerhalb der Mauern.
 
Sollte auch in Schulklassen zum Einsatz kommen, dann würde die Aufmerksamkeit im Unterricht drastisch steigen.
 
Was ist wenn man in der Nähe eines solchen Gefängsnisses wohnt? Kann man sich dann über ein verkrüppeltes GSM/UMTS freuen?
 
@USA: Ja, aber nur bis zur Hälfte. Diese punktgenaue "Störung" die sich "nur aktiviert wenn Telefoniert wird" kauf ich denen nicht ab. Wird schon noch klagen hageln, wenns nicht gescheit funktioniert.
 
Nein, i.d.R. nicht, da die Mobilfunkblocker metergenau arbeiten..Übrigends ...warum es das nicht überall gibt, ist einzig das Problem des geldes...wie überall. Ich selber bin in einer JVA im bereich Sicherheit beschäftigt und wir versuchen schon seit 1,5 Jahren Mobilfunkblocker zu bekommen...zwecklos.
Übrigends werden Handys nicht nur zu Geschäften benutzt...manchmal auch nur, um mit dem/der Partner-in zu reden. Selbst bei Einführung von Mobilfunkblockern in allen JVAen werden die Insassen sich etwas anderes einfallen lassen, wie sie ihre Geschäfte weiter erfolgreich betreiben können...die haben ja schließlich 24 stunden am tag dafür zeit :-).
 
hmm ich hab in der JVA Fuhlsbüttel hier in HH schon GSM-Finder eingebaut in jede zelle^^
damit können die beamten sehen in welcher zelle grad handy-aktivität stattfindet und das funzt genauso gut...

gut es wird nicht geblockt aber erkannt den rest müssen dann die beamten machen
 
Störsender in JVA´s sind leicht manipulierbar

Die Störsender in der Offenburger JVA sind mit Leichtigkeit manipulierbar. Selbst Hersteller schreiben auf ihrer Webseite dass dieses System, so wie in der JVA Offenburg installiert, mit ein paar Handgriffen von jedem Insassen unbemerkt manipuliert werden kann.

http://www.handyblocker.org/security-VIP/jva-info.htm

Die dort beschriebenen Manipulationen sind vom JVA Personal nicht feststellbar. In meiner Eigenschaft als Anwalt vertrete ich mehrere Mandaten, die in der JVA ihre Strafe verbüßen. Diese lachen über die dort eingebauten Mobilfunkblocker und telefonieren fleißig weiter.

Innerhalb von Minuten ist das System mit Leichtigkeit zu umgehen. Einige meiner Mandanten telefonieren häufig aus der Zelle mit meiner Kanzlei, ohne dass die Störgeräte dies verhindern können. Erschreckend ist, dass dieses System über 1 Million Euro gekostet haben soll und sich Politiker medial ins Rampenlicht stellen, um zu behaupten, dort ein sicheres Mobilfunkstörsystem eingebaut zu haben. Wieder mal ein Fall von massiver Steuerverschwendung der auch noch in anderen Justizvollzugsanstalten in Deutschland fortgeführt werden soll. Die Lobby scheint doch hier sehr stark zu sein.
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