"Dungeons & Dragons": Turbine verklagt Atari

Recht, Politik & EU Der US-Spieleentwickler Turbine hat eine Klage gegen seinen Partner Atari eingereicht. In dieser geht es um die Zusammenarbeit am Online-Rollenspiel "Dungeons & Dragons Online: Stormreach". mehr...

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Bedeutet das eigentlich, dass eine Branche erwachsen wird, wenn man anfängt sich über solche Sachen zu streiten?
 
@Stirbelwurm: Naja, wenn ich mit Firma XYZ Vertrag hab, der bestimmte Leistungen "12345" festlegt, und Firma XYZ erbringt davon nur einen Bruchteil "12", dann würde ich auch auf die Barrikaden gehen.
 
@Stirbelwurm: Vielleicht werden sie nicht erwachsen, sondern kehren in den Sandkasten zurück :D
 
@Stirbelwurm: also wenn man nen Vertrag macht sollte man schon darauf bestehen dass die vereinbarten Leistungen auch erbracht werden. Und grade wenn es sich um hohe Summen dreht sind rechtliche Schritte ja wohl logisch :)
 
"Darüber gibt es zwar noch keine offiziellen Informationen, allerdings sprechen Gerüchte von Arbeiten an Neverwinter Nights bei den Cryptic Studios, die ebenso wie Atari zum Mutterkonzern Infogrames." fehlt wohl ein "gehören" im letzten satz
 
Naja dank WoW wird ein Rollenspiel ohne gute Vermarktung einfach nicht gekauft. Und wenn sich dann Turbine verkalkuliert hat, muss dann eben auch ein Sündenbock her, um das verlorene Geld wiederzubekommen.
 
@Toidi2k: Ganz genau, und die alten Glühbirnen verursachen steigende Meeresspiegel. Und Bioäpfel sind gesünder, weil das Gift nachts auf den Felder anders wirkt.
 
Oje, das ist wie wenn man für jemanden ein Getränk entwickelt, das mag dann aber keiner und man verklagt dann die Firma, für die man entwickelt hat. Dass die User die angebotene Ware einfach nicht wollen, scheint denen Wohl nicht in den Sinn zu kommen.
Und was soll das für ein Argument sein, dass die noch ein anderes Game nebenher entwickeln? Stand Schlacht um Mittelerde bei EA denn jemals in Konkurrenz zu C&C oder Burnout zu NfS? Nein, denn es sind UNTERSCHIEDLICHE Games des GLEICHEN Genres. Spielt man etwa nur einen Ego Shooter? Oder ein Rollenspiel? Diese Klage ist dämlich und völlig realitätsfremd. Wär ein harter Schlag wenn man mit so was durchkommt.
 
@borizb: Naja, aber stell Dir vor Du würdest mit Deinem Kumpel zusammen ein Rollenspiel entwickeln und plötzlich merkst Du, wie er jede zweite Nacht bei sich im Kellerchen alleine ein zweites Rollenspiel entwickelt und in euer gemeinsames Projekt keine Ideen mehr einfließen lässt, weil er die lieber für sich selbst nutzt. Ich kann da die Turbine schon ein wenig verstehen..
 
Das Game hat einfach kein Langzeit Potential!
Wenn man das mal gezockt hat, hat man nach einiger Zeit einfach keinen Bock mehr!
 
@rsi: Das stimmt einfach nicht! Man merkt seit einem Jahr, das Atari sich um DD(O) nicht scherrt. Es ist einfach so...
 
Das klingt alles sehr komisch. Und mehr Informationen wären angebracht. Hat sich das Spiel denn bis heute so gut verkauft, dass es die Entwicklungskosten wieder eingebracht hat? Wenn ja ist alles von der Seite her in Ordnung und meiner Meinung nach bestehe in diesem Punkt kein Klagegrund. Erstens entstand da kein Schaden und zweitens: Einen Anspruch auf Gewinn haben sie nicht. Jetzt muss nur noch geklärt werden, ob die Kosten für die "Lebenserhaltung" des Spiels die monatlichen Einnahmen überstiegen. Ist das der Fall, sollte man da zuerst einsparen und wenn das nicht möglich ist, muss man die Server halt abschalten - wäre nicht das erste mal. Das erübrigt sich allerdings, da das Spiel ab diesen Sommer wohl als Free-to-play-Variante zu haben ist und über den Dungeons-&-Dragons-Online-Store Einnahmen erzielt werden sollen, indem man herausforderndere Gebiete und allerlei Gegenstände verkauft. Dabei gilt: Ja höher man im Level ist, desto mehr ist man darauf angewiesen, weil man ja sonst im Spiel kaum mehr weiter kommt. Quelle: http://tinyurl.com/kos2na (GameStar) Also ich finde die Klage ist nicht gerechtfertigt.
 
Das ist eigentlich überhaupt nicht komisch. Es geht darum, dass Turbine in diesem Falle nur die Lizenzrechte hatte um das Spiel zu entwickeln. Turbine hatte jedoch nicht die Rechte, das Spiel zu vermarkten. Deshalb wurde DDO in Europe nie beworben, es gab keine Gametimecards und das Spiel war nicht in den Läden. Das vermarkten des Spiel in Europa war aber laut Vertrag Aufgabe von Atari. Nach dem das Spiel ausverkauft war, weigerte sich Atari neu Exemplare zu produzieren. Das war klar eine Nichterfüllung des Vertrags.

Außerdem ist das Spiel alles andere als schlecht. Wer das hier schreib hat es sich einfach nur noch nicht angesehen. Es wird in us auch nicht nur free2play geben, sondern auch ganz normal im Abo.
 
@cyriana:
So Atari hat sich geweigert nachzuproduzieren, die Info hast du woher? Von Anfang an war DDO in ausreichend großen Stückzahlen vorhanden, ich sehe heute noch überall DDO Kisten rumliegen. Wenn ich 500.000 Einheiten produziere und nur 100.000 verkaufe, dann werde ich keine weitere halbe Million produzieren um evtl 2-3 Läden zu beliefern, wos mal evtl ausverkauft wurde. Und es wurde in Europa nicht beworben? Also ich kann nur für Deutschland sprechen, aber WerbeAdds im Internet liefen auch hochtouren, auch heute noch sehe ich vereinzelt DDO Adds. Und die Zeitschriften ware nauch voll von den typischen DINA4 Werbeseiten, was will man mehr? Mehr machen auch andere nicht (außer Blizzard/WOW mit TV Spots). Atari ist für die Vermarktung zuständig, nicht fürs Entwickeln, wenn die noch ein anderes auf D&D basiertes Online Spiel produzieren/entwicklen, ist es ihr gutes Recht. Ja das Spiel ist nicht schlecht, aber auch alles andere als gut. Da steht zwar D&D drauf, aber jeder der sich damit auskennt, wird kein D&D drinfinden. Wenn ich mir z.B. die Rüstungen anschaue... mein Paladin in Plattenrüstung... und die klebt am Körper wie ein nassgewordener ganzkörper Leggingsanzug... Spielerisch konnte DDO auch nie überzeugen..
 
Ich mein ja nur... aber könnte der Misserfolg von D&D Online vielleicht damit zu tun gehabt haben, dass das Spiel einfach schlecht war!?
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