Studie: Media-Multitasking eher schädlich als nützlich

Internet & Webdienste Die Erledigung mehrerer Aufgaben am Computer oder anderen elektronischen Geräten zur gleichen Zeit - das so genannte Multitasking - führt nach den Ergebnissen einer neuen Studie nicht zu einer schnelleren Erledigung der verschiedenen Aufgaben. mehr...

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Bei Männer wird das wohl nicht so schlimm sein, die sind ja bekanntlich eh nicht Multitaskingfähig.
 
@harpyie: Naja :) Ich gucke meistens in einem Fenster eine Serie und in dem anderen schreibe, chatte oder sogar Spiele ich :D Ich bin ein Mann :D Aber das kann gut sein, dass ich mich dann weniger auf eine Sache speziefisch konzentrieren kann...:(
 
@Currywurst: Komm gebs zu du bist eine Frau :)
 
@Currywurst: du kannst aber nicht schreiben TV schauen spielen oder chatten zugleich oder? :) So oder in der Art beschreibt man Multitasking. Das was du machst ist bestimmt immer abwechselnt. Mal das, dann das usw.
 
@Currywurst: Also ich kann echt nich gleichzeitig telefonieren und nebenher, sagen wir hier lesen oder gar fernsehen o.O
 
Die Probanten waren alle männlich, nehme ich an? ^^
 
Vielleicht war der Test auch nur realitätsfremd. Natürlich kann man Veränderungen an geometrischen Formen nicht (visuell) beobachten, wenn man zwischendurch was anderes macht. Aber in der Praxis treten ja auch immer Wartezeiten auf, die man durch Multitasking ausfüllen kann. Und dann geht es auf jeden Fall viel schneller, als wenn man alles nacheinander erledigt. Ist doch logisch. Da können die testen was sie wollen. Das merkt man doch schon bei der Erledigung von Aufgaben im Haushalt. Was macht es für einen Sinn zuerst die Kaffeemaschine zu befüllen und dann zu beobachten wie er durchläuft. Da kann man auch was anderes machen. Die Veränderung des Kaffeepegels in der Kanne kann ich dann leider nicht beobachten. In der EDV könnte man aber ein Programm schreiben, dass das für einen erledigt, so ganz ohne hinzugucken..
 
@kaffeekanne: dein nick = kaffeekanne, dein vergleich = kaffee? zufall? :) ne spass aber hast schon Recht. Ich mache oft MT und kann nicht sagen, dass ich langsamer bin. Ausser wenn man natuerlich abgelenkt wird, aber wenn man es sinnvoll einsetzt bringt es einen erheblichen Sinn. ^^
 
"Die Forscher gehen aufgrund ihrer Untersuchungen davon aus, dass Menschen, die häufig Multitasking betreiben, Schwierigkeiten haben, Informationen zu trennen, zu kategorisieren und zu speichern." So wie manche auch hier! Siehe zahlreiche Kommentare auf winfuture in andere Themen/News!
 
Hab den Artikel gerade gelesen. Nett, aber mal wieder sehr medientauglich aufbereitet. Ich habe nicht lesen können welche Tasks die Multitaskprobanden täglich gleichzeitig machen. Ich habe eh den Verdacht, dass da ein Versuchsleitereffekt wirkt. Mal ganz abgesehen davon, dass die verwendeten Test Tasks auf einem niedrigeren kognitiven Niveau testen als einem Menschen im Alltag begegnen. Am lustigsten finde ich allerdings, dass das Ergebnis genau entgegengesetzt zu dem war, was wir damals in einer Forschungsarbeit herausfanden. Als ein massiver Multitasker stach ich mit meinen Ergebnissen in der Multitaskaufgabe heraus. Es GIBT Tasks, die man gliechzeitig machen kann und Tasks, wo dies NICHT möglich ist. Was aber auch durch Lerneffekte zu erklären sein kann. ..... Zum "Thema" Frauen und Männer. Es ist ein Irrglaube (Volksverdummung auf BILD-Niveau), dass Männer kein Multitasking können im Gegensatz zu Frauen. Frauen: Sprachliche MT-Fähigkeit (Reden, Hören, Lesen,.. ), sie können also mehreren Gesprächen gleichzeitig folgen. Allerdings nur schwer gleichzeitig etwas TUN. Männer: Raum-Zeit MT-Fähigkeit (Räumliches Denken, Hand-Auge-Koordination,...), sie können also mehrere Dinge gleichzeitig tun, weshalb es auch günstiger ist, dass beim Paartanz der Mann führt. Wie ich bei meinen Tanz-Kursen immer wieder erlebe, haben Frauen, die führen, eine schlechtere Raumwahrnehmung und -nutzung als Männer (kommen eher anderen in die Quere). Hauptgrund halte ich aber dennoch nicht für einen genetischen, sondern einfach nur ein Lerneffekt. Männer lernen eher mit Dingen und dem Raum zu agieren und Frauen mehr mit Sprache.
 
@Fohat: Wenn wir schon bei Irrglauben sind, zu echtem "bewussten" Multitasking ist das menschliche Hirn so oder so nicht fähig, die Aufgaben laufen sequentiell ab.
 
@JackDan: Nicht alles läuft sequentiell ab. Aber bei Aufgaben, die wir uns selber auferlegen hast du schon recht.
Zumal es immer einen Leistungsverlust gibt wenn mehrere Aufgaben auf einmal abgearbeitet werden. Egal ob beim Auto, Prozessor oder Menschen.
 
@John2k: Deshalb hab ich auch über "bewusstes" Multitasking geschrieben. ^^ Prozesse wie z.B. unsere Sinne laufen sehr wohl gleichzeitig ab, kann ich aber nicht bewusst steuern. Auf soetwas ähnliches wolltest du anspielen nehme ich an.
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