Verfassungsrichter kritisiert Anonymität bei Wikipedia

Internet & Webdienste Der Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio spricht sich gegen die vorherrschende Anonymität bei der Online-Enzyklopädie Wikipedia aus. Wieso die Kommunikationsteilnehmer ihr Gesicht nicht offen zeigen, ist ihm persönlich ein Rätsel. mehr...

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Und warum sollten sie ihr Gesicht offen zeigen?

Und das dem Meinung manipulieren kriegen die öffentlich-rechtlichen auch ganz gut hin. Oder hat auf ARD oder ZDF in den Nachrichten mal einer was von Vorratsdatenspeicherung und Co gehört? Höchstens als alles unter Dach und Fach war.
 
@michael_dugan: Also ich konnte auch vorher genug davon hören.
IM Moma, Im MiMa, in den passenden Sendungen dafür wie Monitor usw. usf.

Nachrichten sind nunmal dafür da, Nachrichten zu bringen und was eingeführt werden könnte, hat dort sicherlich nichts zu suchen.
 
@michael_dugan: Gegenfrage: welches Interesse hat jemand bei seinen Beiträgen sein Gesicht zu verbergen? Es geht nicht darum die eMail Adressen aller Autoren zu veröffentlichen, sondern darum den leichtsinnigen Umgang mit den Inhalten aufgrund der Maske der Anonymität zu verhindern. In der Wissenschaft z.B. wird (und selbst da funktioniert es noch nicht perfekt) unter dem Namen der Autoren veröffentlicht. Damit kann die Qualität der Veröffentlichung wesentlich besser eingeordnet werden und auch der Anreiz für eine gute Arbeit ist somit höher.
Der Missbrauch und die Manipulation von Wikipedia ist nichts Neues. Ich bin dabei keinesfalls Gegner des freien Wissensaustausch bzw. der Wikipedia. Es gibt ganze Forschungszweige zu dem Thema und ich arbeite in einem solchen. Es gibt sehr prominente Beispiele, die Anhand von offensichtlichen Fällen das Problem ganz gut demonstrieren: http://shortlink.org/wikimissbrauch1/. In einem anderen Fall wurde eine Falschinformation aus Wikipedia im Spiegel (ohne Zitat) übernommen. Als der Fehler in der Wikipedia auffiel, wurde seine Beseitigung (zunächst) aufgrund der Veröffentlichung im Spiegel verhindert, da man davon ausging das dessen Informationen korrekt recherchiert wurden. So können dann neue "Wahrheiten" entstehen. Ich kann die Besorgniss des Richters also gut verstehen. Wir konsumieren Information und halten das was uns angeboten wird oft für die blanke Wahrheit. Das ist ein Problem bei Wikipedia, den oft ist dem nicht so. Die Wikipedia bietet eine gute Grundlage, sollte aber (und das tut sie für viele bereits) nicht die "Qualitätspresse" bzw. hochwertige und gut recherchierte Informationsquellen ersetzen.
 
@Compadrito: "Qualitätspresse"was ist denn das ?? oder glaubst du nur weil es ein großes medienunternehmen ist setzt es keine falschinformationen in umlauf ??
wie bei jeder information sollte man sich viele versionen anhören und dann seine eigene meinung bilden !
denke mal drüber nach warum dieser richter auf namensveröffentlichung steht es geht um strafverfolgung und mundtotmachung.
denn wenn informationen verboten werden dürfen ist es nur noch ein kleiner schritt zu einem totalitärem system.
 
@Compadrito: es wollen doch die wenigsten im Netz für alle Zeiten ihren Wissensstand preisgeben! Wikipedia-Artikel sind im Allgemeinen von sehr guter Qualität: so schnell kommt man an solche Informationen selbst in der Library of Congress nicht heran. Menschen beziehen ihr Wissen sehr oft von anderen Menschen: z.B. gesundheitliche Fragen: da ist die Information vom Fachmann doch viel hochwertiger. Und auf manipulierte Artikel stößt man eher selten
 
In was für einer Welt lebt der Mensch das er von qualitativer Presse redet???
 
@ZiegeDotCom: Bild-Zeitung ist doch auch Qualitätszeitung... Nur halt nicht mit Qualität bei den wahren Nachrichten sondern bei der Qualität Gerüchte abzudrucken :).
 
@SunBlack: Die Bildzeitung wird gerne gekauft, weil das ist ein Qualitätserzeugnis, denn mit der Bildzeitung können auch Pantoffelhelden ihre T*ttenbildchen gucken, wenn die sich nicht trauen einen anständigen Playboy zu kaufen, weil sie schwer Sch*ss vor ihrem Weibe haben. Schätze mal, das ist es, was der mit "Qualitätspresse" meinen muss und diese "Qualitätspresse" (incl. T*ttenbildchen) die würde ja niiiiiiiiiiiiiiieeeeeeee auch nur versuchen die öffentliche Meinung zu manipulieren !11
 
Wer BILD kauft, hat zu viel Geld.
 
@Fusselbär: Ne ne, die haben keine Angst vor ihrem Weibe, die Artikel im Playboy sind für den durchschnittlichen Bild-Leser einfach zu anspruchsvoll :)
 
@Atrushan: Du finanzierst doch etwa nicht auch Hugh Hefners Luxusleben? Ein schlechtes Geschäft. Er bekommt die Frauen, du die retuschierten Bilder. :-)
 
@ZiegeDotCom: Finde das ehrlich gesagt ein bisschen erbärmlich, hier ironisch über die Presselandschaft herzuziehen. Wir haben in Deutschland ein breit gefächertes Angebot an Tages- und Wochenzeitungen sowie Wochen- Monatsmagazinen, die fundiert, gut recherchiert und informativ über die interessanten Themen des weltweiten Tagesgeschehens, aber auch übergeordnete Problematiken berichten. So lange es SZ, FAZ, Cicero und weitere gibt muss die Frage wohl lauten: In was für einer Welt lebst du, dass du außer BILD nichts kennen zu scheinst. Besagte "Zeitung" hat nur deswegen die stärkste Auflage hier, weil genug Leute vorhanden sind, die sie sich kaufen ,)

@Toppic: Hat alles seine Vor- und Nachteile. Letztere wurden ja u.a. in [O2][re:2] dargelegt. Vorteil könnte allerdings sein, dass gerade weil alle "gleich" sind, es für Nonames einfacher ist, sich gegen das Establishment durchzusetzen, das eventuell bei den alten, bequemen Ansichten bleiben möchte. Im allgemeinen kommt da dann zwar wohl nur Unsinn raus, aber wer weiß, vielleicht erzählt uns ja auch jemand, dass die Erde gar keine Scheibe ist...
 
@Cafe5: hast generell recht, dass es auch seriöse Quellen hierzulande gibt, aber Kritik an den öffentlich-rechtlichen finde ich sehr angebracht: sie manipulieren oft die öffentliche Meinung indem sie meist nicht neutral sondern unter politischem Einfluss berichten. Man kann das sehr gut an der Netzsperrendiskussion (die im TV nicht stattfindet) und an den Berichten über aussenpolitische Konflikte erkennen. Nach dem 11. September waren alle Medien der Meinung, dass Iran zur Achse des Bösen gehört. Neulich habe ich eine Dokumentation gesehen, dass dort sofort sehr sehr viele Menschen auf die Strasse gegangen sind und um die Opfer geweint haben. Ich - Europäer zeigte weniger Mitgefühl obwohl sie mir auch leid tun.
Juschtschenko von den USA finanziert von Europa unterstützt nur weil er Pro-EU und gegen Russland war: Politik ist dreckiges Geschäft eben. Es lag aber an den Medien seine tatsächliche Kompetenz, Position, Haltung und die Unterstützung im Land aufzuzeigen. Das taten sie nicht. Erst nachdem die Politik das Interesse verlor gab es Paar kritische Berichte als Nachklang.
Georgien: dieselbe Geschichte: man bekommt auch mit Mühe kein neutrales Bild des Geschehens: die Medien versagen völlig.
Neulich die Wahlen im Iran: aus Fernsehen hat man eindeutig das Gefühl - es wurde Wahlbetrug verübt. Wenn man etwas recherchiert: Ahmadinedschad hat sehr viele Anhänger im Land: und einen Regierungswechsel wollen eine Hand voll Menschen, die von Europa und den USA unterstützt werden, die dieses Land zu manipulieren versuchen.
 
Manche Leute haben den Knall nicht gehört... oder wollen einfach mal in die "Nachrichten"... :p
Soviel zum Thema "gläserne Bürger"
Das alles bisher war nur der Anfang..
 
Qualitätspresse? haha, lol.....
 
@c.Baer: Auf den Namem der Qualtiätspresse (incl. T*ttenbildchen) da wird niiiiiiiiiiiiiiieeeeeeee einer drauf kommen. Oder sollte ich mich da etwa irren?
 
Paranoider Kontrollfanatiker, machtgläubig und beherrschungssüchtig
 
@selenbor: Aha. Und das geht für Dich daraus hervor, dass er die Qualität anonymer, potentiell beliebig veränderbarer Artikel auf einer sich für viele immer stärker zur unkritisch hingenommenen Informationsquelle mausernden Website anzweifelt? Wenn ich obigen Artikel richtig lese, hat Herr Fabio lediglich seine Meinung geäußert. Und das ist ja wohl sein gutes Recht. Oder willst Du das Recht auf freie Meinungsäußerung in Frage stellen? (wer wäre in diesem Fall dann hier der herrsüchtige Kontrollfanatiker?)
 
Soll er doch das System einführen wie in Korea, überall im Internet seinen Namen angeben zu müssen. Protest wird er sowieso ernten.
 
Oh Mann, wenn ich die Kommentare hier lese....
Kennt ihr nur Tittenblätter? Könnt ihr lesen? Glaube ich manchmal nicht.
Vielleicht meint der Mann (ist ja schon etwas älter) auch die ursprüngliche Bedeutung von Presse, da waren nämlich auch mal Bücher mit gemeint, wie Lexika o.ä.. Dann würde ich seiner Aussage im letzten Abschnitt auch definitiv zustimmen!
 
@~quelle~:
erstens: doppelpost... zweitens: alle erwähnen hier tittenblätter als extrembeispiel, aber auch viele andere medien zeigen mittlerweile eine starke diskrepanz zwischen anspruch/selbstdarstellung (halbwegs neutral, seriös, ehrlich) und realität (einseitige, flache berichterstattung...), extrem ist hier zum beispiel der spiegel, den ich als ich noch jünger war fast schon verehrt habe, bis ich soweit war, selbst zu denken, aber auch genau so ard und zdf, die genug pfuschen, sich aber für die hammer infoquelle halten... also bitte hier nicht gleich die anderen kommentatoren nieder machen, so schwache fragen wie "könnt ihr lesen" hätte ich von dir nicht erwartet, so etwas ist ja wohl unter deinem niveau...
 
@maharbal: Oh es ist spät... wo ist er denn hin mein erster Post? Da er nach 3 min warten nicht erschienen ist, habe ich nochmal gedrückt ...naja. Was ich meinte war, dass es mir manchmal so vorkommt als ob sich hier zeitweise ausschließlich Leute rumtreiben, die außer Tittenblätter nichts anderes kennen/lesen. Das mal zum Niveau. Ist mir wohl etwas verunglückt in der Formulierung. Mal zur News: ich weiß halt nicht, was der Kollege von der obersten Judikative genau meint. Meint er alle möglichen Druckerzeugnisse, muss ich ihm zustimmen. Doch was soll das Gefasel von Interessengruppen könnten die scheinbare Anarchie des Netzes für sich nutzen? Wenn es nur eine "scheinbare" ist, dann können sie diese eben nicht nutzen. Und anonym ist man schon gar nicht mehr... naja so'n kleiner Computerkurs an der VHS kann wohl auch einem Richter nicht schaden. Außerdem kann ich mich doch ohne Probleme über die Autoren der einzelnen Artikel informieren - da sind manchmal ganze Seiten mit Persönlichem vollgeschrieben! Und über Manipulation durch Medien allg. brauchen wir nun wirklich nicht reden...
 
die journalisten von ard und so weiter zeigen doch auch nicht ihr gesicht :/
wenn man bei der ard tagesschau wissen will, wer da alles die infos zusammen getragen hat.. kann man vergessen!
 
@muzel: Und schon gar nicht die Verträge mit den einzelnen Parteien, welche bestimmen was ich einzelnen Nachrichten (Tagesschau z.B.) gesagt werden darf und was nicht. Sowas soll dann wohl mit Qualitätspresse gemeint sein.
 
was faselt ihr denn alle andauernd pauschalisiert von "QUALTITÄT"? als ob der begriff alleine etwas gutes bedeuten würde? "QUALTITÄT" an sich ist eine neutrale zustandsbeschreibung und kein merkmal oder gar eine klassifizierung. die muss man einer sache schon selber geben. also: gute qualität, schlechte qualität, annehmbare qualität, miserable qualität, hohe qualität, mindere qualität, niedere qualität etc. etc. etc.! wie man sieht muss man dem wort "QUALTITÄT" erst mal eine zuordnung geben bevor es den zustand von etwas beschreiben kann und man es infolgedessen in einem wie auch immer gearteten kontext verwenden kann. WAS, bitteschön, ist also eine "qualitätspresse"???
 
@bilbao: Qualitätspresse ist Presse mit Qualität...^^
 
Man kann das auch unter einem anderem Blickwinkel sehen...
Wenn man nur lange ruft "der Wolf der Wolf der BOESE Wolf"
wird die Herde schon machen....
In letzter Zeit häufen sich solche Nachrichten. Ich bin ja kein Pessimist, aber ... wie im alten Rom: Brot und Spiele ....
und aus der Neuzeit: WAEHRET DEN ANFAENGEN
 
@dkbopal: Wer suchet der findet - auch einen Grund zum überwachen. Als Verfassungsrichter müsste er außerdem vom Prinzip der Unschuldsvermutung schon etwas gehört haben.
 
Ich suche verzwiefelt den Grund, warum ich kostenpflichtige "Qualitätspresse" mehr vertrauen soll, welche ihren Inhalt ja auch nur zusammen stückeln und "kommerzialisieren", als freie Medien?
 
Qualitätspresse wie z.B. der Spiegel oder die Bild *gähn* Beide stricken sich immer schön nen Geschichte zusammen.
 
@Conos: Darum gilt: Stets mehrere Quellen betrachten und selbst denken
 
@Ich2: Selbstdenker sind aber in diesem Land wenig geworden bzw. werden mundtot gemacht. Ansonsten würde sich für dieses "System" früher oder später die Existenzfrage stellen. Und um die gewollte Meinung aufrecht zu erhalten, wird die sog. "Qualitätspresse" als solche angepriesen, damit man diese als wertvolle Informationsquellen ansieht. Nach wirklich seriösen Nachrichten oder Berichten, wo alle/ mehrere/ beide Seiten betrachtet werden, muss man schon gezielt suchen, oder als Einstieg mal zu später Stunde ÖR-Programme schauen. Im Tagesguck :-) werden Hintergründe und dem pol. Willen entgegenstehende Informationen gern mal zurückgehalten. Wer zum Suchen zu faul ist, und das sind die meisten der Gesellschaft, der glaubt an die "Qualitätspresse", und das ist gut so - für die Politik.
 
Damit man nicht von den Christlichen Populisten Parteien verfolg wird .
 
In seinen Augen berge das Internet die Gefahr, dass Nachrichten in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt, kommerzialisiert und jedem Nutzer passend zugestellt werden.

Finde ich nichts falsches dran (Im Sinne...ja da hat er recht).

Ausserdem lese ich hier nur buhhhuuhu Bildzeitung...es gibt auch andere Zeitungen und wer glaubt das irgend jemand, egal wo objektiv berichtet....mhh sagen wir es mal so "oh bitte werd wach"

Ansonsten meintewegen sollen die Leute bei Wiki anonym blieben ich denke da besteht kein Prob...die Sache reguliert sich selbst wenn da einer mist macht
 
@florianwe23: Absolut richtig... und zumindest bildet die BILD (zwar auf unterstem Niveau) einen leichten Gegenpol zu der weitgehend links orientierten Journaille in unserem Land: von der Seite droht seit jeher wesentlich mehr Meinungsmache. Außerdem sollte man Nachrichten nicht mit der BILD gleichsetzen - schließlich beschränkt sich der Nachrichtenanteil darin so etwa auf rund 5 Artikel im Kurzformat auf der ersten Seite unten rechts... und das wars... Kann jedem Nachrichteninteressierten nur die FAZ oder FTD empfehlen...
 
Dann soll der Herr Fabio in Wikipedia bei den Themen, die er für nicht objektiv oder neutral hält (sofern er denn Beispiele hat), eine Wikipedia-interne Diskussion starten. Die sind unter Anderem dafür einprogrammiert wurden und helfen dabei, Artikel mit einer weitaus neutraleren/objektiveren (ich sage nicht, völlig neutralen/objektiven) Wissensvermittlung als die von dem Großteil der alternativen Medien zu erschaffen.
 
An alle, die in offenbar freilaufender Paranoia irgendwas von Überwachung, Kontrolle, etc. zusammenfantasieren (bei Euch bin ich froh, wenn ihr keine Entscheidungsgewalt habt... denn was bei so uninformierter und unreflektierter Grundlage an Entscheidungen rauskäme...): Lest den verlinkten Artikel der WZ. Herr Di Fabio betont die Wichtigkeit einer freie Presse (also ganz das Gegenteil von Überwachung)! Und er sieht eine Gefährdung derselben, wenn die Leute sich kostenfreien, aber potentiell leichter für bestimmte Interessenzwecke manipulierbaren Quellen im Internet zuwenden und diese für bare Münze halten, und dadurch die (klassische) Presse verdrängt wird. Eine Forderung nach Überwachung oder Kontrolle jener Internetquellen habe ich nicht herausgelesen, eher ein Plädoyer für mehr Bewusstsein.
 
@FenFire: aber genau diese Manipulation hat ja bei allen, die ständig nur noch von Überwachungsstaat und Zensurgefahr reden, schon gewirkt... Lieber Kriminelle frei und unkontrollierbar gewähren lassen aus Angst vor einer abstrakten und nur sehr theoretischen Freiheitseinschränkung...
 
@Olmeca: "sehr theoretische"? hast einen Knall?? Googles StreetView sehe ich positiv, aber wohin neulich die Politik steuert: das ist keine reine Theorie: das WIRD alle Betreffen. Und DU wirst darunter leiden.

@bei Dir bin ich auch froh, wenn Du keine politische Gewalt hast, sonst müsste ich Dich nach dem Internetverhaltenskodex von Zensursula siezen. Der Herr kritisiert die beste Informationsquelle überhaupt (nicht die genaueste, aber die beste) Paranoid ist viel mehr um die Manipulation der öffentlichen Meinung durch Wikipedia zu fürchten.
 
@ChaosMädchen: Definiere bitte "die beste" - welche Kriterien setzt Du bei der Beurteilung für das Prädikat "gut" an (ich mag die Wikipedia auch - aber es ist halt eine Quelle unter potentiell vielen)? Und nur weil die Wikipedia ihre Vorteile hat (die für Dich so ausgeprägt sind, dass sie dadurch zur "besten" Informationsquelle wird), so heisst das doch lange nicht dass Herr Fabio nicht potentiell nachteilige Folgen der unkritischen Hinnahme ihrer Inhalte aus seiner Sicht aufzeigen darf (Meinungsfreiheit gilt auch für ihn). Und es schadet in der Regel auch nicht, einen Gegenstand aus mehreren Blickwinkeln zu beleuchten. Und Fälle, in denen falsche Angaben der Wikipedia von anderen Medien übernommen und an weite Konsumentenkreise weiterverbreitet wurden, gab es bereits. Paar kamen raus, da wurde dann allerortens "hach, wir müssen unsere Quellen besser prüfen" geheuchelt (s. z.B. Vornamen von Herrn Guttenberg) - wie viele Fälle mag es wohl gegeben haben, in denen es nicht auffiel oder die Korrektur nicht an die große Glocke gehängt wurde? Warum sollte es nicht möglich sein, auch meinungsbildende Falschinformationen auf solche Weise zu verbreiten? Herr Di Fabio hat also durchaus nicht ganz unrecht - die Wikipedia hat solche Schwächen. Ob natürlich seine Sorge, dass die starke Zuwendung von Informationskonsumenten zu kostenlosen potentiell von unbekannten Personenkreisen manipulierbaren Quellen wie der Wikipedia einen Rückgang des redaktionellen Journalismus zur Folge hat, und dies letztendlich in einer Gefährdung der Demokratie münden könnte, berechtigt ist oder nicht, vermag ich nicht zu beurteilen. Letztendlich wären solche negativen Folgen wohl bei jeder zu starken Zuwendung zu einer bestimmten Informationsquelle zu befürchten.
 
@FenFire: schneller Zugriff über die Suchfunktion, mobiler Zugang, kompakt, Umfangreiche Informationen mit vielen Multimedia Inhalten, Sofortzugriff auf viele Quellen, Zusatzanwendungen möglich (wie eine, die mein Kumpel gerade Schreibt), wird ständig erweitert -> aktuelle Information, sachliche Informationen zu Themen, die man ausserhalb des Internets gar nicht findet: z.B. Infos zu einem durchschnittlichen Wein, der kaum jemanden Interessiert, Infos zu Schauspielern und Filmen, höherwertigere Informationen zu aktuellen politischen Themen als die, die man sonst findet und beidseitige Erörterung dieser Themen, was man sowieso selten in einem Buch findet. Wertvolle fachliche Information.
Für viele Anwendungsfälle ohne wenn und aber besser als jedes andere Mittel in jeder Hinsicht: z.B. wenn ich nach einer Formel Suche und möglicherweise nicht einmal den Namen kenne. Auf die Richtigkeit einer Formel kann ich mich bei der Wikipedia verlassen. Es geht fast nie um irgendwelche exotischen Fälle, bei denen das nicht zutrifft. Ich denke ich kann noch einige weitere Argumente einbringen.
Hab ich recht?
 
wer sich preisgibt, tut es, wer nicht, der nicht. man muss ja nicht immer wissen, wer was gemacht hat. Mir waere es pers. bei einer wirklich guten Recherche zu viel Trubel, sollte diese Info (die man herausgefunden hat) veroeffentlich und jeder weiss, wer ich bin. Ne danke^^
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