Jeder vierte Arbeitgeber sucht Bewerberinfos im Netz

Wirtschaft & Firmen Immer mehr deutsche Unternehmen scheinen Informationen zu Bewerbern im Internet einzuholen. Zu dieser Erkenntnis kam eine von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Studie. mehr...

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Ich Google ja auch meinen Arbeitgeber. immerhin will ich auch etwas über ihn wissen.
Völlig richtig!
 
@GokuSS4: Wenn mein (vllt.) Abeitgeber mich nich einstellen würde, würde ich(peinliche) Infos aus dem Netz suchen und ihm die mal Zeigen, also das er mir die Stelle geben würde.
/Alle Ordnungswächter bitte - , der rest der Welt bitte ein +
 
@GokuSS4: Völlig falsch. Ich finde, man sollte jemanden einstellen aufgrund seiner Qualifikation und nicht wie er sich im Privatleben verhält.
 
@GokuSS4: Seit wann gehen ihm meine Privat-Sachen an? Soweit kommts noch. Aber bei dem Arbeitgeber der solche Methoden anwendet möcht ich ohnehin nicht angestellt sein.
 
@ThunderBlaze: Falsch. Das ist ja der Irrglaube. Das Internet ist weder privat, noch anonym. All die Informationen, die die Leute preisgeben sind öffentlich. Und ganz ehrlich: Was sprcht dagegen wenn die Firmen schauen, was die BewerberInnen IN DER ÖFFENTLICHKEIT von sich geben ?
 
@Darkspy: nicht nur wegen qualifikation, auch wegen LEISTUNG. und die leistung wird auch durch das privatleben bestimmt. wenn einer jeden abend neue sauffotos einstellt kann ich als arbeitgeber annehmen, das selbst wenn er dr. oder prof. oder was auch immer ist, er zwar ne top qualifikation zu haben scheint, aber in meiner firma nix leisten wird. denn der muss erstmal seinen kater jeden morgen loswerden.
 
@fsbkiller: "Was sprcht dagegen wenn die Firmen schauen, was die BewerberInnen IN DER ÖFFENTLICHKEIT von sich geben ?" Das hat Darkspy eigentlich bereits sehr gut formuliert. Was nix mit dem Job zu tun hat, sollte kein Kriterium für eine Anstellung sein. Damit würden sich die Arbeitgeber Intoleranz und Vorurteile ja geradezu offen zugestehen.
 
@Darkspy: Sehe ich nicht so. Wenn jemand im Internet sein Leben als völlig verwahrlost angibt und jeden Tag Partyfotos einstellt, dann würde ich als Arbeitgeber annehmen, dass diese Person nie 100 % im Berufsleben geben kann.

Also von daher völlig richtig. Das Internet ist ja nicht anonym
 
@Strt: Naja selbst wenn Person y die Meinung vertritt, dass Firma xy Halsabschneider sind und ich Ihn dann als...sagen wir Aussendienstmitarbeiter einstelle ..ist das kritisch ..andererseites selbst wenn das jemand online tut ...selbst mit Foto ist der wiedererkennungswert minimal bis null. Von daher scheint mir dies Zeit und Geldverschwendung der entsprechenden Firmen zu sein. Mal ganz davon ab geht es meinen Arbeitgeber nichts aber auch garnichts an was ich in meiner Freizeit tue...es sei denn er würde dafür zahlen. Tut er aber nicht. Und für alles was man nicht darf ist der Staat zuständig.
 
@GokuSS4: Hehe genau das dachte ich gestern schon. Gehst zum vorstellungsgespräch und hast deinen unterlagen gleich die passenden ausdrucke die der "neue" arbeitgeber im netz hinterlassen hat gleich beigelegt *lach* Dann ist dir der job bestimmt gleich sicher :P :D
 
Drückt mir doch gerne weiter Minuse rein, ihr Knallköppe. Am besten alles, ohne eine Begründung anzugeben, damit ich auch keinen Anhaltspunkt habe, was an meinem Kommentar negativ aufstößt. Ich halte es jedenfalls für falsch, dass irgendwelche Internetprofile für ein Auswahlkriterium herangezogen werden. Muss man immer und überall verleugnen, dass man ein Privatleben hat? Mal ganz abgesehen davon, dass theoretisch jeder Depp ein Fake-Profil von jemandem erstellen könnte.
 
@Strt: Ich frag mich auch wer überhaupt + gibt für äußerungen die eine Überwachungsgesellschaft befürworten. So viele Personalchefs oder Firmenleiter werden hier scho ned lesen =)) Kiddiehaufen halt.
 
@GokuSS4: niemand muss seinen richtigen namen bei welchen netzwerk auch immer angeben... wenn mein richtiger name nirgendwo auftaucht, sollen die suchen bis sie schwarz werden!
 
@GokuSS4: Warum muss man daszu ne News machen? Das ist doch schon seit Jahren bekannt... das Geld für die Studie hätte die mal lieber sinnvoller ausgeben sollen...
 
Die Kehrseite des Web 2.0. Das müsste aber eigentlich jedem klar sein.
 
@Ein_Neugieriger: Klar, aber Arbeitgeber sollten sich hier neutral verhalten und das Privatleben respektieren. Was wenn man nicht eingestellt wird, weil man gern eine Musikrichtung hört, die dem Arbeitgeber nicht gefällt?? Man weiß ja nie...
 
@Darkspy: ICh denk dabei geht's weniger um die Musik als um so Sachen wie Hobbies/politische Richtung. Wenn's sich vermeiden lässt, warum sollte man sich einen Nazi anlachen? Oder einen Linksparteigänger? Genau das gleiche gilt auch für besonders riskante Hobbies (Extremsportarten etc.). Jede Firma möchte es gerne vermeiden, Leute anzustellen die die Hälfte vom Jahr wegen Sportverletzungen fehlen. Diese Praxis ist übrigens sogar völlig rechtens und meiner Meinung nach auch gut so. Das ist eins der zusätzlichen Risiken, die man als Extremsportler/Extremparteigänger eingeht.
 
@Chiron84: Weil z.B. jemand der rechten Müll in der öffendlichkeit verbreitet sich strafbar macht. Das kann ich als Firma im Führungszeugnis einsehen. Steht da nix hat er nichts gemacht was er nicht darf. So einfach ist das. Weiterhin hast du eine Probezeit von bis zu sechs Monaten. Meinetwegen kannst du ja jemanden rauswerfen wenn er tatsächlich zuviel krank ist. Aber aufgrund eines Hobbys was ich in meinem Profil angebe...sei aus auch Klettern Fallschirmspringen oder sonstwas einen Ausschluss zu formulieren finde ich gefährlich. Dann könnte ich sagen Männer ab dem Alter X erkrangen öfter an Herzleiden und das Haukrebsrisiko bei blassen Menschen ist zu hoch. Ausserdem könnten Frauen schwanger werden und genau solche sachen sind nicht erlaubt ...auch wenn sie praktiziert werden (zumindest das mit den Frauen und der Schangerschaft) und selbst wenn ich (was ich nicht tue) die NPD wählen würde ...was geht das meinen Arbeitgeber an. Solange ich sie wählen kann sind sie erlaubt ..sind sie nicht erlaubt kann ich sie nicht wählen. (Extrembeispiel aber ich weiß) ...trotzdem obliegt die Entscheidung was erlaubt ist und was nicht dem Staat und nicht Hinz und Kunz Personalchef...soweit kommts noch
 
@Chiron84: du weißt aber, dass das was du sagst eher dazu führt das man sein Sport nicht mehr ausführt bzw. geheim hält und das ist nicht das was der Arbeitgeber will. Ich kenn genug Leute die mal eben Monate ausgefallen sind beim Fußball, sollen die jetzt aufhören den Sport zu betreiben um nur noch für die Arbeit da zu sein? Wir sind hier nicht in Japan oder China. Eher sieht die Praxis so aus das nicht die politische Richtung oder der Sport der Auslöser eines Nicht-Einladens sind sondern der Nasenfaktor. Der ist schon wesentlich wichtiger denn kein Chef will jemanden haben der evtl. nicht Teamfähig ist oder unter Umständen nicht akzeptiert wird. Meine bisherigen Jobs bekam ich auch nicht allein aufgrund meiner Qualifikationen sondern vielmehr wegen meiner Art und das ich auch mal an meine Grenzen gehen kann und zugleich nicht allzu hohe Forderungen stelle. Also ich heule nicht gleich rum wenn mir was nicht passt, auch Geldtechnisch ist es mir wichiger einen guten Job zu haben als viel Geld, sowas kann man aber selten ergoogeln.
 
@Ein_Neugieriger: Ist doch schön so kommen die blöden verpeilten mainstream Hiphop Kinder nie zu einer Ausbildung und das beste die wollen es gar nicht .
 
Ist ja auch vollkommen legitim dieses Mittel zu benutzen.
Aber so langsam würde ich mich über einen Mechanismus freuen der
es z.B. untersagt bilder von mit im Netz zu verbreiten.
irgend ein Rechtesystem und eine Bildersuchmaschine die mich dann auf diesen Bildern Findet. Im augenblick hat man ja überhaupt keine Kontrolle über inhalte die über einen verbreitet werden (ausser die selbstkontrolle hehe). ich weiss aber nicht ob das der sinn des internets ist informationen zu unterschlagen. zurück zum arbeitgeber: ich finde es so lange ok das er sucht, solang er mir trotz aller bilder und inhalte eine chance beim gespräch gibt und mit die möglichkeit einräumt bestimmte situationen aufzuklären.
 
@-=[J]=-: Und wenns richtig dicke kommt und dich jemand hasst, fälscht er Bilder und stellt diese dann in deinem Namen online - brave new world.
 
Mir stellt sich die Frage, was ist, wenn sich irgend ein Schwachkopf, ein "guter" Freund oder ein mir nicht unbedingt wohlgesonnener Zeitgenosse unter meinem Namen einfach in einem xyz-Portal registriert und dort im sprichwörtlichen Sinne mit Dreck wirft bzw. Unsinn schreibt, politische Parolen verbreitet und und und ... es wird nur schwer möglich sein, nachzuweisen, dass ich diesen Unrat nicht verzapft habe ...

Selbst wenn es gelingt, beim Portalbetreiber dafür zu sorgen (was bekanntlich bei StudiVz und Co sowieso nicht klappt), dass die gefakten Einträge verschwinden, vergisst das Internet so schnell nichts ...

Kurz und gut, das sicherste ist sich gar nicht erst in den entsprechenden Angeboten registrieren oder das ganze so anonymisieren, dass nichts nach außen dringt (muss gerade selbst über den letzten Teil lachen).
 
damals hat es niemanden interessiert, dass arbeitgeber das tun. jetzt gehts durch alle medien. als wärs was neues... komisch
 
Pech über mich gibt es nichts im Netz. Zumindest findet man nichts unter meinem Namen.
 
@KROWALIWHA: Richtig so, ich habe auch kein Xing Profil oder sonst was.
 
man muss halt genau überlegen, was man für wen sichtbar schaltet. ich hab keine probleme damit, meine bilder bei SVZ zb hochzuladen, allerdings sind die nur für meine freunde sichtbar. ich lager mein fotoalbum ja auch nicht auf der straßen. und wärend dem studium ist mit noch egal, wer meine gruppen sieht und meine pinnwand, aber sollte ich mal mit der jobsuche anfangen, werde ich das auch unsichtbar schalten. ansonsten immer alles unter pseudonym machen... das ist am besten.
 
@LoD14: Genau so hab ich's auch gemacht, jeder Arbeitgeber kann mich im SVZ finden, mein Profil find ich zumindest selber recht harmlos, bei meinen Gruppen sind ein paar Spaßgruppen dabei, aber selbst da nur die weniger negativ auffallenden wie "Ich beschimpfe Gegenstände, wenn sie nicht das tun was ich will". Und meine Fotos und Pinnwand sind unsichtbar, soviel Privatsphäre muss jeder Arbeitgeber einsehen. Ein ordentliches Profil in so einem Netzwerk kann einem uU auch bei der Einstellung helfen...
 
Es gibt überall Privatsphäre Einstellungen, dass "nicht-Freunde" das Profil gar nicht sehen und finden können, bzw. nur eingeschränkt sehen kann. Wenn man dann z.B. einen abgewandelten Namen und eine andere Email Adresse benutzt, als diejenige, die der Arbeitgeber vom Bewerbungsschreiben kennt, dann kann da eigtl. nicht viel peinliches auftauchen. Wer auf seine Privatsphäre nicht achtet, ist selber schuld, ob im Netz oder außerhalb.
 
@GlennTemp: das mag sein...aber ich denke wörüber sich die Leute hier aufregen ist die Tatsache, dass jemand in ihre Privatspäre eindringt der dort nichts zu suchen hat.
 
Hmm... es gibt aber nicht nur einen "Hans-Dieter" im Internet. Wie wollen die Arbeitgeber die Inhalte denn eindeutig zuordnen, wenn es nicht gerade Fotos sind?

Weil beispielsweise ein anderer "Hans-Dieter", der zufällig in der selben Stadt wohnt, seine Genitalien im Internt präsentiert, soll ich nun den Job nicht bekommen?
 
@Tomelino:
Normalerweise ist ein Foto mit auf Bewerbungsschreiben sowie eine Email Adresse. Dann noch ein bisschen Googlen bzw. Facebook suche und dann hastes.
 
@GlennTemp: supi...bei jedem bewerber am besten ein zwei stunden...kostet ja nix wenn da jemand im trüben fischt.. -.-
 
Entgegen allen Behauptungen, ist Internet sehr wohl ein Rechtsfreier Raum, denn in der Realen Welt, würde es niemandem einfallen Briefkästen, Müll, oder ähnliches zu durchsuchen, oder Wohnung beschatten um an die Informationen zu kommen. Arbeitgeber, die sich auf diesen Weg begeben gehören eingesperrt. Eine noch perfidere Menschenrechtsverletzung gibt es wohl nicht. Persönliche Daten im Internet frei zugänglich zu machen, ist sicherlich äußerst dumm. Doch auch die dummen müssen von Heuschrecken aller übelster Art geschützt werden. Die Vorgehensweise an sich, ist sicherlich keine Neuigkeit. Die Rechte der Menschen in diesem Land werden auf die übelste Weise mit Füßen getreten. Wie das alles ausarten kann, vermag wohl niemand zu sagen.
 
@Laika: äpfel und birnen. und warum sollten bewerber vor der eigenen dummheit geschützt werden?
 
@_rabba_u_k_e_: ich könnte ebensogut meine bewerber überwachen...vieleicht kaufen sie ja bei der konkurenz...das tun sie ja auch öffendlich...ich denke auch als arbeitgeber sollte man wissen, dass es grenzen gibt in denen ich mich zu bewegen habe ...allein das anbieten eines arbeitsplatzes gibt keinen freifahrtschein alles zu tun oder zu lassen von dem man denk es ist ok...selbst wenn ich mich dabei in einer rechtlichen grauzone bewege wäre ich nicht besser als evtl. mitarbeiter die ähnliches täten
 
Tja, dann kann man sich ja einfach mal ein paar geleckte Profile erstellen. Ein paar "Party"-Fotos hochladen wie man dem letzten Chef einen Geburtstagskuchen backt, wie man in einem Sitzkreis mit Freunden sitzt, ein Glas Wasser in der einen und ein gutes Buch zum drüber diskutieren in der anderen Hand, unter Sexualität gibt man statt "ich knödel alles was Beine hat" an man hätte für sowas keine Zeit weil man so gerne Überstunden macht, usw usf... . Wenn man sich mit sowas bevorteilen kann sollt man's grad so machen :D Ich war mal 2 Jahre arbeitslos weil ich Lust drauf hatte (ohne Leistungen), und hab dann auch immer meinen Chefs erzählt ich hätte in der Zeit durch Europa gereist. Kommt besser als zu sagen ich wollt einfach mal ein paar Jahre saufen und ausschlafen. So kann man die Neugierde der Chefs auch zum eigenen Vorteil ausnutzen.
 
@lutschboy: "...Chefs erzählt ich hätte in der Zeit durch Europa gereist..."
zumindest moralisch verwerflich ...
 
@florianwe23: Wenn die Gesellschaft moralisch wär würd sie Arbeitslose nicht als Abschaum ansehen oder Menschen benachteiligen die mal ein Jahr Pause machen. Normal lüg ich ja auch nie rum, aber das waren solche der Sorte die deinen Lebenslauf zerstückeln und jeden Makel irgendwie sofort quitieren müßen - ne danke - in so ner Situation erzähl ich halt auch Scheiße und hab Spaß dran - verwerflich ist daran aber nix.
 
Wundert mich warum keiner die positive Seite daran sieht, ein paar geschönte Infos im Netz von sich verbreiten, et voila. :)
edit: ach da hat lutschboy ja schon sowas gepostet.
 
ich sehe arbeitslose nicht als abschaum oder sonstwas ....die sache ist nur, du machst zwei jahre pause....ich denke je nachdem was man macht kann die jeder früher oder später brauchen ...daran ist nichts verwerfliches. allerdings den lebenslauf zu tunen (denn nichts anderes ist das)...das finde ich halt verwerflich
 
Eine Sache verstehe ich nicht ganz bei dieser Thematik. Die Arbeitgeber suchen nach Informationen, gut, können sie machen, aber wie finden die bitte was stichhaltiges? immerhin meldet man sich auf myspace und co. mit nem nickname an? da muss es schon sehr zufällig sein oder gar aufwändig, das man einen Bewerber mal eben so findet... Oder postet Hans Wurst seine Meinung über die beschissene deutsche Politik unter seinem realen Konterfei? die Frage ist, wie sicher sind die Informationen die man findet? immerhin gibts viele leute die den gleichen realen Namen haben.
 
@Rikibu: leider haben es sehr viele es nicht verstanden, dass man sein virtuelles Leben nicht mit dem RL mischen sollte. Kenne selbst einge, die meinen sich überall mit dem echten Namen anmelden zu müssen. Den Fehler habe ich Gott sei Dank nie gemacht (naja, eigentlich dank zu viel Zelda spielen, aber es kommt aufs gleiche raus).
 
Gefährlich wird das ganze, wenn fremde Personen gezielt falsche Informationen über eine Person im Netz verstreuen. Seiten wie 123People & Co. bringen ebenso viele falsche Informationen zu Tage...
 
@trineC: oder mal von der anderen seite aus betrachtet, mitbewerber unternehmen aus der gleichen branche, streuen falschinformationen für den bösen marktmitstreiter, damit sich dort keiner bewirbt oder keiner geschäfte mit denen macht. und keiner kann am ende einschätzen was glaubwürdig ist und was nicht...
 
Eine Frage: Ich habe im Jahr 2007 meine Emailadresse in einem Kommentar auf einer Seite preisgegeben und als ich heute fragte, ob sie das zensieren könnten, sagten sie, dass es nicht geht, da die Kommentare archiviert wären. Dürfen die das denn überhaupt tun? Ich will nicht, dass meine Emailadresse mit der ich mich bewerbe im Internet so freiläufig zu finden ist.
 
Die Folgen des "Ich bin ein depp und zeige meine Kiffer, Kokser, Sauf-Videos" im Netz Verhaltens... und was "privat" angeht: das Internet und der eigene Name sind eine Visitenkarte. Das INternet ist halt ein Dorf...
 
@Demiurg: Lass das Inet ein Dorf sein ...deswegen darfst du trotzdem nicht in die Fenster deiner Nachbarn schauen
 
Also... Ich muss sagen, als ich von den Ergebnissen der Studie hörte, dachte ich mir nur: "Das ist mir nicht neu". Derzeit studiere ich im 4. Semester BWL. Einer der Fachgebiete dabei ist auch die Personalpolitik von Unternehmen. Man muss an dieser Stelle sagen, das größte Kapital eines Unternehmens sind Informationen. Dazu gehören eben auch Informationen über künftige Mitarbeiter. Zum Einen Kann der Arbeitgeber (AG) Auf Grundlage von Hobbies Prognosen über den zu erwartenden Krankenstand des potentiellen Arbeitnehmer (AN) machen. Somit kann er für ihn ofer sie die Personalkosten noch besser kalkulieren. Ebenso ermöglicht es dem AG, ein psychologisches Persönlichkeitsprofil über den AN zu erstellen und kann dies mit seinen Erwartungen als Unternehmer vergleichen. Das Beispiel mit dem Nazi ist da ganz passend... Was würde es für ein Licht auf das Unternehmen werfen, wenn international ausgerichtetes Unternehmen einen Nazi als Auslandskorrespondenten anlachen würde? Man hat uns in unseren Vorlesungen auch explizit darauf hingewiesen, sehr vorsichtig mit persönlichen Informationen im Netz umzugehen. Oder mal ein ganz krasses Beispiel? Wie würde es wirken, wenn ein hochrangiger Firmenchef in seiner Freizeit Pornovideos dreht und diese ins Netz stellt? Er würde damit dem Image des Unternehmens schaden. Daher erachte ich es als durchaus legitimes Mittel, dass sich der Personalchef im Netz Informationen über seine Bewerber verschafft. Natürlich gibt es da Grenzen. Doch sollte der Bewerber diese Grenzen kennen und bewusst nur unverfängliche Informationen über sich ins Netz stellen. Wer das nicht tut ist selber schuld.
 
@Taxidriver05: Öhm ja.... Wenn ich einer Firma Bewerbungsunterlagen schicke dann ist ein Arbeitszeugnis dabei..Alle für den AG relevanten Informationen stehen da drin aber stimmt alles was ich im Inet finde ist viel besser geignet sich ein Bild von einer Person zu machen welches intressant für einen AG ist..
 
@florianwe23: Es geht nicht darum, was interessant ist. Es geht darum, ob der Miterabeiter rentabel für das Unternehmen ist.
 
@Taxidriver05: und das möchtest du ernsthaft aus fakten ableiten die aus dem inet kommen (selbst wenn sie nur ergänzen) ...welcher voodoprof verkauft das als wissenschaftliches model?
 
@florianwe23: Ich will nicht sagen, dass es richtig wäre, daraus Personalentscheidungen zu treffen. Doch erscheint es mir schon sinnvol derartige Informationen zur Entscheidungsfindung heranzuziehen.
 
@Taxidriver05: Es ist sicher nicht falsch soetwas zu tun und ich denke ein AG hat ein berechtigtes intresse Eckdaten wie Krankheitstagen und Pünktlichkeit es geht mir nur um die Art der Beschaffung. Wenn ich etwas bei z.B. StudiVz veröffendliche ziele ich auf eine bestimmte Zielgruppe (du wirst mir recht geben das Unternehmen auch verschiedene Werbung in verschiedenen Medien für verschiedene Zielgruppen machen. Der Personalchef ist nicht Zielgruppe von z.B. Studivz...Bei xing sieht es da anders aus...da ist die Zielgruppe auch eine andere. Deswegen würde ich mich hier mehr auf das Arbeitszeugnis verlassen. Wenn viele Krankheitstage oder gehäuftes zuspät kommen ein Problem war steht das da drin. Bei Berufsanfängern die von der Uni kommen sollte das eh Jacke sein, zumal die wenigsten direkt eine feste Anstellung bekommen werden. Somit biste ein faules Ei nach einem Jahr wieder los...Bei Azubis ...nunja aus einem solchen Profil sollte man keine Informationen ableiten....Bleiben die Führungskräfte...und ich meine nicht mittleres Management "ich fahr nen Volvo" Leute sondern die ganz großen Tiere...ich denke da laufen Einstellungsverfahren anders ab.
 
Dann erlaube mir mal eine Frage: Angenommen, DU wärst Personalchef eines Unternehmens und hättest die Möglichkeit, derartige Daten zu nutzen. Würdest Du nicht auch darauf zurückgreifen, um mehr über deine Bewerber in Erfahrung zu bringen? immerhin erlaubt es ja das Gesetz.
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