Internet-Mobbing: Teenager in England verurteilt

Internet & Webdienste Eine 18-jährige Britin muss für die Dauer von drei Monaten in eine Jugendstrafanstalt. Zu dieser Entscheidung ist ein britisches Gericht gekommen. In Sachen Internet-Mobbing handelt es sich hierbei um die erste verhängte Haftstrafe in Großbritannien. mehr...

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toll die Meldung stand schon vor 6 Std. auf heise.de
 
@djxside: Irgendjemand muss ja mal den Anfang machen...Zum Thema: Für mich hat eine Morddrohung nicht mehr viel mit Mobbing zu tuhen :S
 
@djxside: dann geh und bleib da
 
@djxside: kein Leben oder was?
 
@djxside: toll die Meldung stand schon vor 21,5 Std. auf news.bbc.co.uk
 
Ich finde das Urteil ist zu milde...
 
@XP SP4: Besser als Nichts. Was wäre, wenn dies in China so wäre? Lebenslanger haft? :D - Ne mal ganz im Ernst: endlich mal ein Land (in Europa!), dass den ersten Schritt macht.
 
@XP SP4: Stimme ich die voll zu! +
 
@XP SP4: ich bin auch der meinung. Generell würde ich mich freuen wenn man Internet Mobbing in Deutschland schneller zur Verurteilung bringen könnte. Ich müsste dann zwar selbst auch erstmal 10 Jahre in den Bau aber egal.
 
Bemerkenswert, dass das wenigstens mal einer konsequent durchzieht... Naja... Die Höhe der Strafe ist ne andere Diskussion.
 
Eine Morddrohung ist eine ernst zu nehmende Sache die in keinster Weise mit Mobbing zu vergleichen ist (ich weiß mobbing ist auch ernst zu nehmen aber es gibt halt überall opfer ^^). Daher finde ich die Strafe viel zu milde!
 
Welches Strafmaß hältst du denn für angemessen?
 
@knoxyz: Ein Jahr Knast und den Rest des Lebens kein Computer und auch kein Telefon :)
 
@knoxyz: Um exakt zu sein 1 Jahr mit auslegung zur Bewährung nach 6 Monaten bei guter Führung. Bewährungsauflage ist ein Nutzungsverbot sämtlicher sozialen Portale, da die Angeklagte nicht fähig ist sich gesittet und dem Recht entsprechend auf solchigen zu verhalten.
 
Gibt es in GB eigentlich auch Verurteilugnen nach Jugendstrafrecht bis zum "Sankt-Nimmerleinstag" wie bei uns? Was wäre gewesen, wenn es eine 35-jährige ist?
 
fragt sich überhaupt erst einmal was eine "morddrohung" ist? bspl. (aus dem eigenem leben) hätte ich jedes mal darauf reagiert wenn mir jemand damit "gedroht" hat mich umzubringen (zB. als ich noch zur schule ging alle paar wochen 1 oder 2 mal) dann wäre ich mein leben lang wahrscheinlich gar nicht mehr aus dem gerichtssaal herrausgekommen (oder vor lauter lebens/todes-angst in der psychiatrie gelandet). wie heißt es nämlich so schön: "worte sind nur schal und rauch, nur taten zählen". heißt konkret: hält mir jemand zB. eine waffe unter die nase und droht damit mir irgendwann das leben zu nehmen - JA - dann nehme ich so etwas ernst. alternativ wäre noch wenn ich wüsste das diese person die mir droht schon mal jemand anders kalt (oder fast kalt) gemacht hat/hätte auch. aber bitte doch nicht wenn jemand nur das maul zu weit aufreißt (ich sagte ja bereits "nur taten zählen") - dann reagiere ich doch nicht mal darauf. die die es dennoch tun, sich fürchten oder gar noch anfangen rumzukriechen sind in meinen augen nur feige, rückgratlose waschlappen! - - - - und überhaupt. was ist "mobbing"? "gemobbt" werden können nur leute die es sich gefallen lassen. wie eben schon erwähnt "die feigen, rückgratlosen waschlappen" die unfähig sind den fehdehandschuh aufzunehmen und sich nicht wehren. - - - - aber naja, wahrscheinlich habe ich nur eine andere sicht der dinge weil ich es von kindesbeinen an gewohnt bin meine konflikte mit anderen selber zu lösen, ohne das ich den rückgratlos weinerlichen buhu-bären raushängen lasse. - - - - - wie es sogar schon mehrfach wissenschaftlich belegt wurde gibt es menschen deren duckmäuserisches verhalten andere gerade dazu einlädt ihre ureigene minderwertigkeit und unsicherheit an ihnen abzureagieren (das sind dann diejenigen die gelernt haben immer auf das nächst schwächere glied in der kette einzutreten weil sie sich nach oben treten nicht trauen). ob aber ausgerechnet gefängnisaufenthalte die probatesten und wirkungsvollsten mittel sind solche szenarien zu beenden glaube ich hingegen weniger. ich könnte mir sogar lebhaft vorstellen das diejenige, wenn sie denn nach 3 monaten (oder auch nach einem jahr - wie hier einige fordern) wieder herauskommt erst recht den hahn so richtig aufdreht und loslegt (und das es dann evtl. sogar, aus lauter aufgestautem ärger, frustration, hass und blinder wut bis zu einem tatsächlichen MORD oder totschlag kommen könnte). gescheiter wäre es allemal gewesen (und im endeffekt für die gesellschaft auch um ein vielfaches billiger) wenn sie die ausgeflippte zu einem pychologisch betreuten "agressions-bewältigungs-training" geschickt hätten, wo sie lernen hätte können mit ihren aggressionen umzugehen. knast war noch nie ein heilsames mittel bei jungendlichen, heranwachsenden und jungen erwachsenen bis 25 jahren. denn im knast erlernen sie idR. erst einmal alles das was sie bisher noch nicht wussten oder konnten. und das ich damit nichts gutes meine kann sich ja jeder halbwegs intelligente mensch vorstellen. nur konservative gips- und betonköpfe kriegen das nicht in ihren strohgefüllten und hermetisch versiegelten hohlraum rein. die trottel meinen tatsächlich das im gefängnis die menschen anders werden (im negativen ja) oder zukünftig von weiteren taten absehen vor lauter "abschreckung"! das trifft vllt. bei 1nem von 1000 zu. die anderen 999 aber werden nach wegen suchen wie sie zukünftig nicht mehr so leicht erwischt werden können!
 
@bilbao: Eine Morddrohung dürfte gegeben sein, wenn diese Drohung so konkret auf Person, Konsequenz, Anlaß und Tat schließen läßt, daß sie geeignent ist, die bedrohte Person in ihrem körperlichen, psychischen Zustand sowie in ihrer Lebensweise / Handlungsspielraum zu beeinträchtigen bzw. die Lebensumstände aus Sicht des Opfers und gewollt durch den Täter / die Täterin so beeinflußt, daß eine freie persönliche und psychische Entfaltung nicht mehr möglich ist ! Insofern sind "...worte (...nicht...) nur schal und rauch...". Denn sie beinflussen die Taten (nämlich des Opfers!!!). Die bedrohten Opfer nun noch als / mit "...duckmäuserisches verhalten andere gerade dazu einlädt ihre ureigene minderwertigkeit und unsicherheit an ihnen abzureagieren..." ist fast schon pervers. Das Opfer ist und bleibt das Opfer und der / die TäterIn die Person, die die tatsächliche oder vermeintliche "Schwäche" des / der anderen brutal auszunutzen versucht und deren persönlichen / freiheitlichen / legalen / gesetzesgerechten Spielraum massiv einschränken will und deshalb zu bestrafen ist. So ist nun mal der Umstand und die Gesetzeslage und das ist richtig so. Man beeinträchtigt Personen nicht nur mit Taten sondern auch mit (massiver) Wortwahl
Juristisch: In der Strafrechtswissenschaft ist eine „Drohung“ das in Aussicht Stellen eines künftigen Übels, auf dessen Eintritt der Erklärende Einfluss zu haben vorgibt. Das deutsche Strafrecht kennt eine Strafbarkeit der Drohung, wenn sie als Mittel einer Nötigung eingesetzt wird. Der Straftatbestand der Bedrohung bezeichnet die Ankündigung eines gegen das Opfer oder eine diesem nahestehende Person gerichteten Verbrechens, wobei Verbrechen nach § 12 Abs. 1 StGB solche Delikte sind, die eine Mindeststrafe von einem Jahr Freiheitsstrafe vorsehen.
Insofern geht Dein erster Teil wesentlich an den Tatsachen und dem Recht glatt vorbei und verharmlost eine solche Tat !
l
 
@bilbao: Im Knast sollen diese von Dir beschriebenen Menschen nicht anders gemacht werden, nein - dieser Abschaum soll für immer weggesperrt werden, damit die anständigen Menschen in Ruhe und Frieden Leben können. Auch die jenigen die sich nicht wehren können haben ein Recht auf Ruhe und Frieden. Auf schwache herum zu treten und dann noch großkotzig behaupten, ich bin toll weil ich es von klein auf gelernt habe. Pfui - jeder weitere Kommentar erübrigt sich!
 
@bilbao: soviel Text, sowenig Inhalt. Sry, aber ich mein, dass Menschen bestraft werden müssen die sich so verhalten und Freiheitsentzug kann schon hlefen, muss zwar nicht, da stimme ich dir zu, aber erstmal muss die Person sehen was sie falsch gemacht hat. Da es für Mobber und Droher erstmal kein probantes Mittel gibt hilft nur das Gefängnis. Wenn ich jeder Drohnung beachtung geschenkt hätte dann wäre ich wohl psychisch defekt aber halt, bin ich denn ich stand schon auf Messers schneide, drei mal. Wenn mich jetzt einer agressiv angeht wirds agressiver aus meiner Richtung schallen, aber den ersten Schlag hat der agressor Nr.1 frei. Aber InternetMobber sind die wahren Feiglinge, vertsecken sich und treiben Meinungsbildung im negativen sinne, wenn ich mir nur anseh was bei Online-Games abgeht, und ja es kann den Verlauf eine agressionfreies Spieles dramatisch verändern. Lange Rede kurzer Sinn, Strafe muss sein.
 
@Sohoko: tja, und genau da liegt der hund begraben mit dem verstehen was geschrieben wurde. denn weder habe ich irgendetwas von straffreiheit geschrieben, noch habe ich irgendwie eine behauptung aufgestellt das der täterin keinerlei grenzen aufgezeigt werden sollen. von intelligenten menschen erwarte ich soviel geistiges vermögen das nach dem lesen eines im prinzip sehr einfachen textes zumindest auffällt das (in diesem fall) ich etwas von einem "pychologisch betreuten agressions-bewältigungs-training" geschrieben habe. das so ein programm meist in verbindung mit einer mehrjährigen bewährungsstrafe (unter der aufsicht eines bewährungshelfers und/bzw. eines therapeuten) abläuft verbuche ich persönlich unter allgemein-wissen, insofern man daran denkt sich an einer solchen diskussion zu beteiligen. - - - - - im übrigen: wenn man den original englischen artikel zum fall liest wurde auch in persona, nicht nur im internet, gedroht und gemobbt. die neuerliche physische konfrontation war dann schlußendlich aber das ausschlaggebende argument weshalb es überhaupt zu einer anklage mit anschließender verurteilung kam. das es zu einer unbedingten gefängnisstrafe kam hat aber einen völlig anderen hintergrund, nämlich den das die angeklagte bereits 2 strafen wegen u.a. körperverletzung und sachbeschädigung (gegenüber dem opfer) bekommen hatte (also im prinzip wegen ähnlichen delikten bereits vorbestraft war ( im orig. nachzulesen hier: http://tinyurl.com/kqd5b8 ) - und hier komme ich wieder zu dem logischen schluss das ein rechtzeitiges eingreifen im rahmen eines "agressions-bewältigungs-trainings" wahrscheinlich bewirkt hätte das es erst gar nicht zu dieser eskalation gekommen wäre. aber nö, lieber lässt man der sich zusammenbrauenden katastrophe freien lauf - sprich: "man läßt sehenden auges das kind, welches längst schon mit den armen wild um sich rudert, im brunnen weiter-schwimmen bis es untergeht und ersäuft um dann hinterher, wenn es bereits für alles andere zu spät ist, effektvoll den leichnam zu beweinen". ich könnte fast schon prophezeien das es nach den 3 monaten aufenthalt im gefängnis irgendwann einmal so richtig böse werden kann.
 
@bilbao: ich hab dir auch nichtmal ein Minus gegeben weil ich nicht davon ausgehe, dass du komplett gegen Strafe bist aber du forderst etwas wo es kein probantes Mittel gibt, die Anti-Agressions-Therapie mag ja Funktionieren aber selbst dazu muss man eine Person ihr Umfeld entziehen und selbst dann ist es nichtmal nachgewiesen das wenn die Person wieder in das Umfeld integriert wird auch diese Therapie anhält. Das altbewährte Mittel des Freiheitsentzuges hingegen funktioniert, die Täter werden nur Rückfällig weil es keine Nachsorge gibt. Du weißt doch bestimmt auch das es einem in europäischen Gefängnissen dem Häftlingen an kaum etwas fehlt (vorzeigeobjekte Österreich 3oder 4 Sterne Knast) und wenn ich nicht lerne mich wieder zu reintergrieren oder weil es an Job=Geldmangel liegt dann wird der Ex-Sträfling allein gelassen und meiner Ansicht nach müsste man eher dafür Sorgen das man erst Bestraft indem man die Freiheit entzieht und dann dafür sorgt das sie nach ihrer Haftstrafe nicht allein dar stehen. Psychotherapien helfen bei Geistig kranken aber nicht bei fehlerzogenen.
 
Keine Todesstrafe oder 1000000000000$ Strafe? Ahso ist ja nicht die USA...
 
@ReVo-: Aber die, die auf der falschen Straßenseite fahren (:
 
schöne texte ihr beiden da oben bin viel zu faul das zu lesen xD aber naja morddrohung is kein mobben mehr^^ da müssten mal noch mindestesn 3 monate drauf...
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