Microsoft-Forscher wollen Internet de-anonymisieren

Internet & Webdienste Forscher von Microsoft haben ein neues Konzept namens Host Tracker vorgestellt, mit dem es möglich sein soll, Angriffe aus dem Internet oder Schad-Inhalte zuverlässig zu ihren Ursprüngen zurück zu verfolgen. Das Ziel ist die "De-Anonymisierung" des ... mehr...

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Solange damit nur Angriffe und Schad-Code "deanonymisiert" werden find ich das toll.
 
@tobias.reichert: jetzt weiß ich, wofür du kein Geld ausgibst^^
 
@tobias.reichert: Da muss ich dir absolut recht geben. Solange die das in einem angemessenen Maße betreiben kann keiner etwas dagegen sagen.
 
@tobias.reichert: was selbstverständlich nicht der fall sein wird...
 
@tobias.reichert: Ja hört sich schick an ^^. Wann aber liebe Leute begreift ihr, das uns die Technik erst schmackhaft gemacht wird BEVOR sie diese dann gegen uns einsetzen? Denkt doch mal die letzten paar monate zurück. DANKE
 
@tobias.reichert: man könnte denken dir wär datenschutz wichtig...
 
@zaska0: Überall die 23, oder? Die Gefahr sehe ich im möglichen Endergebnis auch, bin aber vielleicht noch nicht nihilistisch genug. Das Projekt an sich heisse ich gut, schließlich sollen ja 98% der eMails Spams sein. Wenn das wirklich so funktioniert wie es soll, wer bekommt das Tool dann? MS? Zu kritisch, selbst wenn MS es nicht für eingene Zwecke einsetzt. Eine Behörde, bitte nicht! Was bleibt dann noch? der CCC :)
 
@Bakemono: MUHHHHHHHHA.... Hab schon drauf gewartet und verweise mal darauf das ich auch vor monaten als spinner betietelt wurde und was kam dann ? Alles was ich sagte bestätigte sich :DDDDD.
Also evtl freidenker nicht beschimpfen. Mach dir einfach mal nen kopf über meine worte und denke dann an z.b. die von F.v.d.L. Es wird keine zensur geben rofl..... @ BUNDESREGIERUNG: Einwahl nur noch durch PA-Nummer und fertig. Wir finanzieren das gerne *LACH*
 
@zaska0: Das stimmt schon, nur ist fraglich, ob man dieses System überhaupt zur Überwachung nutzen kann. Spam iss ja nunmal bissl was anderes, als einzelne Mails oder Downloads.
 
@zaska0: Was ist denn in den letzten Monaten so passiert? Hab ich was verpasst? Bitte um Aufklärung!
 
@Chrissi1993: "Microsoft-Forschern Yinglian Xie, Fang Yu und Martin Abadi..." noch fragen? wenn das zu subtil ist einfach bescheid geben.
 
@Chrissi1993: Und genau da liegt das Problem. Wenn diese Technologie erstmal ausgereift und verfügbar ist, setzen Regierungen mit Ihrer Paraneuer und Ihrem Unverstand für das Internet, die Technologie dann auch entsprechend in allen Interessenbereichen ein!
 
@voodoopuppe: Is nicht wahr oder? OK. Da du dir dein Armutszeugniss grade selber ausgestellt hast, lass ich mal von "dummen" Sprüchen ab und rate dir schlafe weiter. LG z
 
@Adam_West: Richtig Regierungen und selbstverständlich die Contentterroristen werden schon rechtzeitig anfragen.
 
Ganz ehrlich. Viele technologische Fortschritte und Entwicklungen können missbraucht werden aber soll man deswegen ganz darauf verzichten? Natürlich gibt es Bedenken, die gibt es oft und meistens auch mit Recht. Aber richtig eingesetzt könnte diese Technologie (wenn sie wirklich so gut funktionieren sollte) die Verbreitung von Schadsoftware radikal reduzieren. Es ist ok, das Negative zu sehen, so lange man das Positive nicht außer acht lässt. Außerdem: Verwendet wird sie so oder so, das werden wir kaum verhindern können.
 
@zaska0: Ich warte noch immer auf eine sinnvolle Erklärung - Floskeln kann ich hier auch reintippen ...
 
Bei der Überschrift habe ich erst gedacht es ging um eine Technologie die es uns ein DE ermöglicht endlich wieder mit geschützter Privatsphäre und abseits des Überwachungswahns im Netz zu sein...
 
"Letztlich war es dabei möglich, den Ursprung von Schad-Software ausfindig zu machen" Das wird aber mit Sichheit nicht nur dafür bleiben, möchte ich für Wetten!
 
LOL... als ob jemand beim Hacken seinen eigenen Internet Anschluss verwenden würde... wozu gibts Nachbarn die in Ihrem W-Lan nur ne WEP Verschlüsselung haben oder Internet Cafes?
 
@derberliner06: Botnetze wird es nicht verhindern.
 
@zivilist: Aber man kann die Quelle ermitteln. Manfindet also den misbrauchten Router des Nachbarn oder die Quelle der Kommandos für die Botnetze. Natürlich wird das alleine nicht die Welt retten, aber es könnte helfen. Wobei eine Technologie sowohl im Guten wie auch im Schlechten verwendet werden kann, also Quelle von Angriffen finden oder Nachrichten überwachen. Genauso wie eine Firewall ein Netz schützen kann, aber auch nicht gewünschte Kommunikation der Mitarbeiter unterbinden kann. Das Problem ist nicht die Technologie, sondern der Mensch der sie nutzt.
 
Ich Fang Yu im Internet .
 
Da wird der Innenminister zum Osterhasen, bekommt große Ohren, und wird hellhörig. Wieder eine neue "Waffe", welche unser Innenminister wohl dafür verwenden wird, um uns vor dem eingeredeten, tagtäglichen Terror zu schützen. Genauso wie man damit den Weg der Schadsoftware zurückverfolgen kann, kann man vermutlich auch alles andere verfolgen. Glasklar.
 
@Sehr-Gut: Das denke ich auch... es wird eh nicht nur um Schadecode gehen :/
Naja eigentlich ne gute idee, aber mal sehen wie die ausführung is. Politiker werden sich das wohl unter den Nagel reissssssssssen wollen :/
 
@Sehr-Gut: Bei der Reaktionszeit unserer Politik dürfte das noch 5-6 Jahre dauern, bis die wissen, was sie da vor haben. Begreifen tun sie es eh nicht und bevor es nicht irgend ein Weihnachtsmann mit grüner Nase dreißig Mal erklärt hat, wird es dazu keine Entscheidung geben. Dann wird es entschieden, ein zu kleines Budget festgelegt und dann geht die Reiberei um Verantwortlichkeiten los. Bis dahin surfen alle mit IPv7, sind auf den Planeten Magrathea ausgewandert und das größte Problem werden die nationalen Tiberiumressourcen sein, um Trilithium zu synthetisieren und Raumschiffe zu befeuern. PCO
 
@pco: naaa :) bei den sachen die unsere Politiker gerade um das Internet machen, wäre das eine tolle erfindung für sie. Ich glaube schon das sie darauf direkt anspringen, wenn sie zugang dazu haben.
 
Mit dieser Verfolgung kann man dann auch wieder leicht die Kassen füllen, egal ob staatlich, oder die der Musikindustrie, usw .... - auch wenn es hier in Deutschland wohl keine solchen Millionenstrafen gibt, wie in den USA. Vermutlich trifft es ja doch wieder nur die illegalen Kleinen, - da sich die Großen freikaufen können.
 
@pco: na lass das mal unsere Zensursula lesen. ein eilantrag, nur eine lesung, und das ding ist bei der durch. besonders jetzt wo immer mehr unseren lieben politikern das grundgesetz ja egal ist, und sich ja schon öfters über die verfassung stellten.
 
@Tiesi: Die wirds auch nich ewig geben. Warts ab, wenn die das nächste Mal auf Firmenkosten mit dem Dienstwagen in ein Spa-Ressort an der Riviera auf Dienstreise fährt... PCO
 
@Currywurst: Ich hätte gern ne Currywurst...mit Pommes bitte!
 
bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis die musikindrustrie die ersten IPs mit den NEUEN verfahren vor gericht einreicht. die jagd auf alle und jeden ist ERÖFFNET, die verklagt werden können und geld einbringen.
 
@Tiesi: Dann müssen sie aber zuvor die IPs von den Anbietern (Rapidshare usw ... ) erhalten, - und da wird es dann wieder ein Hin und Her geben, weil ja einige der Anbieter ihren Sitz in Ländern haben, wo manche Gesetze aus dem Ausland nicht ganz so einfach greifen.
 
@Tiesi: nur die sich illegal Musik aus dem Internet herunterladen werden von Gerichten verfolgt, vllt. trifft das auf dich zu, aber sicher nicht auf jeden ^^
 
Ist klar...NUR für Angriffe und Schadinhalte...und die Erde ist eine Scheibe...
 
@jigsaw: Danke MS. Next Step 2 Überwachungsstaat.
 
Bleibt nur zu hoffen, das dies eTechnik wirklich nur für Angriffsabwehr genuttz wird und nicht, um noch gezielter Werbung und Marktforschung betreiben zu können. Das war nämlich meine erste Befürchtung...
 
Also so vom Grundprinzip her... ich habe eine Datenbank, eine sehr sehr große, wo irgendwelche IP Adressen eingetragen sind, die irgendwelchen Mist verschicken. a) naja IP Adressen generell, die wechslen recht häufig b)Die Datenbank ist groß wie soll das mit der Liste im Webbrowser oder EMail Programm, bei Privat Personen, abgeglichen werden? Selbst bei Firmenservern stelle ich mir das aufwendig vor. c)wie fein ist die "Auflösung"? Dank Bot-Netzen und so sind davon vielleicht doch Privatpersonen betroffen. d)Wenn es damit möglich wäre die entsprechenden Versender/Webseiten aus dem WWW zu befördern, aber das dürfte nicht gehen, so kann diese "Filter DB" doch höchstens auf dem ISP Server laufen.
 
dann werden ja endlich die Inhaber von "Zombie PCs" direkt informiert, das sie selbst Spam Versender sind. Prima Sache diese de-anonymisierung.
 
Das KANN nur funktionieren, wenn derjenige, der anonymisiert arbeitet, selbst inkompetent ist und dabei massive Fehler macht :-). Alle andere Zauberei ist bla-bla...
 
Ist doch eine gute Sache, wenn man auch im Internet dazu steht, was man tut. Es kann ja nicht sein, dass man im Internet auf ewig Leute differmieren und Straftaten begehen kann und sich im Schutz der Annonymität begibt. Also ich finde es gut!
 
@Yogort: Also stell Dir mal vor, Du wärst eine liebe naive Blondine, obendrein gutaussehend und bist nun hier mit allen deinen persönlichen Daten, Bild, Finger- und Fußabdrücken sowie allen weiteren biometrischen Daten im Netz weltweit... äh, VERFÜGBAR? Meinst Du dann noch wirklich, das die völlige Aufdeckung jeglicher Privatsphäre, völlige Aufgabe jeglicher Quasi-Sicherheitsabstandshalter, wie es Nicknamen zumindest rudimentär bieten, wirklich so klug wäre? Also ich halte das nicht für eine besonders kluge Idee, ich bin aber auch keine liebe naive Blondine !11 Das Klischee, dass Frauen als "Opfer" darstellt, das habe ich wohl jetzt erst mal bedient. Bekannnt ist aber auch diese Frau als Täterin geworden, die via Internet einen anderen Menschen zum Selbstmord trieb. Das konnte nur passieren, weil die Täterin ihr Opfer im Netz wegen unzureichender Anonymität gezielt angreifen und fertigmachen konnte. Das Opfer wäre nicht so exponiert solch gezielten Angriffen ausgesetzt gewesen, wenn es auf mehr Anonymität im Netz geachtet hätte!
 
@Fusselbär: Und in wie vielen Fällen ist das nun genau aufgetreten? Einer unter 'ner Million?
 
De-anonymisieren, um Schadsoftware zurück verfolgen zu können? Also, also! Man sorge lieber dafür, dass man Schadsoftware erst gar nicht nicht mit privilegierten Rechten ausführen kann- unwissentlich oder auch nicht. Und ich meine jetzt nicht nur den Benutzer. Solange in einem System eine fremde Software die Kontrolle übernehmen kann, wird so ein System den Namen Betriebssystem nicht verdienen. Wenn MS kurz vor der Markteinführung des neuen Systems mit solchen Meldungen daherkommt, könnte man assoziieren, dass sie wenig Vertrauen haben, dass sich etwas ändern wird - und es wird sich dahingehend nichts ändern. Es genügt einfach nicht, das alte Auto neu zu lackieren: es bleibt alt.
 
Solche Dinge werden, das zeigt die Geschichte, letztendlich für alles und jeden eingesetzt werden (die Kennzeichenüberwachung für die deutsche LKW-Maut, sollten ja auch nie und nimmer für etwas anderes eingesetzt werden). Was Microsoft hier macht, kommt letztendlich Ursula, Wolfgang und alle den anderen reaktionären, auf Totalüberwachung ausgerichteten Politkaspern zugute. Unter einem Alibi-Vorwand bastelt Microsoft hier an der Mutter aller Überwachungswerkzeuge. Wie bei DRM, nimmt Microsoft hier eine unrühmliche Führungsposition ein.
 
wer das internet deanonymisiert, will es kontrolieren! und m$ als quasimonopolist.... hat die kapazitäten um diese kontrolle zu mißbrauchen! also: wer dieses gutheist, erlaubt...ist gegen freiheit, demokratie und rechtsstaatlichkeit! und das sind monopolisten eh immer !
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