Macbooks für 50 Euro: Otto-Kunden wollen klagen

Handel & E-Commerce Das Versandhaus Otto hatte versehentlich für kurze Zeit Macbooks zum Preis von rund 50 Euro angeboten. Mehr als 2500 Kunden haben prompt bestellt. Liefern will Otto nicht. Folglich könnte sich nun ein juristisches Nachspiel anbahnen. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Nach Dell nun also auch Otto - wer folgt als nächstes und wer wird was abkriegen :) ?
 
@cH40z-Lord: aber da MUSS man doch sehn das da was nicht stimmen kann oder? Wer hat schonmal ein Macbook für 50€ gesehn?
 
@shadow-1991: aber wenn man bei Ebay von jemanden für 50 Euro so ein Notebook ersteigern würde, kommt ja auch ein gültiger Vertrag zustande und der Verkäufer muss wohl oder übel liefern.

Bei so einem großen Versandhändler darf halt sowas nicht passieren. Also warum sollte die Kundschaft schuld sein ?

Der der den Preis eingegeben hat musste sich doch wohl auch was dabei denken das 50 Euro dafür zu wenig sein sollten.

Bestellt ist bestellt. Und meistens kommt ja nach dem Bestellvorgang gleich die Auftragsbestätigung per Email wenn nicht auch die Rechnung. Daher würde ich schon sagen, dass dabei sofort ein Vertrag geschlossen wurde.
 
wer hat den Käufern eigentlich ins Hirn geschissen? denken sie haben Anspruch drauf und rennen gleich zum Anwalt. da bin ich echt froh um unser Rechtssystem!
 
@cH40z-Lord: Naja ich finde die Leute sollten sich mit dem zufrieden geben was die bekommen. Immerhin haben wir andere Gesetze als bei dem Dell Fall. Hierzulande wird Vertrag meistens erst mit Lieferung abgeschloßen, somit werden einige mit leeren Händen ausgehen :p
 
Damit dürfte Otto auch recht haben. §151 BGB. Angebot ohne Annahme. Kein 433.
 
@Heimchen: klassischer 119 :-) ps. angaben ohne gewähr
 
@Heimchen: Ähnliches gab es schon mehrmals und auch dort musste dann geliefert werden.
 
@Heimchen: Denk ich auch. Der Vertrag kommt wohl auch erst zustande wenn Otte die Bestellbestätigung versendet.
 
@Scaver: Die müssen nicht liefern. Auch Unternehmen sind Fehler vorbehalten... Ein Einkaufsgutschein von 100 Euro ist schon ziemlich großzügig von Otto, dafür dass die "Kunden" keine unkosten haben. Die bekommen dass doppelte gezahlt, was sie dafür ausgegeben hätten. Ist doch super kulant,
 
@Scaver: Nein, in Deutschland muss in solchen Fällen nicht geliefert werden. Hier ist die Rechtssprechung diesbezüglich vernünftig. Sogar ohne ein solches Versehen kann ein Händler bis zum zustandekommen des Kaufvertrags bei der Lieferung jederzeit "Is' nich" sagen, dem Käufer das Geld zurückzahlen und dann kommt eben kein Geschäft zustande, ohne jegliche Konsequenzen fürchten zu müssen.
 
@slasher2k:
Die Ware gehört Dir erst, wenn Du sie durch Geld gekauft hast. Vorher gehört Sie Otto.
 
@tobi89: Abstraktionsprinzip,...
 
@Scaver: So ein Blödsinn. Ein Verkäufer kann bei Inhaltsirrtum selbst im Nachhinein noch den Kaufvertrag Anfechten. Selbst die 100 Euro Gutschrift sind wie erwähnt schon mehr als großzügig.
 
@mh0001: Na ich weiß nicht so recht, sobald ich die Zahlung geleistet habe und Otto bin 14 Tage nicht Rückzahlt sind Sie einen Bildenden Vertrag eingegangen und müssen Liefern zu diesen Preis. Das gleiche gilt auch und den Fall hatte ich wenn die wie es bei mir war statt einen JVC TV Gerät ein Sony liefern weil Sie Fall Etikettiert haben, auch da gilt, melden sie sich nicht bin 14 Tagen haben sie keinen Anspruch mehr auf die Ware wie auch die Aufstockung des Differenzzahlung. Also so ganz einfach ist es also nicht wie hier der ein oder andere schreibt.
 
@Heimchen: interessant, dass es für Dich so eindeutig ist. In anderen Berichten über diesen Vorfall war davon die Rede, dass dies sehr woll juristisch strittig ist unter den Besonderheiten des Onlinehandels (wo Fehler bei der Preisangabe kurzfristig geändert werden können). Wenn es juristisch so eindeutig wäre, wie Du annimmst, würde OTTO wohl kaum jedem der 2500 Besteller einen 100 EUR-Gutschein angeboten haben.
 
@Scaver: Ja aber nur weil man direkt bezahlt hat und nicht per Rechnung. Also bei giropay oder ähnlichen geht das, das Geld muss halt direkt vom Konto gebucht werden, damit der Vertrag zustande kommt, dann müssen die auch liefern.
 
@Bengurion: Naja, wenn Du so argumentierst könnte man es auch als schlauen Schachzug sehen. Lieber 2500 x 100 EUR bezahlen als 2500 x 1000 EUR. In der Hoffnung das es keiner drauf anlegt. Allerdings muss ich auch sagen, die Leute sollen sich mit den 100 EUR zufrieden geben und gut ist. Die sollen sich doch selber mal in die Lage von Otto versetzen, die würden doch auch nicht liefern wollen. Unsere Gesellschaft verliert in meinen Augen langsam aber sicher die Moral!
 
@AGuther: die gesellschaft hat die moral schon über bord geworfen...
 
@Mr. Cutty: pass auf einer zum nachdenken: ob jemand dafuer den job verliert? ^^
 
@hope13: in diesem fall war aber noch garnichts geliefert. eine der ersten sachen die man lernt wenn man diesen rechtsbereich durchnimmt ist, das man nur tatsachen als grundlage nimmt und nichts dazudenkt. solange die kunden also nur bestellt haben is noch garnichts passiert. da können sich die kunden noch so viel auf den kopf stellen... einige dumme menschen versuchen immer solch einen irrtum auszunutzen. denjenigen gehört mal bissi menschlichkeit eingetrichtert... wenn du mit jmd über ne gitarre für 50 euro und dein haus redest und er dir dann 50 euro cash gibt für das haus und du denkst er wollte die gitarre. was machste dann? ^^
 
@Novanic: finde ich auch...mit dem Gutschein können sie jetzt sogar 2 Macs kaufen. Wo ist das Problem?^^
 
@Heimchen: Otto wird in jedem fall recht bekommen... Wenn Otto was einstellt, wo OFFENSICHTLICH ein Fehler vorliegt, besteht kein Recht, diese Ware zum falschen Preis eingeklagt zu bekommen...
 
@Heimchen: Normalerweise hat jeder 0815 Onlineshop in den AGB drinstehen, dass der Vertrag erst mit Erhalt der Ware angenommen wird. Außerdem bleibt normalerweise, wie hier bereits festgestellt wurde die Nichtigkeitseinrede, § 119 BGB.

Bei Otto liegt der Fall aber etwas anders, ich zitiere einfach mal aus dem lawblog, wo wiederum der lawblog-user "henk" zitiert wurde:

"Problematisch ist jetzt allerdings, dass Otto nicht etwa die Kaufverträge als “nicht zustandegekommen” behandelt, sondern nachträglich den Kaufgegenstand anpasst (konkret in ein Notebook-Taschenset ändert: http://tinyurl.com/n8ussx ) und diese umgewandelten Kaufverträge als zustandegekommen erachtet. Die Anfechtung dieser “neuen” Kaufverträge wiederum obliegt nun den Kunden. Damit hat sich Otto die Einrede der Nichtigkeit nach 119 BGB verunmöglicht und den Kunden die Möglichkeit an die Hand gegeben, wegen arglistiger Täuschung zu klagen."
 
ist schon immer wieder lustig zu lesen, was manche Leute schreiben, wenn um Jura geht... Keine Ahnung aber Hauptsache mal die Goschen aufgerissen...
 
@Quarznase: Oh da haben wir einen echten Jura Studenten!!! Na dann mal los, reiß deine Gosch auf! Oder wars das schon mit deinem Jura-wissen?!
Wie wärs wenn du nicht nur Micky Maus Heftchen ließt? Kauf dir ne vernünftige Zeitung dort stößt man immer wieder auf zb passende Präzedenzfälle...
 
@Magguz: hm ich hab weder dich noch meinen vorsprecher gemeint deswegen auch kein @Urbi oder sonst wer davor. War eine allgemeine allg. Äußerung zu dem was hier steht... ist halt was was mir öfter auffällt... Mit Jura ists irgendwie wie mit Lehrern... Da denken auch viele, sie wüssten es besser.

Ps: Musst nicht gleich so ausfallend werden. Insb. lese ich keine Micky Maus - Hefte.
 
@Urbi: Danke für die Infos, da sieht das natürlich anders aus. Ansonsten wäre die Situation klar. Da allen Beteiligeten unter beachten von "Treu und Glauben" hätte klar sein müssen, dass es sich um einen Irrtum handelt. Der Vertrag hätte im Nachhinein also angefochten werden können. SO wirds interesant.
 
@Heimchen: Die abgebildeten Artikel mit Preisen stellen lediglich eine "Invitatio ad offerendum", also eine Einladung für ein Angebot dar. Das Angebot selbst geht hier also vom Kunden aus und müsste erst durch Otto angenommen werden. Dasselbe gilt im normalen Geschäft. Wäre dies nicht der Fall, hätte der Händler gar keine Chance, den Kaufvertrag abzulehnen, wenn er überhaupt keine Ware mehr besitzt! So hat es mir eine Staatsanwältin und ehemalige Richterin beigebracht. Insofern müsste Otto meiner Meinung nach eigentlich nicht mal Gutscheine verteilen...
 
@Urbi: Schön, dass da so gelawbloggt wurde. Aber 100 Juristen bringen 100 Meinungen. Ein Jurist, der von den eben-doch-nicht-Kunden beauftragt wird, wird denen "mehr" Recht nachsagen. Das ist sein Job. Und jeder andere kann sich auch auf die Seite schlagen. Oder die andere, zum Beispiel: Die Anfechtung nach 119 I ist zumindest KONKLUDENT erfolgt indem Otto mitgeteilt hat, es sei ein Fehler unterlaufen. Eine Anfechtung wird nicht nur durch "ich fechte nach 119 an, weil xyz" ausgesprochen. Soviel zur "verunmöglichung": sie wurde sogar kundgetan. Wie gesagt, konkludent, aber das reicht. Für nicht Juristen wäre das Leben ja sonst unmöglich: "Ich kaufe den Stift nach 433" reicht da noch nichtmal. Und "Polizei, mir wurde eine Körperverletzung nach 223 I StGB wegen körperlicher Misshandlung und Gesundheitsschädigung beigefügt" sagt wohl auch keiner...
 
@Heimchen: Verdammt richtig. Und wer ehrlich glaubt, ein Macbook für 49€ zu kriegen und es ist kein Haken dabei, hat ein paar Sachen wohl noch nicht ganz begriffen.
 
@Novanic: Ja echt super kulant. Und da stellt sich doch die Frage was ist mit denen die gleich mehrere Macbooks kauften?!? Bekommt einer der 4 bestellt hat 400 EUR...? :-)
 
Die Sache ist juristisch eigentlich ganz einfach: Ein Kaufvertrag kommt durch Antrag und Annahme zustande. Die Artikelseite bei otto stellt nur unter besonderen Voraussetzungen einen Antrag auf Abschluss eines Kaufvertrages dar - erforderlich wäre dafür etwa auf jeden Fall, dass die Anzahl der noch verfügbaren Artikel erkennbar ist - nur dann kann man als objektivierter Dritter darauf schließen, dass sich otto schon mit der Artikelseite rechtlich binden will und zwar gegenüber ALLEN potenziellen Käufern. Ansonsten bestünde ja - insb. bei sehr günstigen Angeboten - für otto die Gefahr, mehr liefern zu müssen, als auf Vorrat vorhanden ist oder zu vertretbaren Konditionen beschafft werden kann. Grundsätzlich sollte man mit der Annahme eines Antrags aber eher zurückhaltend sein. Liegen solche besonderen Umstände nicht vor, liegt nur eine Aufforderung an die potentiellen Käufer vor, ein Kaufangebot an otto zu richten (invitatio ad offerendum). Das geschieht dann durch die Bestellung. Daraufhin erhält man in der Regel nur eine Eingangsbestätigung, zu der der Verkäufer nach § 312e verpflichtet ist - das ist aber nur die Bestätigung, dass der Antrag des Käufers beim Verkäufer eingegangen ist. Regelmäßig liegt die Annahme des Verkäufers dann erst im Absenden der Ware, d.h. im Falle von otto läge noch gar kein Kaufvertrag vor. Selbst wenn aber vorher schon ein Kaufvertrag geschlossen sein sollte, dann kann otto nach §§ 142 I, 119, 120 anfechten, wenn otto seinen "Irrtum" beweisen kann. Das kann einmal ein "Vertippen" sein (Erklärungsirrtum, § 119 I), denkbar ist auch, dass es zu einem Fehler bei der internen Datenverarbeitung im Computersystem gekommen ist, dann liegt ein "Übermittlungsirrtum" vor, auf den der BGH § 120 entsprechend anwendet. Die Anfechtung erklärt der Verkäufer, indem er die Erfüllung des Vertrages unter Hinweis auf seinen Irrtum verweigert. Das dürfte hier wenigstens geschehen sein. Denkbar wäre im Übrigen auch, das Vorliegen einer Willenserklärung von otto mit der Begründung zu verneinen, dass ja der Irrtum offensichtlich war. Der Empfänger muss eine Erklärung nämlich auslegen und wenn neben dem Preis andere Hinweise auf ein "Knüllerangebot" fehlen, dann liegt es schon sehr nahe, dass sich der Verkäufer in irgendeiner Weise geirrt hat. Dann darf der Käufer eigentlich nicht auf den angegebenen Preis vertrauen. Ob diese Argumentation aber letztlich durchgreift, kann bezweifelt werden, weil § 121 II auch bei Kenntnis der Empfängers vom Irrtum grundsätzlich davon ausgeht, dass die Erklärung angefochten werden muss. Hier liegt eigentlich das interessanteste (weil noch völlig ungeklärte) Rechtsproblem, für die Käufer scheidet ein Anspruch auf Lieferung aber schon aus den oben genannten Gründen aus.
 
Bei Dell haben diese "Missgeschicke" ja seit Jahren Tradition. Dort bekommt man das Gerät dann aber in der Regel auch tatsächlich für den "irrtümlichen" Preis. Bei Otto dürfte es aber eher kein Werbegag sein, sondern einfach nur die Inkompetenz eines Mitarbeiters. In dem Zusammenhang interessant: Vor wenigen Tagen hat ein teures Hotel in Venedig irrtümlich Zimmer, die normal ein paar Hundert Euro kosten, für ein paar Cent angeboten. Die Venezianer haben die Kröte jedoch geschluckt und die Buchungen anerkannt. Otto sollte sich daran ein Beispiel nehmen. Irrtümer können passieren, dann sollte man sich jedoch auch nicht vor den Konsequenzen drücken.
 
@Der_Heimwerkerkönig: Weißt du was mir spontan dazu eingefallen ist? Halts Maul. Klingt hart aber ist doch echt nicht mehr zum aushalten was einige Leute hier loslassen (und gerade meine ich Ausdrücklich dich). Klar die bittere Pille schlucken, weißt du was da für ein Schaden entsteht? Ich mein auf den Versuch häte ich es auch ankommen lassen, aber rechtliche Schritte sind das Letzte. Und am ENde macht jeder Mensch Fehler, und Menschen geben immer noch die Daten ein.
 
@Der_Heimwerkerkönig: Und hinterher, wenn am Quartalsende bei Otto die roten Zahlen stehen, meckern wieder alle von wegen Missmanagement, etc.
 
Und ich habe immer gedacht, wir deutschen sind kein Schmarotzer Volk. Es auf den Versuch ankommen zu lassen, so ein Ding für 50 Euro zu ergattern ist ja ganz nett. Aber juristische Schritte einzuleiten aufgrund dessen, ist schon echt amerikanisches Niveau. Echt traurig.
 
@Kalimann: Mit Deiner Einstellung unterstützt Du die zunehmende Oberflächlichkeit: Alles möglichst schnell, egal ob die Qualität darunter leidet. Und möglichst noch mit Billigjobbern. Heute kann man kaum noch eine Zeitungsseite lesen, ohne über einen Haufen Rechtschreibfehler zu stolpern. Nein, die Kunden sollen auf ihre Bestellung bestehen! Wer schlampig arbeitet, soll auch die Rechnung dafür bekommen. Sonst geht die Qualität nämlich immer weiter in den Keller.
 
@Michael41a: "Nein, die Kunden sollen auf ihre Bestellung bestehen!"... ob du das auch noch sinngemäß sagst, nachem du bei einer überweisung das komma vergisst und anstatt 21,00 euro 2100 überweist?... darf der andere dann auch drauf beharren, die differenz von 2079euro zu behalten?
 
@Kalimann: Traurieg? Kennst du nicht den Spruch, ein Mann ein Wort? Soll das für einen großen Konzern nicht gelten? Und tue bloß nicht so scheinheilig. Als ob nicht schon jeder mal versucht hätte, aus der Unzulänglichkeit Anderer seinen Vorteil zu ziehen. Mir hat mein ISP auch schon mal irrtümlich 10 Euro gutgeschrieben und ich habe mich drüber nicht beschwert. Macht mich das zu einem schlechten Menschen oder Schmarotzer? Große Konzerne haben doch allesamt dermaßen viel Dreck am Stecken und übervorteilen ihre Kunden wo immer sich eine Gesetzeslücke auftut, dass es ausgleichende Gerechtigkeit ist, wenn sie ab und zu mal ihre eigene Medizin zu schlucken bekommen.
 
@Kalimann: Nein das ist richtig so. Wer sowas von Doof ist, hat nichts anders verdient. Das muss richtig weh tun. Da steckt System hinter, von irgentwelchen Kaufleuten, um nicht zu sagen, LÜGNER UND BETRÜGER!
 
@Kalimann: Danke Kalimann & klein-m. Stimme euch absolut zu und bin ein Verfechter von Tugenden wie Ehrlichkeit und Vertrauen. Am Ende wird bspw. das falsche Rückgeld den armen Schluckern an der Kasse von Lidl angerechnet und nicht den "ach-so-bösen-Konzernen"...
 
@Kalimann: Geiz ist auch in Deutschland geil. Durch die Krise wird das noch verstärkt.
 
@Kalimann: Kann dir nur Zustimmen. Und @r1u los schnell geh in deinen Keller wickel dir Alufolie um den Kopf und Summ die ganze Zeit, denn sonst komm ich in dein Gehrin... *muahaha*. Weil du weißt ja, das SYSTEM will an deine Gedanken.....*wuhahrhaha* o.O
 
@Ab in die Sonne: Mach dein TV an und guck mal bei QVC rein, Lügner und Betrüger, VersicherungsKaufleute - Lügner und Betrüger, geh zur Bank, da sitzten die schlimmsten von allen. Das lernen die in der Schule und im Betrieb wird es umgesetzt. Ich sag nur Provision, Bonisystem oder Prämien, nur darauf läuft es hinaus, weil diese Menschen sonst nichts verdienen und eher ein spärliches Einkommen haben. Ältere Leute sind die ersten die verar*** werden. Traurig aber wahr.
 
bei amazon gabs mal 42 oder 52 zoll hd tvs um 10 €, sie haben aber nix geliefert
 
@glumada: Hmm... mittlerweile verkauft Amazon 24 stunden lang 42Zoll und 52Zoll! Und liefern auch!
 
@Magguz: ich hab 10euro(-zeichen) geschriben, nur zeigt dieses komentar system das eurozeichen nicht an
 
@glumada: heoißt trotzdem nach Duden nicht "um" 10 EUR. Und btw: bearbeiten und EUR schreiben könnte man...
 
@johannsg: Dein Plus hab ich weggemacht. Hier schreiben nicht nur deutsche Landsleute. In Österreich beispielsweise benutzt man dieses 'um'.
Hast du noch nie Horst Fuchs im Fernsehen gesehen?
 
@johannsg: Dachte, die _deutsche_ Rechtschreibung gilt auch in Ö? Belehrt mich eines Besseren
 
@Ensign Joe: Nö, falsch gedacht: http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichisches_W%C3%B6rterbuch
 
@wolftarkin: Ah ok, dann bedanke ich mich für die Aufklärung :)
 
Offensichtliche Fehler derart ausbeuten zu wollen, ist ein ganz schönes Armutszeugniss. Einen 100 Euro Gutschein haben diese Leute nun wirklich nicht verdient. ^^
 
@japi: Dummheit muss bestraft werden. Wer sein Angebot vor Upload nicht kontrolliert hat selber schuld. Was meinste wenn ein kleiner Mann eine Seite Online stellt und irgentetwas falsch gemacht hat. Er wird verklagt bis in den Boden und muss vlt sogar hohe Geldstrafen zahlen, aber ein OTTO Laden darf das, achso.
 
@r1u: Dafür hat auch der kleine Mann eine AGB und wenn in den AGB nicht drin steht was bei einem Fehler passiert, dann hat der kleine Mann eben Pech. Man sollte in eine AGB eben reinschreiben dass der Kaufvertrag erst mit Lieferung der Ware zustande kommt.
 
@wieselding: Die AGB ist aber völlig überflüssig, denn das Angebot ist nicht verbindlich sondern lediglich eine "Invitatio ad offerendum", also nicht um ein Angebot, denn es fehlt hierbei der Rechtsbindungswille zum Abschluss eines Vertrages.
 
Solange Otto die Rechnung noch nicht gesendet hat (per Postweg), so können Sie jederzeit vom Kaufvertrag zurücktreten. Lediglich wenn per Kreditkarte bereits das Geld abgebucht wurde, so ist der Kaufvertrag endgültig. Diese Aktion der Leute ist einfach nur assoziale Schmarotzerei.
 
Das sind die gleichen Leute die die Kataloge leerkaufen, alles ausprobieren und innerhalb von 14 Tagen kostenlos an den Verkäufer zurückschicken. Dass der das dann nicht mehr als "neu" verkaufen kann spielt bei denen auch keine Rolle. Ich denke mal die kommen nicht durch die gerichtlichen Instanzen. der Verkäufer beruft sich ganz klar auf einen Fehler. Anfang des Jahres gabs hier im Forum auch mal nen Link wo es Notebooks für 5Euro gab, der Shop hat seit dem nicht wieder auf gemacht.
 
otto versaut hamburg
 
@hjo: ... und wer den spruch nicht kennt, kennt otto waalkes wahrscheinlich auch nicht
 
Der Otto-Versand muss zu 100% nicht liefern...handelt sich hier ja unübersehbar um einen "offensichtlichen Irrtum" also wäre eine Vertragspartei total Übervorteilt also ist der Vertrag rechtlich gesehen Nichtig und kein Gericht würde eine solche Klage überhaupt vor gericht lassen
 
@graeub: der irrtum ist aber fraglich, da otto bereits in der vergangenheit diverse angebote gemacht hat die aehnlich aussahen ( vom angebot her ) 50 tv geraete fuer je 50 euro usw...
 
es ist schon ein Armutszeugnis,wenn Leute so geil drauf sind,wegen einem Fehler eines Unternehmens zu klagen. oO
 
@tobiask: hö hö , man sieht es wunderbar an der abwarackprämie. da werden astreine autos mit einem wert von _deutlich_ über 2.500 euro in die presse gejagt, weil die leute schiss haben, etwas "kostenloses" zu verpassen. raffgier zieht mehr als ein großer deutz-trecker. die leute sind sowas von behämmert, wenn's drum geht irgendwo was zu ergrapschen... mein toter yota, äh toyota ist 15 jahre alt und wird nicht für die abwrackprämie in die presse gejagt, weil er einfach nur prima läuft, allerbestens funktioniert und mit dem sprit knausert. aus prinzip schon lehne ich diese hirnlose abwrackprämie ab - aber das ist ein anderes thema.
 
@Mr. Cutty: Du hast einfach keine Ahnung aber OK, gib halt mehr Geld aus, bitte, aber stell nicht alle als raffgierig hin. Das das die Wirtschaft angekurbelt hat und die Autobauer sich freuen Autos zuverkaufen und hierzulande Arbeitplätze zu sichern, scheinste wohl nicht ganz verstanden zu haben. Ich hab jetzt einen neuen Golf 5 für 14 Mille bekommen dank Abwrack, du zahlst bald wieder deine 20. Ist auch richtig so, weil du ein ganz schlauer bist. Ganz zuvergessen, das ich die neue EuroNorm habe und 100e pro Steuern zahle. DU mist deiner Pestbeule zahlst 3x soviel. haha.
 
@r1u: hierzulande arbeitsplätze sichern? klar, ne. die ganzen koreaner, franzosen, japaner etc. die gekauft werden sichern deutsche arbeitsplätze - ja, ist schon klar. clever wäre es gewese, wenn man das an deutsche autos festgemacht hätte. ganz nebenbei bemerkt: was glaubst du, wieviel energie und dreck die fertigung deines euro 5 autos erzeugt hat? das ist weit mehr als meine alte kiste je auspusten wird. zudem ich 90% alles mit dem fahrrad abdecke. dazu gibt es einen gegenüberstellung auf der autobildseite im netz. träum weiter... was glaubst du, von wem sich frau merkel die scheinbar entgangene knete wieder holen wird? dreimal darfst du raten. glaubst du allen ernstes, der staat würde dir echt was schenken - gelächter. im übrigen meine ich mit raffgierig jene leute, die autos verschreddern lassen die deutlich mehr als die abwrackprämie sind - kannst du nachlesen.
 
@r1u: Und du hast das gefressen. Nächstes Jahr bekommste sogar nen Golf VI für unter 15000 und das ganz ohne Abwrackprämie, weil der Markt (wegen der Prämie dieses Jahr) erst Recht zusammenbricht.
 
@wieselding: von den vielen autowerkstätten die daran zu knabbern haben, dass es jetzt ungleich mehr neue (als alte) autos gibt, mal ganz zu schweigen...
 
@r1u: Selten so nen BS gelesen. Wer ein wenig von Wirtschaft und Politik versteht hat schon bei der Einführung gemerkt worauf das alles rausläuft. Dein Hobel kostet in einem Jahr das gleiche oder weniger, weil der Markt aufgrund des fehlenden Absatzes von Mittelklasse-Limus etc. erst Recht zusammenbricht. Jetzt fährt jeder Schnösel in einem neuen Fiesta, Clio, Jazz, Geetz etc. rum. Fällt dir was auf? OH, kein Auto davon kommt aus Deutschland! Was zum Henker soll an diesem ganzen Mist den Arbeitsplätze sichern?
 
Ich hätte ja den 100 Euro Gutschein genommen. Die Macbooks wird eh keiner bekommen.
 
Otto hat meiner Meinung nach korrekt reagiert. Ein 100 Euro Gutschein ist doch super.
 
@Sesamstrassentier: Ich hätte weniger gegeben... Ok, klar, aus PR-Gründen muss man was schenken - aber die 50 EUR als Gutschein hätten gereicht.
 
Ich frage mich warum Otto die Gutscheine verteilt hat. denn ein Preis Nachlass von mind. 95% sollte doch jeder wissen, dass hier ein Fehler vorliegt. Ansonsten hätte Otto die Macbook verschenken können.
 
LOL
wo sind wir hier?
In Amerika?

Kann mir eigentlich noch jemand den Bestellcode der fehlerhaften Artikel-Seite geben...? O:-)
 
@cmaus: http://tinyurl.com/op4eq6
 
@klein-m: Der war gut!
 
Ich denke in diesem Fall werden die Kunden nicht Recht bekommen, den Otto wird sich auf diesen Paragraph berufen: "§ 119 Anfechtbarkeit wegen Irrtums".
Desweiteren muss geklärt sein, wann ein Kaufvertrag im Internet rechtlich zustande kommt.
In diesem Fall ist ein 100€ Gutschein ein echt guter Gewinn.
 
man stelle sich einmal vor, dass dem ersteller dieser angebotsseite ein dummer fehler passiert ist, weil er vielleicht durch persönliche dinge unaufmerksam war. hier könnte man sich ein kleinkind vorstellen, welches die ersten zähne bekommt und nächte lang durch weint. probleme in der familie, tod eines angehörigen, was weiß ich.

wer will es verantworten, dass man diesen armen menschen auch noch die 2.500 läppis auf's auge drückt? ein jeder von uns ist nicht vor fehlern gefeit - das sollte man stets bedenken, bevor man der (raff)gier nachgibt. wenn die von mir gemachten fehler nicht immer so glimpflich abgelaufen wären, säße ich heute sicher nicht mehr so locker flockig vor'm pc. der 100 euro gutschein von otto ist eine verdammt nette geste - also good will. das sollte man anerkennen.
 
Endlich jemand, der hier rein vernünftig und menschlich denkt. Danke dafür!
Leute, arbeitet ihr nirgends? Ist euch denn noch nie ein Fehler passiert? Das kann ich mir nicht vorstellen. Auch mir sind solche Irrtümer untergekommen. Da sitzt ja nicht niemand, der ein einziges Gerät verwaltet sondern hunderte. Bei dem klingelt vielleicht dauernd das Telefon, durch die momentane Joblage sind einige Kollegen eh schon gekündigt worden und Urlaubszeit ist obendrein. Womöglich hatte er Kopfweh - und jetzt hat er sich doch glatt um eine Kommastelle vertippt.
Die Wirtschaftslage ist für alle schwierig, Firmen wie Angestellte. Der Einkaufspreis für das Gerät dürfte ca. 750 - 800 Euro betragen (ohne MWSt.). Bei einem Verkaufspreis von 50 Euro würde das ein Verlustgeschäft von mindestens 700 Euro pro Gerät bedeuten. Das Ganze jetzt 2500 Mal macht einen Schaden von 1,75 Millionen Euro! Das kann kein Unternehmen einfach schlucken. Das kann sogar den Ruin bedeuten in der derzeitigen Zeit. Zumindest müsste dieser Betrag aber wieder erwirtschaftet werden, vermutlich auf Kosten einiger Angestellter, die dadurch zusätzlich entlassen würden.
Also ehrlich: Das kann doch echt nicht im Interesse der Allgemeinheit sein und sollte für jeden nachvollziehbar sein.
 
Was für armselige "Geiz ist geil" Kunden. Wer sich den Scheiss nicht leisten kann zu regulären Preisen soll es sein lassen. Eine Klage hat keine Aussicht auf Erfolg da der Preis ganz klar ein Irrtum war. Wären es jetzt anstatt zb 1500 Euro 1150 gewesen hätte man eine Chance vor Gericht aber ein Macbook für 50 Euro ist offensichtlich ein Fehler.
 
In Deutschland ist es nicht so einfach, sowas anzuklagen. Jeder Azubi oder Einzelhandelskaufmann kann das bestätigen. Ein Kaufvertrag kommt erst zu Stande, wenn beide Vertragsparteien 'einschlagen'. Was OTTO auf der Homepage anbietet ist noch kein Teil des Kaufvetrages, sondern lediglich ein Angebot. Der Käufer geht auf das Angebot ein und zeig OTTO damit, dass er ein bestimmtes Produkt haben will. Nun kann OTTO drauf eingehen, es ablehnen oder das Angebot 'korrigieren' (weil es nur ein Angebot war). In jedem Fall aber kann OTTO vom Kaufvertrag, bevor dieser zu Stande kommt, zurücktreten oder eben das Angebot ändern. Wenn der Kunde dann dennoch zustimmt, kommt der Kaufvertrag zu Stande. Wenn nicht, gab es nur ein Angebot, was ablehnt wurde. Das einzige, was hier OTTO verlieren 'könnte' (und da sei dahingestellt, ob das zutreffend ist, da kaum ein Kunde das Kleingedruckte - nirgendwo - zu lesen scheint) ist ein Ruf.
 
@Fraser: Eben nicht "zurücktreten" (-> Schadensersatz?), er ist einfach nur nicht zustande gekommen. Das eine hat nichts mit dem anderen zu schaffen. :-)

Sehr gut, dass auch der Einzelhandel die entsprechenden Vorschriften lernt! nd eben auch realitätsnäher als wir mit unserem "invitatio ad offerendum" (Einladung zur Abgabe eines Angebotes) - nichts anderes ist ein Onlineshop in rund 100% der Fälle (eine Firma, die das nicht in den AGBs hat ist dämlich - wird aber trotzdem wohl durch ganz normalen Treu und Glauben, also dass es einfach "üblich" ist, geschützt)
 
"Ein Vertrag wird erst dann wirksam und gültig, wenn die Ware beim Kunden eintrifft, so der Handelskonzern." - Das widerrum stimmt nicht so ganz, OTTO...
 
@Fraser: Warum nicht? Stand bestimmt so in den AGB drin welche der Käufer zugestimmt hat. Ich bezweifele Weiterhin dass die AGB von OTTO aufgrund zu einseitiger Auslegungssache ungültig sind.
 
@Fraser: naja insofern schon, wenn das Zusenden der Ware erst die konkludente Annahme des Angebots des Bestellers ist.
 
@wieselding: Über dem AGB-Gesetz steht aber noch das BGB, in dem sämtliches Kaufrecht geregelt ist. In AGB's darf nichts drinstehen, was den BGB-Grundsätzen widerspricht, die AGB's können nur das Ausformen und Gestalten, was das BGB offenläßt. Teil 1, Angebot (OTTO) und Annahme (Angebot geht zu bei den Kunden, die es lesen), Teil 2, Rechte und Pflichten. Recht des Kunden ist Warenerhalt, Pflicht des Kunden ist die Zahlung. Recht von OTTO ist, den Kaufpreis zu erhalten, Pflicht von OTTO ist Warenlieferung. In meinen Augen ist hier alles erfüllt bis zu dem Punkt, wo OTTO liefern muss. Diese grundsätzlichen Abläufe von Kaufverträgen können und dürfen nicht durch AGB's beschnitten bzw. zu Lasten des Käufers verschlechtert werden. Mein Lehrer in BGB-Privatrecht betonte schon vor 15 Jahren, daß gegen AGB's öfter geklagt werden müsste, weil diese häufig vor Gericht keinen Bestand haben würden.
 
@departure: Juristen, die nicht an Publicity oder Mandanten oder einfach nur dem Streitehrgeiz interessiert sind, werden dem NICHT zustimmen. Jedenfalls die meisten. Wenn ich einen Katalog bekomme, nichts anderes ist ein Webshop, dann lädt der Verkäufer mich nur ein, ein Angebot zu machen. Ich kann das machen oder lassen, er dann annehmen oder ablehnen. Und das tut er (aus gutem Grund, wie der Zoff jetzt zeigt...) erst mit Zusendung. Deswegen steht das auch immer in den Bestätigungsmails: "Ein wirksamer Kaufvertrag kommt erst mit Zustellung der Ware zustande". Besser sogar manchmal "der bestellten Ware", dann ist der Vertrag bei einer Falschlieferung (Macbook statt Gameboy) auch noch nicht zustandegekommen, was es einfacher macht den Fehler zu beseitigen.
 
@departure: Nicht böse gemeint, aber es gibt seit 7 Jahren kein AGB-Gesetz mehr... Das steht jetzt alles im BGB §§305ff drin.

Hier geht es ja auch nicht darum, dass die Primärleistungspflichten des Kaufvertrags geändert werden, sondern um den Vertragsschluss an sich. Hat meiner Meinung nach eigentlich auch nix mit AGB zu tun, weil diese ja nur wirksam werden, wenn sie IN einem Vertrag wirksam vereinbart wurden, hier es aber um den Vertragsschluss an sich geht. Dazu ist auf die Ausführungen der anderen zur invitatio ad offerendum zu verweisen.
 
da kommt eh nix dabei raus. aber wehe einer der kunden gewinnt, dann kommen logischerweise auch die restlichen 2500 ...
naja und die 50 die ein macbook pro gewonnen haben lachen sowieso den rest aus ... die aktion ist eindeutig übertrieben und ärgert alle anderen.
 
@avi187: Dann kommen nicht nur die restlichen 2500! Ein solches Urteil Hätte Symbolcharakter für sämtliche Onlineshops in Germany! Dann postet in einem Forum jemand nen Fehler und der Händler ist pleite!
 
Klar kann man es mit Paragraphen usw. versuchen zu klären, aber kann man nicht einfach auch Otto zugestehen, ein Fehler gemacht zu haben und es dabei belassen? Jeder normale Mensch weiß, dass es ein Fehler ist und nichts anderes. Ich selber habe die Erfahrung im Onlineshopping gemacht. Firmen dürfen keine Fehler machen und werden bei Fehlern übertrieben schlecht bewertet, auch wenn man die Folgen behebt und dem Kunden wirklich alles anbietet, damit man halt nicht schlecht bewertet wird.
 
Ich finde sowas vollkommenden Bullshit.
Für einen Fehler von Otto bekommt man noch einen 100€ Gutschein.
Also, unverschämter gehts nicht mehr!
 
@ds94: egal das Leben ist Toll :)
 
In blanker Theorie gilt: Angebot (OTTO, durch Online-Angebot) und Annahme (Kunde durch Bestellung). Das ist Teil 1 eines Kaufvertrages. Teil 2 besagt, das daraus beiderseitig Rechte und Pflichten bestehen. Der Kunde hat die Pflicht, den Kaufpreis zu bezahlen und das Recht, dafür den Kaufgegenstand zu erhalten. Der Verkäufer hat das Recht, den Kaufpreis zu erhalten und die Pflicht, den Kaufgegenstand zu liefern. Alles ist so geschehen wie beschrieben, außer dem letzten Punkt. OTTO liefert nicht. Theoretisch ein klarer Fall von Pflichtverstoß im Kaufrecht. Eigentlich müssen sie liefern. Eigentlich. Hätten sie sich von vornherein nicht an den Vertrag halten wollen, hätten Sie Teil 2 des Vertrages nicht beginnen lassen dürfen, doch sie haben das Geld eingesackt. Ob sie damit rauskommen, daß es für jeden der Besteller o f f e n s i c h t l i c h war, daß bei dem ultragünstigen Angebotspreis für ein Macbook, das normalereise das zwanzigfache kostet, ein Fehler bestehen MUSS, muß man abwarten.
 
@departure: Der erste Satz deiner Theorie stimmt. Bis zum ersten Wort. Das ANGEBOT hat der KUNDE gemacht, der Onlineshop stellt lediglich eine sogenannte "invitatio ad offerendum" dar (selbst Wikipedia gibt Auskunft zu diesen Rechtsbegriffen). Im Zusammesnhang damit bitte auch de.wikipedia.org/wiki/Anfechtung
 
@departure: Denk doch bitte bzgl. des Zeitpunktes des Zustandeskommens eines Kaufvertrages mal an das Fernabsatzgesetz, schließlich beginnt ab diesem Zeitpunkt das Umtauschrecht... nur so als Logikaufgabe.
 
@johannsg: OTTO ist also nicht der Anbietende, sondern der Anpreisende, so so. Und erst der potentielle Käufer, der die Anpreisung bemerkt, bietet an, den Gegenstand kaufen zu wollen. Hier ist das klassische Kaufrecht ziemlich auf den Kopf gestellt, wenn der Bindungswille zum Vertrag plötzlich vom Käufer ausgeht, und nicht mehr, wie klassisch, vom Verkäufer. Das ich das nicht gut finde (egal bei welcher Firma, hat jetzt mit OTTO nichts mehr zu tun), kannst Du Dir sicherlich denken. Was ist eigentlich die genaue Rechtsgrundlage für so einen verbraucherfeindlichen Unfug? Offenbar habe ich da in den letzten Jahren einiges versäumt (obwohl ich nicht jahrelang in einer von der Außenwelt abgeschlossenen Forschungsstation auf dem Nordpol war).
 
Ganz ehrlich, was sind das für Menschen, die aufgrund eines solchen Fehlers auch noch Klage einreichen? Bei einem Online Shop gab es mal 4GB Ram für 5€, wusste zwar, dass es ein Versehen war, aber dachte mir "Och, bestellste mal 5 Stück". Ein wenig nachgedacht, dann zu dem Entschluss gekommen: "Scheiße...eigentlich sollte man sowas nicht ausnutzen.". Naja, war ja vorerst zu spät. Nach 3 Tagen kam dann die E-Mail, dass es sich bei dem Angebot um einen Fehler gehalten hat. Gab auch keine Entschädigung - zurecht. Da wär ich niemals auf die Idee gekommen mich zu beschweren, man stelle sich vor der Konzern muss den Schaden ersetzen, wieso müssen andere Leute darunter leiden, nur weil irgendwelche Deppen unbedingt ihr Notebook haben wollen...lächerlich. Den 100€ Gutschein würde ich nicht annehmen...wär mir irgendwie peinlich.
 
Warum klagt man bei sowas?? Ist doch klar,dass die Klage abgewiesen wird. Für das Geld,dass die in Anwält usw stecken,können sie sich auch einfach das MacBook zum normalen Preis kaufen :) Soweit ich weiß sind die Händler bei so Fehlern ja eh geschützt da es ja offensichtlich ist,dass ein MacBook keine 50EUR kosten kann.
 
Mir fehlen echt die Worte. Manche kriegen den Hals einfach nicht voll. Einfach nur beschämend.
 
Wie wahr. Arm ist nicht der, der wenig hat, sondern der, der nicht genug bekommen kann.
 
Bei Jedem Warenangebot steht doch immer irgendwo was von Änderungen und Preisirrtümer vorbehalten oder so.
 
In BWL habe ich gelernt das Angebote in Werbung, Prospekte oder Schaufenstern z.b. nicht verbindlich sind.

Willenserklärung von Käufer und Verkäufer müssen erfüllt werden damit ein Kaufvertrag zustande kommt.

Aber es gibt auch ein bekannten vorfall wo jemand einen LCD Fernseher für ein Apple und ein Ei von MediaMarkt bekommen hat.
 
@DaywalkerX: wieso musste der seinen MAC dagegen eintauschen? LOL
 
@4iiii: Mit Apple mein ich einen Apfel.
Das Gericht hat im recht gegeben.
In der TV Werbung von MediaMarkt hiess es sie bekommen einen LCD-Fernseher schon für ein Apfel und Ei.
 
Otto... find ich gut!
 
Wenn die Mär nich wär .. durch andere (möglichst unauffällig) abzocken ist man der Bär .. wär das Leben halb so schwer. Gibt leider zig Menschen die es als Indikator vorhandener Inteligenz ansehn .. Mitmenschen so geschickt wie möglich abzuzocken. Und wo kämen wir denn hin .. wenn man seinem Ego nicht mal was gutes tun dürfte ? Das muss einfach drin sein .. sich so ne "kleine" (Otto)Abzocke gönnen zu dürfen. Ach ich weiß..es trifft ja keinen einzelnen Menschen sondern ne Firma. Die hats ja....gefälligst (in der Portokasse) zu haben..
 
Pervers sowas.. mehr fällt mir dazu nicht ein..Da sollen die Leute einfach den 100 EUR-Gutschein nehmen, das aktuell für 949,95 EUR angebotene MacBook kaufen und sich freuen.. denn für Effektiv 850 EUR wird derjenige es wohl kaum irgendwo anders kaufen können..

Die Leute die dort noch klagen wollen sollten an ihrer Klagewut ersticken.
Aber was will man heutzutage von Leuten aus einem Land erwarten, in dem wegen einem 10 Meter langen (20 Jahre alten!) Zaun der auf einer Seite knapp 10 cm auf dem falschen Grundstück steht ein Nachbarschaftsstreit angefangen wird..
 
@Major BSEwahn: Wieso ? Otto hat das Angebot für 50 Euro gemacht. Basta. Fehler ? Na und, eine Kassiererin ist wegen eines 1-Euro-Fehlers (Pfandbon) fristlos entlassen worden ... Wer Fehler macht muss auch dafür gerade stehen und man kann es sich nicht immer so hinlegen wie man es braucht..
 
@holom@trix: Der Fehler liegt nicht bei Otto sondern beim Kunden. Drauflosvermuten wollen dürfen das Otto froh sein kann wenn man gewillt ist das für 50 Euro zu kaufen ist der völlig falsche Ansatz. Chronologisch falsch. Erst kommt das Einräumen einer Bestellmöglichkeit .. dann die Wunschäußerung des Kunden: dieses und jenes würde man gerne zu diesem und jenem Preis bekommen dürfen. Und erst wenn der Händler zustimmt: jawoll..für uns sind die Bedingungen voll und ganz erfüllt das wir Ihnen das verkaufen/schicken..dann haste ansatzweise was zu wollen. Weiterführend siehe auch den oft zu findenden Passus: Ware bleibt bis zur vollstzändigen Bezahlung unser Eigentum. Bloß weil du dir wünscht das du etwas verkauft kriegst ändert das nichts dran das ein Verkäufer dennoch und auch in letzter Sekunde beschließen kann: der Typ ist nicht koscher .. dem verkauf ich nix und das bleibt auch so .. selbst wenn er das doppelte bieten würde...Genau das ist der Punkt: Das du als Kunde 50 Euro anbietest bedeutet nicht automatisch eine Annahmeverpflichtung durch Otto. Reines Wunschdenken das bloß weil man Zahlungswillig ist dieses Angebot als automatisch von Otto angenommen worden eingestuft wird. Die können garnicht anders als sofort jedes Bezahlungsangebot anzunehmen ? Wenn das so wäre könnte ja jemand beschließen das er für 1000 Euro ganz Otto aufkauft..
 
"Bei Otto sieht man dafür keinen Anlass. Ein Vertrag wird erst dann wirksam und gültig, wenn die Ware beim Kunden eintrifft, so der Handelskonzern. "
Na dann werden wir bei Otto mal bestellen was das Zeug hält und dann die Ware nicht annehmen ... da laut Otto kein Vertrag zustande gekommen ist, null Problemo ...
 
@holom@trix: Was denkste wie lange das dauert bis du nichts mehr kriegst..weil in der Kundenkartei steht: Kunde gibt (zu) gerne Ware zurück ?
 
Ein (neues) MacBook für 50 € ist offensichtlich ein Fehler - ich glaube es ist kaum möglich einen Richter von etwas anderem zu überzeugen ...
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles