Stromdiebstahl: Entlassung wegen Handy-Aufladens

Recht, Politik & EU Das Arbeitsgericht Oberhausen muss sich derzeit mit der fristlosen Kündigung eines Beschäftigten befassen, der ohne ausdrückliche Genehmigung sein Handy am Arbeitsplatz aufgeladen hat. mehr...

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DAS ist nun wirklich übertrieben.
 
@Bamby: Übertriebn ist es auf jeden Fall wenn es nur um die Stromkosten gehen würde. Aber sollte der Mitarbeiter tatsächlich Fotos von seinem Arbeitsplatz (laut TV-Bericht an einer Fertigungsmaschine) ist dies durchaus verständlich, vorallem da das Verbot bekannt war.
Für mich klingt es allerdings eher danach, dass hier der Mitarbeiter auf der Abschussliste stand und jemande etwas finden musst e um ihn los zu werden.
 
@tim84: Dann wiederrum muss ich sagen "Danke Winfuture" für die weggelassene Info, dass es sich bei dem Arbeitsplatz um eine Produktionsmaschine handelte.
 
@tim84: Wenn es wirklich verboten war, vielleicht haben sie das auch nur behauptet. Schwieriger Fall finde ich, da die Firma ihn offensichtlich nur loswerden möchte. Wenn aber das mit den Fotos stimmen sollte, haben sie eigentlich ein gutes Argument für die Kündigung.
 
@Bamby: Nicht unbedingt. Siehe [15].
 
@DonElTomato: Ähm das ist genau das was ich gesagt hab. Da wurde ein Detail weggelassen.
 
@Bamby: Stimmt ^^. War ich wohl zu voreilig :-p
 
@Bamby: er hat doch gewusst das es verboten ist !und jeder der heute fest angestellt ist sollte sich genau überlegen was er tut und wenn er meint das risiko ist es wert seinen job zu verlieren sollte man hinterher nicht rum jammern.
das ist meine meinung dazu.
 
@protheus: Fotos ok, aber nur weil er nicht extra gefragt hat ob er mal sein Handy laden darf gleich rausschmeißen???? Der nächste wird in der Firma entlassen weil er nach dem Kacken die Hände zu lange gewaschen hat und damit der Firma ein finanzieller Nachteil entstanden ist, oder wie??? Voll übertrieben, aber wenn ich der Typ wäre würde ich da nicht mehr arbeiten wollen.
 
@derberliner06: joa das geht wohl allen so aber bis du einen neuen arbeitsplatz gefunden hast willste schon noch dein geld von dort bekommen, ansonsten haste nämlich erstma alg1 am backen und das is shcon net schön. und evtl könnte das auch zum nachteil werden bei bewerbungen. wennde dann nix bekommst biste ganz schön gearscht.
 
@Bamby: Vielleicht ist der Arbeitsgeber sonst mit dem MA unzufrieden. Who knows.. Aber wenn's wirklich nur diese Gründe waren, dann.. Naja.. schon ein bisschen bläm bläm.
 
Ich hab auf ner anderen Seite gelesen, dass er Strom im Wert von 0,00014 Euro verpulvert hat und ein Foto von einer Arbeitsmaschine gemacht hat - laut seiner Aussage um sie seinem Sohn zu zeigen.
 
@CologneBoy1989: Und schon deshalb glaube ich, dass es ein Fehler vom AG war, den Schlichtungsvorschlag nicht anzunehmen. In 90% der Fälle entspricht das Urteil nach der Ablehnung, dem zuvor abgelehnten Schlichtungsvorschlag...
 
@reverent: der strom wird hier doch nur als aufhänger missbraucht. ein foto zu knipsen, egal aus welchen gründen ist einfach verboten und absolut indiskutabel.
 
@CologneBoy1989: Wenn ich (Physiker) die Handy-Gechichte durchrechne, kostet die elektrische Energie für eine Aufladung je nach Strompreis und Ladegerät einen zehntel bis einen halben Cent. Wenn man es zweimal die Woche auflädt, macht das pro Jahr 10 bis 50 Cent. Das ist zwar mehr als hier angegeben, aber dennoch völlig belanglos.
 
@Bamby: Wie üblich hier und auch bei der Killerspiele und Bundestrojaner Diskusion etc pp ..., wer selbst betroffen sein könnte, spricht sich dagegen aus, ohne Rücksicht auf Vernunft oder sein egoistisches Charisma mal auszublenden.

Wenn ich eine Firma habe, ist es nicht nötig den Mitarbeitern ausdrücklich zu untersagen, MEINEN Strom ungefragt zu nutzen! Punkt und Schluss!
Was kommt den morgen, wenn ich da nicht eingreife? "Ach das dahinten ist nur mein Kühlschrank", brauch den immer um mich herum, ist doch nicht so schlimm, laufen doch auch überall Computer und Beleuchtung, die sehr viel mehr verbrauchen als mein privates Gerät hier!"

Selten so dumme Argumente gelesen, wie wiederum hier in diesem Thread!
Wer einen "Notruf" erwartet, der kann sich über das Sekretäriat telefonisch verbinden, oder unterrichten lassen. Niemand braucht ein Handy auf der Arbeit, es sei den es handelt sich um ein Diensthandy. Auch wenn die Kosten gring sein mögen, wenn es dann wieder alle machen, wird das bei ein paar hundert Mitarbeitern ne dicke Summe monatlich, die der Chef natürlich einfach so bezahlen soll, gelle!
 
Der Arbeitgeber wollte den Angestellten sicherlich loswerden. Wie sonst kann man den Minimalverbrauch Strom, beim Aufladen des Handys, als Kündigungsgrund nehmen, - wenn selbst die Beleuchtung und die PCs in den Räumen wohl mehr als das 1000 fache verbrauchen. Und falls der erst Vorwurf nicht ausreicht, wird ein zweiter, Fotos machen, hinterher geworfen, obwohl der Angestellte dann sicherlich eine bessere Digicam benutzt hätte, wenn er solches vorgehabt hätte.
 
@Sehr-Gut: Unbefugt Fotos am Arbeitsplatz zu machen, sollte nicht unterbewertet werden. Das kann durchaus bereits ein Entlassungsgrund sein! Aber die Sache mit dem Handy aufladen ist wirklich übertrieben und kleinlich. Weiß gar nicht wie oft ich mein Handy bereits in der Firma aufgeladen habe, oder ein privates Radio (am Stromnetz) genutzt habe. Ich glaube meine Firma müsste in diesem Fall 3/4 der Belegschaft entlassen. Aber wie bereits erwähnt, unbefugt Fotos zu machen kann dich in teufels Küche bringen.
 
@Sehr-Gut: Eben laut Zeitung wollte er seinem Sohn mal zeigen wo er arbeitet.
 
Wenn man der News glauben kann, war dies mit dem Fotomachen aber der zweite Vorwurf.
 
@Sehr-Gut: Der News fehlt es eh an "Tiefe". Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Fotos mach nur ein Nebenklagegrund ist und die Sache mit dem handy aufladen der Hauptklagegrund ist. Irgendetwas ist merkwürdig an dieser News. Hat denn jemand eine andere (seriöse) Quelle parat, um die News mal zu vergleichen? Ich kann mir echt nicht vorstellen, dass man soetwas in einem Gericht durchbekommt. Entweder da steckt mehr dahinter, oder Winfuture hat die Anklagegründe verdreht.
 
Die haben doch ein Rad ab. Das nächste mal muss man bei seinem Arbeitgeber auch noch die Benutzung der Toilette bezahlen oder wird gekündigt. Was ist denn das für eine Firma?
 
@Skysoft2000: Man sollte den Namen der Firma, die so mit ihren Angestellten umgeht, veröffentlichen. Dann kann sich jeder entscheiden, ob er noch die Dienste dieser Firma in Anspruch nehmen möchte.
 
@TeddyDUS: Ja unbedingt. Hat die Readaktion evtl. noch ein paar Verweise/Links dazu. Will meinen Arbeitgeber mal fragen ob der auch solche Probleme mit sowas hat. Könnte ja sein....:-(
 
Der Name wird wohl genauso wenig veröffentlicht werden, wie die Namen der Firmen, die mit dem Gammelfleisch in Verbindung standen :(
 
@Skysoft2000: OK, das mit den Fotos könnte normalerweise der kritische Bereich sein. Da wissen wir die Details aber leider nicht. Da sind manche sicherlich empfindlich wenn geheime Dinge abgelichtet werden (Betriebsgeheimnis und so), dass mit dem Strom als Argument ist sehr weit hergeholt. Wahrscheinlich müssen die Mitarbeiter dort im Winter im Dunkeln arbeiten damit sie nicht zuviel Strom verbrauchen. Wobei die Sache mit dem Strom hier wohl wichtiger war, wenn Fotos erst auf Platz 2. der Argumentation stehen. Waren diese vielleicht doch nicht der Hauptgrund? Sorry, aber die News ist etwas schwer zu interpretieren.OK, nun habe ich nochmal gelesen: Wenn das Gericht die Weiterbeschäftigung vorschlägt (was sie nicht gemacht hätten wenn Fotos der kritische Punkt gewesen wären) dann gehts vorrangig wirklich nur um den Strom. Also lächerlich die Aktion. Vorausgesetzt die News stimmt dann so :-/
 
Wieviele Ressource wird es kosten, in einem Bewerbungsverfahren einen neuen Arbeitnehmer einzustellen, wieviel wird es kosten, bis dieser sich von der Leistung her so eingearbeitet hat, wie er es schon war und wieviel Sympathie wird es das Unternehmen kosten?
Die Kostenargumentation gegen den Arbeitnehmer ist einfach nur absurd.
 
@elbosso: Ja genau daran hab ich jetzt auch nicht Gedacht..D nicht schlecht.. Der geht bald Pleite .. D
 
@elbosso: Hier sieht man doch eindeutig, dass der Arbeitsgeber den Arbeitnehmer loswerden will. In Zeiten von Platzabbau sucht man jede Mittel ...
 
@elbosso: Du nimmst dabei aber an dass ein neuer Arbeiter eingestellt wird und genau das dürfte wohl der Haken sein ^^
 
@elbosso: Es wird sicher keine Kosten geben, denn die Stelle wird sicher nicht mehr besetzt (ist ja Krise). Aber so sind die Zeiten. Man kann sich der "Humanresourcen" heute ganz bequem entledigen, wenn man sie ganz normal arbeiten lässt. Dazu gehört auch privates surfen. ... Oh, da ruft mich mein Chef grade... Ich soll meine persönlichen Sachen gleich mitbringen...
 
Fotos von der Arbeit, das mus eine schöne Denkwürdige Arbeit sein. D
 
dann sollte ab jetzt jeder, der ein Firmenhandy hat, eine Stromrechnung an den Arbeitgeber schicken! So ein Blödsinn...
Ich glaub da will der chef denjenigen los werden... mehr nicht!
 
die haben doch nur irgendeinen grund gesucht um ihn los zu werden, dies beweist ja der letzte satz.
 
Vielleicht solltet Ihr demnächst Eure eigenen Bürostühle mitbringen, wegen unzumutbarer Abnutzung durch Übergewicht und Darmwinde. Wer zu viel tippt nutzt die betrieblich gestellte Tastatur zu stark ab, besonders die Buchstaben M/f/G sowie Strg/Alt/Entf oder Esc leiden sehr unter den permanenten Tastenschälgen, die Kaffeemaschine sollte auch nur für eine Tasse möglichst entkoffeinierten Kaffe genutzt werden. Das lange Starren auf PC-Bildschirme nutzt die Elektronenstrahlröhre zu sehr ab da die Strahlung nicht ungehindert an die Umgebung abgegeben werden kann. Raucherpausen sind ein Horror fü moderen Klimaanlagen, alle Raucher werden entlassen, draußen rauchen gilt nicht, schreckt die gesundheitsbewusste Kundschaft ab. Ebenso hat jeder Angestellte fortan Papierüberzieher über das Schuhwerk zu ziehen, wer weiß wo man vorher langgelaufen ist? Zu langes Telefonieren um Kunden umfangreich helfen zu können werden streng unter Strafe gestellt, wenn's wichtig war soll der Kunde mehrmals anrufen. Wer es nicht schafft Kunden nach 45Sek. abzuwimmeln fliegt! Amen. RIP
 
@KnolleJupp: gegen überproportionale Abschreibungsmaßnahmen wegen Übergewicht und Darmwinde wurde jüngst ein Sportprogramm eingeführt, welches bei Teilnahme des Arbeitnehmers, Begünstigungen im Sinne von zusätzlichen Geldleistungen oder ein kostenloses Mittagessen in der Kantine bereithält. Wird zumindest bei größeren Firmen so gehandhabt... Erster Teil ist nicht zu ernst zu nehmen...
 
Fragt sich, wer mehr Schaden erlitten hat, entweder der Arbeitgeber, welcher 20 Cent für 3 Stunden handyaufladung investiert und somit auch den sicheren Heimweg des Angestellten gewährleistet, oder im Falle eines Nichtaufladenkönnens im Falle eines Unfalls auf dem Arbeitsweg, ein Ausfall des betreffenden Angestellten entsteht, der viel mehr kostet, weil während der Krankheitsphase keine Gegenleistung des Angestellten erfolg. Man sollte das immer von 2 Seiten sehen, recht hin oder her. Natürlich gehört es sich grundsätzlich nicht, Betriebsmittel zu veruntreuen. Seien es nun Büroklammern, Briefumschläge, Kopierpapier oder eben Strom. Was wäre aber passiert, hätte der Angestellte im Notfall das Handy gebraucht und es wäre nicht funktionsfähig gewesen wegen leerem Akku? ist das dann unterlassene Hilfeleistung seitens des Arbeitgebers? :-) zugegeben, etwas spitzfindig, aber wer will denn, das man allerorts erreichbar ist - sogar im urlaub? richtig, die Arbeitgeber, also sollen sie sich nich so kleinlich haben. In Führungsetagen wird für Sonderzahlungen viel mehr Geld verschwendet...
 
Ich weiß nicht sorecht, wenn ein Betrieb mit mehr als 1000 Mitarbeiter und jeder läd seine Handy Digicam ect. auf grade wie es ihm gefällt also mir würde es auch nicht passen...
 
@Saugbagger: grundsätzlich hast du recht. aber jeder kennt doch die situation, man geht außer haus und merkt, oh scheiße, mein akku säuft bald ab... es ist ja nicht gesagt, das der ladevorgang immer und vor allem von jedem angestellten angewendet wird. ich würde erst gerichtlich gegen jemanden vorgehen wenn es nach einer internen abmahnung bzw. einem persönlichen gespräch, dies zu unterlassen, keine veränderung im verhalten gibt. natürlich gehörts sich nicht, sich einfach zu bedienen. getreu dem motto, fragen kostet nichts, so gehen meine angestellten zumindest meistens vor... trotzdem haben insbesondere große firmen nicht nur einen ruf zu verlieren, sondern auch eine soziale verantwortung. und so manchem hat ein handy schon das leben gerettet. als chef denkt man wohl erst anders darüber, wenn man selbst auf geschäftsreise ist und bei nem kunden sein handy aufladen musste um im notfall den notarzt zu rufen. aber soweit denkt keiner...
 
@Saugbagger: Prinzipiell ist diese Argumentation aber albern, zumal Licht, Heizung, Klima, Rechner usw. proportional mehr verbrauchen als die kleinen Handys.
 
Kann aber auch anders sehen, wenn das Aufladen verboten war. Und dies dem Arbeitnehmer bekannt gemacht wurde. Am besten noch mit einer Unterschrift zur bestätigung durch den Angestellten und auch Fotos nicht gestattet sind. Vielleicht im Rahmen einer Verschwiegenheits oder Geheimhaltungspflicht. Dann hat der Gute Man wissendlich gegen zwei Anweisungen seines Arbeitgebers verstoßen und damit in der harten realität die Weichen für zwei Abmahnungen gestellt. Und als Bonus für zwei Abmahnungen steht nun mal ne Kündigung an. Tja wenn er wusste, dass er das nicht darf, dann hat er eben pech gehabt. Es sind ja keine unmenschlichen Geschichten die dort gefordert werden. Und wer weiß, vielleicht war sein Handy ja ein Sicherheitsrisiko am USB-Port seines Rechners und auf den Fotos waren die neusten Prototypen gleich mit abgelichtet. Sprich es gibt vernünftige Gründe etwas zu verbieten. Und es gibt auch oft sehr Gute gründe um diese Verbote durchzuseten. Kann ja nicht sein, dass einer Verbotener weise sein Handy laden darf und dabei Strom klaut und nichts pasiert und ein anderer wird gejündigt weil er die teure Uhr vom Chef in der Tasche hatte. Hört sich zwar blöd an, aber wenn etwas entwendet wird, dann ist es egal was. Und wenn gegen Regeln verstoßen wird, dann ist es auch egal welche. Für dumme Reglen gibt es den Betriebsrat. Der kann sich darum kümmern. Aber einfach ignorieren?
 
Handy (oder andere elek. Geräte) aufladen am Arbeitplatz ist bei uns in der Firma auch verboten. Ebenso ein Radio mit Netzteil. Dies aber nicht wegen dem Strom, sondern wegen der Brandgefahr :-)
 
Schon recht lächerlich, ich würd mir ne andere arbeit suchen.
 
Da sucht wohl der Arbeitergeber einfach nur krampfhaft einen Grund seinen Angestellten los zu werden. Das ist total lächerlich
 
Irgendwie ne typische WF News. Erst alles heiß aufkochen von wegen "Wegen Stromklau entlassen" und dann das pikante Detail, dass er auch unerlaubt Fotos von seinem Arbeitsplatz gemacht hat. Das dies unter Umständen auch Firmengeheimnisse betreffen könnte -und so eine Kündigung gerechtfertigt wäre- lassen wir besser mal außen vor. Besser darüber aufregen das jemand wegen "3Cent-Stromklau" entlassen wurde. Und weil es grad so schön ist könnte sich der ein oder andere doch wieder darüber auslassen das es sowas eigentlich ja nur in Amerika/China gibt.
 
@DonElTomato:
Stimme Dir da absolut zu. Dachte durch die Überschrift auc herst: nur wegen eines Akkus aufladen...

Aber tatsächlich: wenn klar ist, dass vom Arbeitsplatz keien Fotos geschossen werden dürfen, ist dies doch das erwähnenswertere. (wobei ich mich Frage, warum man das überhaupt macht, selbst wenn es nicht verboten ist.)
Und klar: wenn ein Verstoß oder mehrere vorliegen, nimmt der Arbeitgeber natürlich auch dankenswerterweise einen weiteren Grund hinzu (das Handy) alleine um sich vor einem möglichen Gerichtstermin (der hier ja auch zustande gekommen ist) abzusichern.

Und vermutlich auch klar: der Arbeitnehmer war mit Sicherheit nicht der Liebling des Arbeitgebers, dann nämlich kann man auch Nachsicht walten lassen...
 
@DonElTomato: Sensationsgier :)... "Wegen Fotos von Firmengeheimnisse entlassen" wird wohl keiner lesen. Bild läßt grüßen :)...
 
@Snoop.Y: ... sorry - aber dann schiebe ich doch nicht den "Stromklau" als Hauptgrund vor! Das ist doch totaler Blödsinn - und wie das Gericht darüber denkt, dürfte in dem Vorschlag für den Gütetermin doch wohl ziemlichl klar sein ...
 
Und dann wundern wir uns über die Arbeitlosenquote? Dann wundern wir uns dass die Leute einfach keinen Bock mehr haben zu arbeiten? Dann noch der niedrige Lohn der sich mitlerweile Richtung Existenzminimum bewegt? Schönes Deutschland. Weiter so!! Wovor hatt der Chef denn Angst? Was ist das für ein Unternehmen, hat er was zu verbergen?
 
Naja kommt mir eher so vor als ob dieser Mitarbeiter sich noch andere sachen zu schulden hat kommen lassen und man versucht ihn endgültig los zu werden. Ich kann die Firma verstehen.
 
Was hat das bitte in Winfuture zu suchen ?
Und in China fiel grade ein Sack reis um......
 
@kottan: Hab ich mich auch gefragt. Manchmal komme ich ja wenigstens noch um 5 Ecken zu einer thematischen Verbindung zu Winfuture. Aber hier ist ist der Kontextzusammenhang so weit weg wie Fallort des Reissacks.
 
@tommy1977: Man darf das Reissack-Thema nicht verharmlosen. Ich hab dazu vor ner Zeit mal ne News geschrieben: http://nopaste.info/c0a3a0a1c4.html
 
@tommy1977: Das hat schon Bezug über 2 Ecken. Was passiert wenn das kein Handy wäre sondern der private Laptop. Da hätte es evtl. noch mehr Konsequenzen. Also kein Reis :)
 
@kottan: Vllt. wurde das Photo mit einem Windows Mobile Smartphone gemacht.
 
@DeepBlue: nein sein handy hatte win mobile drauf
 
Ich denke die wollen den loswerden und die Abfindung sparen. Zur Hölle mit solchen Vorgesetzten. Und vorher aufs Rad. >:(
 
@Aspartam: Genau das wird es sein. Kann dem Arbeitnehmer eine Straftet gegen seinen Arbeitgeber nachgewiesen werden (oder Vertragsbruch (Stichwort NDA im Arbeitsvertrag)), dann kann der AN ausserordentlich auch ohne die gängigen Abmahnvorschriften gekündigt werden. So einfach ist es aber auch wieder nicht, da der Bruch der NDA ein Zivilrechtlicher (Vertragsrecht) belang ist, Diebstahl (egal in welcher Höhe) ebenso eine strafrechtliche Konsequenz hat. Wer wegen einer Straftat ausserordentlich gekündigt wird, hat auch keinen Anspruch auf Abfindung. PCO
 
ok, liebe uni, exmatrikulier mich, ich bekenne mich schuldig, schon mehrfach mein handy dort geladen zu haben, sowie regelmäßig meinen laptop akku.
 
@LoD14:
Böser Student !!!!!! *GG*
 
Der Staat sollte das Unternehmen verklagen, wegen verschwendung gerichtlicher Ressourcen! So ein Schwachsinn. Wenn man Probleme mit dem Mitarbeiter hat, soll man eine ordentliche und ehrliche Begründung finden ihn zu entlassen und nicht sowas an den Haaren herbeigezogenes.
 
Mh..hört sich nach Bildfuture an.... meiner Meinung nach dürfte das Hauptanliegen dürften dei Fotos sein, nicht das er das Handy aufgeladen hat und das hat er wohl gewusst.
 
Naja bei uns in der Firma ist das auch nicht viel anders.Radio am Arbeitsplatz ist seit dem 1.8.09 verboten.Die Raucher müssen ebenfalls das Gebäude verlassen.Die sogenannte Kaffeepause ist bei den Mitarbeitern hier ebenfalls abzustempeln wie das Rauchen.Wer sich nicht daran hält oder erwischt wird ''Abmahnung''Die Parkerei auf dem Firmengelände ist auch eine Wissenschaft für sich und wird ebenfalls mit Abmahnungen geahndet.Wir sind ein mittelständischer Betrieb mit knapp 500 Angestellten in einem Dorf.Die Chefetage kann die Leute nicht mehr einfach so entlassen,also werden sie hinausgeekelt.Es ist traurig das das allgemein schon so üblich ist.Bei Firmaseitigen Entlassungen müssen ja sonst Abfindungen gezahlt werden.Willkommen in der 2 Klassengesellschaft.Es ist erst der Anfang und wird wohl immer schlimmer werden.
 
Alles nur Gründe um jemanden rauszuwerfen.
 
@BlackFear: Rauswerfen kann ich jeden AN betriebsbedingt binnen gesetzlicher Kündigunsfrist, es sei denn der Betriebsrat widerspricht. Hier geht es sicher um mehr. PCO
 
@pco: Betriebsräte sind und werden gekauft.Das ist ebenfalls heutzutage üblich.
 
@pco: die frau vom chef verführt. :D
 
Wenn er eine NDA unterschrieben hat und diese ausdrücklich Fotos vom Arbeitsplatz verbietet, ist dies als "Vertragsbruch" zu werten und eine fristlose Entlassung statthaft. Auch macht er sich tatsächlich des "Stromdiebstahls" schuldig, wenn er sein Handy aufläd. Strafrechtlich hat nämlich die Höhe der Tat keinerlei Belang. Eine Straftat gegen den Arbeitgeber führt ebenso zum Recht fristloser Kündigung, auch wenn die Klage zivilrechtlich wegen Nichtigkeit scheitern dürfte. PCO
 
@pco: Ein Arbeitgeber hat auch soziale Pflichten, da entlässt man keine Angestellten, nur weil sie Strom von nen paaar Cent verbrauchen. Das mit dem Photo ist ne andere Geschichte.
 
Was den Arbeitgebern im Dunst der Krise plötzlich alles auffällt, um sich der, sonst schlecht kündbaren und jahrelang ungeliebten, Angestellten zu entledigen. Da hat der Arbeitgeber nicht mal mehr die Akku-Ladung damit der Arbeitnehmer imm er schön für ihn erreichbar ist. Mal sehen ob der Fall auch wieder vor höchstem Gericht in x-ter Instanz zu entscheiden ist wie der Fall "Emmely". Man sollte den Arbeitgeber gleich die Gerichtskosten, die sonst der Steuerzahler trägt, aufbrummen.
 
In der Pressemeldung steht es jedenfalls anders herum. Erst Foto und dann Strom. Bitte beachten WF sonst wundert man sich umsonst. Danke!
Hier habe ich mal die Pressemeldung dazu gesucht : http://tinyurl.com/lcqs8e
 
Demnächst bei Winfuture: "Bandbreitendiebstahl: Entlassung wegen surfen auf WinFuture.de".
 
Naja, Stromklau ist ein Straftatbestand des StGB, somit ist die Entlassung gerechtfertigt. Es darf keine Rolle spielen, ob es sich im eine geringe Menge handelt. Zudem beweist doch sein Verhalten, er hat das Telefon versteckt, dass da eine große kriminelle Energie steckt.
 
@exciter88: wen es interessiert kann ja mal § 248b StGB nachlesen :)
 
@exciter88: Er hat sein Handy geladen und war nicht unrechtmäßig mit einem Dienstfahrzeug o.ä. unterwegs :) Deshalb würde ich es mit § 248c StGB versuchen.
 
@Diewie: aber natürlich. Danke :)
 
Es ist so lächerlich und traurig wie manche Arbeitgeber heutzutage Ihre Mitarbeiter behandeln.
 
Solche "Ausbeuter" von Arbeitgebern brauchen wir nicht. Manche Arbeitgeber vergessen, dass ein Betrieb aus seinen Angestellten besteht und diese entsprechend gut behandelt werden sollten.
Aber das ist in Deutschland eh kaum mögich. In Deutschland darf man als Angestellter höchstens "Sklave" sein und am besten sollte man noch dafür zahlen, dass man arbeiten darf!
 
In einer Gesellschaftsordnung, wo der Besitz alles und der Mensch nichts ist, ist das normal.
Der Arbeitgeber hat alles zu unternehmen, das sein Besitz erhalten und vermehrt wird.
Auf den Proleten ist etwas gesch...
 
Ich bin Lehrling in einer großen internationalen Firma, erst vor einer Woche bekam jeder Mitarbeiter ne Mail in der darauf hingewiesen wurde das es ausdrücklich verboten ist seine privaten Geräte am Stromnetz der Firma anzuschließen ... "aus Sicherheitsgründen"
 
Total übertrieben, denn Arbeitnehmer klagen ja z. B. auch nicht gegen ihren Arbeitgeber wegen Vernichtung von Freizeit-Ressourcen durch außerplanmäßige Überstunden.
 
Es lief ein Beitrag in der Aktuellen Stunde. Hier der Direktlink zur WDR - Mediathek:

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2009/07/30/aktuelle-stunde-kuendigung.xml

Dort wird u.a. auch der Arbeitgeber in Oberhausen namentlich genannt, der Gekündigte vorgestellt, Er und sein Anwalt kommen zu Wort etc.
Es wird allerdings nichts von irgendwelchen unerlaubten Fotos gesprochen.

Wie auch immer, ich möchte keine weiteren Kommentare hierzu abgeben, denn das würde ganz sicher die Board-Netiquette sprengen.
 
Ein trauriger Fall, welcher sich in eine ganze Reihe ähnlich trauriger Fälle einreiht und der mal wieder deutlich macht, wie gering die Rechte von Arbeitnehmern insbesondern in Zeiten wirtschaftlicher Schwierigkeiten sind.
Noch extremer als diesen fand ich den Fall der zulässigen Kündigung, wo ein Busfahrer aufgrund von Verdauungsproblemen eine Rolle Klopapier von der Angestelltentoilette mit in seinen Bus (seinen Arbeitsplatz) genommen hat. "Erwischt" - Kündigung - vor Gericht wurde die Rechtmäßigkeit der Kündigung bestätigt. Ohne Worte...
 
während dessen frau schmidt unsere steuergelder zweckentfremdet und nix passiert. ach ja, es stünde ihr z, heißt es von ihr. ganz zu schweigen von den raffgierigen bankern, die sich ein zweites a-loch über ihre leistungsprämie freuen. allein schon der begriff in diesem zusammenhang erzeugt in mir arg böse gedanken.
 
Meine Meinung dazu: Nur aufgrund irgendwelcher Medienberichte kann sich niemand wirklich ein Urteil darüber bilden. Selbstverständlich ist das Handy-Aufladen nur ein Vorwand, um den Mann loszuwerden. Die Frage ist: Warum will ein Arbeitgeber einen Mitarbeiter loswerden? Das ist die eigentliche Frage. Eine normale Kündigung war offenbar nicht möglich (warum?), daher diese Luftnummer mit dem Handy. Übrigens: Fotos machen am Arbeitsplatz ist meistens nicht erlaubt. Und jeder Vergleich mit Politikern, Manager bla bla bla passt nicht.
 
@Alter Sack: Wahrscheinlich wollten sie einfach seinen Arbeitsplatz abbauen. Kündigen ging wahrscheinlich nicht einfach, ich schätze er ist schon ein paar Jahre dort und hätte sonst ne schöne Abfindung kassieren können. Aber du hast natürlich recht, dies ist Spekulation.
 
@DeepBlue: ich stell mir immer das übiche filmszenario vor: die frau/sekretärin vom chef verführt *g* am besten noch auf dem tisch vom chef und das kondom in der schublade vergessen. Lass den Chef mal ne Woche in Urlaub sein, dann nimmt der Raum einen völlig neuen Geruch an :D
 
ich hab den berricht im fernsehn gesehen und musste auch lachen. Der Schaden belief sich auf 0,014 Cent!
Es war ein 50 Jähriger Osteuropäer (wenn ich das noch richtig in erinnerung habe) und er ist natürlich auch stinksauer weil er meint das er keinen anderen job mehr finden würde. Die Firma war glaub ich sogar jamba. ka mehr...
 
@joj0r: Wenn ich (Physiker) die Handy-Gechichte durchrechne, kostet die elektrische Energie für eine Aufladung je nach Strompreis und Ladegerät einen zehntel bis einen halben Cent. Wenn man es zweimal die Woche auflädt, macht das pro Jahr 10 bis 50 Cent. Das ist zwar mehr als hier angegeben, aber dennoch völlig belanglos.
 
Die ganze Geschichte ist recht armselig. Haben den Richter,Anwälte usw nichts besseres zu tun,als sich mit solch einer Kinderkacke zu beschäftigen ? Die sollten alle zu igendetwas verdonnert werden,wegen Ressourcenverschwendung hihi.
Die klagende Firma finde ich auch nicht besonders fit. Fällt denen nicht eine peinlichere Begründung ein zum Kündigen ?
 
@Hufnagel: Mussen sie ja, wenn es von irgendeiner Seite zu Klage kommt! Zum Glück funktioniert wenigstens unser Rechtssystem noch halbwegs, wenn sich schon unsere Politiker nicht mehr um das (Grund)gesetz kümmern!
 
!!!Letzte Nachricht gemäß WDR3 Fernsehen heute 04.08.09 um 19.06 Uhr : Die Firma hat die Kündigung zurückgezogen, der betroffene Arbeitnehmer kann seinen Arbeitsplatz wieder einnehmen !!!
 
@Uechel: Naja, ob ich bei so einem Arbeitgeber noch beschäftigt sein wollte bezweifel ich. In der "beziehung" Arbeitgeber <-> Arbeitnehmer ist doch jetzt für immer ein Knacks drin. Wäre nett gewesen zu erfahren, wie die geizige Firma heißt.
 
Steht in keinen vergleich zur Dienstwagenaffäre.
 
Seltsamer Artikel: Handyaufladen würde viele Angstellte erwischen.
Es wird so geschrieben, dass man denken könnte, er hätte den Bürotisch fotografiert - wenn er einen schlafenden Kollegen erwischt hat, wäre so eine Reaktion sicher denkbar :o)
Vielleicht wollte er ja nur angeben, was für eine tolle Maschine er bedient - denn wer will schon seinen abgewrackten PC dokumentieren - weiß ja jeder, dass man zuhause was besseres stehen hat.
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