Online-Handel übertrifft erstmals Kataloge & Co.

Handel & E-Commerce Die Deutschen geben in diesem Jahr so viel Geld wie noch nie im Internet aus. Der Online-Umsatz wird demnach in diesem Jahr voraussichtlich um 15 Prozent auf 15,4 Milliarden Euro zulegen. mehr...

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Es war ja auch abzusehen, dass dies geschehen wird. Die Preise sind aktueller, und die Informationen sind umfangreicher, z.B. teils mit 3D Ansicht.
 
@Sehr-Gut: Da muss man differenzieren: Wenn du in einem Fachhandel für einen bestimmten Artikel bist, dann ist man meist noch persönlicher und besser beraten als wenn man das im Internet macht. Vor allen bei Dingen, bei den man sich noch nicht ( so gut ) auskennt. Außerdem finde ich Textilien kaufen in einen Laden immer noch besser - auch wenn es im Internet vielleicht bequemer ist.
 
@cH40z-Lord: Das ist klar, aber es geht doch um Katalog vs. Internet und da hat Sehr-Gut recht. Kann mich garnicht erinnern wann ich in den letzten Jahren mal nen Katalog richtig durchgesehen habe, da ist es im Internet einfach viel besser.
 
@Sehr-Gut: Kataloge drucken ist ja auch teuer plus der teuren Logistik. Dafür muß dann der Staat herhalten. Siehe Quelle.
 
Deswegen empfand ich die Rettung des offline Quellekatalogs auf Kosten der Allgemeinhet für sehr bedenklich. Schlechte, zu teure, unmodische Ware, die nur "Omis" ohne DSL erreicht hat. Ein Schuss in den Ofen.
 
@sideChain: absolut richtig......Kataloge sind ein aussterbendes Medium - doof nur, wenn die Betreiber das verschlafen und dann heulen dass es ihnen schlecht geht....aber hey.....vor der Wahl wird gern ao ziemlich jeder Schmanr gerettet.....wobei die Rettung hier nur eine Insolvenzveragerung ist.....nach der Wahl halt.
 
@sideChain: Quelle macht auch mehr Umsatz über ihre eigene Webseite, als durch den Katalog, aber trotzdem ist der Umsatz durch den Katalog hoch. Gerade durch Rentner die möglicherweise körperliche Probleme haben und somit nur schwer in Geschäfte gehen können gibt es viel Kundenpotential. Ein bisschen mehr Toleranz wäre angebracht.
 
@RohLand: Da sehe ich gleich wieder den MiPrä von Bayern und den Quelle-Chef grinsend mit dem Katalog in der Hand für die Presse posieren. Das war so arm... und Wahlkampf. traurig :-)
 
@sideChain:
Naja nur weil der Katalog "gerettet" wurde heißt das ja nicht, dass man das Geld nie wieder sieht. War doch nur ein Kredit.

Die aussage, schlecht und unmodisch kann ich allerdings nicht teilen. Nur teurer als woanders, dass stimmt leider
 
@sideChain: vom restlichen Quelle Service mal abgesehen. ich warte heute noch 3 Wochen nach Interessenbekundung für ein modisches Bett auf den mir garantierten Rückruf, der offene Fragen klären sollte. Quelle ist ein Saftladen den man komplett zuscheißen kann. Service ist Fehlanzeige. Die Idee mit dem Support Chat ist prima, nur wird intern wohl vieles unter den Tisch fallen gelassen... habe mir dann bei neckermann ein Bett bestellt... Dabei wollte ich Quelle eine Chance geben, nicht nur weil mir das Bett besser gefiel, sondern weil ich auch sozial eingestellt war wegen der schlechten Lage. Aber nachdem was ich erlebt hab, triffts im Falle einer Schließung die richtigen.
 
@Rikibu: Dachte, dass wäre der gleiche Dinosaurier-Verein ^^ Aha, wurde 2007 größtenteils als Ballast abgeworfen. Tat Neckermann anscheinend gut. :-) Imo haben die bei Arcandor lange ihr Schäfchen im Trockenen und dann einen auf Krisen-Tränendrüse gemacht. Glaube nicht wirklich, dass das Geld zurückgezahlt wird. Aber abwarten.
 
Die Ware, die in Katalogen angeboten wird ist nicht aktuell und zu teuer.
Schließlich dauert die Produktion eines Kataloges ein halbes Jahr.
 
@Rasputin: Dafür ist die Ratenzahung einfacher. Als Arbeitsloser/Student hat man keine Chance bei Onine Händlern Ratenzahlung zu vereinbaren.
 
An für sich habe ich immer gerne Kataloge durchgeblättert. Der Katalog in Papierform wird vermutlich aussterben, und durch eine irgendwo herunterladbare PDF, und durch einen einfachen PDF-Reader, etwa in Form von elektrischem Papier, wenn dies günstig wird, ersetzt werden.
 
Im Artikel steht, dass die Mehrzahl der online Bestelller AUCH den Katalog (vorher) zu Rate zieht. Die Überschrift suggeriert, dass man Umsätze aus Online-Handel und aus Katalog sauber trennen könnte. Der Katalog selbst macht keine Umsätze, sondern nur die darauf folgende Bestellung. Also wäre es sinnvoller Umsätze aus dem Online- und dem Offline-Handel (Telefon, Bestellung per Post) gegenüberzustellen. Den Gegensatz Online <__> Katalog gibt es nicht.
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