Gesundheitskarte: Ärzte lehnen weiteren Testlauf ab

Wirtschaft & Firmen In der Testregion Heilbronn wird es keinen weiteren Test zur elektronischen Gesundheitskarte mehr geben. Wie die Landesärztekammer mitteilte haben inzwischen nahezu alle Testärzte ihre Testbeteiligung fristgerecht gekündigt. mehr...

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Hoffentlich ist damit das Projekt "gläserner patient/Mensch" auf Eis gelegt ! EDIT: Hoffentlich geht da noch weitaus mehr schief, sodass diese Karte nie eingeführt wird !
 
@maichawkins: lol. also die karte kommt 100% unzwar ab Mitte/Ende diesen Jahres soll sie eingeführt (Karte ohne Neuerungen) und ab nä. Jahr dann auch vollständig (mit allen Neuerungen und Zusätzen) überall einlesbar sein! So der Plan. UNd da kann kommen was wolle, die eGK kommt so oder so :)
 
@shottiii: Mist .... ich werd mich verstecken :D
 
@maichawkins: da wird keiner drumherum kommen :) Karten verfallena uch iwann.
Das problem was z.Z. einfach besteht ist die vollkommene Umstellung von den alten Systemen auf die Neuen! das kostet maßig Geld und für solch Testereien haben die Ärzte keine Zeit (bzw. wollen sie sich nicht nehmen) die neuen Kartenlesegeräte verschlingen millionen und dann noch die Schnittstellen der Softwaresysteme.. alles Probleme über Probleme die nicht im Deatail geklärt sind.
 
@maichawkins: Du hättest schreiben müssen, Projekt "gläserner Arzt" dann könntest Du ev. mal sehen was so abgerechnet wird, ich wäre froh wenn meine Daten auf der Karte dazu führen würden, das ich nicht von einen Arzt zum Anderen geschickt werde obwohl es nicht nötig ist. Dann könnten die Kosten im Gesundheitswesen gesenkt werden. Ich hoffe das die Karte Erfolg hat!
 
@horse17: Hehe ja da haste Recht, aber da die Erfinder ja jetzt schon solche Probleme haben, glaub ich nicht, dass die solch "komplexe" Überwachung auf die Reihe bekommen...
 
@maichawkins: schonmal Projekte gesehen, die auf anhieb liefen? ich noch NIE!

und für alle die mal bissel was über die eGK lesen wollen (damit man auch weiss worüber mans ich eigentlich unterhält):

http://www.bmg.bund.de/cln_151/sid_A93DE136D44D2A7C74D5B6508FFC4B03/DE/Gesundheit/Gesundheitskarte-Focuspage/gesundheitskarte__node.html?__nnn=true
 
@maichawkins: Wer schonmal ernsthaft Krank war, würde so nicht denken.
Eine Patientenkarte ist nur sinnvoll. Z.b. werden einem bei jedem Arzt einer anderen Fachrichtung immer wieder die gleichen Blutwerte abgenommen, völlig sinnfrei - da verschwendet man Geld ohne Ende! Warum sollte sich Arzt B nicht die Blutwerte von Arzt A holen dürfen?! Das hat NUR VORTEILE für Patienten!!!
Für mich ist das gelaber, was du da schreibst. So können nur Menschen denken, die maximal mal ne Grippe haben und deswegen zum Arzt gehen... Schade.
 
@SpiDe: NUR Vorteile.... nicht wirklich... Klar hat es auch geschilderte Vorteile,- trotzdem wird der Patient, oder sagen wir besser MENSCH immer gläserner und es ist nur eine Frage der Zeit bis findige Hacker dann nicht nur Emailadressen, Kontonummern und Telefonummern verhöckern, sondern auch Gesundheitsdaten... Da sollte man mal drüber nachdenken. EDIT: Hehe und direkt ein (-) von SpiDe kassiert *lach mich weg* Wär ich n Kiddie würd ich dir auch schon längst welche geben,- ich beschränke mich jedoch lieber auf das schreiben von Kommentaren :-)
 
@maichawkins: Meistens können die sowas aber besser und bekommen mehr Geld fürs Überwachen,als das der Sinn der Karte sichergestellt werden würde
 
@SpiDe: Ist zwar schon lange her, aber ich habe damals den Zettel mit den Blutwerten zum nächsten Arzt persönlich mitgenommen. War überhaupt keine Hürde. __ Und Blutwerte haben ein schnelles "Verfallsdatum" - was nutzen die Werte von vor 4 Wochen, wenns einem Heute mies geht? Ich denke, oft werden Blutwerte ja eher "kontinuierlich kontrolliert", somit muss eh mehrmals Blut genommen werden, z.B. um zu sehen ob ein Medikament anschlägt.
 
@SpiDe: Ein Arzt hat mir zu dieser Problematik mal geantwortet, daß er für eine Behandlung nur Verantwortung übernehmen kann, wenn er auch die Voruntersuchungen selbst durchführt. Hinzu käme, daß er als nun behandelnder Arzt ja auch im haftrechtlichen und strafrechtlichen Sinne für die Behandlung verantwortlich ist und das geht nur wenn er auch die Umstände, Ergebnisse usw. von Voruntersuchungen genau kennt. Deshalb gibt es für ihn aus Behandlungs- und Rechtssicherheit nur eines, eigene (Vor-) Untersuchungen durchzuführen.
 
@maichawkins: So eine Karte gibt es in Österreich schon seit mehr als 3 Jahren und ich bin sehr zufrieden. Egal wo man hin muss, ob Krankenhaus oder zum Arzt, Karte stecken und die Daten werden geladen. Eigentlich alles läuft elektronisch, warum dann nicht eine Elektronische Patienten Karte? Ich verstehe nicht warum ihr euch aufregt, weil eure Daten sind so oder so im irgendwo im Netz und da öffnet die Karte sicher nicht die großen Tore um die Daten zu klauen. So wie es bei uns läuft kann ich aus Erfahrung sprechen, werden die meisten Sachen schneller abgewickelt.
 
@shottiii: Alles Käse, es scheitert doch schon am DSL in ländlcihen Regionen! Ohne DSL geht es nicht! Und das ist nur ein Punkt, woran das Projekt scheitert und auch in 10 Jahren noch nicht realisiert ist!
 
@SpiDe: "Eine Patientenkarte ist nur sinnvoll. Z.b. werden einem bei jedem Arzt einer anderen Fachrichtung immer wieder die gleichen Blutwerte abgenommen, völlig sinnfrei - da verschwendet man Geld ohne Ende!" Klar und wenn Arzt A einen Fehler gemacht hat, macht ihn Arzt B automatisch, wenn die Infos von A nimmt. Arbeitest du überhaupt was oder bist du Hartz 4 Empfänger. Wenn ich mich in meinem Beruf auf alle Diagnosen von Kollegen verlassen würde, dann käme ich in 50% aller Fälle nie auf den Fehler, weil ich Fehldiagnosen nicht aufdecken würde. Ganz einfaches Beispiel OP, in einer guten Klinik fragen die zigmal nach was operiert wird und markieren das dann auch. Es gibt genügend Fäle bei denen die falsche Seite operiert wird, weil sich B auf A verlassen hat. "Blutwerte" schönes Thema, die ändern sich ja täglich. Was willst du da mit Werten die evtl zwei Wochen alt sind. Bei manchen Bluttests musst du sogar aufpassen ob du das Blut Morgens oder Abends abnimmst. Also ich wundere mich immer wieder über potentielle Patienten, nicht einen Funken Ahnung. Kein Wunder, dass das Krankensystem ne Katastrophe ist, weil man nem Patient auch jeden Unsinn erzählen kann und der sich alles gefallen lässt.
 
@shottiii: Linux Unix sind doch sehr gute Projekte die auf Anhieb liefen .
 
@danielm1983: Weil wir nicht in ein Bürgerfeindliches Land leben wollen wo Persönliche Daten mit den Füßen getrehten werden .
 
@[U]nixchecker: Oehm, Blutwerte ändern sich nicht von heute auf morgen. Hat ein Patient Symptom Y und Blutwert Z ist okay, so kann man sagen, dass das Symptom nicht daher kommt. Das brauch' ich nicht 2x untersuchen. Blutwerte werden nicht vom Arzt bestimmt, sondern vom Labor. Und das ist, wenn Arzt A in Stadt X praktiziert und Arzt B auch, das gleiche. Völlig sinnfreie Argumentation, mein Herr. Das mit dem Hartz 4 Empfänger ist der Höhepunkt, damit hast du dich völlig versinnfreit.
 
@SpiDe: Oh doch und ganz besonders bei Infektionen .
 
@SpiDe: Offensichtlich kennst du dich nicht besonders gut aus. Z.B. haben viele Ärzte ein eigenes Labor, ist z.B. bei uns so, da können direkt einige Analysen z.B. Blutkörperchen Test sofort durchgeführt werden. Ich hatte erst letztens nen Bluttest bei dem ich 3mal Morgens erscheinen musste, eben weil das für bestimmte Tests notwendig ist. Warum gibts bei Doping wohl ne A und B Probe? Bei Mumps ist es z.B. so, dass du hier mehrere Test benötigst um zu sehen ob sich Antikörper bilden etc. innerhalb von Tagen ändert sich da massiv was. Ich hab genügend Krankengeschichten hinter mir, die deiner Theorie widersprechen und dein Pauschalgesülze total daneben ist. Du bist natürlich schlauer als jeder Arzt:-)
 
@overdriverdh21: Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Deine Daten liegen x-fach auf irgendwelche Server, die auch gehackt werden können und was auch oft geschied, also ist die Karte nicht wirklich ein Problem. Wenn jemand deine Daten haben will, dann bekommt er sie auch, egal wie. Er wird sogar das sogar fast legal machen können.
 
Na, das heißt ja wohl, dass wenn die Karte eingeführt wird, ein höherer Aufwand bei den Ärzten und damit höhere Gebühren fällig sind. Damit dürfen wir mal wieder mehr blechen. Schöne Gesundheitsreform, gute Nacht Deutschland.....
 
@DavyJones: Das heisst in erster Linie, dass die Ärzte auf den Kosten sitzenbleiben, die an den Kassenpatienten sowieso nichts verdienen.
 
Die Piratenpartei ist gegen die Gesundheitskarte!
 
@Shadow27374: schön für sie...
 
@Shadow27374: Ich auch, was krieg ich?
 
@lutschboy: Die Chance sie zu wählen und damit etwas zu ändern!
 
@Shadow27374: Und was stellt sie als Alternative zur Kostensenkung, Behandlungssicherheit, zum Gesundheitswesen allgemein vor ? Dein Kommentar ist bezüglich der Problematik so bedeutend wie bei mir scheint die Sonne. Oder ist ihre Programmatik ganz allgemein schlechthin nur das Dagegensein nach dem Motto. Ich bin dafür daß wir dagegen sind ?!
 
So eine Art Gesundheitskarte gab es schon mal in der DDR: Nannte sich SV-Ausweis und dort waren z.B. alle Impfungen, die Blutgruppe usw. eingetragen. Einfach, schnell, effizient, informativ für die behandelnden Ärzte, ohne technischen Kauderwelsch über Drittfirmen. So eine Scheiße (ausnahmsweise benutze ich dieses Wort mal) wie im Artikel (Kosten, Zuständikeits- und Sicherheitshickhack), kann es nur hier in der Bundesrepublik geben.
 
@F98: es wird alles sooo aufgebauscht... hier wird vom gläsernen menschen gesprochen usw... es ist nicht immer schlecht wenn notarzt/arzt infos darüber hat, welche impfungen du hast, welche allergien usw... ich meine man hat sich hier ja schon über die payback karten aufgeregt :P
 
@patrick_schnell: die Deutschen sehen immer erst das schlechte (im Menschen und überall) ist das nicht so?? und dann iwann schalten sie auch das Gehirn ein und denken bis über den Tellerrand :)
 
@patrick_schnell: Naja, die Paybackkarte ist ja freiwillig (Ich selber habe keine). Die GK aber nicht, da kannst du nicht sagen: Nein Danke, Datenschutz ist mir wichtiger.
 
@shottiii: Ja leider ist es so... ich schätze mich jedoch nicht zu dieser Gruppe ein, alles ist irgendwann mal neu, wenn man sich z.B. überlegt wie oft Risiken bei großen Projekten aufgenommen werden musste... ich meine ich schätze mal kaum, dass z.B. Deutschland einen Menschen auf den Mond gebracht hätte... nach dem ersten Unfall, nach der ersten Preiskalkulation hätte man hier die "schwänzchen eingezogen"... schade aber leider ist das hier nun mal tagesordnung :( @MichaW: ja natürlich, aber ich meine wir hinterlassen überall informationen, wenn ich z.b. irgendwo in der stadt zum einkaufen geh und ich treffe dort jemand bzw. sehe jemand der mich kennt, dann weiß diese person dass ich da bin und evtl. dass und das gekauft habe, wenn er diese info missbrauchen will kann er auch herumerzählen "hör mal der typ hat sich gestern ein rosa hemd gekauft... " (um das mal auf die spitze zu treiben und zu verdeutlichen :-) ) schön... er hat die info, jeder kann infos missbrauchen... sollen wir uns aber dann alle in bunker einschließen? wenn man bedenkt was für vorteile uns ein zentrales gesundheitssystem einmal bringen könnte... genetische krankheiten früh erkennen usw... das sind sachen, klar von denen haben wir jetzt bei der einführung keinen vorteil, aber in etwa 30-50 jahren...
 
@MichaW: Ah, Datenschutz ist dir wichtiger als die Info für den Notarzt welche Blutgruppe du hast, wenn du eingequetscht zwischen 2 Autos steckst?
Gratuliere Dir! Du denkst auch nur von 12 bis mittag. Schade.
 
@SpiDe: Für solche überlebenswichtigen Daten, könnte man aber auch eine abgespeckte Karte einführen.
 
@SpiDe: Wenn du eingequetscht zwischen 2 Autos steckst, wird es sicherlich leicht für den Notartzt an deine Gesundheitskarte zu kommen !?
 
@shottiii: Wenn die CDU an der macht ist können die Deutschen auch nur schlechtes sehen...
 
@F98: Ja, ein Dokument wie der damalige SV-Ausweis/SV- und Impfausweis für Kinder und Jugendliche würde völlig ausreichen. Natürlich nicht in dem "Umfang" wie der SV-Ausweis, aber von der Sache her.
 
@patrick_schnell: Ich bin kein absoluter Gegener der Gesundheitskarte, ich sehe aber auch die Gefahren damit ! Du schreibst "...wenn man bedenkt was für vorteile uns ein zentrales gesundheitssystem einmal bringen könnte... genetische krankheiten früh erkennen usw... das sind sachen, klar von denen haben wir jetzt bei der einführung keinen vorteil, aber in etwa 30-50 jahren...". Du meinst Vorteile wie gespeicherte Krankheitsdaten für den Arbeitgeber, bei Beförderungen / Neueinstellungen, den Lebens-/Vermögensversicherungen, als Ergänzung zu den Meldedaten (aha ! Hepatitis, HIV usw.), wieder zur Feststellung lebensunwertes Leben (hatten wir schon mal!). Bist Du ganz sicher, daß es nur Vorteile gibt ? Wie kannst Du das so sicher für einen Zeitraum bis in die Zukunft von 50 Jahren beurteilen ? Wie willst Du da garantieren, daß die Daten nur an die "Richtigen" gehen ? Und letzte Frage : Was hat ein zentrales Gesundheitssystem (Du meinst wohl im Sinne von Erfassung von Krankheitsdaten?!) mit der Gesundheitskarte zu tun. Antwort: absolut garnichts. Beweis: "zentrales gesundheitssystem" im Sinne von Melderegistern gib es schon ewig, z.B. bei Geschlechtskrankheiten, TB, bei Krebs usw. Funktioniert alles seit Jahren und ganz ohne Gesundheitskarte.
 
Da gehen sie hin...unsere Steuergelder! Anstatt mal ne vernünftige Gesundheitsreform zu basteln, verlagert man sich wieder mal auf Spielerchen, die letztenendes an die Wand gefahren werden. Man sollte Ihnen 100 auf den Nackten geben und für die Salbe danach die neue Gesundheitskarte.
 
@Hellbend: Das ganze Geld was wieder in diesen Müll läuft hätte man z.B. in die Besserung der Renten für die zukünftigen Rentner stecken sollen... Nur ein Beispiel von sinnvollem Geldnutzen...
 
Ich finde für manche Situationen z. B. bei einem schweren Unfall wo eventuelle Notoperationen erforderlich sind eine Gesundheitskarte als zweckmässig. Viele Menschen sind Zuckerkrank, oder müssen Blutverdünnende Medikamente einnehmen. In solchen Fällen sind die Informationen auf einer Gesundheitskarte sehr hilfreich und vielleicht auch mal Lebensrettend.
 
@PälzerBub: halt. solch informationen sind nicht auslesbar bei einem notfall wo der patient nicht ansprechbar ist! dafür sollte solch ein patient eigentlich einen ausweis mit sich führen... oder so ähnlich.. die eGk ist nur auslesbar in beidseitigem Einverständnis "Die Daten können nur gelesen werden, wenn der Patient seine elektronische Gesundheitskarte und der Arzt seinen Heilberufsausweis einsetzt (Zwei-Schlüssel-Prinzip)".
edit: und der Patient seinen PIN eingibt, sorry vergessen zu sagen
 
@shottiii: das stimmt so nicht ganz - es gibt durchaus ein zwei Bit :-) auf der dollen Karte,die für so ein Notfallprogramm gedacht sind. Das kann man auch ohne Pin auslesen. Da liest der die Karte aus und dann steht da z.B."Achtung kein xxxx geben, Allergie"
 
@RohLand: oki dacht i mir auch iwie aber stand halt nichts im text ^^.. obwohl das dann ja alles ein widerspruch in sich ist..und man solch "notfall" auch rekonstruieren könnte :P.. nun gut mißbrauch hin oder her.. iwie regeln die das schon (hoffe ich)
 
die Gesundheitskarte ist ein Vorzeigeprojekt wie man mal wieder alles falsch macht. Besser ist nix, dauern tuts ewig und statt der geplanten 1 Milliarde kostet wahrscheinlich lumpige 14 Milliarden .....aber hey, kein Problem....bissi verrrechnen tut sich ja jeder mal. Is ja wurscht solange es nicht das eigene Geld ist. Ich weiß ja nicht wie es Ecuh geht, aber wenn mir die Ulla im TV entgegenlächelt hab ich immer das Gefühl die lacht uns alle aus.
 
@RohLand: Die Gesundheitskarte ist für mich mit das blödsinnigste (die Testärzte und Patienten bestätigen es ja), was unsere Regierung die letzten Jahre verzapft hat. __ Es ist in der Einführung sauteuer, es ist im Betrieb nicht billiger, der Arbeitsaufwand steigt, der Mehrnutzen ist nicht zu erkennen, die Sicherheit ist eine Katastrophe und und und - im Prinzip sind alle Argumente, FÜR die Gesundheitskarte, unserer Ulla negiert worden. __ Das festhalten an der Gesundheitskarte ist nur wieder das typische "Straußenprinzip". ___ P.S. Du kannst Ulla nicht sehen, ich kann sie nicht hören. :-) Die hat irgendwie immer die gleiche Tonlage in der Stimme - ich bekomme jedesmal Tinitus - und betet immer und immer wieder das Gleiche - lernresistent.
 
Hm... spontan fällt nur dazu nur folgendes ein: 1) JAWOLL! 2) Welcher Politiker wird das als Wahlkampfthema verwenden ("Wir warn ja schon immer gegen diese Karte" etc)?
 
Also ich finde es nicht gut wenn mein Chef meine Krankengeschichte hat, bei den guten Datenschutz im Moment in Deutschland. Eine Karte wo nur Lebenswichtige Informationen drauf sind, die wirklich wichtig sind besser. Wenn du nen Psychologen mal aufgesucht hast usw. , muss das nicht unbedingt jede Firma wissen, wie gesagt irgendwann sind die Daten im Umlauf, was dann !
 
Am lustigsten finde ich ja das einem die Krankenkassen so Schreiben senden mit der Aufforderung, dass man Ihnen ein Bild zusendet, damit sie einem die neue Chipkarte mit Bild erstellen können. Die können mich mal, es ist ja keine Pflicht, auch wenn die das in deren Schreiben fast so hindrehen, so quasi es könnte Einschränkungen bei der Leistung geben, dabei dürfen sie das gar nicht.
 
Die Gesundheitskarte ist durchaus sinnvoll, vor allem bei Drückebergern und Hypochondern, die unnötig zu zig Ärzten rennen, Rezepte ausstellen lassen und dann nicht einlösen usw. Zudem gibt es keinen "gläsernen Patienten" durch diese Karte, jede Institution kann nur für sie wichitige Daten auslesen. Bei einem Notfall kann der behandelnde Arzt sofort Diabetis, Allergien und Unverträglichkeiten einbeziehen, sogar teils tödliche Medikamenten-Mixe vorbeugen, wie es bei Jackson der Fall war. Aber sie hat auch negative Seiten. Sie kostet Geld. Viel Geld. Zu Lasten aller. Der Test hat die Schwächen dargestellt, die nun ausgemerzt werden können. Die nächsten 2-4 Jahre wird alles in allem noch dauern. Unsere Partnerfirma programmiert und verkauft ihre eigene Praxis-EDV, die sehen das ganze nicht sooo negativ, wie gesagt, die Vorteile für den Patient sind enorm!
 
@Lecter: So ganz versteckt hast Du eines der Probleme ja benannt :"... Unsere Partnerfirma programmiert und verkauft ihre eigene Praxis-EDV, die sehen das ganze nicht sooo negativ, wie gesagt, die Vorteile für den Patient sind enorm!..." Der Hersteller / Vertreiber solcher Karten "...sehen das ganze nicht sooo negativ..." Das glaube ich Dir aufs Wort. Die verdienen ja auch daran ! Das muß aber nicht das Interesse von (allen) Patienten / Ärzten sein, die sehen es vielleicht ganz anders !
 
@Lecter: "Bei einem Notfall kann der behandelnde Arzt sofort Diabetes, Allergien und Unverträglichkeiten einbeziehen" Soso bei einem Notfall holt der Arzt also erst den PC raus, steckt die Karte rein und versucht an die Daten zu kommen. Sehr spaßig, es wird also irre Zeit verplempert und der Patient nippelt ab. "Unverträglichkeiten" Aus eigener Erfahrung muss ich sagen, dass du auch da ganz schön daneben liegst, denn wenn man einmal ein Medikament vertragen hat, heist das nicht, dass man das Medikament ein Jahr später immer noch verträgt. Bei Allergien ist es ebenso. Allergien können plötzlich auftreten, jemand hatte nie ne Allergie und plötzlich hat er eine. Deine Argumente in Ehren, das sind lediglich Scheinargumente die hier vorgebracht werden um den dummen Kunden zu belügen und ihm die Karte schmackhaft zu machen. "jede Institution kann nur für sie wichtige Daten auslesen" Wo hast du denn den Unsinn her. Die Daten der Karte kann jeder auslesen, der Zugriff auf die Karte hat. Ich sehe hier für den Patienten so gut wie gar keine Vorteile, die einzigen die hier Vorteile haben, sind die Krankenkassen und die Hersteller entsprechender Karten und Geräte. Wenn ein Arzt keinen Bock auf ne ordentliche Diagnose hat, dann hilft die Karte ebenfalls nicht, das Problem ist, dass die so kurz gehalten werden, dass die gucken wie sie am meisten Geld rausschlagen egal wie es dem Patient dabei geht. Verplempert man also du das neue System noch mehr Kohle bleibt noch weniger für die eigentliche Behandlung. Ich hatte dieses Jahr ne super Möglichkeit es zu erleben, wie man von einem Arzt zum anderen geschickt wird, eine Fehldiagnose nach der anderen gestellt wird und man nur durch die eigene Hartnäckigkeit einer Katastrophe entgeht.
 
Herzlichen Glückwunsch liebe Regierung. Ihr habt mal wieder hunderte Millionen in den Sand gesetzt und wenn es um die Bildung geht, dann wird gespart und dreht jeden Cent zweimal um. Ich schähme mich für unsere Regierung in Grund und Boden.
 
interessanterweise lauf ich seit 12 jahren mit ner selbstgebastelten "karte" herum, wo blutgruppe..impfdaten etc drauf vermerkt sind.__die karten steckt an derselben stelle wie meine "krankenkassen-karte"...

im notfall ...wenn ich bei einem autounfall also eingeklemmt sein sollte....is es wurschd...welche karte sich der arzt nimmt...da beide gleichermaßen "schwer zugänglich" sind.

es geht denen doch nicht um reduzierung der kosten oder gar des verwaltungsaufwands...genausowenig wie bei der einführung des neuen perso 2010.

denkt mal scharf nach...vor allem diejenigen,die als totschlag"argument" immer mit der behauptung "das ist ne verschwörungstheorie" dagegenhalten.....

der staat will unser bestest - dazu gehört sicherlich nicht unser wohlbefinden,sicherheit oder gesundheit !

big brother is watching you! -peace
 
Ich sehe die "Gesundheitskarte" (was für ein Wort) noch ncht kommen. Solange das ganze System nicht zu 100% BombenSICHER ist, werden Klagen vor Gerichten gegen diese Karte auch Erfolg haben. Und da es nicht zu 100% sicher sein kann ... und Tschüss Gesundheitskarte ! Seit dem Ulla Schmidt Gesundheitsministerin ist, ist das Gesundheitswesen von Chaos geprägt. Eine missratene Reform jagt die Nächste, um die Definzite der letzten Reform wieder abzufangen. Ein endloses Spiel und eine völlig unfähige und überforderte Ministerin !
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