Datenzentrum soll komplett mit Windenergie laufen

Wirtschaft & Firmen Das texanische Startup Baryonyx plant den Bau von Datenzentren, die komplett mit Wind-Energie versorgt werden. Die erste Anlage dieser Art soll in Stratford, Texas, entstehen. mehr...

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hatten sie dass in schottland nicht schon so innovativ ?
 
@-adrian-: In Schottland gibts ein Gezeitenkraftwerk. Von Windkraftwerken weiß ich nix ^^
 
@-adrian-: deutsch? Ich versteh kein Wort
 
@JasonLA: na ein rechenzentrum was komplett auf "bio"- strom laeuft
 
@-adrian-: ja, mit butter vom butterberg. da wird butter in einen trichter geschüttet
 
@-adrian-: Du hast Recht, stand hier bei Winfuture als News. Aber nicht alles was nach öko klingt ist auch öko. Bedenkt mal wie sich 100 Windturbinen an einer Küste im Offshore-Bereich auswirken können auf Wasserströmung, Vogelzug, Tourismus, Landschaftsbild, Bodenstruktur, Landschaftsveränderungen usw. usw. Ganz nebenbei, die Bauteile (Metall, Alu, Kunststoffe), die Infrastruktur (Zufahrtwege, Kabelstränge usw.) sind schon mal garnicht öko.
 
Das ist schon eine ganz "schwere Kralle", was die Jungs da vorhaben. Lässt man aber den Zusatz "Datenzentrum" weg, bleibt nur noch Windpark übrig. Also an sich nichts neues.
 
So ein Unsinn. Das Problem mit regnerativen Energien ist leider die Unzuverlässigkeit. Bei starkem Wind habe ich mehr Energie als notwendig, bei Flaute nichts. Bei Sturm habe ich auch nichts, da ich dann aus Sicherheitsgründen abschalten muss. Das kann sich in wenigen Minuten ändern. Bei Sonnenenergie sieht es genauso aus. Man muss sich nur die Situation in Deutschland anschauen. An windigen Tagen wird - hauptsächlich in Norddeutschland - so viel Windenergie produziert, dass man nicht alles abnehmen kann und die Leitungen nicht ausreichen um alles quer durch Deutschland zu transportieren. Also muss man Energie vernichten. Bei Flaute müssen alles Kraftwerke übernehmen, die schnell einsatzbereit sind, das sind Verbrennungskraftwerke. Bei Wind laufen die nutzlos auf Standby. Die als Alternative genannten Wasserstoff-Brennzellen hat man bisher noch nicht in Großanlagen eingesetzt und man muss einen wirtschaftlichen Weg zur Wasserstofferzeugung und Lagerung finden. Regenerative Energien sind toll, aber man sollte Vor- und Nachteile kennen und abwägen können. Eine Lösung wäre ein brauchbarer Weg zur Energiespeicherung. Wer da etwas Gutes erfindet, der hat den Nobelpreis sicher und nahezu beliebige Einkünfte. Leider ist da nichts wirklich wirtschaftliches in Aussicht.
 
@Timurlenk: Bei Sturm, wärend der Nacht kann man die vorhandene Bandenergie dazu verwenden, um z.B.: in Stauseen das Wasser vom Tal in den See zu Pumpen um dort bei bedarf wieder zu nuten. Es braucht halt nur eine Mischung aus verschiedenen Kraftwerkstypen.
 
@bdeath: stimmt schon, aber meiner Meinung nach ist und bleibt das größte und wichtigste Problem die Speicherung elektrischer Energie. Wenn man Speicherzellen mit extrem hoher Kapaziztät, hohen Lastströmen und guter Spannungslage herstellen kann, steht der ganzen Umweltfreundlichen Energie nichts mehr im Weg. Stellt euch mal vor, Tag und Nacht kann Energie nahezu verlustfrei gespeichert werden, das wäre phänomenal.
 
@Timurlenk: Die Bernnstoffzellen funktionieren in beide Richtungen. Gibt da so nen Bausatz für Kinderexperimente, wo man mit Strom das Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff in der Zelle aufspaltet und in umgekehrte Richtung wieder Strom draus wird. Da hier Platz nicht ausschlaggebend ist, wäre hier ein geschlossenes System mit Brennstoffzelle und Aufbewahrungstanks als großer Akku denkbar. Wenn zu viel Wind ist, werden dann die Brennstoffzellen genutzt, um Wasserstoff herzustellen und wenn Flaute ist, werden diese als schneller Ausgleich verwendet.
 
@bdeath: Speicherseen sind der gegenwärtig beste Energiespeicher den man kennt. Leider gibt es einfach nicht genug davon. Und man kann ja auch nicht einfach massenhaft Täler in Seen umwandeln, zumal man auch noch 2 Seen braucht. Die Wasserstoffelektrolyse ist leider bisher mit einem Wirkungsgrad von nur 57 % wenig effizient und wird wegen dieser hohen Energieverluste weltweit kaum verwendet. Dazu kommt, dass die Speicherung von Wasserstoff nicht so einfach ist. Durch die geringe Energiedichte braucht man sehr große Tanks, Wasserstoff diffundiert durch viele Materialen und versprödet sie, so dass die Tanks teuer und aufwändig sein müssen. Auch die Umwandlung von Wasserstoff in Elektrizität durch Brennzellen ist nicht sonderlich effektiv. Sie haben einen Wirkungsgrad von nur 35-47%. Insgesamt hat man also mit der heute existierenden Wasserstoff-Technik nur sehr sehr schlechte Ausbeute. Wenn man dann noch die Produktions- und Unterhaltskosten (z.B. Co2) hinzunimmt, dann sind Verbrennungskraftwerke eigentlich sogar nnoch umweltfreundlicher. Es ist also notwendig besser Technologien zu entwickeln. trotzdem wird Wasserstoff aufgrund seiner Eigenschaften vermutlich immer ein Nischenprodukt bleiben, während andere regenerative Energien durchaus hohes Potenzial haben.
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