Valve träumt von Community-Finanzierung für Spiele

Internet & Webdienste Beim Spielehersteller Valve träumt man in Zeiten von User-Generated Content und verstärkter Einbeziehung der Kunden in die Entwicklung von Produkten von der Möglichkeit, Spiele künftig mit Hilfe der Fans vorzufinanzieren. mehr...

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Gar nicht mal sooo schlecht die Idee, ob das aber praktisch gut durchführbar ist wird sich zeigen. Gut dass man nicht in Duke Nukem Forever investieren konnte :)
 
@Bioforge: Genau, man steuert mal so locker flockig 30Euro in die Entwicklung eines Spiels bei und hinterher sind die 30 Euro in den Sand gesetzt, weil das Spiel nicht rauskommt. Wenn man ab einem bestimmten Betrag mit investiert, bekommt man dann eine Version gratis? Also ich find die Idee derzeit nicht so prickelnd!
 
@raketenhund: naja 30€ werden es schon nicht sein. So viel kostet ja fast die Vollversion. Ich schätze da vielleicht einen Beitrag von 10€ maximal 15€. Mehr wäre glaube ich schon zu viel. Außer man kann spenden so viel man möchte und ab einem bestimmten Betrag bekommt man dann die Vollversion des Spieles gratis... so in der Art kann ich es mir vorstellen.
 
@Bioforge: "Gut dass man nicht in Duke Nukem Forever investieren konnte". Nicht verstanden? Hätte man die User im Vornherein investieren lassen, wäre es nach dem Finanzierungsmodell von Hr. Newell schon released...
 
@Bioforge: Na ob das so gut ist? Was bekomme ich dann für mein Geld? Das Spiel "umsonst" wenn ich vorher einige Hundert Euro etc. investiert habe? Nen Witz oder? Oder werde ich dann am Gewinn beteiligt? Darf ich Einfluss nehmen auf Entscheidungen? Bezweifel ich! Und nichts gibt es umsonst, daher denke ich, dass das nix wird.
 
@Bösa Bär: Oder auch nicht.
 
@Scaver: Stimmt eigentlich, sind ja wie Vorzugsaktien ohne den Gewinn, also gar nichts, man zahlt ein und kriegt vlt am Ende ein Spiel raus. Und wenns misslingt?

Naja das gleiche Risiko eben...
 
Es kann natürlich passieren, dass man sein Geld in den Sand setzt und über die Höhe einer Spende steht im Artikel ja nichts. Aber so hat man die Chance vll. für 10€ eine Vollversion des Spiels + vll. div. andere Extras zu bekommen. Und man investiert natürlich nur in Spiele von denen man glaubt das diese auch was werden. Und vielleicht gibt es ja auch eine Zusage, dass entweder ein Spiel rauskommt, oder falls nicht genug Spenden zusammen kommen, wird vielleicht das Geld zurücküberwiesen. Ich finde die Idee persönlich auf jeden Fall nicht schlecht.
Gruß smite
 
@Bioforge: Also wenn ich es mir bei einem Spielehersteller vorstellen könnte sowas vorzufinanzieren, dann bei Valve.
Die machen einfach einen super Job und bringen einen Kracher nachdem anderen.
Zumal die Belohnung recht großzügig ist. (wenn es tatsächlich das Spiel am Ende kostenlos gibt). Glaub aber eher, dass man dann einen dicken Rabatt auf das Endspiel kriegt, was auch nicht schlecht ist.
Würde jedoch kein Geld investieren ohne genauere Infos über ein Projekt zu erfahren. Sprich die müssten erstmal ihre Idee präsentieren.
 
Hmm iwie hat die idee was aber iwie hinckt das auch finde ich. Weil angenommen jeder spendet 40-50 euro das entspricht ja ca dem preis für das neue spiel wenn es auf dem markt ist. dann bekommt doch der hersteller keinen wirklichen gewinn mehr oder? es werden lediglich die kosten fürs herstellen gedeckt. wie soll das dann was bringen? denke nicht das sich das durchsetzt.
 
@Nudelsose: Wieso sollten da nur die Kosten für die herstellung gedeckt?
Ob nun das Spiel hinterher verkauft wird, oder vorher, ist doch egal. Nur auf den Gesamtbetrag kommt es an.

Ich halte die Idee für nicht schlecht, wobei es halt auf die Umsetzung ankommt.
Der Betrag müsste auf jeden Fall weniger sein, als das fertige Spiel kostet...
 
@Nudelsose: 1. braucht man dann keinen publisher bezahlen.. man muss keinen kreditaufnehmen und die kosten tragen ...
und 2. wird es im bereich der softwareentwicklung zb bei mobile phones schon so gemacht.
die developer von XDA ermoeglichen donations und dadruch koennen sie neue produkte beisteuern wenn sie zb das geraet kaufen koennen um die entwicklungen drauf zu probieren. finde ich eigentlich ganz net die idee :)
 
@-adrian-: Dann muss ein grosses Maß an Kostentransparenz gewährleistet sein, wenn die User investieren. Ich denke aber, das selbst Valve mit diesem Vorschlag, nicht die von uns gewünschte Transparenz einrichten wird.
 
@Nudelsose: Naja an 40-50€ glaub ich eher nicht.
In anderen Ländern werden die Spiele deutlich billiger verkauft, ich glaub eher es werden 10-20€ sein je nachder Größe eines Projektes.
Vorteile für den Publisher sind halt, dass man etwas mehr Geld investieren kann als man sonst machen würde und villeicht detaliertere und umfangreichere Spiele rausbringt. Außerdem leidet man dann weniger unter Zeitdruck, da die Mittel längere Finanzierungszeit ermöglichen.
Kann mir gut vorstellen, dass sowas gut ankommt und es am Ende einem Spiel sehr gut tun kann. Ist allerdings für beide Seiten sehr risikoreich. Bin gespannt wie die sich das genau vorstellen und wie die Umsetzung sein wird.
 
das ist doch totaler Quatsch! Ich investiere was, trage also auch einen Teil des Risikos, dann will ich natürlich auch am Gewinn beteiligt werden. Oder will sich den dann Valve einstreichen?
 
@BrUiSeR: dein gewinn ist dein spielvergnuegen .. muss langen oder ?
 
@BrUiSeR: Ich denke schon, das Valve interessiert ist, nicht mehr Spieler zu verlieren. Du wirst dann bestimmt einen Ausgleich in Form eines Gutscheines und/oder ein weiteres Spiel aus dem bestehenden Angebot bekommen.
 
@BrUiSeR: Ich denke es geht auch weniger darum Spiele von Valve zu finanzieren, sondern eher Indi-Entwickler über Steam.
 
@ -adrian-: Dann darf meine Spende/Investition aber nicht höher sein als der normale Kaufpreis und es muss garantiert sein, dass das Spiel dann auch erscheint. @Barnz: da hast du wohl wahr.
 
@BrUiSeR: wieso darf es nicht hoeher sein? bist du fuer nen gutes spiel nicht bereit mehr zu zahlen?
ist doch jedem ueberlassen was der nutzen ihm wert ist :)
 
@-adrian-: Weil es keinen Sinn hat mehr für eine Katze im Sack zu zahlen als es später kosten wird, dieses mal aber ohne Sack
 
@LostGhost: stimmt .. ob du jetzt 10 oder 40 euro zahlst fuer die katze im sack ist doch auch total egal... nur kannst du davon ausgehen, dass die katze besser gefuettert wurde, wenn mehr geld geflossen ist..
 
@BrUiSeR: wenn du ein fertiges spiel kaufst bekommst du auch nix vom gewinn oder? wenn du vor dem release geld gibst, und das spiel danach bekommst, ohne dass weitere kosten auf dich zukommen, hast du doch gewinn oder? in form des spiels halt. du investierst nichts, du spendest :) damit die entwickler mehr cola und pizza in sich reinstopfen können und auch mehr nächte durcharbeiten, damit das game auch schneller released wird :) über die höhe der beiträge steht hier absolut gar nichts, also bringt es auch nichts darüber zu spekulieren, ob du nu vorher mehr oder nachher mehr bezahlst. das wird man nur wissen, wenn valve das wirklich durchsetzt, und die ersten leute vorab bezahlen und vllt ein spiel für 20 euro bekommen und die die es erst kaufen wenn es fertig ist, dann wie gehabt 49,95 oder so...
 
Interessante laute Gedanken von denen. Quasi also ein "Donate-Button" der dem User auch was bringt: und der die Programmierer ein wenig Druck von den Geldgebern nimmt. *** klingt schon nach dem Prinzip wie eine Aktiengesellschaft ***

Allerdings kann ich mir das praxisnah nicht wirklich vorstellen. Ist bei manchen Schmieden ja vielleicht schon eine Art Wetteinsatz... können das Geld einstreichen und sich auf die faule Haut legen....
 
An Stelle von Geld sollen die Entwickler lieber Ideen aus der Community verwirklichen. Bei interessanten Strory abstimmen lassen, bestimmte Features für bestimmte Gruppen von Käufern einbauen. Wenn sie von einem Spiel vielleicht mal 5 Versionen rausbringen, alle mit unterschiedlichen Schwerpunkten bei vielleicht 1. Rollenspiel, das 2. gleiches Spiel nur ohne die ganzen Attribute und Adventurelastiger, das 3. gleiches Spiel, nur Ballern oder so.
Wenn die Community ohne Geld sondern mit Ideen mniteinbezogen wird, kann sich Valve sicher sein, dass das Spiel beim release auch gekauft wird, da die User sich mit "ihrem" Spiel identifizieren können.
 
@superkroll: Das sind aber zwei paar Schuhe. Was nützen Ideen, wenn das Geld nicht da ist, um es zu verwirklichen? Genau darum gehts eher, dass sich unabhängige Entwickler mit knappen Budget über die Community finanzieren können. Dass man Ideen aus der Community einbeziehen sollte, ist ne völlig andere Sache.
 
@Barnz: theoretisch schon, aber Newell redet doch auch von Valve, und die haben ja Geld. Ausserdem ist mit meinem Ansatz doch dann (größtenteils) die Einahmen sichergestellt, weil die Community das Spiel auch kauft, weils ihre Ideen sind. Während das Spiel mit meinem Geld vieleicht totaler Schiss wird, was ich auch für anschließend vergünstigt nicht will. Die Flop-TRate reduziert sich und die Investitionen zahlen sich auf diese Weise durch eine hohen Absatz aus.
 
@superkroll: "Newell redet doch auch von Valve, und die haben ja Geld." Ne, er meint eher Entwickler, die keinen Publisher haben, der die Entwicklung finanziert. Valve selbst wäre darauf nicht angewiesen, da sie sich praktisch selbst finanzieren können. Viele kleinere Studios aber eben weniger. und es finden eben nicht alle nen Publisher. Auch würde es die Unabhängigkeit der Entwicklungsstudios fördern.
 
Gibts schon, nennt sich "Aktie".
 
@mcbit: Ist aber vielen zu kompliziert und auch zu fern von den Entwicklern weg. Eine direktere, einfachere Möglichkeit, wäre da schon wünschesnwert. Aber sind ja sowieso erstmal nur Zukunftsgedanken...
 
Und dann sagen sich mal eben einige Entwickler.....wiso ein nahezu Bug freies Game abliefern....einfach mal so releasen, die Kohle haben wir ja bereits.
 
@Tomato_DeluXe: So ein Risiko hast du aber überall.
 
@Tomato_DeluXe: Dann wären sie aber am Ende, das kann sich kein Entwickler leisten!
 
@Tomato_DeluXe: Das macht Valve genau einmal und schon wird der Geldhahn zugedreht. Geld ist Macht und die ist mit uns. ,-)
 
@Tomato_DeluXe: die gelder, die durch so ein projekt einfließen, werden wohl gerade mal reichen um die gehälter der mitarbeiter abzudecken. das reicht aber allerdings schon einmal, um kleinere entwickler zu fördern. alles andere muss das fertige produkt dann einspielen. im grunde ist es also genau andersrum, da in diesem fall die mitarbeiter nicht umalles in der welt, ihr spiel auf den markt werfen müssen, wenn das geld knapp wird. bleibt quasi noch die möglichkeit die ein oder andere kante auszubügeln.
 
@Tomato_DeluXe: was ändert sich da zu heute? eigentlich nichts. zur zeit wird das game aus kostengründen so früh wie möglich released , bugs in kauf genommen, nur um erstmal wieder kohle reinzu bekommen. danach wird emsig gepatcht (oder auch net)
 
Ich habe dies Finanzierungsmodell grade meinen Chef für meine Arbeit vorgeschlagen... Seine Antwort war nicht das, was ich mir erhofft habe. So muss ich wohl weiter im voraus leisten, was am Ende erst entlohnt wird.
 
@Kobold-HH: Mist, mein Chef sieht das auch so.
 
@Bösa Bär: Beamter müsste man sein...
 
@Kobold-HH: Du müsstest auch nicht deinen Chef, sondern deine Kunden fragen...
 
Das ganze nennt sich auch Pre/Post-Release von der Piratenpartei.
 
Valve ist wie Id Software. Erstmal Topprodukte abliefern und sich dann auf seinen Lorbeeren ausruhen. Id hat wohl irgendwann gemerkt, dass sie zu lange gebraucht haben um wieder einen Hit rauszubringen bzw. eine gute Grafikengine und haben sich an einen Publisher binden lassen. Denn die Doom 3-Engine war ja eher ein Misserfolg. Die haben damals viel Geld mit ihrer Engineentwicklung gemacht, als mit Games. Viele Id-Games werden heute nur noch von Partnerstudios entwickelt. Ich glaube so wird es auch bald mit meinem Lieblingsentwickler Valve werden. Naja, mal sehen wie Portal 2 und HL: E3 wird, wenn es mal irgendwann erscheinen sollte. Mit L4D2 haben die sich aber keine Freunde gemacht.
 
@ephemunch: dem widerspricht allerdings die arbeit und ständige erweiterung rund um team fortress 2.
 
Unangenehm wird es nur dann, sollte das Projekt das Geld verschlingen und dann letztendlich doch platzen. Dann ist das Geld der Community genauso weg wie das Geld eines Publishers.
Und unkonventionelle und neue Spielideen heißt nunmal auch mehr Risiko, andernfalls würde es ja ein Publisher vorfinanzieren und man bräuchte die Community nicht dafür.
Man stelle sich vor, 3D Realms hätte den Duke von den Fans vor 20 Jahren vorfinanzieren lassen. ^^
 
Wenn sie mit sofortiger Wirkung die absolut lächerliche Entwicklung von Left4Dead 2 einstellen, obwohl die Möglichkeiten mit L4D 1.0 noch nicht mal annähernd ausgereizt wurden, spende ich 50€.
 
@blu3light: Über L4D2 lässt sich streiten, keine Frage. Ist aber hier nicht das Thema.
 
ist doch blödsinn. Momentan passiert doch das gleiche: wenn man ein Spiel kauft werden die Entwickler bezahlt die gerade aktuelle Spiele programmieren.
 
@zivilist: Und was machen sie vor und während der Entwicklung, vorallem wenn es ein neues Studio ist? Nicht jede Schmiede findet nen Publisher! Das sollte man im Hinterkopf behalten.
 
@Barnz: Wenn das Team nicht mal einen Publisher vom Vorhaben überzzeugen kann, dann werde ich auch keinen Euro locker machen und in die Entwicklung stecken... Das sollte man auch im Hintterkopf behalten. @zivilist: Hättest du mehr als nur die Überschrift und den ersten Absatz gelesen, hättest du gemerkt, dass es im Moment sicher nicht so ist und nicht auf das selbe hinausläuft. Dem Publisher ist ein Studio Rechenschaft schuldig (auch vertragtlich!), die Freiheiten sind begrenzt, Der Community gegenüber ist das keine vertragliche Rechenschaft, aber genau das ist ja das Problem: Wenn ich nichts in der Hand habe um dem Studio bei Nicht-Erfüllung meiner Wünsche in den Arsch zu treten, dann investier ich auch nichts...
 
@mibtng: Und du glaubst auch, dass jeder nen Publisher findet, wenn er was drauf hat, wie? Beim Red Orchestra-Team wars ja nicht anders. Neueinsteiger haben es immer schwer.
 
Ich finde die Gedanken von Gabe Newell (btw: Gabe Newell ist nicht Valve.. Bill Gates war auch nie Microsoft...) prinzipiell schon immer ganz gut. Er hat auch Recht! Die Argumente stimmen. Das Problem ist nur: Es wird in der Praxis nicht funktionieren (erinnert mich an den Kommunismus, der an sich ja auch nicht schlecht ist...).
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