Kindle: Amazon löscht '1984' E-Book per Fernwartung

Handys & Smartphones Der Online-Buchhändler Amazon hat per Fernwartung eine illegale Kopie des Buches "1984" von George Orwell von den Kindle E-Book-Readern vieler Kunden entfernt. Viele Kunden fühlten sich zunächst an den Inhalt des Buches erinnert. mehr...

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Sowas passt eigentlich gar nicht zu Amazon, so kundenfreundlich wie die sonst sind...
 
@DeltaOne: Lieber die Illegale Version drauf lassen und dafür hohe Strafen bekommen?
 
@bluewater: Nein demjenigen der die Rechte nicht hatte das Geld wieder abbuchen und dem anderen der die Rechte hat gut schreiben. Wäre wohl die sinnigste Lösung gewesen.
 
@bluewater: Aber einbruch in die Privatsphäre per Remote ist ja so besser .
 
@Antimon: Trotzdem muss illegal erworbene Waren zurück gegeben werden, egal ob und wer für den Schaden aufkommt... behalten darf es rechtlich niemand.
@overdriverdh21 Das hat mit Einbruch in die Privatsphäre nichts zu tun. Die Reader beinhalten Bücher und keine persönlichen Daten wie nen Laptop. Außerdem wurden die Bücher automatisch gelöscht per DRM (da reicht ne kleine Anweisung beim connecten, da muss niemand auf den Reader drauf und per Remote löschen etc).
 
@Scaver: hm naja ich seh das auch kritisch... wenn die einfach was löschen können is das für mich ein klarer einbruch in die privatsphäre. selbst MS löscht nich einfach dein OS wenn es eine illegal installation ist.
 
@DeltaOne: Warum nicht einfach durch die legale Version ersetzen? So muss alles gelöscht, dem Kunden erklärt sein Vertrauen wiedergewonnen und alles nochmal abgewickelt werden.
 
@Scaver: doch: das ist so als hättest Du im Laden ein Buch gestohlen und der Besitzer meint er kann zu Dir nach Hause kommen und es einfach mitnehmen.
 
Und dann soll sich nochmal einer über Google aufregen!
 
@tommy1977: stimmt.. und ueber porsche! hallo?
 
@-adrian-: Was heißt denn hier "Hallo"? Hast dur irgendwas an dem Post nicht verstanden?
 
@tommy1977: ja.. den bezug zu google
 
@-adrian-: OK, für dich: Google wird dauernd als Datenkrake beschimpft und als ach so undurchsichtig dargestellt. Google gibt aber öffentlich zu, die Nutzerdaten für Werbezwecke zu verwenden und jeder weiß, worauf er sich einlässt. Oben genannter Artikel beschreibt aber ein Praxis, welche in meinen Augen schon recht nahe an der Kriminalität steht. Da wird ohne Beeinflussungsmöglichkeit des Besitzers einfach irgendwas vom Endgerät gelöscht. Wer weiß, was man sonst noch so alles per Fernwartung anstellen kann. Wenn bei mir jemand auf den Rechner schauen soll, bekommt der von mir ne ID und ein Passwort...ICH bestimme, wer Zugriff hat.
 
@tommy1977: Es ist aber so, das amazon das beim kauf eines buches (und ich glaube auch bei einem gerät selber) sagt, dass man zugriff auf die bücher hat. Also ansich nix unbekanntes. Wenn du eine wahre kaufst, möchtest du dann nicht eine legale wahre haben? Ansich kundenfreundlich, doch hätte man diel eute vorher informieren sollen. Natürlich hat amazon da auch seine eigene rechnung gemacht. Wenn sie die Bücher löschen, brauchen sie keine strafe zahlen.
 
@tommy1977: Das eine ist aber Daten sammeln, und das andere Daten auf einem Endgerät des Kunden kontrollieren. Ist IMHO was völlig anderes.
 
@tommy1977: aha.. und wo ist da jetzt der zusammenhang zwischen "datenkrake mit nutzungsbedingten adds" und dem dem "rechtmaessigen vorgehen gegen urheberrechtsverletzungen" beim ebookreader...der kaufvertrag ist doch nichtig
 
@rony-x2: ich glaube, dass sie die kunden informiert haben. amazon informiert doch sonst auch wegen jeder kleinigkeit -.- ... jetzt haben sie halt mail geschrieben, dass der kaufvertrag nicht rechtskraeftig war und das buch entfernt wurde und das geld als gutschein dem kunden angerechnet wird.. so in etwa halt :)
 
@-adrian-: Es geht mir nicht um rechtmäßig oder unrechtmäßig. Ich finde es nur erschreckend, dass Amazon Zugriff auf das Gerät hat, ohne dass der Kunde was dagegen machen kann. Wenn man sich dessen bewußt ist, was ja scheinbar der Fall ist, entschärft das die Sache ein wenig. Trotzdem ist dieses Hintertürchen für mich das K.O.-Kriterium für ein solches Gerät. Um hier letztmalig Google zu erwähnen...dort gebe ich von meiner Seite her Daten preis, Google holt sich diese nicht selbst. Google greift auch nicht auf mein System zu und hat auch keine Möglichkeit, irgendwas zu löschen.
 
@tommy1977: das google nicht auf DEIN system zugreifen kann liegt wohl ausschliesslich daran, dass es nicht von google ist ... meinste bei gmail koennen sie nicht machen was sie wollen -.-
 
@tommy1977: Nur Datenkontrolle beim Nutzer ist in meinen Augen noch ne Stufe schlimmer, als Daten sammeln ... @-adrian-: wenn ich mir in nem Laden was kauf, bricht doch auf keiner bei mir ein, weil der Kaufvertrag (von mir unverschuldet) nicht rechtskräftig ist ... Naja wenn ich mal nen E-Book Reader brauch werd ich sicher keinen Kindle nehmen.. Wobei sowas nach deutschem Recht sowieso eher auf wackligen Beinen stehn dürfte (Abstraktionsprinzip beim Kaufvertrag)
 
@Bounce: waers dir beim ebookreader lieber, dass jemand vorbei kommt und es loescht?
 
@-adrian-: uf was für daten soll amazon denn zugreifen, was sie ohnehin nicht wüssten? Welche bücher du gekauft hast, ist denen ja unlägst klar. Und mehr kannst du auf dem gerät auch nicht abspeichern. Wenn die leute sogar informiert wurden, denn versteh ich das problem nicht Öö ? Ist so als wenn du entsetzt darüber wärst, dass dein mobilfunkanbieter weiß mit wem du telefoniert hast. Natürlich kann man daggen etwas tun, das gerät einfach nicht kaufen.
 
@-adrian-: Sicher...so wie jeder andere Mail-Provider auch.
 
@rony-x2: Ich tret dir jetzt ne Beule ins Auto. Du sagst natürlich "Nein"...ich machs trotzdem. So ist der Sachverhalt. Was nützt mir die Info, wenn meine Meinung dazu reine Makulatur ist?
 
@tommy1977: moment.... - hääääää? - Was hat dein beispiel mit meinem zu tun? Wenn du so ein gerät kaufst, ist man sich von vornherein klar das soetwaws gemacht wird. Um es mal auf dein Bsp. anzupassen: Wenn ich mir ein auto kaufe, und es wird von vornherin gesagt, es wird jemand kommen der ihnen an ihr auto tritt. Dann kommst du und trittst dagegen, aber ich wusste ja das es passieren wird, bzw das es einer macht, weil es im kaufvertrag geschrieben stand, bzw unter den nutzungsbedingunen vom auto. Meine güte.... jetzt wird lächerlich. Akzeptiere doch einfach, dass dein verglich zwischen amazone und google "ein paar lücken" hat. Was du sagen willst ist mir klar, das DRM nix dolles ist, aber das weiß ich selber, vertrete da auch eine ähnlcihe meinug wie du, das soetwas scheiße ist. Doch wenn man bereit ist in den sauren apfel zu beissen dann ist das jedem seine eigene sache. Deswegen meint ich ja, dass man solch ein gerät nicht kaufen soll, wenn man nicht DRM belastet sein will.
 
@rony-x2: aber ich beschwer mich doch gar nicht
 
@-adrian-: dich meint ich auch net ^^
 
@rony-x2: wegen dem @-adrian-: in re:13
 
@all: Passend zur Diskussion...hab gerade mal meine Mails gecheckt und was sehe ich da?... "Amazon - Elektronikrestposten bis 60% reduziert". Sind wohl Kindle-Rückläufer. :o)
 
@tommy1977: dann kannst du ja den deutschen kindl holen -.-
 
@-adrian-: sie können aber nicht wenn sie Dir einen Rechner verkaufen, bei Dir vorbeikommen und den wieder mitnehmen! Das ist dasselbe Problem wie mit dem Raubkopieren: solange es niemandem direkt weh tut und es um einen Gegenstand der virtuellen Welt geht, ist das Rechtsempfinden gestört. Wenn sich aber Amazon auf die gleiche Ebene wie Raubkopierer begibt...
 
Also ein solches Vorgehen seitens Amazon finde ich schon heftig und eigentlich auch nicht rechtens. Mit der Bezahlung des E-Books und dem "Download" oder besser dem Zugriff mittels meinen Reader habe ich den Titel (Zugriffsrechte) erworben. Sollte / muß dieser aus irgendwelchen Gründen bei den Käufern z.B. rechtliche bezüglich Autorenrechte, Verlagsrechte, strafbare Inhalte usw. entfernt werden, obliegt das Recht bzw. die Pflicht hierzu beim Käufer und nicht bei Amazon. Obwohl ich vermute, daß Amazon irgendwo unauffällig und klitzeklein versucht hat einen entsprechenden Passus in die Verkaufbedingungen / Vertragsvereinbarungen vorsichtshalber einzuarbeiten. Amazon ist / wäre aber verpflichtet, die Käufer erntsprechend zu informieren und zur Löschung aufzufordern (egal ob diese es tun oder nicht) oder aber die Zustimmung zur Löschung im Kundenreader vorab einzuholen und das Angebot bei Amazon selbst zu beenden. Und natürlich ggf. die Käufer zu entschädigen, die ja obendrein durch ein solches Vorgehen noch zusätzlich Kosten und Arbeit über den Verkaufspreis hinaus haben.
 
@Uechel: Nun, ob das Verhalten Amazons rechtens ist oder nicht vermag ich nicht zu beurteilen - Du jedoch formulierst so, als wissest Du Bescheid über die Rechtslage. Ist dem so, oder handelt es sich einfach um Dein Bauchgefühl, das Du nicht als solches kenntlich machst? Wie dem auch sei - sollte Amazon an der aktuellen Rechtslage vorbei gehandelt haben, so dürfte es wohl den ein oder anderen Betroffenen geben, der dies gerichtlich feststellen lassen wird... wäre dann auch zu hoffen.
 
@Uechel: du kannst kein zugriffsrecht auf einen titel bekommen, wenn der verkaeufer nicht die die rechte am verkauf hat -.- ..
und wie genau sollte bei einem unrechtmaessigenkauf der kaeufer die erlaubnis bekommen den titel selbst zu loeschen oder nicht ?
wenn du nen geklautes auto kaufst ueber einen 3. haendler ... sagt dir doch auch nicht der haendler.. naja .. also entweder du gibst es zurueck , oder halt nicht -.-
 
@Uechel: Da der Verkäufer nicht die Rechte an dem Werk hatte, lässt sich das mit Hehlerware vergleichen, an der man auch kein Eigentum erwerben kann, selbst bei arglosem Kauf. Insofern also großzügig dass die Käufer den Preis von Amazon zurückbekommen haben.
 
@rallef: sonst haetten sie den verkaeufer ja auch schadensersatz verklagen muessen -.-
 
@rallef: Nur mal so zur korrekten Bezeichnung betreffs Hehlerei :Bedeutsam ist dabei (der Helerei) das Einvernehmen zwischen Vortäter und Hehler. Amazon war hier also nicht Hehler, weil es keinen strafwürdigen Vortäter gab (der geklaut hat was Amazon dann als "Hehler" verkauft haben müßte). Und der Käufer hat somit also auch nicht Hehler-Ware gekauft. Der Käufer wäre auch nur strafbar gewesen, wenn er z.B. vom unrechtmäßigen Erwerben durch Amazon gewußt hat (haben müßte). Hat er nicht ! Amazon hat hier quasi in einem Verbotsirrtum gehandelt (ist peinlich aber nicht strafbar) und muß daher den entstandenen Schaden des Käufers und ggf. des Rechteinhabers (der Verlag) ausgleichen. So ist nun mal die Rechtslage bezüglich Hehlerei !
 
@-adrian-: Du mußt erstmal erkennen und wissen, daß man eine Sache erwerben und / oder besitzen kann OHNE Eigentumsrechte vorher / nachher daran zu haben bzw. erworben zu haben. Eigentum und Besitz ist juristisch zweierlei ! Noch eines: Hehlerei ist ein sog. Vermögensgefährdungsdelikt. Hehlerei ist nur an einer Sache, nicht etwa an Forderungen oder Daten, möglich. Ist ein E-Book eine Sache oder eher Daten ? Und weiter :Das Problem könnte hier darin bestehen, dass derjenige, welcher eine Sache, die ein anderer gestohlen / unrechtmäßig erworben hat, ankauft oder sich verschafft, um sich oder einen Dritten zu bereichern. Das wäre gemäß § 259 Abs. 1 Strafgesetzbuch strafbar . Straffrei bleibt jedoch derjenige, welcher ohne Vorsatz handelt: wobei Vorsatz das Wissen von der Tat und das Wollen der Tat meint. Weiter: Beim Onlinekauf gilt, Du hast grundsätzlich überhaupt keine Pflichten zur Rechteprüfung. Aber es ist Dein Risiko. An gestohlenen / unrechtmäßig erworbenen Sachen kannst du gem. § 935 BGB kein Eigentum erwerben. Die rechtmäßigen Eigentümer (der Verlag, nicht Amazon) können die Sache dann jederzeit von Dir zurückverlangen. Dein Geld ist dann praktisch weg. Du hättest dann aber einen Anspruch auf Herausgabe des Geldes gegenüber dem Hehler (quasi Amazon). Und dann noch was : Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Der Begriff der Sache ist als körperlicher Gegenstand zu verstehen, gleichgültig in welchem Aggregatzustand er steht (vgl. § 90 BGB). Das Gegenstück bilden unkörperliche Gegenstände und Rechte. Und das ist bei Deinem Beispiel der Fehler: Das Auto ist eine Sache - bei der Amazon-Problematik geht es um Rechte. Juristisch vollkommen verschiedene unterschiedlich zu bewertende Rechtbestände ! Daraus ergibt sich zwangsläufig auch, daß nur der Rechteinhaber (also der Verlag) die Löschung / Herausgabe verlangen kann. Da Amazon nicht Inhaber der Rechte war / ist in diesem Fall, kann Amazon daraus auch nicht eigenständig Rechte (Löschung) ableiten . Insofern war die zwangsweise Löschung nicht richtig / zulässig. Zum Schluß: Der Verlag als Rechteinhaber kann ja über den Umweg Amazon die Käuferdaten ermitteln und sich an diese wenden und ggf. zur Löschung auffordern oder diese dann eben selbst durchführen. Aber das darf nur der Rechteinhabe (Verlag) und nicht Amazon. Desweiteren kann der Rechteinhaber sich an Amazon wenden zwecks Schadensausgleich. Alles kompliziert, ab so ist die Rechtslage nun mal. Wieweit Amazon noch durch die zwangsweise Löschung / durch den eigenständigen direkten Zugriff auf die Käuferdaten / Käufergeräte korrekt gehandelt hat , lasse ich dabei noch mal offen, das wäre eine weitere Diskussion.
 
!!! Ich entschuldige mich hier für die etwas langen Kommentare von mir, die waren aber nach meiner Ansicht wichtig um die Mißverständnisse und ablehnenden Stellungnahme meiner "Kontrahenten" richtig zu stellen. Meine Kommentare beruhen übrigens nicht auf Bauchgefühl sondern entsprechen meinem Wissen und sind so oder ähnlich auch im Internet recherchierbar.
 
Tjaja und wieder geht eine schöne innovative Technik den Bach runter. Dann wird Amazon auch mein Kampf von meinem Kindle löschen... Ich mach mal 'ne Sicherheitskopie...
 
@Ensign Joe: So ein Quatsch! Hast du es von denen gekauft? Nein, also bleib locker...
 
WTF? Amazon kann per Fernzugriff auf meinen Speicher zugreifen? Und das juckt keinen? Krass so ein Gerät würd ich nedmal für Geld nutzen... das is doch krank. Da zahlt man erstmal ewig Geld für so ein Gerät und dann können die mit dem Ding machen was sie wollen... na super, so'n beschiss.
 
@ratkiller: Ob sie das können oder nicht ist mir nicht bekannt, jedoch hat dies nichts mit diesem Fall zu tun. Wie im Artikel geschrieben steht, nutzten sie wahrscheinlich das integrierte DRM-System. Oder denkst du, dass da Leute mit Listen sitzen und jeden Kindle durchchecken? Es mag sein, dass es besser gewesen wäre, zumindest am Gerät selbst darüber zu informieren. Hätten sie aber rein nur informiert und nicht selbst gelöscht, was denkst du wen das interessiert hätte? Die Hälfte? Weniger? Ich denke es war die vernünftigste Lösung.
 
@ratkiller: Tja...das scheint aber einige nicht wirklich zu stören. Und ich bezweifel mal, dass Amazon diesen Punkt explizit hervorhebt, um den Kunden umfangreich aufzuklären. Wenn, dann steht dieser Passus irgendwo im Kleingedruckten. Wer's besser weiß, soll uns aufklären und die Maus vom Minus-Button lassen.
 
@ratkiller: Wo ist denn das Problem? Wenn du mal für eine Sekunde nachdenkst, wirst auch du feststellen, dass "die" mit "dem Ding" nicht machen, was sie wollen. Es geht darum, dass ein Buch wieder entfernt wurde, weil es nicht hätte vertrieben werden dürfen. Glaubst du allen Ernstes, "die" löschen Sachen runter, die nicht über ihren Vertriebsweg gekommen sind? Das wäre nämlich strafbar. So wurden die Leistungen problemlos zurückgewährt (Ware <-> Geld).
Calm down my friend :-)
 
@Wall-E: Ich glaube, darum geht es nicht. Entscheidend ist die Praxis...da wird ohne eine Möglichkeit der Einflussnahme auf das Eigentum anderer zugegriffen. Eine eMail mit Einverständniserklärung hätte schon gereicht. Also ich für meinen Teil möchte schon gefragt werden, bevor jemand auf mein Gerät zugreift...wenn ich sowas hätte. Das ganze ist für mich so eine Art Fernwartung. Ich kann auch nicht einfach bei uns im Unternehmen auf die anderen Rechner per Remote zugreifen. Ich bin verpflichtet, den betreffenden User zu informieren und dessen Einverständnis einzuholen.
 
@tommy1977: Ich denke, das wird ein Gericht ohne weiteres überprüfen können, ob das rechtens ist oder nicht. Das, was du unter Fernwartung ansprichst, ist doch etwas ganz anderes, als ein unter DRM stehendes File per DEL-Funktion löschen zu lassen. Aber hast du auch von Microsoft eine Einverständniserklärung per Mail bekommen, dass sie Informationen von deinem Rechner nach Hause funken? Nein. Wenn du danach gehst, dürftest du auch kein Windows einsetzen. Aus kundenpolitischen Gründen wird man diesen Weg sicher nicht mehr gehen, sondern so, wie du es beschrieben hast, damit eben das ungute Gefühl, "jemand krame auf ihrem Rechner herum", nicht erst aufkommt.
 
@Wall-E: Ich finde nicht, dass dies etwas anderes ist. Da wird eine Aktion ungefragt ausgeführt...das ist der entscheidende Punkt. Unter Windows hab ich die Möglichkeit, den E.T. abzustellen.
 
@Wall-E: Mein Problem damit ist, dass eine Firma ohne mich zu frage "einfach so" auf MEINEN Speicher zugreifen kann. Das ist MEIN Eigentum, wenn ich dafür bezahlt hab, da hat niemand drauf zu schreiben, zu ändern oder zu löschen ohne mich vorher zu fragen. Darüber wurd auch ned großartig informiert. Des is halt so als würd BMW ankommen und über Nacht meine Felgen tauschen, weil die kein Recht am Design hatten was sie mir verkauft ham. Was darf oder ned is mir ja sowas von wurscht. Ich persönlich geb eh nen Dreck aufs Urheberrecht. Manche Dinge kann man nicht schützen, dazu gehören nunmal auch Dinge wie beliebig vervielfältigbare Daten. Entweder man gibt sie ned raus, wie google das mit ihrer Search Engine machen oder man rechnet halt damit, dass Leute die Teile kopieren ohne, dass man selber dran verdient. Wer damit ned zurechtkommt sollte imo einfach ein anderen Beruf ausüben.
 
@tommy1977: Es wird ja nicht ohne Grund etwas gelöscht. Aus Prozesssicht wäre es jedenfalls das Einfachste.
 
@ratkiller: Du erwirbst oft nur ein Nutzungsrecht. Da hier aber kein Recht bestand, wurde das Recht wieder entfernt. Es ist ja nicht so, dass jemand auf "deinem" Speicher herumwütet. Wir reden hier ja nicht über Felgen, sondern elektronische Informationen.
 
@Wall-E: Wenn ich in den Laden gehe und mir ein Buch kaufe, erwerbe ich nicht nur ein Nutzungsrecht, sondern Eigentum. Ebenso verhält es sich mit der elektronischen Ausgabe. Weltbild kommt auch nicht einfach zu mir und nimmt das Buch wieder aus dem Regal, nur weil sie Angst haben, als Hehler angeklagt zu werden. Der Vorteil beim physischen Bucherwerb ist, dass der Kunde nicht auffindbar ist...zumindest bei Barzahlung. Irgendwie, finde ich, ist die ganze Thematik eBook noch nicht so richtig ausgereift.
 
@tommy1977: es wär alles kein problem, wenn man eine file kauft (wer hat meint er müsse geld bezahlen dem sei es freigestellt) und die dann auf dem Speicher is, fertig. Das Problem ist DRM und die utopische Vorstellung der vertreiber sie könnten "rechte verkaufen", die sie rechtlich aber wie materielle güter behandeln möchten, was einfach unendlich dämlich ist bei etwas, was sich beliebig oft und frei von Qualitätsverlusten vervielfältigen lässt.
 
@Wall-E: "...von Microsoft eine Einverständniserklärung per Mail bekommen, dass sie Informationen von deinem Rechner nach Hause funken?..." Leider eben doch, Zustimmung ergibt sich aus den MS-Lizenzbestimmungen. Der "Heimat-Funk" ist außerdem zumindest in Teilbereichen abschaltbar!
 
Erst die große Aktion bei Windows 7 mit Waren aus dem Warenkorb löschen und jetzt so etwas mit den Ebooks. Was müssen wir uns als Kunde noch gefallen lassen? Im Supermarkt kommt auch kein Verkäufer und nimmt die Ware vor der Kasse aus dem Korb und sagt: Ausverkauft oder wie in diesen Fall: Ware bezahlt, Verkäufer kommt und nimmt dir die Ware wieder aus dem Korb und drückt dir das Geld in die Hand. Unfassbar. Und an alle Amazon Lieblinge: Ich liebe Minuszeichen und sammle sie. Aber bitte nicht löschen. lol
 
@Cyberschlumpf: Fürs Löschen brauchst du heute scheinbar keine Minuszeichen. :o)
 
@Cyberschlumpf: ich habe zuerst auch 2 Tage geschimpft und gewütet, bis ich eine nette E-Mail von Amazon bekam. Drin war ein Gutschein über 70€, damit ich mir die Win7E für 119€ abzüglich gutschein vorbestellen kann. Trotzdem großer mist wie des abgelaufen ist.
 
@Cyberschlumpf: Was du ansprichst, ist nicht im entferntesten das, worum es hier geht. Nämlich um zu Unrecht erworbene Leitungen. Dein Vergleich ist nämlich leider keiner.
 
@iHaX: Ja und? Mir wurde auch 7 aus dem Waremkorb geklaut und ich hab keinen Gutschein bekommen. Ich schimpfe immer noch...
 
@Cyberschlumpf: 1.) "...Im Supermarkt kommt auch kein Verkäufer und nimmt die Ware vor der Kasse aus dem Korb und sagt: Ausverkauft ..." Aber vor dem Bezahlen ist noch kein Vertrag zustande gekommen und der Supermarkt hätte das Recht. 2.)"...oder wie in diesen Fall: Ware bezahlt, Verkäufer kommt und nimmt dir die Ware wieder aus dem Korb und drückt dir das Geld in die Hand..." Das wäre auf den Supermarkt nicht erlaubt, weil durch Annahme des Angebotes (Angebot ist die Ware, Annahme ist der ABSCHLUß des Bezahlvorganges) der Kaufvorgang rechtmäßig abgeschlossen wäre. Nichtsdestoweniger ist so ein Verfahren, wie es Amazon sich da geleistet hat Schiete, aber es war ja nicht nur bei Amazon so (bezogen auf Win7-Aktion).
 
ich finde es krass das leute solche geräte kaufen die solche funktionen haben, würde mir nicht im traum einfallen :)
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