Verbraucherschützer greifen Social Networks an

Social Media Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) nimmt die Anbieter Sozialer Netzwerke ins Visier. Gegen die Plattformen MySpace, Facebook, Lokalisten.de, Wer-kennt-wen.de und Xing leitete der Verband Unterlassungsverfahren ein. mehr...

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Nieder mit dem Beamten-Deutsch! ... ich lese mir die Nutzungsbedingungen auch nicht durch. Ist genauso ungesund, wie die Inhaltsstoffe in Lebensmitteln.
Bin auch für einfachere Formulierungen, die JEDER versteht und nachvollziehen kann.
 
@ShootingStar: muss da widersprechen. es ist mühsam, sich immer alles durchzulesen, aber es ist eigentlich recht eindeutig, was sache ist.

abgesehn davon. es kann in den agb stehn, was will... es sind als user getarnte sammler, die stück für stück infos aus dir rauskitzeln und irgendwann alles von dir wissen. und du hast es freiwiliig preisgegeben. und dann weis den networks mal nach, dass diese sammler von denen kommen.

man muss in keinster weise aus irgendwelchen gründen reale daten angeben. und wenn der account gesperrt wird, weil die adresse nicht stimmt, dann ist das ein zeichen, einfach mal abstand zu nehmen.

aber muss jeder selbst wissen
 
@ShootingStar: jeder normale mensch, der über 18 jahre alt ist sollte diese formulierungen verstehen können, ansonsten sollte er vll mal nachhilfe in deutsch nehmen. wenn man einzelne bezeichnungen nicht versteht hilft einem auch immernoch google herauszufinden was da steht. also für mich seh ich da kein problem mit "Beamten-Deutsch" nicht umgehen zu können und nachher zu weinen. wie du schon sagtest liest das eh niemand egal wie die formulierungen ausgearbeitet sind. ergo selbst schuld.
 
@hjo: Da muss ich dir widersprechen: Eindeutig ist hier garnichts! Die Netzwerke werden schon ihre hochbezahlten Anwälte einschalten, um die Nutzungsbedingungen zu erstellen ... und das mit Erfolg. Das da ein 08/15-User den Überlick verliert, ist doch wohl klar. Und ich wette, dass weniger als 1% sich die Bedingungen auch wirklich durchlesen.
Und die übrigen 99% wissen mit Sicherheit auch nicht, was Datensammler sind bzw. das es sie überhaupt gibt. Deshalb gibt es auch Verbraucherschützer, die im Stande sind, dies zu durchschauen und die breite Masse in Kenntnis zu setzen.
 
@DataLohr:
1. Sind viele Nutzer jünger als 18.
2. Hat das mit Deutsch-Kenntnissen nicht viel zu tun ... es geht darum, Informationen verständlich weiterzugeben. Warum müssen solche Texte immer so kompliziert formuliert werden? Ich denke es geht mit Sicherheit auch anders.
 
@ShootingStar: wenn sie unter 18 sind sollten ihre eltern die agbs lesen bevor sie ihrem kind erlauben sich da anzumelden und die formulierungen müssen eben eindeutig Formuliert werden und das geht oft nur mit "schweren wörtern" :p (das zu schreiben is ansich schon lächerlich)
 
@DataLohr: Ja ... genau die Eltern, die auch aufpassen sollten, dass ihre Kinder keine Killerspiele zocken. Und wer eindeutige Formulierungen nur mit "schweren Worten" umsetzen kann, hats nicht richtig versucht ... Menschen fliegen zum Mond, dann sollte das doch wohl drin sein!
 
@DataLohr: und jeder der iq über zimmertemperatur hat sollte wissen das betriebe und unternehmen juristen einsetzen um derart knifflige Nutzungsbedingungen zu formulieren, wenn du also mit deiner völlig haltlosen meinung recht haben möchtest, sollte jeder über 18 ebenso schon über ein abgeschlossenes studium als jurist verfügen. ich nehme also an du bist entweder wie wir alle juristen oder einfach nur ein wenig beschränkt in deiner sichtweise. nutzungsbedingungen werden nicht um sonst derart alltagsuntauglich verfasst, so wird nämlich um es ganz hart auszudrücken sicher gestellt das auch der nutzer dem profittreiben des seitenbetreibers nicht signifikant im wege stehen kann :)
 
@kompjuta_auskenna: Sehr gut erkannt!
 
@ShootingStar: Beamtendeutsch ist dazu das etwas Niet und Nagelfest formuliert wird, das ist leider so, das ist wie Formeln in Mathe, umgangssprachlich wird daraus dann Mist, den jeder anders interpretiert.
 
@ShootingStar: Dazu kommt, dass viele dieser AGBs reine Übersetzungen vom Englischen sind und in Deutschland keineswegs komplett gültig. Solange es aber so viele Leute gibt, die sich tatsächlich darüber aufregen, wenn was für den Verbraucher gemacht werden soll, wundert es mich nicht, das Unternehmen einen vorsätzlich verarschen.
 
@ishc: Ich bezweifel, dass diese AGBs einfach nur übersetzt wurden ... insbesondere bei großen Diensten. Die wurden schon entsprechend angepasst.
 
@ShootingStar: doch. aus meiner sicht eindeutig. damals in wkw zb. obs heute noch ist, keine ahnung. denn ich bin nicht mehr dort... also nei wkw war so, dass dritte, mit denen wkw zusammenarebitet, zugriff haben. wkw selbst gibt keine daten weiter. aber diese dritten .... usw usw... kenns nicht mehr auswendig. hab es auch am anfang gar nicht durchgelesen. aber dann doch und es war schon eindeutig.
 
@[U]nixchecker: Mathe ist eindeutig!
 
Wieso ist das StudiVZ nicht dabei?! Haben/Hatten die nicht auch so komische Klauseln?! Aber wer alle seine Daten bekannt gibt ist selbst dran schuld. Wenn ich meine Adresse bekannt gebe und dann auch noch bekannt gebe wann ich in Urlaub fahre brauch ich mich nich wundern wenn nachher die Bude leer ist. Einfacher kann man es einem ja fast nicht machen.
 
studivz sperrt bilder für leute, die ihren referer blockieren... allerdings geht es meiner meinung nach studivz absolut nichts an, auf welchen seiten ich mich zuvor aufgehalten habe.
 
@sueccae: Vollkommen richtig, keinem geht es etwas an auf welchen Seiten man vorher war, ich würde mal sagen, dass jeder seinen Referer blockieren sollte.
 
@sueccae: Öhm,das dürfte doch eher eine Sicherheitsmaßnahme sein. Denn wenn StudiVZ sieht, das du vor dem Bilderupload nicht auf einer StudiVZ-Seite warst, kann ein Angriff angenommen werden. Normalerweise muß man sich ja einloggen und kann dann Bilder hochladen. Somit müßte der Referer wenigstens auf die Login-Seite von StudiVZ verweisen und nicht z.B. auf Google.
 
gegen diese social networks portale sieht google wie ein mauerblümchen aus. es ist nicht zu fassen was manche da alles veröffentlichen und sich gleichzeitig aufregen, wenn webcams öffentliche plätze oder u-bahn überwachen.
 
@OSLin: Google bietet mehre Dienste, um an Daten der Nutze zu kommen. Die Social Networks haben hingegen nur eine Quelle. Von daher ist weder der eine, noch der andere wirklich besser.
 
@OSLin: Weist du wirklich, dass die Leute, die sich über solche öffentlichen Webcams aufregen in Social Networks ihre persönliche Geschichte hinterlassen? Ich glaube eher, dass das von dir irgendwelche Phantasien sind.
 
man muss sich nur mal die nutzungsbedingungen von ICQ durchlesen, danach weißte maximal 30% mehr wie vorher, das is einfach zu mächtig...
 
Ja so sind sie die dummen User, die AGB gelesen abhaken und danach jammern, dass es niemand versteht. Dann darf ich halt nicht zustimmen so einfach ist das. Wenn ich irgendwo neu bin und meine realen Daten angeben muss, dann lese ich immer vorher die AGB etc. und wenn sie mir nicht gefallen ziehe ich weiter.
 
@[U]nixchecker: Trotzdem ist nicht schlechtes daran, wenn es gewisse Bürgerrechte gibt, die grundsätzlich gelten und durch keine AGB auszuhebeln sind. Ich finde es schon ganz gut, das mich ein Unternehmen nicht nach Russland ins Arbeitslager schicken darf weil ich leichtfertigerweise §273.3 seiner AGB zugestimmt habe obwohl ich noch 20 Tage Urlaub hätte nehmen können um sie mir in der Zeit von meinem Anwalt erklären zu lassen.
 
@[U]nixchecker: Ich glaube noch nicht mal, dass die Leute, die die AGB's nicht gelesen haben, sich darüber beschweren. Ganz nach dem Motto "Aus dem Auge, aus dem Sinn". Das sind vielmehr die Leute, die sich wirklich damit beschäftigen.
Abgesehen davon bleibt es ja jedem Nutzer selber überlassen, welche Daten er "veröffentlicht" und welche nicht. Spätestens wenn er danach gefragt wird, sollte er hellhörig werden. Von indirekten Daten (z.B. Surfverhalten) spreche ich dabei allerdings nicht ... denn anonym ist hier wohl niemand unterwegs.
 
""Die Betreiber müssen sicherstellen, dass Daten nur verwendet werden dürfen, wenn der Nutzer ausdrücklich einwilligt", so Elbrecht. Dies gelte zum einen für jede Form der Werbung. " Äusserst interessant. NIEDER MIT DER WERBUNG!
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