Microsoft erteilt Freibrief für Open Source-.Net Mono

Entwicklung Der Software-Konzern Microsoft hat zugesichert, keine patentrechtlichen Forderungen gegen Linux-Distributionen und Open Source-Projekte geltend zu machen, die auf Mono setzen. mehr...

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Ich hab ja größten Respekt vor Richard Stallman und seiner Arbeit für GNU. Allerdings sehe ich ihn in letzter Zeit eher als fundamentalistischen Open Sourcler mit leichter Paranoia. Die Welt ist nicht immer nur Böse...
 
@ThreeM: Naja, aber allein der erste Satz in dieser News zeigt doch, das es berechtigte Bedenken gab. Wenn er jetzt immer noch strikt dagegen ist, dann hast du allerdings Recht mit Paranoia. :)
 
@ThreeM:
Die Welt nicht,
aber kann man Microsoft trauen?
 
@ThreeM: Das hatten Anfang der 80er sicherlich auch einige gesagt als Stallman die GPL geschaffen hat.
 
@bonscott: Kann man Siemens, Intel, der Telecom oder IBM trauen? Alles Firmen die in der Vergangenheit dreck am stecken hatten oder sogar noch haben. Wieso sind eigentlich immer alle der Meinung, dass sie ein Unternehmen nicht Wandeln kann? Zeiten ändern sich und ohne Anpassung und Änderung ist man ganz schnell weg vom Fenster!
 
@ThreeM: MS hatte öfter betont das Mono Projekt zu unterstützen. Klar prinzipiell hat Stallman recht, aber manchmal halte ich ihn für zu drastisch....
 
@ThreeM: Bei dem könnte ich ja schon fast wetten, dass der zuhause keine Fenster hat :)
 
@ThreeM: ehrlich gesagt ist es mir persönlich lieber, wenn ms bei mono nicht die finger im spiel hat, da es mich sofort an odf erinnert.
 
@OSLin: Wobei man sagen muss dass die ersten Reaktionen zum Thema ODF-Implementierung mit SP2 für Office 2007 teilweise sehr überzogen waren und MS nicht umbedingt "Mist gebaut" hat. Mal abwarten wie es sich entwickelt :)
 
Was sollen die auch anderes sagen. Wenn M$ klagen würde, würde das eh nur wieder ein blaues Auge für MS bringen. Stattdessen lieber "macht ihr mal, aber seht selbst zu wie ihr dabei klar kommt..."
 
Es wäre schön, wenn eine .NET Umgebung in Linux mit drin ist. So kann man dann endlich plattformunabhängig programmieren, ohne Java benutzen zu müssen. Java hat auch seine Berechtiung im Bereich der Services, aber GUI programmierung sieht mit Java immer bescheiden aus. Da benutze ich lieber C$ und visual studio um was schickes zu bauen.
 
@tavoc: hmm also natürlich muss man für java erstmal einen guten gui-designer haben, um was schönes zu basteln. aber wieso sieht das immer bescheiden aus? mir fällt da spontan nichts ein was ich mit einm c-sharp GUI darstellen kann, das mit java nicht geht. man muss halt nur wissen wie...
 
@Lord eAgle: das ist das problem. Es gibt keine vernünftige IDE für Java die einen guten GUI Designer hat. Eclipse ist zwar super, aber nur für konsolenanwendungen. Mit Visual Studio oder Delphi bieten eine ansprechende Gui die sich vernünftig an das Look an Feel des OS anpasst, bzw. super einfach eigene Designs zulässt. Betonung hierbei auf einfach. Als Programmier lege ich den Hauptaugenmerk auf die Funktionsweise und habe wenig Lust für ein kleines Programm einen Designer einzukaufen, mit den richtigen IDEs ist so eine Gui dann auch schnell aufgehübscht. Mit Java...
 
@Lord eAgle: Ich persönlich finde die Java GUIs einfach nur sehr hässlich, also das Design der einzelnen Komponenten (Buttons usw).
Da sehen die C-Sharp GUIs (bzw. generell Windows Anwendungen) schon viel ansprechender aus.
 
@tavoc: Eclipse + Jigloo und das Problem ist vom Tisch. Nur weil der GUI-Designer nicht direkt integriert ist, heisst das nicht, dass es keinen gibt. http://www.cloudgarden.com/jigloo/
___ @Kinglouy: also das Design der einzelnen Komponents ist doch nur Default mässig bei AWT oder SWING etwas hässlich. Das kann man aber ohne weiteres auf den Standard-Windows style umbauen. Ich behaupte mal ihr 2 würdet an einem für windows optimierten Java GUI gar nicht ansehen, dass es in Java geschrieben ist. Das beste ist, man kann ein Swing GUI auch OS unabhängig programmieren und trotzdem auf jedem OS genau so aussehen lassen, wie der aktuelle Style auf dem OS. Es braucht genau eine Zeile Code dafür: javax.swing.UIManager.setLookAndFeel(javax.swing.UIManager.getSystemLookAndFeelClassName()): ___ hier noch eine kleines demo. rechts java gui, links zum vergleich der win calc. wie ihr seht wird automatisch perfekt der von mir eingerichtete winxp style übernommen: http://tinyurl.com/javaWinStyle
 
@Kinglouy: Der Grund darin liegt in der Plattformunabhängigkeit, meistens werden Java Anwendungen so programmiert, dass sie unter verschiedenen OS gleich aussehen dann nutzt man halt Swing etc. guck dir mal Eclipse an, da sieht die GUI aber doch einwandfrei aus. Java hat eher das Manko, dass man bei Verwendungn der Standard Bibliotheken eine träge GUI hat was am Threadverhalten dieser Bibliotheken liegt. Das Problem an .NET und Mono ist, dass zum Standard .NET eben kein Windows Forms gehört und ohne das ist .NET ja nur ein einbeiniger Hund.
 
@tavoc: Wenn du unbedingt einen Designer benötigst benutze Netbeans, das ist eh die beste IDE :) Ansonsten bastel dir eins mit dem TableLayout + anderen layout sowie einen anderen UIManager ein. Dann wirst auch du gute Ergebnisse ohne diesen dämlichen Gui-Builder hinkriegen :)
 
@RBS2002: sorry aber netbeans gui builder ist überhaupt nicht zu empfehlen. der designer hat schon bei der kleinsten manuellen code änderung kein chance mehr das gui zu parsen und damit ist das ganze gui futsch. bzw. wenn man weiter den builder benutzen will muss man es komplett neu erstellen. da lob ich mir das eclipse + jigloo
 
@tavoc: Eclipse bietet mit dem SWT und dem darauf aufbauenden JFace ein sehr mächtiges UI Toolkit, das mittels einer (nativen) Lib direkt die nativen Controls des OS "anspricht". Wenn Du Dir Eclipse selbst einmal näher anschaust, wirst Du, wie hier schon geschrieben wurde, feststellen, daß das UI unter Windows ausschaut wie jede andere Win Anwendung, da es selbst das SWT nutzt: das Ansprechverhalten ist entsprechend flüssig. Nutzt man SWT und JFace für eigene Anwendungen, ist ein UI Designer ziemlich überflüssig, weil sich per Grid und ähnlicher Layoutmanager sehr leicht ein flexibles UI zusammenbauen läßt. Nichtsdestoweniger gibt es natürlich auch dafür Designer (Instantiations bietet zB einen an). Selbst für Swing-UI hat zB Netbeans einen phantastischen UI Builder an Bord. Nur zur Info: Java ist heutzutage, wenn man es "richtig" macht, weder häßlich noch träge.

[Notiz an mich: erst Kommentare bis zum Ende lesen: ähnliches wurde schon gestern geschrieben *seufz*]
 
Klingt auf den ersten Blick verwunderlich. Will man aber eine Sprache oder gar ein ganzes Framework etablieren, muss man so reagieren.
 
Juhu! .NET Viren für Linux -_-
 
@TamCore: lol der ist gut :D
 
@TamCore: Was sind denn .NET Viren???
 
Also wenn .NET auf Linux läuft und somit .NET-Programme für beide Platformen kompatibel werden, dann wär das sicher ein Schritt in die richtige Richtung.
 
@schrotti12: geht doch schon.
 
Wer noch an der Qualität von Java sowie dessen GUI-Buildern zweifelt, sollte sich mal den WindowBuilder in Kombination mit SWT anschauen. Der Mythos, dass Java-GUIs langsam sind, stammt noch aus den Anfangszeiten von Java. Mittlerweile sind die GUIs sehr wohl schnell. Insbesondere SWT ist hierbei interessant, da es die nativen(!) Komponenten des Betriebssystems verwendet. Diese sehen nicht nur exakt gleich aus, sondern verhalten sich auch genau so. Informiert euch bei Gelegenheit mal über den aktuellen Stand von Java. Würde nicht schaden...
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