Breitband: Energiebranche soll beim Ausbau helfen

Breitband Um den Breitbandausbau in Deutschland voranzutreiben, hat Matthias Kurth, Chef der Bundesnetzagentur (BNetzA) eine neue Idee. Er will, dass Telekomanbieter künftig mit Unternehmen aus der Energiebranche kooperieren. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
wer hats erfunden?
 
@chillah: Die Schweden, sobald da irgendwo der Boden offen ist (warum auch immer) schmeissen die alles rein wat geht :)
 
Ist ne Gute Idee und da hätte man sicherlich auch schon früher drauf kommen können. Hoffentlich klappts weil dann haben alle was davon vom strom versorger bis hin zum Bürger
 
@303jayson: Nicht ganz alle, die Baufirmen reissen gerne zweimal die Strasse auf um die doppelte Anzahl an Aufträgen zu bekommen.
 
@Zebrahead: bei euch machen baufirmen die löcher wieder zu? bei uns stehen die löcher immer noch etliche monate ungenutzt rum, damit auch jeder erfährt, das hier mal nen halben tag gearbeitet wurde.
 
@303jayson: Das hab ich mir auch gedacht. Da muss jetzt noch einer von der BNetzA Vorschläge zur Optimierung machen, weil die Firmen anscheinend zu doof sind, um auf sowas einfaches zu kommen.
 
Faszinierend wie lange es gebraucht hat, um auf diese Idee zu kommen.
 
Da bin ich schon vor Jahren drauf gekommen. Ich habe mal bei einem Netzbetreiber im Außendienst gearbeitet und des öfteren gesehen, dass die T-Com neben unserem Graben einen eigenen gebuddelt hat, bzw auf der anderen Straßenseite. Oder einfach eine Woche nachdem unserer Graben zu war den wieder aufgerissen hat und ihre Leitungen reingelegt haben. Da hab ich immerwieder mit dem Kopf geschüttelt. Wenn man sich absprechen würde könnte man ein mal Straßenbauarbeiten ausführen lassen und sich die Kosten teilen. Nein, bloß nicht. Das wäre zu einfach und wirtschaftlich. Da spart man lieber am falschen Ende.
 
@hnz: Da spielt auch die Art der Vergabe von Tiefbauarbeiten eine große Rolle. Früher war es jedenfalls so, das bei der Telekom alles Ausgeschrieben werden mußte und die Angebote bei einem öffentlichen Termin bekannt gegeben wurde. Dies sollte Vetternwirtschaft und Korruption verhindern. Bei den Versorgern kam man auch mit etwas Schmieren an Aufträge. Ich habe aber keine Ahnung ob sich das geändert hat.
 
wieso kommen die erst jetzt auf die idee? macht wohl spass alles doppelt und dreifach freizubuddeln -.-
 
Tja, dann müssen sie aber sehr kooperieren. Hier bei uns in Sachsen-Anhalt gehört das Stromnetz Vattenfall, aber unser Anbieter ist RWE (envia.m) über die Stadtwerke der Nachbarstadt... [sarkasm]Aber wie immer, Dörfer werden nicht mit Breitband versorgt, weder Kabel noch Internet... ist ja nichts Neues. [/sarkasm]
 
@DARK-THREAT: Wo zum Geier ist da jetzt Sarkasmus?
 
@DARK-THREAT: Gas, Wasser, Abwasser, Kabelfernsehen und Fernwärme werden sich sicherlich bei der EU für die Wettbewerbsverzerrung bedanken, wenn zwei ausgewählte Bereiche sich die Kosten teilen. Liegen bei euch Telefon und Strom überhaupt unterirdisch? Oder hängen die Leitungen an Masten und könnten ganz einfach ausgewechselt werden - mit ner Leiter statt nem Bagger?
 
@Tyndal: Seit Mitte der 90-er in der Erde, was ein großes Problem ist.
 
@Tyndal: Strom kommt unterirdisch bei uns an. Ist das überhaupt noch woanders über Masten? Hab ich schon ewig nicht mehr so aktiv drauf geachtet. Früher als Kind halt^^
 
@CruZad3r, DARK-THREAT: Bei uns hängt alles noch an Masten... trotzdem will die Telekom Tiefbauarbeiten berechnen, wenn sie den Ausbau macht. 800k Euro allein dafür, obwohl sie die vorhandenen Telefonmasten (die auch immer schön erneuert werden von der Telekom) nutzen könnten...
 
hm... zum Glück haben manche Leute noch Abitur, um auf solche Ideen zu kommen.
Nur da stellt sich die nächste Frage. Wann wird bei uns der Stromanbieter neue Leitungen legen. Es hilft uns hier nicht, wenn in Bayern neue Stromleitungen verlegt werden, wenn bei uns trotzdem nichts passiert. Demnächst kommt dann jemand mit dem Vorschlag, "man könne ja mit den Gemeinden zusammenarbeiten, wenn die die Straßen neu bauen lassen, dann kann da gleich alles neue reingeschmissen werden"
Ich sag nur, alles heißes gereden um den Brei, passieren wird bei mir hier sowieso nix. Zuvor ist der Mars besiedelt, bevor bei uns hier "Internet" verfügbar ist, was auch erschwinglich ist, und auch keine "notlösung" per Satellit oder "Funk-DSL"
 
@mruniverse: abitur ist noch lange kein zeugnis über intelligenz und sachverstand. wie sagt man so schön: hinreichend aber nicht notwenig.
 
Ja, es ist schon sehr sinnvoll... vor allem in den ländlichen Gegenden, wo sowohl Strom- als auch Telefonleitungen oberirdisch an Masten hängen. Man könnte ja einfach das vorhandene Kabel abhängen und ein neues Kabel dranhängen, stattdessen argumentiert man den Nicht-Ausbau mit teuren Tiefbauarbeiten, die gar nicht notwendig sind. Bei uns wurden in den letzten 12 Monaten die typischen vier einzelnen unisolierten Stromkabel durch ein einzelnes kompaktes Stromkabel ersetzt - natürlich oberirdisch unter Verwendung der vorhandenen Masten. Die Ausrede "teure Tiefbauarbeiten" hängt mir langsam zum Hals raus. Da wo Strom- und Telefonleitungen schon unterirdisch verlegt wurden, sollten eigentlich auch genügend Leer-Rohre vorhanden sein.
 
ich dachte schon, die sollen die stromleitungen zur datenübertragung verwenden.
 
@moniduse: Wo wäre das Problem?
 
Dass man Kabel ohne Bodenaufreißen schnell und preiswert verlegen kann, hat Berlicom bewiesen. Kleine Roboter, die an der Decke des Abwasserkanals laufend, kabel annageln. Aufwand: sehr gering.
 
Das Zauberwort könnte an dieser Stelle auch "Powerlink" bzw. "Powerline" lauten... Man brauchte nur mal druber nachdenken, das Stromnetz als Datennetz zu verwenden... Das ist im Endeffekt ebenso effizient wie Glasfaser aber würde vom Investitionsaufwand nur einen Bruchteil betragen...
 
scheinbar macht winfuture gerne copy und paste, hier kuckt mal wie alt die news schon ist.
http://www.winfuture.de/news,48301.html

nach wie vor eine gute idee mit den energieversorgern.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!