Dell soll nach Fehler in Shop LCDs für 10 Euro liefern

Monitore & Displays Der Computerhersteller Dell muss unter Umständen zahlreiche Displays, die über den Online-Shop des Unternehmens wegen eines Fehlers zum Preis von umgerechnet gerade einmal 10 Euro angeboten wurden, zu diesem Preis ausliefern. mehr...

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Gekauft ist gekauft, selbst schuld wenn man seine Angebote nicht überprüft vorher.....
 
@Wlimaxxx: In Deutschland zumindest könnte Dell die Kaufverträge ganz leicht anfechten, da (nach BGB §119) ein offensichtlicher Irrtum vorliegt. Diese wären damit ungültig und Dell nicht zur Lieferung der Ware verpflichtet. Nur in Taiwan scheint das wohl anders zu laufen.
 
@john-vogel: stimmt... die willenserklaerungen stimmen in dem fall nicht ueberein und der vertrag ist nichtig
 
@-adrian-: das ist falsch. Nach der Anfechtung bei Irrtum gibt es KEINE Willenserklärung mehr.
 
@humfri: Joa, wenn man es genau nimmt hast du Recht. Man lernt ja immer, dass es dann wäre "als ob es nie zu der Sache gekommen wäre".^^
 
@humfri: deshalb ja auch "nichtig"
 
@humfri: Kommt drauf an wie die die Bestellung angenommen haben, wenn sie eine Auftragsbestätigung verschickt haben ist das was anderes als wenn z.B. nur eine Mail kommt das der Auftrag vom System entgegen genommen wurde und die Auftragsbestätigung noch verschickt wird... alles ganz ganz kompliziert
 
@-adrian-: Das hat mit den Willenserklärungen gar nichts zu tun.
 
Invitatio ad offerendum?!
 
@john-vogel: Bei Dell müsstest dich eigentlich auf den HGB beziehen, da Dell ja eine ins Handelsregister eingetragene Firma ist. Aber auweia, 3 Jahre keine Kaufmannskost in der Schule, und schon hab ich die Hälfte vergessen.^^
 
@HardAttax: Das hat überhaupt nichts mit den Regelungen des HGB zu tun. Hier geht es ganz einfach nur um die Frage, ob überhaupt ein Kaufvertrag zustande gekommen ist und ob dieser ggf. anfechtbar ist oder sonstige Gründe gegen einen möglichen Anspruch aus dem Vertrag sprechen (Stichwort: rechthindernde oder rechtsvernichtende Einwendungen oder rechtshemmende Einreden). Dies ist in Deutschland aber, wenn man sich hier schon über die Rechtslage in Deutschland unterhalten will, im BGB geregelt und hat mit dem HGB erst mal nichts zu tun, da dort "nur" spezialgesetzliche Regelungen getroffen sind ("Das Recht der Kaufleute").
 
@TheSaint: Doch es hat mit Willenserklärungen zu tun, um genauer zu sein, ob ein wirksamer Kaufvertrag zustande gekommen ist (der nun mal übereinstimmende Willenserklärungen der Parteien voraussetzt). Ob darüber hinaus eventuell die Möglichkeit einer rechtshindernden Einwendung (hier genannt: Irrtum) besteht, steht auf einem anderen Blatt und hat dann ihre ganz eigenen rechtlichen Folgen.
 
@nkler: Die Sache ist eigentlich gar nicht kompliziert, sondern recht einfach. Der Shop stellt kein Angebot durch Dell dar, sondern nur die Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes (invitatio ad offerendum). Wenn Dell den Eingang des Angebotes bestätigt, ist dies keine Bestätigung für einen Kaufvertrag. Senden sie stattdessen eine Bestätigung der Annahme des Angebotes und/oder geben durch sonstige Handlung konkludent ihre Einwilligung, so ist der Vertrag geschlossen. Auch hier gilt: Sonstige Anfechtungsgründe bleiben erst mal unberührt.
 
lol leute, das is nich deutschland sondern "irgendwo da drüben wo es keine gesetze gibt die nicht umgangen werden können" ob ihr euch nu streitet oder nich nützt da garnix. die regierung will vermutlich nur bissi so tun als würd sie zu den bürgern stehen ansonsten wär das wohl aber auch dort nichtig ^^
 
@john-vogel: aber irgendwo habens dann auch recht in Taiwan.

Ich meine woher soll ich als Kunde immer wissen, ob die Preise auf den Seiten echt sind ?

Sollens davor die Preise überprüfen und fertig.
 
@john-vogel: Invitatio ad offerendum oder unlauterer Wettbewerb. Eine Strafe für Dummheit hat Dell in jedem Fall verdient. :-)
 
@Ripdeluxe: nein, ein Vertrag gibt es ohne Willenserklärung NICHT mehr, damit kann er auch (z.B. aus anderen Gründen) nicht nichtig sein. Der Vertrag gilt damit als von Anfang an nicht geschlossen. Das ist juristisch ein Unterschied.
 
10 Euro mit oder ohne Versandkosten?
 
@Mudder: Dell? Naja, da kommen noch 75 Euro Versand drauf und schon haben sie den original Verkaufspreis fast wieder drin (15 Mio : 140.000)
 
@Apolllon: Naja, die Versandkosten werden aber auch benutzt. Oder denkst du UPS und die Mitarbeiter arbeiten umsonst?
 
Oh wie Geil ein vollwertiges Display für 10Euro! Wer würde da schon nicht zugreifen?^^
 
@PimpR: Ich hät ja im ersten moment gedacht, die Bestellseite wäre fake oder sowas. Zu DEM Preis... ..Und ich kauf mir nen 22"er Widescreen für 140 Tacken... blöd :/ ... ^^
 
wäre interessant wieviel Zoll & was hätten sie normalerweise gekostet? muss man ja alles wissen :-)
 
@SteifesEis: 19" Monitor, genauer der "Dell E1909W". Normalerweise kostet dieser 150 US-Dollar. Nach 8h hats Dell auch gemerkt mit dem Fehler. Edit: Kostet bei dell.de 177,31Euro
 
@SteifesEis: *In der Chronik rumkram*... Hier: xrl.us/bezms2
 
@Blubbsert & @skylight: danke für den service, also doch schon eine ziemliche differenz zum tatsächlichen und nicht verpatzten VKpreis...na dann viel glück dell ^^"
 
Das kam doch bei dieser Firma schon öfter vor. Ist dies nun geschicktes Marketing oder ein Zeichen der Unfähigkeit. Für einen online Anbieter möchte ich dies als "ärmlich" werten, für den User natürlich super!! Leider gehört diese Firma nicht zu meinen Favoriten, sodass mir deren Angebote auch nicht ins Auge fallen.
 
Dell muss nur jene Kunden beliefern, bei denen bereits per Kreditkarte das Geld abgebucht worden ist. Alle anderen Bestellungen, die mit Rechnung laufen, kann Dell abbrechen.
 
@Snaeng: ja mit der sofortigen bezahlung ist auch der besitz übergegangen
 
@Snaeng: Falsch. Die Frage ist, ob die das Angebot des Kunden angenommen haben. Dies kann konkludent durch Abbuchung des Geldes oder Belastung des Kontos des Kunden erfolgt sein oder aber auch per Mail, Brief oder sonstwie - in diesem Fall ist es egal, ob die Bezahlung per Rechnung erfolgen sollte.
 
@xxxFrostxxx: Besitz geht durch Übergabe über, nicht durch Bezahlung. Mit Zahlung des Kaufpreises geht noch nicht mal das Eigentum (was du eigentlich meinst) über. Dies erfordert Übergabe und Einigung des Eigentumsübergangs. Dies ist Ausfluss des in Deutschland Anwendung findenden Abstraktionsprinzips. wonach das Verpflichtungsgeschäft (Kaufvertrag) nichts mit dem Verfügungsgeschäft (Übergabe der Sache) zu tun hat.
 
Wir brauchen dringend stärkere Verbrauchergesetzte auch in Europa. Ich kauf oft und viel im Internet ein und was man dabei bzgl. der Preisgestaltung erlebt ist oft nicht mehr schön. So oft schon erlebt das das vermeindliche "Schnäppchen" 2-3 Tage nach der Bestellung plötzlich nicht mehr lieferbar war und man eine "alternative" für 30 EUR mehr angeboten bekommen hat.
Es kann nicht sein das Online Shops immer und immer wieder Kunden mit vermeindlichen Schnäppchen in ihren Shop locken und sich dann auf einen "Irrtum" berufen können. Verkäufer müssen haftbar für sowas gemacht werden, dann passieren mit ziemlicher Sicherheit auch weniger "Irrtümer" :)
 
@m @ r C: Das ist nicht nur bei Online-Shops so. Ich will ja keine Namen nennen aber die grossen Supermarktketten usw. geben ja immer Prospekte heraus die die ganze Woche gelten. Kommt man dann aber erst am Mittwoch (vom Samstag will ich erst gar nicht reden), gibt es das im noch gültigen und offen ausliegendem Prospekt nicht mehr und auf Nachfrage erhält man nur ein müdes Lächeln. Meiner Meinung sollten die, wenn ein Schnäppchen ausverkauft ist, auch nicht mehr das dazugehörige Prospekt auslegen dürfen, so als eine Art von Strafe für die mangelnde Verfügbarkeit.
 
@m @ r C: Wieso, diese Gesetze gibt es. Ich glaube, dass was du willst, ist, dass dir jemand die Arbeit abnimmt, die Sache auch durchzufechten, sodass du dich nach Möglichkeit nur auf irgendetwas berufen willst. Sorry, aber das gibt es in Deutschland nicht - wenn du einen Anspruch durchfechten willst, ist das deine persönliche Angelegenheit.
 
gibt es das Rückgaberecht denn nur für Kunden?. Sonst könnte Dell die Geräte ausliefern und sofort wieder zurück ordern und den Kaufpreis erstatten.oder?
 
@Mungo: Ja, du wirst dich bestimmt freuen, wenn künftig ein Anbieter sich immer wieder darauf beruft, dass er nun "sein" Zeug wieder zurückhaben will, weil ja sein Einkaufspreis gestiegen ist und er so nun wieder an die günstigen Sachen rankommt und sie teurer verkaufen kann. Am besten, er stellt dir dann auch noch die Nutzung in Rechnung. Merkst du was? Anmerkung am Rande: Es gibt auch kein allgemeines "Rückgaberecht", sondern nur ein den Verbrauchern(!) zustehendes Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen (Ausnahmen hiervon sind gesetzlich geregelt).
 
AAAAAAA++++++ WOULD BUY AGAIN
 
Das ist nicht das erste mal und typisch für Dell. Für mich einfach unbegreiflich. Ein Unernehmen das vollkomen auf Online Vertrieb setzt und es einfach nicht fertig bringt einen SERIÖSEN und FEHLERFREIEN Webshop anzubieten. Ständig wird am Design rumgebastelt, die Oberfläche sieht alle paar Tage anders, von der Navigation her eine Katastrophe, die Suchfunktion kann man vergessen, die Preise ändern sich stündlich und sind vollkommen undurchschaubar, bestimmte Artikel (Zubehör) sind über die Homepage nicht bestllbar, sondern nur telefonisch, sehr fragwürdige "Dell Empfehlungen" bei der Hardware-Konfiguratuion und fehlende Beschreibungen zur Auswahl (Ich bin sicherlich nicht der einzige der nicht gleich weiß was en WLED Display ist). Hab kürzlich erst ein Netzteil für einen Laptop bestellt. Man bekommt drei Netzteile mit identischer Produktbeschreibung, Titel und Abbildung zur Auswahl aber mit unterschiedlichen Preisen, sehr toll! Für Firmenkunden gibts die Premier Page, ein separater Webshop, welcher genauso schlecht ist. Der gesamte Internetauftritt von Dell ist ein Saustall. Klar, dass es da zu solchen Fehlern kommt! Wenn Produktqualität und Support nicht so gut wären, wär ich schon lange weg!
 
Klingt so, als habe die Taiwanesische Regierung gerade von CRTs auf LCDs umgestellt und sich selber ein paar Zehntausend dieser Geräte bei Dell besorgt =)
 
Nachdem Dell vor Kurzem fast 2000 Arbeitsplätze in Irland abgebaut hat, soll die Firma ruhig zahlen.
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