Linux: Patch soll Microsofts FAT-Patent umgehen

Linux Ein Linux-Entwickler hat einen Kernel-Patch veröffentlicht, mit dem sich Microsofts Patent auf das Dateisystem FAT umgehen lassen soll, ohne dass Lizenzgebühren an Redmond gezahlt werden müssen. mehr...

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Das ist ja mal gut aber ich befürchte das dadurch einschränkungen entstehen so das man FAT nur z.t. nutzen kann .
 
Daumen hoch, ob dadurch allerdings irgendwelche Produkte billiger werden bezweifle ich, jemand wird mehr Gewinn machen, aber niemand macht sein Zeug billiger weil er keine Gebühren an MS abdrücken muss...
 
@Moe007: hoffentlich muessen wir jetzt nicht noch mehr fuer linux zahlen
 
@-adrian-: Er spielte auf solche Geräte wie das im Text erwähnte TomTom an. Für die muss man trotz Linux offensichtlich Geld bezahlen.
 
@Moe007: Naja, die TomTom ja anscheinend bisher eh keine Lizenzgebühren bezahlt hat (darum ja der Streit) war das eh nicht in die Kosten eingeflossen. Gibt aus diesem Grund auch nix zum senken ^^
 
@lutschboy: richtisch
 
@-adrian-: schade das Ironie nicht immer erkant wird :)
 
wirklich beeindruckend wie solche blöden patente das gegenteil dessen bewirken, wofür sie einst gedacht waren
 
@maxfragg: Ja, und in so kurzer Zeit. Weiß ja nicht wie alt FAT schon ist oder wie lange daran von den Linux-Entwicklern schon rumgedoktert wird. Aber das sie das Patent jetzt umgehen können macht den Kohl auch nicht fett, bzw. FAT xD.
 
Immerhin! Den wie oben schon beschrieben...... grade mit älteren Systemen die auch gern in kleineren Betrieben noch zum Einsatz kommen... wird Fat doch eigentlich schon gebraucht .... war leider bisher aber nicht wirklich einsetzbar !
 
@AskaWinterkalt: ja.. in meinem usb stick zb oder auf meiner micro sd karte
 
Toller Artikel. Eine Änderung macht es möglich, das Patent zu umgehen, der Workaround wurde entwickelt von Max Mustermann. Super, was bringt mir diese Information jetzt? Was macht denn der Patch bitte anders am System? oh man!
 
@Ensign Joe: Entscheidend ist dass es ein Microsoft Patent ist das umgangen wird. Und der Kontext von WF liegt nunmal auf MS.
 
@Ensign Joe: http://tinyurl.com/nugybt
 
@lutschboy: man hätte trotzdem mal ruhig schreiben können wie das gemacht wird. hat heise auch gemacht. ist ja mal total lächerlich, einfach nur zu schreiben, dass der patch das patent _irgendwie_ umgeht. dann kann ich auch gleich auf eine allgmein gestrickte news seite gehen und mich dort so "anspruchsvoll" informieren. wärs die bild, würde ich auch gar nicht meckern. oder wenns spiegel, focus oder sonstwas wäre.
 
das spannende hier wäre doch gewesen: wie geht das? nicht 4 absätze nichtssagenden geschwafels, der kern wäre doch gewesen, wie man das technisch umsetzt... so hat die news doch den wert der aussage "in china ist ein sack reis umgefallen"
 
@LoD14: http://tinyurl.com/nugybt
 
Jetzt stellt sich für mich noch eine Zusätzliche Frage.
Wiso ist es bei mir (Ubuntu) möglich auf FAT zuzugreifen?
Zahlt Ubuntu Gebüren?
 
@w00x: Nein, sie zahlen nichts, da Ubuntu kostenlos ist. MS zeigt sich bei solchen Projetken meistens sehr tollerant gegenüber Linux. Sie verlangen grundsätzlich nur Geld, wenn damit auch Geld verdient wird, wie z.B. bei TomTom. Worin in sich eigentlich auch nichts einzuwenden ist.
 
@Rumulus: Dem kann ich nur zustimmen. Schliesslich hat Microsoft einst FAT entwickelt, also sollte Microsoft etwas von dem erhalten, was damit verdient wird. Ich muss jetzt sagen, dass MS ein (+) verdient hat, weil sie bei kostenlosen Implementationen von FAT so tolerant sind.
 
@w00x: Das Patent, um das es eigentlich geht, bezieht sich auf die Behandlung langer Dateinamen (bis 255 Zeichen). Im Patent ist explizit eine (patentierte) Methode beschrieben, wie hier vorgegangen wird. Durch eine andere (nicht patentierte) Herangehensweise wurde das gleiche Ziel erreicht. Also brauchst du dir um Lizenzgebühren keine Gedanken machen. Beim Programmieren führen zum Glück viele Wege zum Ziel :P
 
@C1d: Genau das.
Als Beispiel Basic Programm.
Wir lassen den PC von 1 bis 10 zählen.
ForNext Schleife sieht so aus:
10 for a=1 to 10
20 print a
30 next a
Und nun umgehen wir den ForNext Schleife:
10 a=1
20 print a
30 if a=10 then end
40 a=a+1
50 goto 20

Das Ergebnis ist das Gleiche, nur die Programmstruktur ist eine andere und so denke ich auch, das man das FAT Format anders ansprechen kann.
 
Bleiben nur noch die übrigen 234 Patente die sich in Linux befinden sollen ^^ ... weiter so.
 
@kinterra: Dann nenn uns doch mal ein Beispiel für die anderen 234 Patente. Nur eines würde schon reichen.
 
Habe eine Idee! "MFS = MobileFileSystem" offener Standard, also ohne Lizenzgebühren.
 
@AlexKeller: Die Abkürzung hat Herr Schäuble schon schützen lassen.
 
ein neuer Beweis dafür, dass ms den Fortschritt mit sinnfreien Patente aufhält, nur um Kohle zu kassieren, zu lasten aller Nutzer.
 
@Sesamstrassentier: nun ja ich glaube, dass das FAT Dateisystem keinen Fortschritt bietet. Linux und Windows haben schon bessere Alternativen an Bord... NTFS oder Ext2/3 zb... zumal es bei dem Patent nur um das gleichzeitie schreiben von kurzen und langen Dateinamen geht - und ich bezweifle mal, dass du mit einem DOS arbeitest, was das nicht beherrscht....
 
@Sesamstrassentier: LOL. Wer integriert denn immer noch das FAT-System in Navigationsgeräte? Microsoft ist es nicht. Sollen die Hersteller doch was anderes nehmen. TomTom könnte z.B. locker Ext2 nehmen. Dann würde der Speicher in Windows zwar nicht mehr als Wechsellaufwerk erscheinen, aber das muß ja auch nicht sein. TomTom bietet ja schon länger diese Managementsoftware an (TomTom Home oder so). Sollen sie die halt aufbohren damit nur noch diese Software auf den Speicher zugreifen kann.
 
Laut Heise ging es um VFAT.
 
Andrew Tridgell, soso. Wie aber hiess doch nochmal der zweite Linux-Entwickler?
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