Urheberrecht: Klage gegen Microsoft, Yahoo & Real

Recht, Politik & EU Microsoft, Yahoo und Real Networks sind vor Kurzem in den Vereinigten Staaten vom Musikverlag Music Copyright Solutions America (MCS) verklagt worden. Grund für die Klage sind angeblich fehlende Verkaufsrechte für bestimmte Lieder. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Anders als beim Filesharing kann man hier doch reelee Schadenssummen ermitteln. Müssen ja Verkaufszahlen existieren. Damit ist es IMHO vollkommen überflüssig ne Fantasiezahl von 150000 Dollar pro Lied zu verlangen.
 
@DennisMoore: Wenn beispielsweise Microsoft nun Lieder verkauft, an denen es keine Rechte hat, sagen wir mal für den Preis von 1 Cent pro Lied, sollten sie dann auch nur Verkaufszahl * 1 Cent als Schadensersatz zahlen? Wieviel Schaden das angerichtet hat, kann man leider nicht berechnen, da wird man immer zu "Fantasiezahlen" greifen müssen.
 
@DennisMoore: also real noch höher als 150000. Jeder Klick 1 Euro. Ca. 400 Millionen MSN-Nutzer.

Und nicht 1 Cent pro Lied, sondern was geschätzt wird vom Gerichtssachverständigen PRO ABRUF. Also z.B. 200 Euro PRO ABRUF. Nix da 0,99 Cent.
 
@mibtng: Nein, natürlich pro verkauftem Lied den normalen Preis. Geht ja nich darum den Umsatz abzuführen, sondern den Schaden auszugleichen.
 
Und wer sagt was der "normale" Preis ist? Das hätte man ja aushandeln müssen, _bevor_ man Dinge vertreibt, die man nicht vertreiben darf...
 
@mibtng: Kann doch der Kläger sagen was der normale Preis gewesen wäre. Außerdem werden die ihre Titel wohl auch woanders verkauft haben. Dann hätte man ja zusätzlich auch Referenzpreise. Zudem könnte man sich auch am Durchschnittspreis der jeweiligen Plattform orientieren.
 
Was ist denn der Unterschied zwischen den Rechten an einem Lied und den Rechten an den zugrundeliegenden Kompositionen?
 
@IceSupra: Ich kann mir darunter nur vorstellen, dass es einen Unterschied zwischen dem Verkauf und der Weiterverwendung gibt. Daher Verkaufen des einzelnen Liedes ja, aber aber Weiterverwertung zu diversen Compilations oder Greatest Hits Alben nein. mhm !?
 
@IceSupra: Das ist eine verdammt gute Frage... Was es auch sein könnte, ist dass das Lied ein Cover ist und dann mit "Komposition" das Original davon gemeint ist... Der MI traue ich alles zu, dass die das auf diese Weise doppelt lizenzieren und somit doppelt abkassieren können.....
 
@IceSupra: ein moderneres Bild als die Mona Lisa vorstellen. Rechte zum Aushang im Louvre erteilt. Aber eben nicht für jede denkbare Verwertung, z.B. als Abziehbild auf ner Cola-Dose, erteilt. Ist doch ganz einfach.
 
@chris_g:
ich versuche das jetzt mal anders zu erklären wie es in Deutschland läuft.
Microsoft bezieht von Sony die Musik (Sony hat die im Studio aufgenommen) und verkauft sie. Zusätzlich muss aber beim Verkauf auch an die GEMA Tantieme bezahlt werden, die wiederum an die Komponisten (also die Urheber) ausgeschüttet wird. Nun ist aber so, das nicht jeder Komponist in der GEMA, oder eben im Ami land in einer Vergleichbaren Verwertungsgesellschaft Mitglied ist. Deswegen hat man aber trotzdem die Urheberrechte an seiner Musik. In dem Fall kann der einzelne Urheber eben direkt mit Microsoft über seine Tantieme verhandeln. Des Weiteren gehe ich schon davon aus, das Sie sich im Vorfeld versucht haben gütlich zu einigen, was aber wohl wie üblich bei solchen großen Firmen nicht funktioniert hat.
ps. Auch wenn hier immer über GEMA etc. gemeckert wird. Viele Veranstalter können froh sein, das es sie gibt. Man stelle sich mal vor, mit wie vielen einzelnen Urhebern eine Veranstalter verhandeln müsste wenn er einen Tanzabend mit ein top40 Band veranstaltet.
 
@Joerg01: Das klingt logisch.. Danke für die Aufklärung, hatte ich bisher noch nicht gewusst... Ich dachte, dass diese Abgabe über das Lied (Also in diesem Beispiel über Sony) läuft..
 
Da hat sich wohl jemand nicht richtig informiert :)
 
@OttONormalUser: ..oder man hat da absichtlich Fallstricke eingebaut. Ein Schelm, der böses dabei denkt.
 
@Bru-ba: Du meinst solche Fallstricke wie Win7 Upgrade-Option hängt von Herstellungsdatum des Gerätes und vom Kaufdatum ab? .... ups jetzt denk ich auch schon böse :)
 
@OttONormalUser: tz tz , kannst du aber schadenfroh sein. ^^
 
@OSLin: Wenn es einen nicht betrifft, ist das ganz einfach :)
 
ich möchte echt gerne mal wissen, wie die immer auf solche schadensersatzsummen / lied kommen!... schlagen die das telefonbuch auf und tippen wahllos auf eine zahl und die ist es dann?...
 
@klein-m: ich möchte echt gerne mal wissen, wie die immer auf solche schadensersatzsummen / lied kommen!

Ich hab dir jetzt den Satz geklaut, ohne dein Copyright zu beachten und schulde dir jetzt.. mhmm 1500€. Glaub ich.
 
Oh Mann! Das ist ja krank, das man zum Vertickern von Musik sowohl die Rechte an Lied und Kompositionen erwerben muss. Dann müssten Autohändler ja auch die Rechte für Chassis, Karosserie und Motor seperat erwerben. Wenn das mal keine neue Lizenz zum Gelddrucken wird :-x
 
Seine eigene Geschäftspartner verklagen, sowas erlaubt sich auch nur die MI. Jede andere Branche hätte das intern und ohne Presse geregelt, die MI hat aber warscheinlich zuviel unausgelastete Anwälte die mal ne ABM brauchen.
 
@DrJaegermeister: ähm Du hast also die "Pressemitteilung" gelesen? Soso, wo ist die denn?
 
Daran sieht man doch das die MI wieder einmal nur an ihren eignen arsch denkt und nicht an uns kleinen mann wir kaufen doch im endeffekt die musik von zune und co wenn die jetzt aber solche backen machen können wir wenn wir sie legal schon kaufen sie ja nicht mehr kaufen also was macht der kleine mann der lädt sich die illegal irgendwo runter aber da schreit ja auch die MI.
Mich kotzen die typen langsam an etweder habe ich die recht oder ich habe sie nicht aber jetzt auf einmal sich jetzt sowas aus dem ärmel zu ziehen wie Kompositionrechte ist doch schwachfug.
Leider kann man mit musik sehr viel geld verdiehnen ich könnte allen nur raten hört euch mal mehr freie musik an die kann und ist auch gut die MI soll auf ihren platten sitzen bleiben wenigtens für 1-2 jahre damit die mal sehn was die für scheiße machen. aber man bekommt mit das wenn die auf den einen weg das geld nicht rein bekommen dann müssen halt neue wege her pfui teufel
 
@303jayson: ähm ein bißchen mehr Blick auf die Rechtschreibung und Logik, schon wäre das ggf. ein sinnvoller Beitrag ...
 
Irgendwann bricht noch die Revolution aus gegen die Musikbranche wenn die weiterhin so übertreiben... Okay hier könnte es gerechtfertigt sein da das ganze ja über Vertäge läuft, jedoch kanne s aber auch einmal ins Auge gehen.
 
Air France zahlt den Hinterbliebenen für jedes Todesopfer 17.500 Euro, die MI verlangt pro Song 150.000 US-$. 5 Menschenleben gegen einen Musiktitel - finde ich fair. Bald verklagt die MI auch die Käufer von Alben auf CD, weil die nur die Besitzrechte an der CD erworben haben und nicht die Abspielrechte der Komposition. Meine Eltern schämen sich inzwischen, dass sie mir verboten haben Rockstar zu werden und mich stattdessen zum Jura-Studium genötigt haben. Aber diese Einnahmenquellen konnte vor 10 Jahren noch niemand abschätzen.
 
Hört sich irgenwie nach ner Lizenzfalle an...
 
Ein Musikverlag der schon Music Copyright Solutions America heist macht für mich keinen seriösen Verlagseindruck sonder kommt mir eher wie eine Pantenttrollfirma rüber. Wahrscheinlich hat die Firma damals die Kompositionsrechte von einigen alten schinken gekauft, hat dann mal einige Jahre gewartet bis die Lieder ordentlich über die Onlineshops gelaufen sind, und versuchen jetzt irgendeine Klage durchzubringen.....
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Yahoos Aktienkurs in Euro

Yahoos Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr