Neuer Transistor macht externe Netzteile überflüssig

Notebook Der japanische Elektronikkonzern Fujtisu hat einen neuartigen Transistor entwickelt, der dabei helfen soll, bei mobilen Geräten Strom zu sparen. Er verringert die Verlustleistung bei Netzteilen von Notebooks und Desktop-PCs um bis zu zwei Drittel. mehr...

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Cool, dann explodieren nicht nur Netzteile, sondern gleich komplette Notebooks :)
 
@raketenhund: explodierende netzteile? naja es gibt pc netzteile die bei überbelastung gerne mal knallen. bei notebooks hab ich das bisher nur von den akkus gehört und die stecken ja sowieso im NB drin :)

aso und allgemein zur news hört sich recht interessant an mal sehn was daraus wird
 
@olz: Schon der zweite bekloppte Kommentar von mir heute. Ich sollt echt den Schnabel halten! :D
 
@raketenhund: Ne du hast recht....mir ist schonmal ein Netzteil vom Notebook "explodiert"...
 
@raketenhund: LOL
 
@raketenhund: "Ich sollt echt den Schnabel halten!"____ Dafür bekommst du von mir ein (+) :D
 
@raketenhund: Naja eher explodieren die akkus aber wüsste gern mal woher Winfuture die Daten hat wann Fujitsu damit auf den Markt kommt, steht nirgends was von 2011... Der neue HEMT von Fujitsu ist aus Galliumnitrid auf einem Silizium-Substrat aufgebaut. Gallium kommt bei Halbleitern schon länger zum Einsatz, meist jedoch als Galliumarsenid. Die neue Verbindung soll laut Fujitsu vor allem höhere Temperaturen und Spannungen aushalten als bisherige Konstruktionen. Bei 50 Volt und 200 Grad Celsius sollen die Schaltungen über 100 Jahre stabil funktionieren. In der Spitze sollen die Transistoren bis zu 300 Grad Celsius überstehen. Laut Angaben des Unternehmens kamen bisherige Leistungstransistoren für den Außeneinsatz nur auf Schaltspannungen von 28 Volt. Wann die neuen Transistoren serienreif sein sollen und wie sich Galliumnitrid in bestehenden Produktionsanlagen für Halbleiter einfügen lässt, gab Fujitsu noch nicht bekannt. Der Chip-Hersteller will die Technologie aber baldmöglichst mit seinen eigenen Produkten für Funknetze anbieten.
 
@Mardon: ... aha!? ... soso! Ist mir zu wissenschaftlich jetzt. Hab ja heut morgen schon nur Mist gemasselt. Aber du wirst sicherlich recht haben :)
 
@raketenhund: An Tagen wie dem heutigen gehts mir oft genauso wie dir jetzt... man begreift nichts mehr und gibt nur noch Müll von sich : ) Is einfach ein echt komisches Wetter heute. So feucht-warm *seufz* Edit: @ CruZad3r: War natürlich nur überspitzt gesagt, aber dennoch wird man manchmal durch so ein Wetter etwas Begriffstutzig : )
 
@SouThPaRk1991: naja so spektakulär is das nun auch nicht. Ich find so was "wissenschaftliches" interessant. Mich würde mal interessieren ob damit auch normale Netzteile für PCs weniger Verlustleistung generieren. 90+ Bronze hört sich echt ziemlich nice an, selbst wenn es erstmal unbezahlbar ist :)
 
Ich hatte bislang den Nutzen eines externen Netzteils darin gesehen, dass eine Wärmequelle nicht im mobilen Gerät verbaut wird.
 
@Sehr-Gut: Anderer Nutzen liegt darin, das Gewicht des Geräts einzusparen. Ist insofern gut, dass man beim rausgehen in den Garten das Netzteil auf dem Tisch liegen lassen kann. Aber wenn die neuen Netzteile durch die Verwendung dieser Transistoren leichter werden, ists kein Problem, diese immer im Gerät zu haben. Zumal der Kabelsalat dann weniger wird.
 
@Sehr-Gut: Die Verlustleistung ist die Umwandlung in Wärmeenergie - wenn die um bis zu 2/3 verringert wird, sollte die Wärmeentwicklung deutlich reduziert sein, was dann einen Einbau ermöglicht.
 
wenn die netzteile ins "innere verlegt" werden, wie soll dann bitte ein austausch bei defekt von statten gehen?
 
@Adam_West: so wie sich die hersteller das wünschen :) garnicht... du sollst es einschicken :)
 
@Adam_West: Die Netzteile gehen doch meist wegen Überhitzung kaputt, oder? Wenn die nicht mehr so heiß werden, sollte das Problem ja größtenteils erledigt sein... liege ich da richtig?
 
@jaja_klar: es gibt bei weitem noch mehrere Möglichkeiten, wie ein Netzteil vom NB kaputt gehen kann. Sollten diese anderen Fälle, wenn es denn mal nicht Überhitzung ist, eintreten, sitzen wir wieder vorm selbe szenario. btw. ist eine überhitzung immerhin nicht ausgeschlossen, wenn sich das Netzteil dann im Inneren eines bereits warmen NB befindet.
 
@Adam_West: naja, ok, sollten solche Fälle eintreten, wer weiß. Es ist aber noch nicht gesagt, dass das Ding nicht austauschbar bleibt, Akkus sind ja, zumindest in Laptops, auch nicht fest verbaut. Hoffen wir das beste! :)
 
@Adam_West: Man MUSS es ja nicht intern verbauen. Man könnte es auch einfach als "Steckverbindung" tarnen ... dann haste eben nen kleinen Knubbel hinten am Stromkabel dran - juckt normalerweise keinen, weil endlich die schweren fetten Netzteile selbst wegfallen.
 
@Adam_West: Man MUSS es ja nicht intern verbauen. Man könnte es auch einfach als "Steckverbindung" tarnen ... dann haste eben nen kleinen Knubbel hinten am Stromkabel dran - juckt normalerweise keinen, weil endlich die schweren fetten Netzteile selbst wegfallen.
 
@voodoopuppe: Eben, man sehe sich nur einmal den unterschied von elektronischen netzteilen an und elektrischen (die mit den rießen Spulen). Wer daheim ein schnurloses Telefon besitzt hat ja auch keinen großen Block mehr am Stecker sondern ein kleines elektronisches Netzteil. Die andere Möglichkeit wäre wie schon oben erwähnt ein einsteckbares Netzteil wie beim Akku, wobei ich ein externes bevorzugen würde. Es erzeugt zwar weniger Wärme, aber es ist trotzdem zusätzliche die abgeführt werden muß. Heutige Notebooks erzeugenn schon genug davon.
 
@Adam_West: So wie evtl. bei Servernetzteilen auch? Befestigungsschraube lösen, defektes Netzteil raus ziehen neues Netzteil rein schieben, Befestigungsschraube anziehen und gut is.
 
@voodoopuppe: Glaube kaum das man ein 60-70 watt Netzteil so klein bekommt. Dazu müsste der neue Schalttransistor sehr viel höhere Schaltfrequenzen (ca. 1Mhz) aushalten bei gleichzeitig niedrigeren Umschaltverlusten als bei einem MOS-FET Transitor. Zudem müsste noch verlustärmeres Kernmaterial für die Trafokerne eingesetzt werden und die Spulenwicklungen müssten aus so genannter HF Litze und oder Kupferband bestehen. Letzteres kommt heute schon in PC-Netzteilen zum Einsatz bei Leistungen von ca 500Watt und höher.

Was mich bei dem Beitrag von Mardon allerdings wundert, sind die geradezu lächerlichen Spannungsangaben für die neuen Transistoren.

Zitat"Bei 50 Volt und 200 Grad Celsius sollen die Schaltungen über 100 Jahre stabil funktionieren. In der Spitze sollen die Transistoren bis zu 300 Grad Celsius überstehen. Laut Angaben des Unternehmens kamen bisherige Leistungstransistoren für den Außeneinsatz nur auf Schaltspannungen von 28 Volt."

MOSFET Transistoren müssen im Allgemeinen Spannungen von bis zu 800V vertragen können, jeh nach Aufbau des Netzteils.
Mit 50V kommt man da aber nicht sehr weit!!

Was die Hersteller entwickelt haben ist also eher ein Transistor für die Niederspannungsseite des Netzteils und für nachfolgende Spannungswandler auf dem Mainboard des Laptops, etwa wie sie in den Spannungsreglern der CPU zum Einsatz kommen. Wie die in dem Artikel auf Laptopnetzteile kommen ist mir ein absolutes Rätzel. Denn da herschen wie gesagt Gleichspannungen von größer 400V vor (transistoren müssen das Doppelte aushalten).
 
Wieder mal eine tolle Entwicklung! Freu mich jetzt schon, nicht mehr überall mein Netzteil mit mir rumtragen zu müssen :-)
 
Es wird allemal Zeit dass sowas entwickelt wird. Denn den Nutzen bringt es dann ja auch bei allen Arten von Transistoren un dsei es jetzt nur das Netzteil um das Handy aufzuladen... Aber mal eine andere Sache... wann entwickelt mal jemand den Akku weiter?
 
@BlackFear: Das passiert ständig. Beispielsweise: http://www.heise.de/newsticker/meldung/141193 . Wenn die Amerikaner jetzt auch etwas grüner werden, werden diese sich auch zunehmend der Akkuforschung annehmen.
 
@zivilist: Also bahnbrechende Erfindungen und Weiterentwicklungen in Sachen Akku gab es seit Jahren nicht mehr... nunja, jetzt aber beim Thema bleiben :)
 
@Reaktion: mit diesem Thema habt ihr die Kiddies hier massiv überfordert. Ich bezweifel, das hier wirklich mehr als 10 Leute verstehen, wie so ein Transistor funktioniert. Von daher kann auch kaum jemand hier bei diesem Thema mitreden.
 
@kfedder: Achso und du willst auch nichts dagegen tun? Dann werde ich mal so nett sein: http://de.wikipedia.org/wiki/Transistor.
 
@kfedder: Dann bitte ich um Aufklärung, was du zu diesem Thema anzubieten hast!
 
@kfedder: Es geht bei dieser News ja auch nicht um die Funktion von Transistoren, sondern um die Integration von Netzteilen in ein mobiles Gerät. Vielleicht ist der Newstext etwas zu kompliziert geschrieben und kann deswegen von Transitor-Wissenschaftlern nicht erfasst werden? Auch ohne die Funktion eines Transistors zu kennen kann man darüber diskutieren, ob Netzteile (um die geht es in der News) zukünftig integriert werden sollen oder lieber weiterhin extern bleiben sollen. Gewicht, Austauschbarkeit im Falle eines Defekts, Wärmeabgabe (auch wenn die sinkt bleibt immerhin eine Restwärme übrig) sind alles Dinge, über die man auch ohne Doktortitel diskutieren kann.
 
also erst mal sehr gut, das sowas entwickelt wurde.. interessant wird es dann auch die Energieeinsparung durch den geringeren Verlust. Ich stell mir da gerade ein Quad-SLI-System vor.. diese Art von Transistor könnte nicht nur im Netzteil selbst gute Leistung vollbringen, sondern auch auf dem MAinboards für CPU oder auf der Graka.. da sind ja auch noch leistungsfähige Schaltungen drauf
 
Zitat: " Notebook-Netzteilen bis zu 30 Prozent der eingehenden Energie in Form von Wärme verschwendet" Das bedeutet diese Teile hätten lediglich einen Wirkungsgrad von 70%. Jede vernünftige Desktop PSU liegt bereits bei 80+, manche dürften sogar jetzt knapp die 90% erreichen! Die Gallium-Nitrit-Transistorn lassen sich in vielen Bereichen sicherlich sinnvoll einsetzen, in Laptops scheinen mir diese aufgrund der verbleibenden 10% Restwärme jedoch fehl am Platz. Die Wirtschaft wird es aufgrund des höheren Verschleißes der restlichen Komponenten danken. Die meisten Laptops haben ja bereits jetzt schon mit den thermischen Bedingungen zu kämpfen, ist auch klar, wenn man sich die kompakte Bauweise ansieht.Meine subjektive Einschätzung, eine super Technologie die leider in diesem Fall gegen uns eingesetzt wird :-(
Nachtrag: Neue Technik ?? Ein aufpollierter Fet Transistor !! Quelle: http://www.golem.de/0706/53049.html
 
Dann aber bitte mit verpflichtend genormtem Kabel, ich will dann nämlich nicht 17 verschieden Kabel mit auf reisen Nehmen und schon gar nicht exotische Preise für ein Ersatzkabel zahlen müssen.
 
@cathal: das Problem liegt ja wohl auf der Steckdosenseite, nicht auf Notebookseite, oder ?! Macht ja wohl keinen Unterschied, ob das Kabel im Netzteil oder im Notebook steckt !
 
@cathal: natürlich wäre es wünschenswert wenn sich die Hersteller auf einen genormten "Jack" auf dem Chassis einigen würden. Wieviele Laptops nimmt du denn mit auf Reisen?:-) Normalerweise braucht du ohnehin mindestens 3 Kabel für dein Laptop. Arbeit, zu hause und für die Reise. An X Adapter für fremde Stromnetze kommt du sowieso nicht rum und wirst du sicherlich bereits besitzen. Manche Dogging-Stations bieten die Stromversorgung an ( Arbeit,Home), da kanns eng werden.
 
@pubsfried:
naja, mir alleine sind bereits drei unterschiedliche Arten bei Notebooks bekannt: und zwar nicht auf "steckerseite" sondern auf seite des netzteils
 
find ich persönlich doof,so kann man wenigstens noch auf alternative energiequellen ausweichen
zb im gartenhäuschen oder in den bergen per solar
das geht ja dann nicht mehr wenn es nur per 220 bzw 230 volt geht
 
Naja einen Vorteil haben die externen Netzteile schon und zwar, dass man weit auf Entfernung von 230 Volt bleibt. Bei dem Teil kann schon ein verschütteter Kaffee fatal enden. Und ein MOBILES Gerät soll auch mobil bleiben. Wieso sollte man ein Netzteil mitschleppen wenn man Strom nicht drahtlos übertragen kann?! Wird aber auch sicherlich sinnvolle Anwendung finden der Transistor.
 
@O-Neil: Strom kann man drahtlos übertragen, aber die Verlustleistung ist zu hoch, viel zu hoch. Noch! Im Augenblick brauchst Du ein kleines Kraftwerk um auf dem Mond eine Taschenlampe aufleuchten zu lassen.
 
@222222: mein diesbezügliches Know-How ist nicht mehr so ganz aktuell. Induktiv lässt sich dies bewerkstelligen. Allerdings möchte ich in diesem Moment nicht zwischen Spule A und B sitzen. Sollte es eine neue Technik geben, wäre ich für einen Link dankbar.
 
Dann ist die Ära der externen Eierkocher hoffentlich endlich vorbei!
 
jetzt kann ich im winter nicht mehr meine füße auf das netzteil legen und sie somit warm halten
 
@tavoc: ein Manko, dafür bekommst du heiße Finger. :-)
 
Gelten diese 30% Verlust jetzt nur während des Ladevorgangs oder auch irgendwo im Betrieb?
 
Kann sein, daß es die Firma Fujitsu war und nicht "Fujtisu"???
 
30%? Das sind bei meinem aber eher 90% ^^ Immerhin hat das Teil an schlechten Tagen um die 60°C (wenn nicht sogar mehr). Verrichtet seinen Dienst schon 3 Jahre auf die Art und Weise nur 30% der eingehenden Energie erzeugen sicherlich keine 60°C ^^
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