Microsoft Hohm soll Strom und Gas sparen helfen

Microsoft Microsoft will nun auch in den USA mit einem Dienst durchstarten, der es den Nutzern erleichtert, ihre Verbrauchskosten unter Kontrolle zu bringen. Der Konzern steigt mit dem Dienst "Hohm" in den Markt für privates Energie-Management ein. mehr...

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Sinnvoller wäre es wenn die EU und die Deutsche Politik mal für einen wirklich freien Wettbewerb sorgen würden und den Energieriesen das Genick brechen würden, so dass wir in Deutschland auch mal endlich faire Strompreise erhalten würden wie das anderswo im Ausland auch der Fall ist. Strom sparen bringt der Umwelt zwar zwar was, was nicht zu verachten ist, aber der Geldbeutel merkt davon nichts wenn die Strompreise alle 6 Monate wieder mal um 20% angehoben werden.
 
@TuxIsGreat: genau deiner meinung, der umwelt bringt es was,dem geldbeutel auch..in dem fall noch weniger drinn.
 
@TuxIsGreat: Was hat das jetzt mit dem Thema zu tun?
 
@shawn777: Indirekt schon. Strom zu sparen ist gut und sinnvoll, zielt aber in der ersten Linie doch darauf ab Geld zu sparen, was zumindest in Deutschland nicht möglich ist, da hier die Strompreise regelmäßig und ungerechtfertigt erhöht werden. Die Zielsetzung durch Hohm ist gut, aber man sollte auch realistisch bleiben und sagen das die ganzen Stromspartechniken sich zumindest nicht im Geldbeutel bemerkbar machen werden.
 
@TuxIsGreat: bezüglich Strompreise.
Wie hoch sind die bei euch? bei uns in Österreich zahlt man um die 16Cent/kW
 
@80486: Schau mal bei verifox.de, da findest du die aktuellen Deutschen Preise.
 
@TuxIsGreat: bei 2400kW/Jahr Paket um 273€ bist eh gut bedient..
wenn ich 2400kW verbrauche, zahle ich 360€. und ich habe aber einen Dauerauftrag von 50€ im Monat - 600/Jahr = 3750kW
 
@TuxIsGreat: Das eigentliche Problem ist doch, dass die Stromriesen die Strombörse in Leipzig (glaube da ist sie) für ihre Zwecke missbrauchen und Kartellamt und Verbraucherschützer ständig dahinter her sind aber nicht richtig rankommen. Ein sich selbst regulierender Markt würde so funktionieren: sinkende Nachfrage -> sinkende Preise (man will ja attraktiv bleiben), aber bei "Stroms" eben nicht: sinkende Nachfrage (da jeder versucht zu sparen) -> steigende Preise (man will immer noch das gleiche, wenn nicht mehr verdienen). Geht aber nur bei Monopolisten oder sich absprechenden Oligopolisten. Es müsste m.E. nach an der Strombörse unter unabhängiger Aufsicht nachgeprüft werden, wer denn da die Preisspielchen betreibt und die Nachfrage künstlich hochhält, damit die hohen Preise "gerechtfertigt" sind. Oder die ganz andere Version: Grundversorgung mit Strom, Gas, Wasser, evtl. Kraftstoff in staatliche Hand.
 
@TuxIsGreat: Das hanebüchene Stromparplacebo Nr.1 dürfte übrigens die "Energiesparlampe" sein, die gehen viel schneller kaputt und kosten viel mehr als normale gute und billige Glübirnen, wie ich leider erleben musste. Nach nur wenigen Monaten sind diese Stromparplacebos üblicherweise ziemlich hinüber, flackern und flimmern nur noch etwas lilafarbig ohne überhaupt noch richtig Licht zu geben. LEDs sind leider noch viel zu teuer und viel zu schwach um normale Glühlampen im Haushalt zu ersetzen. Aber eine gute Waschmaschine die wenig Wasser, Strom und Waschmitttel braucht, die bringt ohnehin um ein vielfaches mehr beim Energie sinnvoll einsetzen, als diese albernen und reichlich sinnlosen hochgiftigen Sondermüll "Energiesparlampen". Wo sich eventuell noch etwas Stromverbrauch einsparen lässt, ist PCs mit Intel Atom n270 CPU dort zu verwenden, wo und wann immer möglich, anstatt Energiefressende Boliden. Für Internet sörfen und für normales arbeiten auf dem Desktop reichen solche Minis. Zum 3D Games zocken unter Windows sind die Intel GMA 950 Onboard Grafiklösungen jedoch eher weniger geeignet.
 
@Fusselbär: Also was Energiesparlampen angeht muss ich Dir widersprechen. Wieso zur Hölle sollen diese mehr Strom verbrauchen, so was hab ich noch nie gehört. Ich habe im ganzen Haushalt Energiesparlampen (was anderes kommt mir selber nicht mehr ins Haus), aber keine billigen für 3,95 aus dem Discounter. Qualitativ gibt es da große Unterschiede. Hatte mir mal billige aus dem Möbelmarkt gekauft mit denen ich nicht zufrieden war. Mittlerweile habe ich nur noch Lampen von Megaman mit Tageslicht. Das Licht ist einfach nur klasse, gerade im Winter wo eh alles dunkel und düster ist tut das richtig gut und flimmern etc. tut da auch nichts. Hab dafür aber auch 19Euro pro Lampe hin geblättert, was ich aber nicht bereue. Kaputt gegangen ist mir bis dato noch keine, ganz im Gegenteil zu den normalen Glühlampen. Intel kommt mir Dank Ihrer Firmenpolitik nicht ins Haus, aber mein AMD 5050e frisst nur 45 Watt und die Leistung der mir der Prozzi bringt reicht mir dicke. Was den Energieverbrauch/Wasserverbrauch etc. angeht bin ich beim Kauf von neuen Geräten sehr aufmerksam und gebe gern en Hunni mehr aus für sparsame Geräte. Diese einmalige Investition rechnet sich auf Dauer locker. Gutes Beispiel ist mein neuer Monitor den ich mir geleistet hab, der P2370 von Samsung frisst mir lediglich 30Watt, was im Vergleich zu anderen Geräten die häufig 45Watt Verbrauch haben, schon eine deutliche Steigerung ist. Zusätzlich wurde dieser noch Umweltfreundlich hergestellt. :) Das schlimme ist halt das man sparen kann wie man will, die Strompreis Erhöhungen machen das ersparte gleich wieder wett.
 
@Sesselpupser: Meine Rede. Wir bräuchten einfach einen fairen Wettbewerb, der es auch den kleinen Anbietern ermöglicht eine faire Preisgestaltung vorzunehmen. Im Grunde haben wir doch nur nur eine Handvoll große die Ihre Marktmacht dazu Missbrauchen die Preise möglichst hoch zu halten und diese noch weiter in die Höhe treiben. Das schadet nicht nur uns Verbrauchern, sondern auch der Industrie jedem anderen kleineren Unternehmen, der Wirtschaft insgesamt. Während EON, Vattenfall und wie sie alle heißen, jedes Jahr noch mehr Gewinn machen weil Sie die Preise nach oben treiben und diese Preisabsprachen mit den Fadenscheinigstes Ausreden rechtfertigen, werden auf der anderen Seite auch noch Menschen in diesen Betrieben gekündigt. Versteh einer wer will, das ist nur noch Abzocke und pures Gewinnstreben das hat für mich nichts mehr mit Marktwirtschaft zu tun. Die Energieriesen treiben die gleiche Schweinereien wie die Banken.
 
@Fusselbär: Selten soviel verallgemeinernden Dummfug über Energiesparlampen gelesen. Vielleicht hattest Du ein(!) Modell mit diesen Macken und schließt gleich auf alle...

Wir haben in unserem Haushalt seit ca. 6 Jahren -bis auf wenige Ausnahmen- fast in allen Fassungen Energiesparlampen drin. Kein Geflimmer oder ähnliches und selbst das Licht kommt denen herkömmlicher Glühlampen sehr, sehr ähnlich. Und nein, noch ist keine einzige kaputt gegangen :).

Und nach dem Wechsel hat sich der Verbrauch auf der Jahresendabrechnung deutlich(!) verringert.

LG, Linda
 
Vom Zeitpunkt passt diese Applikation ganz perfekt: nachdem die Amerikaner in der Weltwirtschaftskrise bemerkt haben, dass Energie auch Geld kostet, können sie damit gleich lernen, wie man(n) spart - einfach beim Verlassen des Hauses z.B. Fernseher aus oder, wenn das Fenster auf ist, nicht die Klimaanlage anlassen ^^
 
@7!7AN!UM: Da würdeaber auch ne ganz altmodische Steckerleiste zum abschalten helfen.
 
@7!7AN!UM: Ja, Fernseher aus ist gut, aber der Rechner der für dier Erfassung laufen muss, kostet auch wieder Strom !
 
YellowStrom hat tatsächlich soetwas im petto. Bei uns sollte das installiert werden und dann kann man bequem von seinem PC darauf zugreifen. Haben wir aber nicht gemacht.
 
find ich gut :)
 
...habe einen "US-Bürger" als Nachbarn: standig mehrere Fenster gleichzeitig offen, Sommer wie Winter, auch bei (mehrwöchiger) Abwesenheit. Und die Heizung immer voll aufgedreht, man will ja das ganze Jahr barfuß in Boxershorts rumlaufen. Und selbst bei +10Grad wird das Auto noch mind. 3 Minuten warmlaufen gelassen, bei Frost auch schon mal 20-30 Min. (damit man nicht kratzen muss, aber auch bei "offenen" Scheiben). Völlig ignorant...
 
@pubsfried: was hat das mit stromsparen zu tun?
 
@rotti1970: In der Überschrift steht Strom & Gas - generell Energie Herr Schlaumeier.
 
@pubsfried: Motor etwas warmlaufen lassen ist aber gut für den Motor. Jemand, der sich erstmal vorbereitet (anschnallt usw.), dann Motor anlässt und sofort losfährt tut dem Ding wirklich nichts gutes, da das Öl noch zu kalt ist, um bei höheren Drehzahlen gut zu schmieren.
 
@monte: aber sei mir nicht böse, ich habe auch das ganze jahr die fenster offen,wayne interessiert energiesparen,die kleinen bürger sollen sparen weil es angeblich umweldfreundlich ist,die grossen firmen ballern es raus das es nur so kracht.
 
@Link: hä ? wer hat dir denn den Quatsch erzählt ??? nicht gleich hochdrehen bis 6000, ok, aber sonst ist das absoluter 70er jahre quatsch, was du da erzählst..sorry. ein Motor wird bei mittlerer Last am schnellsten warm - nachgewiesen !
 
"Langfristig will man mit den Herstellern von Hausgeräten zusammen arbeiten" also hat man dann da auch bald windows drauf cool
 
Immer wenn ich auf die Überschrift geschaut habe, dachte ich, das wäre ein "Schreipveeeler", könnte ja durchaus mal passieren, das man als regulär deutschprachig Schreibender anstatt "HOME" mal Hohm schreiben würde, lautmalerisch klingt das ja genauso. :-))
 
Sweet Hohm Alabama! :D
 
In dem Zusammehang ist auch das aufkommende Smart-Metering interessant. Leider ist Deutschland in dem Punkt sehr rückständig. Es wird der normale Stromzähler (u.U. auch Wasser- und Gaszähler) durch ein neues, intelligentes System ersetzt, dass zeitgenau misst anstatt einer Ablesung einmal im Jahr. Dies ermöglicht zeitgesteurte Tarife, z.B. billigen Nachtstrom, teures Wasser während einer Hitzewelle, lastabhängige Gaspreise, ... Dadurch kann man flexibel auf Tarife reagieren, z.B. Wäsche in den frühen Morgenstunden waschen, Gefriertruhen bei günstigen Tarifen kühlen und sonst warten bis eine Maximaltemperatur erreicht ist. Dies ist auch sinnvoll für die private Produktion von Strom, da der dann eingespeist wird, wenn man einen guten preis bekommt. Zur Zeit ist es so, dass bei Sturm viel Windeenergie produziert wird - und nach deutschem Recht teuer bezahlt wird - dann aber vernichtet werden muss, da keine ausreichenden Transport- und Abnahmekapazitäten vorhanden sind. Ähnliches wird für Sonnenenergie gelten, wenn die Photovoltaik sich mehr durchsetzt. Das bedeutet, dass man mit den ehutigen Systemen teure Kraftwerke bezahlt, teure regenerative Energie bezahlt und beides nicht vernünftig nutzen kann. Smart Metering ist in anderen Ländern schon länger im Aufbau.
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