Drogenberater bald auch für Computer-Süchtige

Recht, Politik & EU Drogenberatungsstellen sollen zukünftig auch zur Anlaufstelle für Computer-Süchtige werden und diesen Hilfe anbieten. Das erklärte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Sabine Bätzing (SPD) gegenüber dem Nachrichtenmagazin 'Focus'. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Ich frag mich wieso man die Leute in ihrem Privatleben nicht alleine lassen kann. Das jemand nicht seiner Arbeit nachgeht statt lieber vorm Rechner zu hocken und dadurch seinen Job zu verlieren ist mir neu, ich würds zumindest nie zu lassen, kenne auch niemanden. Würde es allerdings nach ihnen gehen wären wir ohnehin alle Dronen die leben um zu arbeiten - zu diesem Lebensstil, den viele der älteren Generation (HJ z.b) hatten, sag ich allerdings klar nein - wer lebt um zu arbeiten verkümmert genauso kläglich wie diese Pseudo-Süchtis, wenn auch erst wenn diese ihre Rente kriegen und nichtsmehr mit sich anzufangen wissen.
 
@moeppel: "Das jemand nicht seiner Arbeit nachgeht statt lieber vorm Rechner zu hocken und dadurch seinen Job zu verlieren ist mir neu, ich würds zumindest nie zu lassen, kenne auch niemanden." Dein Satz ist zwar etwas verworren, fasse ihn aber sinngemäß so auf: Du kannst dir nicht vorstellen, dass jemand lieber vorm Rechner hockt anstatt sich um seine Arbeit zu kümmern bzw. dadurch seinen Job verliert. Das ihm das auch egal ist, dass er den Job verliert. __ Ist das so richtig? __ Nun, du wirst es nicht glauben, aber solche Leute gibt es - und ja, hier würde ich es schon als Sucht bezeichnen. __ Ich denke das diese Leute durchaus "Hilfe" benötigen & das es sinnvoll ist. __ Allerdings gibt es auch "Dauerzocker" & "Dauersurfer" die durchaus sehr intensiv vorm Rechner sitzen und trotzdem schulisch/beruflich alles auf die Reihe kriegen. Srich, nicht jeder = süchtig.
 
@moeppel: Man muss nicht immer gleich seinen Job verlieren. Es reicht schon wenn ich morgens einige Leute sehen die völlig fertig sind, weil sie bis 3 Uhr vorm Rechner sitzen.
 
@mr.return: Hast du schon richtig interpretiert, so war es gemeint :P Für die unten angesprchenden: nach den Studien würden diese wahrscheinlich auch als süchtig gelten, selbst wenn diese alles auf die Reihe kriegen - deshalb der Einwand im Bezug auf die Gestaltung des perönlichen Lebens. Allerdings führt nicht die Sucht dazu das viele "am Leben vorbeileben", sondern eher das sich keiner um diese "Randgruppen" kümmert. Nimmt man z.b Heroinabhängige, ich denke mal das diese alle sehr viel mehr "sozialer" wären würde man ihnen ihren täglichen Druck ärztlich gewährtleisten, jeden Morgen - dann könnten die meisten und würden wahrscheinlich auch, einem Job nach kommen, wie jeder andere "normale" auch, mal davon abgesehen das man große Teile eventueller Beschaffungskriminalitäten gleich mit eliminiert. Ich arbeite seit nun rund fast einem Jahr, 40 Stunden die Woche - Ich finde das unser Sozialsystem mit 40 Stunden die Woche die persönlickeit viel zu stark einschränken. Man verbrät mehr Zeit auf und mit der Arbeit als man für sich selbst am ende des Tages Zeit hat, das kann es doch auch nicht sein, oder?
 
@moeppel: Also ich finde 40 Wochenstunden wenig, da kann ich viel neben der Arbeit machen. Ich habe 4 Jahre+ immer so gearbeitet und auch zusätzlich Überstunden geleistet (da ich dann Samstag arbeiten war) und es hat funktioniert. Wenn man aber im Schichtsystem dann 45 Stunden arbeiten muss, macht man sich langsam kaputt - hab ich auch hinter mir. Damals vor der Wende waren ja 42,5 Stunden normal, von daher muss man sich mit 40h glücklich schätzen, find ich.
 
@DARK-THREAT: Natürlich kann man noch schlimmer dran sein :P Man bedenke aber, wenn man alleine lebt und sich selbst verpflegen muss kann man den Tag in etwa so einteilen: 7-8 aufstehen, ~9-17 arbeiten, Berufsverkehr +/- 1 Stunde nach Hause, evtl. einkaufen, kochen, dann ist man gegen ~19:00 endlich mit allem durch. Je nach Person geht man um 22:00 wieder schlafen, was ganze 3 Stunden sind, 5 wenn man um 12 schlafen geht - ich für meinen Teil hätte Verwendung für ein paar Stunden mehr für mich selbst am Tag - das wird ja wohl kaum das Leben sein können, zumindest meins stell ich mir nicht so vor :D
 
@moeppel: Geb ich dir absolut Recht. Man verbringt 8h am Tag zum Arbeiten. Man muss (normalerweise) ca. 6-8h schlafen. Macht also nur noch 12h fuer den Rest. Abzuege auf den Hin- und Rueckweg zur Arbeit (ich nehm mal hier 1h). macht noch 11h. Davon abgezogen evtl. kochen/sauber machen (2h). macht noch 9h. usw xD. Also es bleibt nicht viel uebrig. :P sind aber alles nur grobe Zeitangaben.
 
@moeppel: "nach den Studien würden diese wahrscheinlich auch als süchtig gelten, selbst wenn diese alles auf die Reihe kriegen - deshalb der Einwand im Bezug auf die Gestaltung des perönlichen Lebens." Ah, OK. Diesen Aspekt hatte ich bei deinem ersten Kommentar nicht richtig erfasst. __ Allerdings, wie du selbst sagst: "wahrscheinlich" - Nichts Genaues weiß man nicht..
 
Das Ziel sollte aber sein, vorher in den Schulen und im Elternhaus den Jugendlichen und Kindern darauf hinzuweisen, dass Games nicht alles sind. Auch mal zusammen mit Gleichaltrige draußen im Wald tollen und sich die Knie aufschürfen muss im jungem Leben drinn sein. Zumindest habe ich so meine Jgend auch verbracht.. Ich persönlich helfe auch die Jugend, dass sie nicht zu "lala" zu leben. Hab vorgestern erstmal einen Jungen (14) ein Bier ausgegeben, da er der Sohn meines ehm Lehrmeisters ist, kein Ding. Um zum Thema zurückzukommen, auch mal vom "Killerspiel", Rennspiel, iPhone, Fernseher etc wegkommen! Draußen ist das harte, wahre Leben...
 
@DARK-THREAT: So so, Abgabe der Droge Alkohol an unter 16-jährige? Gutes Vorbild!
 
@mr.return: Stand ja zusammen vorm Bierwagen und der Herr Ausschenker vom Bürgerverein wusse es doch.^^ Auf dem Dorf läuft es halt so, dafür wird aufgepasst, das keiner zuviel trinkt...
 
@DARK-THREAT: hihi, welcher junger mann sagt da nicht nein :)
 
@DARK-THREAT: Ich weiß ja das es so ist. ABER wird hier nicht auf der einen Seite so und auf der anderen wieder so geurteilt? Rechtlich gesehen hat er sich strafbar gemacht.
 
@mr.return: Ich sag mal so... Er hat nur 3 Biere getrunken (1,5l), sein Vater erlaubt es ihn und es ist damals, wie heute, schon immer so gewesen. Ich selber hab auch in meiner Jugend mal so gefeiert im Club, und meine Eltern ebenso... Jeder soll damit seine eigenen Erfahrungen machen, erst dann kennt man seine Grenze... ähnlich wie bei der Computer-Sucht, nach ca 20 Stunden (ohne Koffein) kipp ich um, mehr muss nicht sein.
 
@DARK-THREAT: wenn man 20h an einem Stück vorm PC hockt (egal ob man umkippt oder stirbt), sollte man in eine geschlossene Anstalt!
 
@KROWALIWHA: hmm edit funktion geht nicht mehr bei mir ... daher "/edit:im zweiten Fall kann man die Anstalt dann aber wohl eher weglassen"
 
@DARK-LABER-THREAT: Also das mit dem saufen, nenne ich KEINE Jugendarbeit und finde es eine sehr seltsame Einstellung, auch wenn das "auf dem Dorf so ist"...Vermutlich hast Du Dir auch zu viele Prozente Deiner Hirmasse weggesoffen...
 
mein dad sitzt im büro jeden tag 8 stunden am pc, muss ich mir sorgen machen?
 
@venture: omg .. ich auch... ich fuehle mich auch schon irgendwie schlecht... ausserdem hab ich eigentlich immer nen kaffee in der hand:/ ich fuehle mich so suechtig
 
@venture: es müssen eben neue krankheiten her damit big pharma neue medikamente verkaufen kann. ich dachte als süchtig gilt man erst wenn man wow spielt :)
 
@venture: lol ich sitze 8h im buero und zu hause je nach wetter auch nochmal oft dran. xD aber ich habe dennoch ein gutes soziales Umfeld und komme im Leben zurecht. Auch wenn ich die meiste Zeit am PC bin. ^^
 
Ich mache da mal mit...den ganzen Tag sollte man nicht am PC sitzen, ausser Mittagessen und Pausen komme ich nicht weg, so schlimm ist es schon. Nein, ich brauche da wirklich professionelle Hilfe. Möglicherweise können die mir helfen und ich verliere nicht gleich die Arbeit wenn ich dem Chef sage dass ich süchtig bin und nun damit aufhören will...
 
@bluefisch200: War das jetzt Ironie oder ist es bei dir wirklich schon soweit. o.O
 
@bluefisch200: Solange du noch nicht vorm PC Mittag isst, ist es noch OK. :-)
 
@Fox123: Ok...der ging nach Hinten los :( Es sollte eigentlich auf einen normalen Arbeitstag hindeuten(Informatiker...) daher auch Mittag und Pausen ,-) Und wenn ich nicht mehr am PC arbeiten will dann wird mich mein Chef vermutlich kicken :D
 
@mr.return: also ich esse immer Mittagessen am PC. aber nicht wegen Chatten oder sowas. Sondern dann guck ich mir nen guten Film an. xD
 
Gute Idee was die da haben aber ob das angenommen wird wage ich zu bezweifeln...
 
Das Problem ist ernst! Ich kenne selbst mehrere Jugendliche denen ihr virtuelles Leben bei WOW leider wichtiger ist, als ihr reales, und die massiv ihre Ausbildung vernachlässigen. Online bekommen sie mehr und leichter Anerkennung als bei ihren (schwachen) Leistungen in der Schule. Und wenn sie dann Nächtelang durchgezockt haben, ist mit ihnen morgens gar nichts mehr anzufangen, falls sie überhaupt anwesend sind. Klingt nach Schwarzweißmalerei, aber ich habe selbst erlebt, wie sich einige so den Hauptschulabschluss zerschossen haben.
 
@zupipo: Naja ich sage eher bei WoW gibts soviel zu unternehmen das man einfach die Zeit vergisst. Zocke es selber und vor allem wenn man in der Levelphase ist kommt wirklich der Zwang "nur noch dieses eine Quest" und dann guckt man gefühlte 5 Minuten später auf die Uhr und denkt sich nur noch wtf schon wieder 3 Uhr - aber sich dadurch Abschluss und Ausbildung zu verdeppern ist bescheuert ...
 
@zupipo: WoW ist eigentlich nichts schlimmes, solange man es kontrollieren kann...es verhält sich aber tatsächlich wie eine Art Droge bei der man Entzugserscheinungen hat...habe damit aufgehört da das Spiel einfach öde wurde...aber man will doch immer wieder zocken...
 
@Fox123: WOW ist ja nur ein Beispiel, obwohl es in den Fällen tatsächlich immer WOW war. Ich würde mir auch nie wegen eines Spiels im reallife Nachteile einfahren, aber ich habe das bei anderen wirklich miterlebt.
[Von daher ist es wirklich bescheuert, dass hier wieder mal hirnlose Klicker den Beitrag abwerten, der niemand diskriminiert, sondern nur eine Beschreibung von wirklich Erlebtem darstellt. Oder hat sich da jemand angesprochen gefühlt?]
 
@zupipo: This is Sp... äh Winfuture ... ich bin mal so frei und schiebe dich wieder auf 0 in der Bewertung. :)
 
@Fox123: Ich weiß - grins - ich bin auch nicht empfindlich. Ich dachte nur grad, wie blöd ist das denn. Lieben Dank!
 
@zupipo: Solange die Eltern in Punkto elterlicher Fürsorge und Pflicht kein Update erhalten haben, finde ich es bedenklich und dreist das noch zuätzlich einem maroden Gesundheitssystem aufzubürden. Däumchen drehen und sagen "Ich hab mein Sproß nicht unter Kontrolle" ist ja wohl mehr als arm.
 
@Hellbend: Ich stimme Dir voll zu! Genau das habe ich besonders bei Familien aus "bildungsfernen Schichten" beobachtet, wo die Eltern, wenn man sie denn überhaupt so bezeichnen will, so mit ihren eigenen Problemen beschäftigt waren, dass sie mit den Kindern "komplett überfordert" waren. Auch ein Klassiker bei alleinerziehenden Müttern, was sie allesamt aber nicht daran zu hindern scheint, sich gleich von mehr als einem Kind überfordern zu lassen. Wann kommt endlich der Elternführerschein?
 
Es ist zumindest gut, dass so etwas im Rahmen von Suchtprogrammen angeboten wird. So haben Menschen, die dafür Hilfe suchen, wenigstens eine Anlaufstelle.
 
Besser spät als nie, ein PC kann eine Sucht sein ( berufliches Arbeiten aussen vor ). Gerade das Online - Zocken oder die Internet - Sucht sollte man nicht verharmlosen. Man vergißt dabei zu schnell die Zeit und das " Real Life ". Ein Kollege konnte das auch recht gut, nach Hause und zocken ( meist bis 2 uhr in der Früh und dann um 5 aufstehen ), wie soll man da noch für die Arbeit fit sein.
 
In den Nachrichten steht aber, dass es GEFORDERT wird und nicht wie die Überschrift hier suggeriert, dass es schon FESTSTEHT.
 
Finde ich gut! ... Obwohl... wäre es nicht effektiver einfach beim Starten eines Spiels ein Stoppschild auf dem Monitor ein zu blenden?
 
@Speckknoedel: Wenn das Uschi, also Zensursula liest, wird sie feucht! Mußt du sie auch noch mit der Nase drauf stoßen tststs...
 
Solange sich die Politik nicht um RL-Perspektiven (und ich rede hier nicht von 1EuroHartzIV-Leben auf Kurzeitbasis) kümmert, solange werden die Anfälligen aus der Masse eben dort ihre Bestätigung suchen. Fragt sich was kostengünstiger ist - etwas zu ändern oder Psychiater und Psychologen auf Krankenscheinbasis zu stellen. Wer des kleinen Einmaleins mächtig ist, der kennt auch die Antwort.
 
mmmh.. aber ob Drogen gegen Spielsucht helfen ? :-)
 
Zeit wirds. Ich hab bei vielen Leuten, und vor allem bei einigen Jüngeren die ich kenne, echt das Gefühl, dass sie nicht damit umgehen können. Und zwar unter anderem deswegen, weil das Umfeld mangels Wissen nicht richtig darauf reagieren kann. Muss erst was schlimmes passieren bis man reagiert? Es wird ja niemand gezwungen seine "Sucht" therapieren zu lassen. Aber wenn man Hilfe von sich aus will, sollte es jemanden geben, mit dem man darüber sprechen kann, der sich damit auskennt.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles