Breitband: Telekom nimmt Landbewohner nicht mit

Breitband Timotheus Höttges, Finanzchef der Deutschen Telekom, präsentierte auf der Konferenz "Telekommarkt Europa" zwar hohe Wachstumszahlen im Breitband-Bereich, kündigte aber eine Vernachlässigung ländlicher Regionen an. mehr...

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Hat er einerseits Recht, schließlich ist es Business und kein Wohltätigkeitsprogramm. Andererseits, sind es Verbrecher, haben Jahre lang Gold geschaufelt als Monopolist und jetzt wollen kein Geld ausgeben für Regionen die es zwingend benötigen.
 
@LastSamuraj: Ja es ist leider so einfach. Ob die Leute es benötigen ist nicht relevant. Die Frage ist ob die Leute auch für Gewinn sorgen. Ich lehne ja auch eine Kundenanfrage ab, durch die ich nur Verlusste haben würde, auch dann wenn der Kunde meine Hilfe wirklich brauchen könnte.
Aus eben diesem Grund sollte man Unternehmen mit solch wichtigen Aufgaben imo nicht in private Hände geben. Der T-Com mache ich da keinen Vorwurf.
 
@.Omega.: Wenn leute Breitbandinternet _benötigen_ müssen sie halt von Ihrer Alm wegziehen. Ich versteh schon warum Gemeinden wie Hintertupfigen, Oberbergwinkel und Fuchsdobel keinen Kasten hingestellt bekommen der nunmal weit über 100.000 Euro an Investitionen bedeutet. (Löcher buddeln, Trassen legen, Hardwarekosten etc) Rechne mal wie lang hier wieviel DSL Anschlüsse laufen müssten bis sich das armortisiert. Zumal eben die Geschichte ist -> Telekom (sauhaufen übrigends) übernimmt den schweineteuren Ausbau damit hier die Konkurrenz ja auch für n Appel und n EI DSL Anschlüsse auf den Markt werfen kann (mit dennen dann wiederum so gut wie niemand zufrieden ist schlieslich kann man ja für 20 Euro im Monat Breitband Internet Telefonflat 24 h persönliche Betreuung und Entstörung binnen 3 Minuten erwarten)
 
@LastSamuraj: Der größte Beschiss ist ja, dass die guten Flatrate Tarife erst 39,95 losgehen und DSL6000 beinhalten. Wer auf dem Land aber nur DSL384 bis DSL3000 kriegt, muss das Selbe bezahlen. Die Landbevölkerung muss also entweder mehr zahlen als sie an Leistung kriegt oder nen miesen Tarif nehmen, der letztlich auch wieder (je nach Gebrauch) teuer werden kann. ABSOLUT UNFÄIR!!!
 
@markox: Ja das ist halt der Teufelskreis. Verlangst du weniger von den Dorf Bewonnern, weil sie ja weniger bekommen, kann man Ihre Anschlüsse ja auch gleich vom Netz nehmen, weil nicht einmal die Leitung die schon liegt, gewinnbringend laufen kann.
 
@markox: Die Sache ist ja die, dass die Kosten für die leitungen nicht geringer werden. Weniger abnehmende Kunden müssen sich quasi die gleichen Kosten teilen. 100:50 ist nunmal günstiger als 100:20.
 
@LastSamuraj: du musst es wirtschaftlich sehen..

(zahlen sind hausnummern!!!) wenn der ausbau für weitere 100m² 100.000 euro kostet, und auf diesen 100m€ (hochhaus zB) 13 *2 Personen Wohnen und somit 13 Internetanschlüsse sind, haben die mehr gewinn als wenn auf einem Bauernhof einen Inetanschluss (und immense Kosten um dort hin zu kommen) zu verkaufen..
 
@Daiphi: So kann man es natürlich sehen, und da würde ich auch nicht wiedersprechen. Ich sehe Breitband-Internet nur langsam aber sicher als ebensoein "Grundgut" wie z.B. das Telefon oder Fernsehn selbst an.
 
@.Omega.: Was genau macht Breitbandinternet zum "Grundgut"?
 
@LastSamuraj: Österreich ist zwar nicht so groß wie Deutschland, aber bei uns ist der Unterschied das die Telekom, Städte mit einer Einwohnerzahl über 10.000, den Internetausbau zurückschraubt und dafür den ländlichen Bereich vollausbauen will. Unserer Telekom ist es dabei leider völlig egal ob in der Einöde nur 2 Häuser stehen, auf Teufel komm raus bekommen die auch Internet. In den Städten wird nur mehr kontiunierlich die Bandbreite erhöht, und bei uns zahlen die Wettbewerber für die letzte Meile sogar weniger als 10 €.
 
@Daiphi: naja also eine solche Meinung brauchst du vom Land auch wieder nicht haben.

Bist du in der Meinung das Leute die am Land wohnen weniger wert sind, als Stadtbewohner ?

Ich kann nur als Beispiel sagen, dass es auch drauf ankommt welcher Personenkreis in einem Dorf wohnt.

Ein wenig entfernt von uns, also wirklich abgelegen hat sich in kurzer Zeit ein kleines Dorf entwickelt, wo ich sage mal die Obere Schicht sich angesiedelt hat, mit Ärzten und Rechtsanwälten etc.
In diesem Stückchen Land hätte es sogar zu meinen Lebzeiten nie DSL gegeben.
Aber was ist passiert ? Ein paar Wochen drauf ist die Telekom angerückt und hat eine neue Station gebaut, damit die werten Herren eine DSl 16000 Leitung bekommen.

So ist die Gerechtigkeit.

Ich wohne auch auf dem Land, wir haben "wenigstens" DSL 1000.
Kurzzeitig mal DSl 2000 abgespeckt auf 1500. Aber wegen dutzender Abbrüche wurde es wieder auf 1000 zurückgenommen.
Wenn ich das Beispiel von dem anderen Dorf sehe dann wird mir schlecht. Aber so ungerecht ist die Welt.

Die Telekom sollte sich mal lieber ums Land kümmern und dort ausbauen, anstatt in den Städten 1000mal umzubauen damit dort noch mehr als DSL 16000 möglich ist.
Ist das gerecht ?
In der Stadt kann man also schon Geldausgeben.
 
@Moarte: ja aber genau das ist der grund warum die telekom in ballungszentren nicht ausbaut, weil die regulierungsbehöre so niedrige Last Mile Kosten angestzt hat. Die Telekom ist in Ballungscenteren wo es andere Anbieter gibt der Verlieher. Kein Wunder das die aufs Landflüchten.
 
Irgendwie kommt es mir vor als würde die telekom hier beleidigte Lebeurst spielen...wie ein Kleinkind...Wenn aber in einem "ländlichen" Gebiet dann doch ein WLAN anbieter oder andere kommen wird ganz plötzlich doch ausgebau, kennt man ja. Und außerdem gibts da ja noch die Subventionierungen :) die will die Telekom ja sicher auch absahnen...die fehlenden 100mio zahlt eben der Staat....Also wenn das Quasi erpressen "wir bauen nur aus wenn TAL Miete steigt" auch nur im Ansatz hätte Funktionierern können..dann hätte sich die Bundesnetzagentur definitiv ins aus befördert...Glaubwürdigkeit wie auch im Streit mit der EU. Durchgekommen wäre das eh nie.
 
@Nero FX: Wenn sich LAN-Netze im ländlichen Bereich lohnen würden, wäre der Ausbau schon im Gange. Und warum spielt telekom beleidigte Leberwurst? Sie zieht ihre Konsequenzen, das tun Unternehmen, wenn sie Einnahmenrückgang befürchten. Traurig aber wahr.
 
@Nero FX: Bei uns ist T-Com immer noch bei DSL384, obwohl seit nunmehr 1 Jahr Kabel D. 32Mbit anbietet. Das kratzt die nicht, obwohl (oder weil?) schon das ganze Wohngebiet gewechselt hat.
 
@mcbit: Einnahmerückgang (10,50-10,20)x ca. 20Mio. vermietete Anschlüsse = 6 Mio. EUR => lächerlich, dafür 100 Mio. zu kürzen. Die WOLLEN einfach nicht investieren, damit die Landeier nicht wechseln KÖNNEN ! Langsamer Anschluss = Keine Wechselmögl. , da die anderen Anbieter da keine Pakete verkaufen können !!! Und die meisten scheuen sich sogar, von ISDN/DSL auf Analog/DSL umzustellen, weil sie ja dann Nummern verlieren + Hardware neu kaufen müssen.
 
@pubsfried: sehe ich genauso, malsehen was unsere regierung dazu sagt...
 
@pubsfried: Und die 6 Millionen noch mal 12 Monate, dann sind wir bei 72 Millionen Euro Einnahmerückgang. Mit den gesunkenen Einnahmen sinken aber nicht die Wartungskosten für deine 20 Mio Anschlüsse. Weiterhin steigt der Traffic, der durch diese 20 Mio Anschlüsse verursacht wird.
 
@pubsfried: bei uns gibts DSL384 und keine alternative...vor drei jahren als endlich auf DSL384 ausgebaut wurde hieß es "innerhalb kürzester zeit auf 2000"...heute will die telekom nichts mehr davon wissen -.-
 
@pubsfried: LOL, so ist es, die Telekom steckt keine 100 Mio ins Netz, damit keiner wechseln kann, genau deswegen wird nich investiert. Die Telekom ist ein gewinnorientiertes Unernehmen, rentiert sich die Investition nicht wie erhofft, bleibt sie aus, so einfach ist das. Das sind die früchte der Privatisierung, willkommen in der Realität der Marktwirtschaft.. @ bizzare.corona: Was soll die Regierung dazu sagen?
 
@mcbit: vergiss es. Bei uns gibs nen Dorf, jahrelang kein DSL, letztes Angebot aus Mail 2007 250.000€, dann ziehen 2 "T-Funktionäre" (Abteilungsleiter) in das Dorf, sofortiger ksotenloser Ausabu, jaaa klar sehr marktwirtschaftlich...
Ich bin gespannt ob VATM die ja gesagt haben das Sie ohne Subventionen für 50% der T-Kosten ausbauen wollen jetzt loslegen, TAL preise sind ja gesunken was die Bedingung war.
 
@Nero FX: Du hast gerade einen Korruptionsfall geschildert. Wenn Du dafür Beweise hast, bringe es zur Anzeige.
 
@Nero FX: Das hat bestimmt nichts mit erpressen zu tun. Jedes andere Unternehmen welches klar denken kann und auch am Markt bleiben will denkt so. Warum investiert denn 1&1, oder andere, nicht mal in eigene Netze? Jetzt kommt wieder die Sache von wegen vom Staat finanziert und bla. Gewartet wird es aber heute nicht mehr vom Staat sondern von einem Unternehmen. Und dass die sich dann quer stellen is ja wohl klar. Es ist nunmal leider so. Geld regiert die Welt und daran wird sich nichts ändern. Stell dir vor, du baust Häuser für einen haufen Geld. Musst diese auch noch ständig sanieren und warten. Dann kommt Unternehmer x und mietet diese sau billig bei dir, vermietet sie weiter und hat immernoch Gewinn bei der Sache und du sitzt auf dem trockenen. Würdest du weiter bauen wenn dir jemand sagt du darfst nicht mehr Miete von dem netten Unternemer nehmen? Ich denke nicht. Und da sollte sich jeder mal nen Kopp machen ob er das machen würde und seine Stellung diesbezüglich überdenken. Früher hat jeder nach der Privatisierung geschrien. Ja da simmer nun. Und dementsprchend hat die Telekom nicht mehr die Bringepflicht wie früher.
 
@pubsfried: [ damit die landeier nicht wechseln können ] im prinzip wahre worte - aber hast du dir auch mal die kehrseite angesehen? warum soll die telekom immense summen investieren, obwohl ihnen gerade die einnahme an den leitungsmieten gekürzt worden sind? damit hinterher die billigheimer - DIE EINEN DÜNNEN SCHEIßDRECK dazu beitragen die jeweiligen infratrukturen auszubauen - fröhlich abkassieren können und darüberhinaus auch noch die telekom selbst in zugzwang bringen mit ihren preisen immer weiter runterzugehen obwohl sie es ja sind die die leitungen legen bzw. die jeweiligen infrastrukturen immer weiter ausbauen (sollen)! da beißt sich doch der hund selber in den schwanz bei so einem geschäft!!! ehrlich gesagt ich verstehe die telekom da vollkommen. und ich würde mich ebenfalls nur mehr am arsch lecken lassen bei so einem, quasi 5-fachem, verlustgeschäft - (1stens) die imensen eingangs-investitionen selber - (2tens) für die andere anbieter dann fröhlich absahnen - (3tens) die zudem jetzt noch dazu weniger miete bezahlen müssen - (4tens) die mich (also die telekom) unter zugzwang setzen mit den preisen immer weiter nach unten zu gehen - obwohl ich (5tens) das netz weiterhin voll unterhalten, instandsetzen, modernisieren und immer weiter ausbauen soll etc. etc. etc.! sollen doch die anderen popeligen (KACK)-anbieter (und großmäuler) ihre eigenen leitungen legen - und dann im gegenzug von der telekom dafür miete verlangen! so könnte man es nämlich auch machen! aber nöööööööö - dafür sind sich die (KACK)-anbieter dann zu schade für solche risiken einzugehen - vor allem schon mal deswegen weil sie dann mit ihren preisen raufgehen müssten!!!
 
@mcbit: Was du vergisst sind die Hintergründe die es soweit kommen ließen. Auch ein schlechtes Management lässt sich auf kürze der Zeit beheben oder abmildern, die Telekom scheint davon aber nix wissen zu wollen. Einnahmerückgänge kommen nicht von ungefähr, sie manifestieren Dilettantismus. "Traurig aber wahr", ...da gebe ich dir Recht!
 
Was haben die erwartet? eine Firma, die weniger einnimmt, investiert auch weniger, simple Mathematik.
 
@mcbit: siehe o2 re:3
 
@pubsfried: mach doch den rechenvorschlag mal der Telekom. Du scheinst ja gut bescheid zu wissen.
 
@pubsfried: Deine Rechnung ist oben schon genauso Milchmädchen wie hier.... Es geht nicht nur um TAL Kosten...
 
Auch dieser Trend wird sich irgendwann rächen. Wenn alle "Landeier" zu anderen Telefon- und / oder Inetrnetanbietern wechseln, am besten noch zu den Kabelanbietern, dann macht die Telekom auf'm Land nämlich gar keine Kohle mehr.
 
@Spyder_550_A: Warum sollten andere Anbieter die Kosten für den Ausbau nicht scheuen?
 
@Spyder_550_A: Das Problem ist ja das es auf dem Land häufig gar keine Alternativen gibt. Nichtmal Kabel. Und die kleinen Telefonanbieter werden diese Investition noch mehr scheuen als die Telekom, weil die Telekom durch ihre Größe in der Lage wäre diese "Fehlinvestition" gegen zu finanzieren. Die kleinen Anbieter die sowieso schon verdammt knapp kalkulieren haben gar kein Geld um ihr Netz auszubauen, falls sie überhaupt ein eigenes haben. Im Grunde verdanken die ländlichen Regionen es ja eigentlich den kleinst-Anbietern die mit Dumping-Preisen den Markt erstürmt haben, das jetzt kein Unternehmen mehr eine lohnende Investition im Ausbau des Netzes auf dem Land sieht.
 
Doppelpost, Firefox hat anscheinend auch Nachteile ^^
 
@Spyder_550_A: äh... ja. Würde es in diesen Regionen alternative Netze geben - sei es UMTS, Kabel oder sonst was, dann müsste dort nichts mehr ausgebaut werden. Da es keine Alternativen gibt, können die "Landeier" auch nirgendwohin wechseln. Kabelanschluss? UMTS? DSL anderer Anbieter? Bei mir alles Fehlanzeige.
 
@master_jazz: Jepp. Alles schreit nach billig billig. Das der Ausbau aber finanziert weden muss, sieht keiner.
 
@Tyndal: Ja, eben, weil sich auch für andere Anbieter der Ausbau nicht lohnt. Private Unternehmen haben leider nichts zu verschenken, sie sind keine gemeinnützigen Unternehmen. Der Fluch der privatisierung.
 
@Tyndal: sehe ich genauso. Aber warum soll die Telekom was leisten, was andere auch könnten. Denke da an andere große Tönespucker ala Kabel Deutschland Arcor etc. Wir können alles besser alles billiger alles schneller als die Telekom. Und über die Telekom, ein ehemals monopolistischer Verein wird hergezogen auf Teufel komm raus. Die sollen eben jene Milliarden Investitionen stemmen damit nachher die "kleinen Geier" kommen und sagen du mußt deine Netze öffnen ????
 
Tja, alles hat Vor- und Nachteile. Wäre die Telekom (ehem. Bundespost) noch allein auf dem Markt und immer noch ein reines Staatsunternehmen, könnte der Staat sie dazu verdonnern, den ländlichen Raum genauso zu versorgen wie Städte und Ballungsgebiete. Nach der Liberalisierung/Öffnung/Privatisierung zahlen jetzt alle weniger, weil es Wettbewerb gibt, aber die ländlichen Gebiete gucken in den Mond, weil sich's da nicht rechnet. Bleibt nur Kabelnetz (wo vorhanden), UMTS (ebenfalls wo vorhanden) oder Satelliten-DSL (leider teuer). Ich bin auch betroffen, kriege in unserem Kaff nur 3 Mbit Downstream von der Telekom, zahle aber 6 Mbit. Alice kitzelt aus der gleichen Leitung 4 M/bit down, ist aber dafür oftmals sehr instabil. Nun ja, Pech.
 
@departure: "verdonnern": dem staat gehören immer noch 50% der Telekom !
 
@pubsfried: Ja und? Dem Staat gehören auch 100% der Bahn, trotzdem wird dort auf gewinn gefahren, und nicht auf Gemeinnützigkeit. traurig aber wahr.
 
@mcbit: Ja, weil die Bahn an die Börse will. Und wenn ein Unternehmen nicht profitabel ist, hat es an der Börse keine Chance Käufer für die Aktien zu finden.
 
@DennisMoore: Ich weiß. Was ist da jetzt anders, als bei der telekom?
 
@mcbit: Nichts. Du hast aber darauf angespielt das dem Staat 100% der bahn gehören, aber nicht 100% der Telekom.
 
naja, der bund wohllte doch eh investieren in den ausbau auf dem land, warum sollte die telekom dass dann machen? wenn der steuerzahler das machen kann, sind die doch nicht so doof und machen es selber...
 
Was ein Gesülz. Der große Retter T-Com streicht die Segel oder was? Die haben noch nie im Wind geflattert!
 
Habe ich es gewusst... Die Telekomiker finden immer wieder Wege um ländliche Regionen nicht auszubauen. Dann kann die Regierung labern was sie wollen. Traurig sowas...
 
@TaZ2k: willkommen in der Marktwirtschaft! Da geht es nur um Profit...
Nicht um den Endkunden.
 
Es ist doch wie mcbit schon sagte ne simple Mathematik, wo investiert wird da muss auch wieder eingenommen werden und die meisten Omis auf dem Dorf brauchen nun mal kein Breitband und die Einwohnerzahlen sind in ländlichen Gebieten nun mal geringer als in den Städten, von daher eine logische Geschichte.
Die Forderung an den Staat finde ich gar nicht falsch, schließlich hat dieser große Töne gespuckt von wegen DSL auch im Niemalsland...außerdem wenn man Millionen Euro ins Ausland schiffen kann sollte man sich nebenher auch ruhig mal um die eigene Versorgung kümmern können.
 
@GodHunter: Komisch, für den selben Text wie ich bekommst Du plus und ich nur Minusse. Scheint was persönliches zu sein. Wie früher, dem Überbringer schlechter Nachrichten kommt die Rübe runter.
 
@mcbit: Liegt am Kindergarten WinFuture :) Diese Bewertungen sind eh schwachsinn, aber wenn man hier drauf wert legt.
 
@mcbit: Sind wohl irgendwo schon Ferien ^^
 
@mcbit: Liegt sicher daran, dass du zu beinahe jedem Kommentar hier deinen Senf abgeben musst...*rolleyes*
 
@AaronHades: Kunststück bei den Kommentaren. manche glauben tatsächlich, private Firmen sind Wohltätigkeitsvereine und diese Minuskiddies leben in einer Traumwelt - können die Wahrheit nciht vertragen.
 
@mcbit: @mcbit: Na zum Glück haben mer ja dich der uns den Weg weisst. Ich danke dir, von ganzem Herzen...
 
Ganz einfach: Da die DTAG einst im Staatsbesitz war, also uns Bürgern gehörte, alle DTAG-Netze enteignen und dann an die willigen Netzbetreiber zu gleichen Preisen vermieten. Dann würde endlich ein Wettbewerbs-Markt entstehen und das Monopol der DTAG in die Analen der Geschichte verschwinden.
 
@metusalemchen: Also könnte die DTAG dann 100% ihrer Investitionsplanungen streichen, denn dann müsste ja der Staat (Bund? Länder? Kommunen?) den Ausbau selbst bezahlen und durch die Miete wieder reinholen. Woher soll jetzt der Staat diese Ausbaukosten nehmen? Lieber die Umsatzsteuer oder lieber die Mineralölsteuer erhöhen für den Ausbau? Hm... schwierige Frage.
 
@metusalemchen: Mein reden, das Netz hätte niemals zur Telekom gehen dürfen, sondern beim Bund bleiben sollen.
 
@Tyndal: Der Staat könnte seine 15 % Aktien-Anteile die er an der DTAG hat verkaufen und damit den Ausbau finanzieren. Mit ca. 12 Mrd. Euro sollte das doch problemlos möglich sein. Ich gebe ja zu...ist schwierig.
 
@mcbit: Nur leider wollte der Staat auch nicht die ganzen Kosten tragen. So müssten wieder Steuern angehoben werden und hin und her. Dann kommt wieder das Thema wie bei der Breitbandsteuer. Die selben Diskussionen.
 
@metusalemchen: Das Netz wurde nur im Zugae der Privatisierung zu mit veräußert und der Staat hat dafür eine Menge Geld bekommen und seinen Haushalt finanziert. Der Netzausbau wurde nicht durch die Steuerzahler finanziert, sondern trug sich selbst durch die Einnahmen des damaligen Fernmeldeamtes. Dieser Bereich der Bundesport war der profitabelste.

Wie willsten das begründen, der Telekom das Netz weg zu nehmen? Glaubst du ehrlich der Staat will die Instandhaltungkosten für dieses alte Netz zahlen und kann im gleichen Zuge eine Modernisierung stemmen? Das ich nicht lache. Der Infrastruktur Auftrag beinhaltet analoge Telefonie. Breitband Internet gehört für mich auch immer noch zu den Luxusgütern. Es ist sicher nicht nötig dies zu haben. Für Firmen ja, aber Privatleute? Da ist es doch eher Unterhaltung.
 
Schweres Thema... solch ein Ausbau lässt sich nicht von nichts bezahlen. Die Telekom musste viel Federn lassen und das zu Gunsten von Firmen, die keinen Cent in die Netze investieren oder gar Geld für Support aufwenden. Wie wird es denn laufen... Telekom baut aus und die Leute gehen dann zu Alice & Co.. Die Telekom darf von Jahr zu Jahr weniger Geld verlangen und entlässt entlässt entlässt usw usw usw... Alle Netze sollten Staatseigentum sein und die Firmen sollen vom Staat mieten, dann gibt es auch nicht sollche Interessenkonflickte, wie sie ja offensichtlich existieren...
 
@silentius: andersrum wird aber auch n schuh draus. es gibt gegenden, wo die telekom wegen angeblicher nichtwirtschaftlichkeit keine zuleitungen legte. interessenten aus den ländlichen gegenden habens auf eigene kosten gemacht... und schwupp, die telekom war die erste firma, die da stand und groß mitverdienen wollte, weil man ja nun in diesen besagten gegenden anschlüsse mit high speed internet vermarkten kann... was auch kein feiner schachzug is... ich bin der meinung, wer verdienen will, muss auch investieren... wenn man keine dienstleistung anbietet, muss man sich nich wundern das die gewinne schwinden...
 
@Rikibu: hast du Recht. Aber würde z.B. AMD die Chipfabrik in Dresden ausbauen, wenn sie anschließend vom Staat gezwungen würden, Intel für einen festgelegten Pauschalpreis auf diesen Maschinen produzieren zu lassen? Wir haben hier einen Kostenvoranschlag der Telekom - für den Aubau in unserer Gemeinde werden 1,2 Mio Euro veranschlagt. Buchen sich dann alle 600 Haushalte einen DSL-Vertrag bei einem anderen Anbieter, kassiert die Telekom die o.g. Miete von 10,20 Euro / Monat / Anschluss, also 6.120,00 Euro pro Monat = 73.440 Euro / Jahr. Nach knapp über 16 Jahren hätte die Telekom damit die Investitionskosten wieder rein - sofern innerhalb der 16 Jahre keine Betriebs- und Wartungskosten für das Netz entstehen würden. Und weiter besteht das Risiko, dass die Regulierungsbehörde die 10,20 Euro noch weiter senken wird - was die Amortisierung noch weiter nach hinten verzögern würde. Hätte die Telekom alleiniges Nutzungsrecht für die neu ausgebaute Region, würde die Rechnung viel eher aufgehen.
 
HAHA, is Dark Threat da? "um rund 1.000 Prozent nach oben schoss".. na ? gelesen? .. da stehen mehr als 100% =)). einfach zu geil ^^
 
@Kicherkeks: Keine Angst, er wird das schon verstehen.
 
@Kicherkeks: Na und? Wenn sich etwas mehr als nur verdoppelt, ist die Steigerung >100% :)
 
@FFX: Hier geht's wohl darum, dass Dark in nem anderen Kommentar einer anderen News mal behauptet hat, dass es >100% nicht geben würde... also einfach nur ein kleiner privater Mobbing-Feldzug, nichts was man ernst nehmen müsste.
 
@Kicherkeks: lol, musste auch an ihn denken als ich von der 1000%-Steigerung las. Zumal Internet auf dem Land ja zusätzlich sein Spezialthema ist. @Tyndal: So'n bisschen rumgeblödel ist noch lang kein Mobbing.
 
@Kicherkeks: Sollte dein Nick nicht Kinkerkeks bedeuten?
 
Ein paar Aktionäre sind eben wichtiger, als die Masse der Landbevölkerung. Das kommt eben dabei raus, wenn man ureigenste Aufgaben eines Staates, wie z.B. den Betrieb der Telekommunikationsnetze, privatisiert. Auch bei den privatisierten Energieversorgern, sind die Zustände gleich. Bei der Bahn wird es übrigens ähnlich kommen. Und wie es bei der Wasserversorung aussieht, wenn die mal privatisiert ist, sieht man in England, wo z.B. die Bevölkerung Londons und Umgebung, von den privaten Wasserversorgern ausgepresst wird, wie eine Zitrone.
 
@Der_Heimwerkerkönig: Stimme ich dir grundsätzlich zu. Frage mich nur, ob der Staat dann die Mittel für den Ausbau aufbringen würde/könnte. Wäre das Telekommunikationsnetz noch staatlich, wäre "bis 2010 alle mit Breitband" nie geäußert worden. Am Ende bliebe es an den schon hoffnungslos überschuldeten Kommunen hängen, den Ausbau zu bezahlen. Weiter wäre die Frage, wer dann die ganzen Technologien wie VDSL, HSdPA etc entwickeln und einführen würde - der Staat ist für Fortschritt nicht wirklich bekannt. Vielleicht hätten jetzt alle DSL - in der Urform mit 768kBit Downstream. Aber die Mischform Privatunternehmen + staatliche Regulierung vereint das schlechteste aus beiden Welten.
 
Das wär die Gelegenheit für WiMaxx und wie die ganzen Funkanbieter alle heissen. Aber nee, lieber da nen Funkmasten hinknallen wo Kabel, Glasfaser, Kupfer und HxDPA ausgebaut sind. Wofür bekommen die eigentlcih Geld für den Netzausbau? Da muss mehr hinterstecken als "Investitionen".
 
@wieselding: Wie ich oben schon schrieb (und Minus kassierte) scheint es auch für diese Anbieter kabelloser Zugänge kein rentables Geschäft zu sein.
 
@mcbit: auch für solche Anbieter muß in der Erde nen Kabel liegen, irgendwo. Denn Ewigweite strecken können die auch nicht überbrücken. Und schon ist Ende mit den achso tollen Technologien...
 
Warum braucht ihr alle so schnelles Internet. Ich hab noch ein ELSA 56k Moden und ok dauert ein bisschen aber ich komm auch ins Internet. Und ich hab gehört das wenn man runterläd eh alles Viren sind! - Und Verboten ist das auch Alles!!
 
@h0m0: Ja Kleiner, leg Dich wieder hin, scheint nicht Dein Tag zu sein.
 
@h0m0: für soviel Gleichgültigkeit gibtes ein dickes Plus und ein Riesengroßes LOL...einfach alles verboten
 
Oooch, Telekom ist bockig und spielt die beleidigte Leberwurst! Tja und später wieder über den Image-Verlust heulen und die pöse Bundesnetzagentur. Oooch!
 
@Hellbend: Stell dir vor, jemand würde Dir vorschreiben, wieviel Du mit Deinem Eigentum verdienen darfst. Stell Dir weiter vor, dieser jemand sagt jetzt, das Du noch weniger verdienen darfst. Wieviel würdest Du noch investieren?
 
@mcbit: Sofern das alles hart selbst erarbeitet wäre! Nur was hat sich die Telekom hart erarbeitet außer dem schlechten Image? Die Privatisierung schmeckt ihr nicht oder bekommt ihr schlecht aber....hallo...soweit ich weiß gehört dem Staat noch ein gutes Häppchen und hoffentlich tritt Dieser der Telekom, zu genau diesem Thema, mal so richtig in die Weichteile.
 
@Hellbend: Es ist doch unerheblich, dass das netz mal dem Volk gehört, das ist vorbei, wann begreift ihr das endlich? Mir schmeckt das auch nicht.
 
@Hellbend: Die Telekom ist nicht beleidigt. Es gibt in diesem Unternehmen aber anscheinend Leute die rechnen konnen. Für 200 potentielle Kunden in irgendeinem Dorf stellen die einfach keine Infrastruktur auf die Beine. Lohnt sich nicht. Würde sich vielleicht lohnen wenn sich die 200 Leute an 10 Jahre an die Telekom binden und für ne DSL 6000 Flatrate im Monat 99 Euro zahlen. Aber wer tut das schon?
 
@Hellbend: Ja es geht bei Ausbau aber nicht bzw nur teilweise um bestehende Netze. Es muss ja NEUgebaut werden. Na merkste den Unterschied? Und der Neubau wird eben nicht vom Volk bezahlt wie früher. Privat heisst privat. Nun gehört das Netz wem anders, wofür auch Geld bis heute geflossen ist, nämlich in die Modernisierung und das von der Telekom nicht dem Staat.
 
Tja, das kommt davon wenn man ein einst staatliche Kommunikatiionsunternehmen privatisiert. Jetzt muß die Telekom richtig wirtschaften und Gewinn erzielen. Die Zeiten wo man Millionen Euro in unprofitablem Gegenden versenken konnte sind vorbei. Leider bin ich auch eine der Opfer die aufm Land wohnen. Fänds auch besser wenn ich DSL 6000 oder höher kriegen würde und nicht nur DSL 2000. Aber andererseits versteh ich auch das man nicht wegen 200 DSL-Kunden ein ganzes Dorf aufbuddeln und Leitungen verlegen kann.
 
@DennisMoore: Das Buddeln und Leitung legen ist das geringste Problem, das haben andere Dörfer schon alleine bewältigt. Es sind die Verittlungsstellen und Übertrager, die neu hingebaut werden müssen, und die kosten wohl ein schweine Geld.
 
@DennisMoore: Naja, sowas nennt man Planung. Wenn man mit den Kommunen zusammenarbeit und Schachtarbeiten kombiniert, wären sicher viele Dörfer schon im Breitband (breiter). Ist ja nicht so, das es bei euch hunderte von Straßen aufzubuddeln gilt. Eine Hauptstr. und ein paar Nebenstr. - Bekannte von mir haben einst in einem 1200 Seelendorf mit Kabel BW verhandelt, das die bis zum Ende ihrer Sackgasse buddeln - quasi 50m weiter - wurde sogar gemacht, mein Bekannter mußte nur 5 Verträge für Kabel BW an Land ziehen, was aber einfach war :) Die haben nun anstelle 383kbit satte 20Mbit.
 
@sirtom: Kabelanschluss ist ja auch was anderes. und 50m sind auch nicht die Welt. Die kriegt man bei ner entsprechenden Vertragslaufzeit auch leicht wieder rein. Außerdem ist das Internet beim Kabelfernsehen ja schon fast ein Abfallprodukt.
 
Natürlich ist es ein Buisness. Ich finde der Staat sollte dort massiv eingreifen! Was ist den mit den Landwirten die für unser Essen sorgen? Die sind dadurch sehr benachteiligt. Finanziell sind sie auch nicht wirklich bevorteilt (Milchbauern).
Ich hätte unter den Umständen keine Lust mal Landwirt zu werden.... Und den Feld oder ne Rinderfarm mitten inner Stadt wos DSL gibt..... Naja, das lass ich mal so stehen :-)
 
Es zählt wie immer das schnelle Geld was man ohne Mühe erzielen kann. Einfach nur Gier und Dividende anstatt zufriedene Kunden. Bei mir Zuhause ist es ähnlich, wohne eigendlichmitten in der Stadt und muss mit einem klingeldraht auskommen obwohl alle Strassen umzu Full Speed bieten. War so gezwungen auf das teure VDSL auszuweichen
 
Schade dass MS für die Einbettung des Browsers Strafen zahlen muss, die Telekom jedoch für den Benachteiligung von regionalen Gegenden keinen Cent zahlen muss!!
 
Das ist einfach Verarschung für die Landbewohner. Telekom sollte sich mal aus dem Fenster lehnen und versuchen zu verstehen das es auch woanders wo Menschen gibt die durch schnelleres Internet bzw. neuen Internetanschlüssen durchaus mehr Möglichkeiten haben sich z.b. Informationen zu beschaffen oder P$$$$ zu schauen. Sind ja nur Leute die uns mit Getreide, Milch und sonstigem versorgen.
 
Gabs nicht sogar EU-Gelder für den Ausbau gerade auf ländlichen Regionen?
 
Ich wohne nicht aufm Land und habe genauso nur Dsl1200 und zahle aber für volles DSl2000. Ist jetzt zwar nicht soo tragisch aber die aufm Land haben es da schon schlimmer. Aber irgentwann wird das Internet verstäkrt über sateliet oder anderen Luftmöglichkeiten laufen. Dann muss der Bauer auch nicht 40min für einen kleinen Videoclip warten xD.
 
In meinen Augen ist Highspeed Internet für Privatpersonen immer noch ein Luxus. Ich sitze hier auch mit max DSL 1000 auf dem Land und KAbel gibts hier garnicht. Ich gehe aber nicht KabelDeutschland an die Gurgel, weil die hier nicht ausbauen. Ich bin froh inzwischen DSL zu haben bis 2004 ging hier nichts. Und keine Sorge die Investitionen werden kommen, schließlich will die Telekom das vermittlungsorientierte Netz ja auch irgendwann ab 2014 abschalten und nur noch auf IP Basis arbeiten, dafür sind gewisse Bandbreiten nötig. Ich bin allerdings auch der festen Meinung, dass Internatbandbreiten zw. 1 und 2 Mbit/s für Privatpersonen ausreichen werden, klar nicht für alle Dienste, aber IP TV und co sind auch eher Luxus und hier geht es um Grundversorgung.
 
Na toll Telekom ... habe selber paar Jahre auf nem Fleckchen Erde in Deutschland gewohnt wo ISDN das Maß aller Dinge gewesen ist.
Ja es kostet Techniken usw. zu entwickeln um die höheren Entfernungen zu überbrücken verstehe ich ja auch, aber vorher durch die Blume zu bringen das etwas geschieht und jetzt sowas von zurück zu rudern ist einfach nur unverschämt!
 
bin zwar kein betriebswirt, aber wie rechnen sich 100 millionen euro weniger investitionen auf grund von 30 cent weniger pro letzte meile ?
betrifft das jeden einzelnen anschluss oder nur die letzte meile z.b. für ein ganzes wohnhaus ?
wobei, selbst bei jedem einzelnen anschluss wären das...ca. 333 millionen anschlüsse ???
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