Microsoft will russische Kartellklage schnell beilegen

Microsoft Microsofts russische Niederlassung will die von den dortigen Behörden eingeleiteten Ermittlungen wegen einer angeblichen Verletzung des Wettbewerbsrecht durch die Einstellung des Vertriebs von Windows XP nach Kräften unterstützen. mehr...

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"In den meisten Fällen sei es den Kunden nicht möglich, Laptops der genannten Hersteller ohne ein vorinstalliertes Betriebssystem zu erwerben." Dagegen sollten die auch bei uns vorgehen.
 
@Link: Wenn man nicht unbedingt im Media Markt oder Saturn kauft, ist das durchaus möglich.
 
@Slurp: Ich finde das auch eine Sauerei. Dies sind durchaus ernstere Theme für die Erhaltung der freien Marktwirtschaft als ein dämlicher Browserstreit.
 
@BlackFear: was gibt's da zu meckern, wenn das beste Betriebsystem schon der einfachhalber vorinstalliert ist.
 
@Link: Fragt sich ob die Kunden überhaupt Computer ohne vorinstalliertes System kaufen wollen. Und da meine ich nicht nur ein paar versierte User, sondern die Allgemeinheit. Soweit ich weiß wurden die Kunden selbst, deren Rechte hier durchgesetzt werden sollen, nie gefragt ob sie Wert darauf legen einen Computer zu kaufen der nach dem Anschalten nur sagt "No Operating System found"
 
@Slurp: ich weiß, dass es möglich ist, aber gar nicht so einfach, wie man es gerne hätte bzw. wie es IMO sein sollte. ___@DennisMoore: trotzdem sollte jeder die Möglichkeit haben zu wählen, besonders wenn (wie schon angesprochen) scheinbar es schon bei nem Browser sehr wichtig zu sein scheint. Und die Möglichkeit ein BS zu wählen ist denk ich wesentlich wichtiger, besonders da man hier einfach die Lizenz vom alten PC weiternutzen kann, statt eine neue erwerben zu müssen (die wird ja nicht kostenlos beigelegt).
 
@Link: Marktwirtschaft bedeutet, dass ein Hersteller selber entscheiden kann welches Produkt er auf den Markt bringt. Wenn sich für HP & Co Windows-Systeme mehr rechnen (weil die Kunden es wünschen), dann sollte ich nichts anderes vorschreiben. So etwas hat in der Planwirtschaft schon nicht funktioniert. Vorgehen soll man nur gegen einen Misbrauch von Marktstellungen, also wenn z.B. Gazprom die Konkurrenz behindert oder Microsoft die Installation von Fremdsoftware untersagen würde. Aber das ist ein ganz anderes Thema.
 
@Timurlenk: Im Prinzip hast du Recht. Leider ist das zum Nachteil des Kunden in dem Fall.
 
@Link: leider nein, die oem lizenzen, die zu den fertig pcs gehören sind laut lizenzrecht nicht übertragbar, selbst wenn eine installation und aktivierung meist möglich ist, verstößt man damit gegen die lizenzbedingungen - gruss yergling
 
@DennisMoore: sehe ich genauso wie du. Die die immer über Microsoft schreien und wollen das Windows nicht mehr vorinstalliert ist wegen der Monopolstellung sind meistens Sowieso die versierten Nutzer die sich ihren PC selber zusammenbauen und das Betriebssystem ihrer Wahl installieren.

Aber an die anderen Nutzer denken sie dabei nicht die sich ein komplettsystem kaufen und sich nicht so auskennen und froh darüber sind, dass sie den Pc einschalten und das bekannte Windows erblicken.

Und auch nicht froh drüber sind wenn Linux darauf wäre, weil sie dann ihre gewohnte Software nicht mehr nutzen können.

Daher finde ich es völlig richtig das seit jeher Windows das Rennen gemacht hat und sich auf den neuen Computer befindet.
 
@Link: also ich habe noch keinen gesehen der drüber traurig war, dass sich windows schon auf dem neuen Rechner befindet.

Die meisten Kunden sind normale Benutzer die sich nicht so mit PC´s auskennen und wie oben schon geschrieben froh sind, dass sie den neuen PC einschalten und ihr bekanntes Windows erscheint.
 
@Timurlenk: was passiert wenn man von einem gaslieferanten abhängig ist haben wir ja im vergangen winter gesehen. genau aus diesen günden brauche ich auch kein 100% microsoft monopol, sowas engt ein, behindert den fortschritt und erhöht im bestenfall nur die preise.
 
@yergling: in de ist doch die Bündelung von Software an Hardware AFAIK verboten... damit ist die Übertragung der Lizenz vom alten auf neuen Computer erlaubt, auch wenn MS es gerne anders hätte. Der alte PC darf dann natürlich nicht mehr benutzt werden. Ist doch im Prinzip als ob man lediglich den alten aufgerüstet hätte, nur werden _alle_ Komponenten ausgetauscht.
 
@Link: Es hat jeder die Möglichkeit zu wählen. Niemand (und ich meine Niemand) ist wird gezwungen ein Windows auf seinem PC installiert zu lassen. Jeder kann die ISO-Datei einer Linuxdistribution runterladen, brennen und installieren. Die Wahl beim Kauf hat auch jeder der nicht in den nächsten Billigmarkt rennt. Unser Computerhändler um die Ecke baut dir in 2-3 Tagen einen kompletten PC ohne Betriebssystem zusammen und die sind oftmals sogar günstiger als die Medionkisten bei Aldi. Ganz einfach deshalb weil er passende Computer für den jeweiligen Anwender baut und nicht alles reinstopft was grad billig zu haben ist.
 
Wie war das nochmal beim Fall "Vobis". Da musste die Firma sogar dann Lizenzgebühren an Microsoft entrichten, wenn auf dem PC KEIN Betriebssystem vorinstalliert war!! Nachlesen!!! Einer der vielen Gründe, warum ich Microsoft regelrecht hasse ist, dass MS erheblichen Druck auf die PC Hersteller ausübt, damit Windows vorinstalliert wird. MS und Intel haben in den letzten 20 Jahren den PC Markt nach IHREN Wünschen geformt und nicht nach den Wünschen der Kunden. Was kriegen wir denn schon groß mit, von dem großen globalen Intrigen und Verhandlungen der Großkonzerne ..... außer man interessiert sich für das Thema und recherchiert nach!
 
@NoName!: Also bei Intel ist es schlimmer, weil dadurch AMD tief in die roten Zahlen gekommen ist und es lange Zeit braucht um sich zu erholen.

Aber bei Microsoft ist es was anderes, weil es ja kein anderes Betriebssystem gibt das man kaufen könnte.

Die anderen Systeme sind sowieso frei.
 
@andi1983: Naja, aber warum gibt es keine anderen? :-) Es gab ja z.B. noch CPM, OS2 und diverse verschiedene DOS-Varianten. Nur wurden die schon in Zeiten vernichtet als der PC Markt noch relativ klein war. Nichts desto trotz finde ich Microsofts heutige Verfahrensweise auf dem Markt durchaus sehr liberal. Natürlich versuchen sie ihre Absatzzahlen konstant zu halten, aber es war echt mal schlimmer. Z.B. anfang der 90er Jahre wo Windows 3.1 eine Inkompatibilität meldete wenn man kein echtes MS-DOS verwendete, obwohl es keine Inkompatibilität gab. Heute ist Microsoft in meinen Augen dagegen ein schnurrendes Kätzchen. Die haben sogar eine Kooperation mit diversen Linux Herstellern was Patente angeht. @NoName!: Und was irgendwelche Vertragsklauseln angeht, wie z.B. dein Vobis-Beispiel: Ich kenne das konkrete Beispiel nicht, aber es kam bestimmt kein Microsoft-Sonderkommando in die Vobis Zentrale und zwang den Geschäftsführer mit vorgehaltener Waffe den Vertrag zu unterzeichnen. Wenn, dann ging es bei dieser Klausel garantiert um günstigere Preise für Vobis, welche es aber nur bekam wenn sie mit dieser Klausel einverstanden waren. Und das wiederum war auch nur ein Versuch seitens Vobis durch günstigere Preise wiederum ihre Konkurrenz auf dem PC-Vertriebsmarkt los zu werden. Sowas nennt sich Marktwirtschaft, jeder versucht das Maximum für sich zu erzielen. Und das gilt sowohl für Microsoft, als auch für Vobis, und Vobis ist damit kein "Opfer" eines böswilligen Giganten.
 
@master_jazz das stimmt schon, aber die Systeme kommen kurz auf den Markt und verschwinden wieder von alleine, weil sie einfach nicht gekauft werden, weil sich Windows einfach durchgesetzt hat.

Die Software und Spielewelt hat sich auch auf Windows spezialistiert.

Deshalb ist ja Linux auch heute noch bei 1 % Marktanteil, weil es die meisten nichtmal geschenkt wollen.

Was hilft mir ein kostenloses Betriebssystem, wenn man dafür keine Software etc bekommt.

Somit finde ich das ganze mit Microsoft und Windows nicht schlimm.
Und von der Benutzung kommt so schnell kein anderes Betriebssystem hin.
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