Windows 7: Keine Portierung für ARM-CPUs geplant

Windows 7 Microsoft hat anlässlich der Einführung zahlreicher kleiner Notebooks mit ARM-kompatiblen Prozessoren klar gestellt, dass es das neue Betriebssystem Windows 7 nicht für derartige Geräte geben wird. Hintergrund ist die mangelnde Kompatibilität. mehr...

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@mcbit: ne gott sei dank
 
@w00x: Warum? ARM ist eine ganz gängige Mobil-Architektur und in gewissen Grenzen auch leistungsfähig. Wobei ein kleines Stück Recht hat Microsoft, denn was will man bei Win7 auf einem ARM können, was man nicht heute schon unter CE kann? PCO
 
@pco: Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Windows 7 auf solchen Geräten mehr Möglichkeiten bietet als WinCE.
 
@iLoki: Vll heute nicht, aber wie sieht es in drei Jahren aus?
 
@njinok: WinCE stagniert ja auch nicht nur in der Entwicklung. WinMob 7 wird dann zB erscheinen. Erstmal schaeune welche neuen Möglichkeiten sich dadurch ergeben.
 
Schade eigentlich, aber wenn man es mal realistisch sieht, dann war das letzte Desktop-Betriebssystem von MS, das nicht nur für x86 released wurde, NT4 für PowerPC, MIPS und Alpha-RISC. Den Itanium-Support mal nicht mitgerechnet, aber der ist ja auch eher für Server. Und ich bezweifle, daß man in Redmond davon abweicht, mehr als x86 und x86-64 zu supporten ...
 
Ich kenne mich ja mit dem Zeug nicht aus - deshalb meine Frage: warum kann man denn Windows nicht einfach auf dem ARM-Prozessor kompilieren? Welche Probleme ergeben sich denn da?
 
@jaja_klar: jede software muss für ARM kompiliert werden - von winamp bis office über spiele bis zum bildviewer
 
@Screenzocker13: Schon klar, aber was ist das Problem, das ist doch once and for all! :) - meiner Meinung nach nicht sehr aufwendig.
 
@jaja_klar: Es reicht nicht einfach nen anderen Compiler zu verwenden. Man muß auch Änderungen im Quellcode vornehmen. Und Windows hat ziemlich viel Quellcode.
 
@DennisMoore: aber dann wär es doch eher ratsam, den Compiler so anzupassen, dass man keine Änderungen im Quellcode mehr vornehmen muss - das käme dann auch allen anderen Entwicklern zu Gute, die für x86-Prozessoren programmieren und dann nichts mehr für ARM-Prozis ändern müssten. Also: Compiler anpassen, wo ist das Problem? :)
 
@jaja_klar: Theoretisch hast du zwar recht. Aber: so einfach und trivial dein Vorschlag in der Theorie klingt, so schwierig ist er in der Durchführung. Im Falle von einem kleinen utility schnellbar machbar, umso größer das Programm desto schneller geht der Aufwand exponentiell hoch. Im Falle vom Betriebssystem, genauer gesagt bei Windows als "Programm" mit dem größten Sourcecodeumfang, sind das mehrere Mannjahrhunderte Arbeit. Aus Performancegründen muss man übrigens so oder so maschinennah arbeiten, da ists net einfach mit Compileranpassung möglich. Und was dann mit Treiber, Ansteuerung von Hardware etc. noch oben drauf kommt, dass kannste dir nicht vorstellen :)...
 
@Lofote: Einfach und trivial sehe ich das zwar nicht :) - aber doch nicht unendlich kompliziert, schwierig in der Durchführung, wie du gesagt hast, vielleicht, aber mit endlichem Aufwand machbar und vielleicht auch vorteilhafter als man von vornherein denkt. Diverse Linux-Distributionen werden doch auch portiert - und dass der Aufwand gleich exponentiell hochgeht, glaube ich spontan mal nicht. Wie lösen die denn das so schnell?
 
@jaja_klar: Durch viele freiwillige Programmierer und Abenteurer :)... Prinzipiell ist der NT-Kernel (worauf ja auch Win7 basiert) portierbar und tatsächlich gab es von Windows NT 4.0 noch 4 CPU-Versionen: Intel 386 (die "normale"), MIPS, Alpha und PowerPC. Es ist also schon portierbar, da hast du recht, es ist aber immer ne Frage von der Nachfrage, damit Microsoft eine solche Portierung finanzieren würde.
 
@Lofote: Ja, wie cfxm schon gesagt hat, eine Kosten-Nutzen-Rechnung. Bin jedenfalls weiterhin gespannt darauf, ob der Teil "Nutzen" richtig berechnet wurde! Aber das werden wir ja bestimmt alle noch erfahren :) Ich würde das Ding jedenfalls portieren, was man hat, hat man. Und dann ist man auch in 5 Jahren nicht im evenutellen Hintertreffen.
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