Mac-Klon-Hersteller Psystar meldet Insolvenz an

Desktop-PCs Der amerikanische Mac-Klon-Hersteller Psystar hat Gläubigerschutz beantragt und steht somit offenbar vor der Pleite. Als Gründe für die Insolvenz gibt das umstrittene Unternehmen eine zunehmend schwierige Kreditlage und die insgesamt schlechte ... mehr...

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@TrustMe: Nein, nicht wirklich. Ist meines Erachtens nach ein Schachzug, um das Verfahren hinauszuzögern und Zeit zu gewinnen.
 
hat sich ja richtig duruchgesetzt.. wow ..
 
Und da soll sich mal wer über MS, dem "weiterhin besten Arbeitgeber", beschweren ...
 
Schade.
Dann gibt es doch kein Mitbewerber mehr auf den AppleOS Markt mehr.
 
@Croft: Nö. Apple hat dann weiterhin ein Monopol auf Rechner mit Mac OS X. Sollte den Wettbewerbsbehörden mal zu denken geben.
 
@DennisMoore: dankeschön...weil es wieder mal jemanden wie Dich gibt, der es nicht versteht, dass Wettbewerbsbehörden nur bei Monopolunternehmen einschreiten - und Apple hat auf dem Markt der Rechner/der Betriebssysteme beileibe nicht das Monopol, fängt der Himmel an zu weinen an und ich muss raus, den Tisch mit ner Plane abdecken...dankeschön :-(
 
@Bengurion: Es kommt immer darauf an wie man ein Monopol definiert. Darum schrieb ich auch "Monopol auf Rechner mit Mac OS X" und nicht nur "Rechner". Das heißt, das Apple die einzige Firma ist die Rechner mit diesem Betriebssystem verkauft und wenn ich das Betriebssystem nutzen will, muss ich einen Mac kaufen. Für mich ist das ein Monopol, wenn auch nicht ein allgemein umfassendes. Erschwerend kommt noch hinzu, dass Mac OS X nur durch ein paar absichtliche technische Sperren auf Mac-Rechner beschränkt ist. Wenn Apple es schafft per BootCamp XP auf Mac-Hardware zu installieren, dann dürfte es auch umgekehrt möglich sein. Ist es übrigens auch. Ich kann auf meinem Rechner z.B. ne Retail von 10.5.6 installieren wenn ich nen EFI-Emulator verwende.
 
@DennisMoore: Klar, Apple hat ein Monopol auf Computer mit IHREM EIGENEN Betriebssystem. Also Apple schreibt die Software für ihre eigenen Rechner selbst. Nur ist das kein Monopol. BMW hat auch ein Monopol auf Autos mit BMW-Logo bzw. der BMW-Software (Entertainment Software z.B.). Aber nicht auf Autos allgemein. OS X ist eben kein "freies" OS, sondern wird von Apple speziell für die eigene Hardware entwickelt und nur für diese. Das ist was völlig anderes als ein Monopol!
 
@DennisMoore: Das Wesen eines Monopols ist, dass es um allumfassend im Sinne von marktbeherrschend geht, und das tut OS X nicht. Du kannst Dir ja gerne Deine persönlichen Definitionen in Deinem Privatuniversum zurecht legen, aber das wird kein Kartellamt interessieren.
 
@Croft: Es gibt auch andere Hersteller von Mac Clonen. Sogar in Deutschland: https://www.pearc.de/
 
@DesertFOX: 100% richtig.
 
@ThreeM: Die wohl auch hoffentlich verklagt werden.
 
@Balu2004: Wieso? EULA gelten in .de nicht. Sie verletzten kein Copyright. Also wieso sollten die verklagt werden? Die Rechner sind im übrigen Sinnvoll ausgestattet.
 
@DesertFOX: Nur das MacOS X in teilen unter GPL steht, somit sind Bestandteile des Os sehr wohl OpenSource :)
 
@ThreeM: Ohne jede Frage. Große Teile des Kernels stehen auch öffentlich zur Verfügung. Es hätte ja auch niemand etwas dagegen, wenn jemand nun PCs mit Darwin (also dem UNIX Kernel von Apple) ausstatten würde. Im Gegenteil! Apple würde sich über die Verwendung und Weiterentwicklung ihrer OpenSource-Komponenten sicherlich freuen. OS X im Ganzen ist allerdings nicht frei - hier sind nochmal unzählige Eigenentwicklungen von Apple und Drittanbietern enthalten.
 
@DesertFOX: "Große Teile des Kernels stehen auch öffentlich zur Verfügung" Der gesammte Kernel steht unter einer Freien Lizenz. Und mit dem Kauf eines Mac Clones kaufst du auch eine Lizenz für Mac OSX... also wo ist das Problem? Weil Apple in ihrer, in Deutschland unzulässigen Nutzungsbedingung, die Installation auf nicht-Macs verbietet?
 
@DennisMoore: das ist auch richtig so, wenn jeder eigene macs herstellen könnte hätten wir das gleiche problem wie auf dem pc markt, mit der inkompatieblität, bluescreens usw...
zum thema: gut so solche firmen sollen krepieren, microsoft würde es auch nicht gerne sehen wen ein assemblierer bei jedem pc eine illegale windows version bleigen würde.
 
@ThreeM: ich denke es könnte mehrere Punkte für eine Klage geben: ist der Eigner von PearC authorisiert OSX zu vertreiben? PearC setzt auf ein softwareemulierte EFI auf, ist der Betrieb solcher Software in DE erlaubt wenn das Ziel die Umgehung von Hardwarebündelung oder Kopierschutz ist?
 
@warphead: Wieso illegal? Diese Versionen sind original... nur nicht auf dem System wo se Apple gerne drauf hätte... Jeder kann ein OSX zb bei alternate kaufen...
 
@DennisMoore: und sowieso wird ja auch bei Mac OS X ein Browser mit vorinstalliert und ein Media-Player noch dazu. Das ist wohl widerrechtlich gegenüber dem Wettbewerb...
Mich wundert immer bzw. ich finde es lächerlich, das alle immer über Microsofts "Monopol" im Browsermarkt und jedem anderen erdenklichen Markt den man erfinden kann, herziehen und der Ultra-Monopolist der unverschämte Preise für Hardware und ein unsicheres System verlangt.
 
@Croft: bmw hat das monopol auf seine bmw's, sowas solte einem wirklich zu denken geben, ausserdem ist es die einzige alternative mit einem bmw von a nach b zu kommen -.-
 
@Croft:
Es gibt noch Russianmac die Desktops, Notebooks und Netbooks mit Mac OS X vertreiben - soweit ich weiss aber bisherauch nur in Russland.

Teilweise finde ich es für Apple einfach nur peinlich das sie trotz der sehr geringen Hardwareauswahl die sie anbieten nach Updates immer wieder Kompatibilitätsprobleme haben (wie aktuell z.B. mit den Displays).
 
Gute Sache, das Apple sich durchgesetzt hat, bzw. so lange Geklagt hat, dass sich Psystar die Anwälte nicht mehr leisten kann. =) Schade zwar für die Mitarbeiter, aber wenn man sich in illegalem Gebiet aufhällt ist das halt der Preis den man irgendwann zahlen muss.
 
@pluiert: full ack .. (+)
 
Man sollte mal Peter Zwegat vorbei schicken^^
 
Als vor einem guten Vierteljahr das erste Mal von Psystar zu lesen war, hab ich mir deren Konfigurationen mal angeschaut. Da riss mich vom P/L-Verhältnis keine vom Hocker. Die Systeme waren weder optisch ansprechend, als auch nur preiswert. Tatsächlich waren sie preislich gar nicht so weit von "echten" Macs entfernt. P.S.: Es gibt keinen "Markt für MacOS". Das wäre wie ein Markt für VW-Golfarmaturen. MacOS ist eine Software, die auf eine spezielle Hardware zugeschnitten ist. So wie ein Handy-Betriebsystem für ein bestimmtes Handy. PCO
 
@pco: Das einzige Handybetriebssystem was auf ein Handy zugeschnitten ist, kommt ebenfalls von Apple. Die anderen laufen auf vielen verschiedenen Handys.
 
@pco: apple-hardware ist ja auch heutzutage so "speziell"... soll apple halt in ihre eula schreiben, dass bei der benutzung auf nicht apple-system sämtlicher anspruch auf was weiss ich entfällt... sache beendet...
 
@pco: Es ist ohne grosse Probleme möglich, OS X auf nicht Apple Hardware zum laufen zu bringen. Man muss nur um die speziellen Tests drumrum kommen, ob das OS auf einem Mac läuft. OS X ist also mitnichten speziell auf Macs zugeschnitten, sondern es musste extra noch was eingebaut werden um zu verhindern, dass es jeder der will auch auf anderer Hardware einsetzt. Irgendeine Firma hat ja auch ein EFI auf einem USB-Dongle verkauft, mit dem man OS X unter bestimmten Hardware-Voraussetzungen auf einem Windows-PC installieren konnte.
 
@DennisMoore: Ob ein Hersteller seine Software für andere Plattformen verfügbar macht kann man imho dem Hersteller überlassen. Solange die Software keinen Marktanteil von >80-90% hat ist auch kein Monopol gegeben.
 
@Balu2004: Richtich! Es ist keine Frage von technischer Machbarkeit, sondern auch des Willens des Herstellers. Apple will nicht, dass MacOS-X auf anderen Systemen läuft. Das ist ihr gutes Recht. @DennisMoore: Jedes Handy-OS muss für die entsprechenden Handys angepasst werden. Auch ein Symbian. Versuch doch mal Symbian von einem N95 auf ein älteres Nokia zu "portieren". Es geht bei einigen, grundsätzlich, aber auch hier ist das nicht von Nokia gewollt. Schliesslich sind neue OS-Versionen auch bei Handys teil des Kaufarguments.... PCO
 
Psystar ist kein Mitbewerber, sondern eine Firma die Rechner mit gecrackter Software verkauft. Ich vergleiche das mit Firmen die bis ende letzten Jahres SAT-Receiver mit illegaler Firmware verkauft haben, um damit illegal Premiere äh Sky ansehen zu können. Für was nochmal gibt es Patente und Lizenzbestimmungen? Bevor man sich einen Apple-Klon kauft sollte man lieber bei Windows oder Linux bleiben. Man muss meiner Meinung zu viele Einschränkungen in Kauf nehmen, ganz zu schweigen davon was mit den nächsten Mac-OSVersionen noch alles kommt. Wenn dann irgendwann auf der Kiste MacOS nicht mehr läuft hat man Pech gehabt. Wenn man schon MacOS unbedingt haben möchte, dann kann man sich doch zumindest einen Mac Mini leisten.
 
@alh6666: "Gecrackt" ... es wurde wohl die Hardware-Erkennung entfernt, mit der Apple künstlich die OS X-Nutzung auf Apple-Hardware beschränken will.
 
Psystar hat einen Fehler gemacht. Sie hätten das Geschäft in China aufziehen sollen. Da ist Nachahmerei traditionell hoch angesehen.
 
Die Gründer landen garantiert noch wegen Betrugsverdacht vor Gericht, zumal nun zu den geschädigten auch der Steuerzahler gehört. Es drängt sich der Verdacht auf, dass hier schnelle Kasse gemacht wurde und die Bücher der Buchhaltung gefälscht wurden und nun versucht mit dem Geld davon zu kommen, während die Schuldner auf ihren Kosten sitzen bleiben. Denn mit Psystar gab es zu Beginn ja schon verdächtige Ungereimtheiten mit Adressen etc, man erinnere sich zurück!
 
hmmm mal gespannt wann bzw ob der deutsche hersteller pearc was zu hören bekommt.
das macklongeschäft boomt ja momentan !! vor einem monat oder so hat doch in russland erst eine neue firma die mac klone vertreibt das licht der welt erblickt , da will ich mal sehen wie apple dir russen wegen copyright drankriegen will :-)
 
@Spiderschwein: Ich glaub die Firma in Russland hat nicht direkt mit OS X geworben sondern damit das ihre Rechner OS X Ready sind. Falls dem so währe könnte Apple hier nicht so rigoros vorgehen. Der Clou ist aber das die russiche firma den Namen mac in ihrem Firmennamen hat :)
 
"People who are really serious about software should make their own hardware" - So lebt eben Apple. Das dies nicht viele verstehen wollen ist nicht verwunderlich. Das Psystar mit dem Feuer spielte war ja klar. Die abgesprungenen Investoren wollten einfach wohl Apples Reaktion sehen. Nun weiss man wie Apple darauf reagiert und kann sich somit eine neue Strategie ausdenken.
 
@tatata: Apple macht einen guten Teil seines Geschäfts nicht mit Rechnern, und wenn OS X auf jedem einigermassen tauglichen PC laufen würde, hätte Microsoft endlich mal richtig Gegenwind - und womit macht MS sein Geschäft? Richtig, mit Soft- und nicht mit Hardware! Wieso sollte das bei Apple also nicht funktionieren? Imo benötigt ausserdem niemand einen Apple-Rechner, der nicht professionelle Ansprüche hat und entsprechende Software braucht, die es nur (oder in der nötigen Qualität nur) bei Apple gibt.
 
@Aspartam: die ganzen silversurfer wie sie es immer mehr gibt, also die 50+ fraktion schwören ja nach ihrer designation an windows+pc hardware auf apple soft und- hardware, ich glaube auch wie man sieht das apple mit ihrer software/hardware philosophie gerade deshalb obwohl sie kleiner sind als microsoft verglichen zu ihrer größe auch lukrativer sind als microsoft wenn man mal die werte und den finanziellen aspekt vergleicht.
 
Juchu!!! So muss das sein. OS-X gehört auf den Mac und auf keiner Frickel-Kiste. Das soll auch PearC so ergehen und wie sie alle heißen mögen!
 
@tk69: Ohne den Clone-Markt wäre ich anno 1997/98 vielleicht nicht so schnell auf einen Mac umgestiegen (vom AMIGA, R.I.P.) und Apple stampfte diesen nach der Wiederkehr von Steve Jobs nur ein, da die Kisten (von beispielsweise Power Computing) wesentlich bessere Leistung/Features zu einem günstigeren Preis boten und damit den Apple eigenen Hardwareabsatz sicher nicht wenig negativ beeinflussten... Falls Microsoft in ferner Zukunft mal "die Bombe platzen lassen" sollte und z.B. die Weiterentwicklung von Microsoft Office for Mac einstellt (so ja schon geschehen mit dem Internet Explorer for Mac und dem Windows Media Player for Mac), dann - und sicher nur DANN würde Apple vllt. ein Bedrohungsszenario für Microsoft in die Tat umsetzen und Mac OS X in Lizenz für andere Hardwarehersteller anbieten.
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