Red Hat: Schweiz stärkt Microsofts Monopolstellung

Windows Der Linux-Distributor Red Hat und 17 weitere Anbieter aus dem Open-Source-Bereich protestieren gegen einen von der Schweizer Regierung ohne vorherige Ausschreibung geschlossenen Vertrag mit Microsoft, der ihrer Meinung nach das Monopol des ... mehr...

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also ich finde da sollte in der schweiz eine volksabstimmung gemacht werden. :) und ich wette, microsoft gewinnt trotzdem.
 
@Bobbie25: Die Idee mit der Volksabstimmung ist gut :) Und wenn man dem Bürger das richtig erklärt wie günstigere Kosten, Support von lokalen Schweizer Dienstleister statt MS, Lösung der Abhängigkeit von einem Monopolisten, usw. dann würde der Schweizer es schon auf die Reihe kriegen sich für das richtige zu entscheiden.
 
@Bobbie25: volksabstimmung sollte auch sein wenn es um das geld der bevölkerung geht. laut einer studie wurde unlängst bewiesen das linux für alle gruppen des öffentlichen dienstes eingesetzt werden kann ausser bei poweruser und dadurch weit billiger ist als microsoft. denke nicht das microsoft so ohne weiteres gewinnen würde, wenn die wahren kosten gegenübergestellt werden und die bevölkerung dementsprechend informiert wurde.
 
@Bobbie25: Eine Volksabstimmung ist hier nicht einfach möglich...man müsste einen Gegenvorschlag stellen und Unterschriften sammeln. Da es aber wohl kaum einen Grossteil der schweizer Bevölkerung interessieren wird(und die dies interessiert müssen dann immer noch zustimmen) wird wohl dies nicht zustande kommen.
 
@OSLin: ein linux will auch supportet werden, auch dieser support kostet geld (und das sicher mehr als windowssupport). redhat enterprise linux kostet ebendso geld zb ab 60,69 Euro inkl. MwSt. für einen redhat enterprise 5 desktop, ein server Ab 282,03 Euro inkl. MwSt. (natürl ohne hw).... wäre mir nicht so sicher dass es im endeffekt wirklich günstiger ist als ein angebot von ms (direkt)
 
@DrJaegermeister: Was zur hölle ist an RHEL günstiger als ne Lösung von MS? Hast du dir mal die Preise angesehn?
 
@Bobbie25: Die Schweizer Regierung zahlt weder für RHEL noch für Windows Listenpreise. Um 100%ig zu klären wer jetzt billiger gewesen wäre hätte eine Ausschreibung wie sie von RH verlangt wird ausgereicht.
 
@DrJaegermeister: bitte? Wenn eine Behörde das System wechselt dann müssen alle systeme neu konfiguruert werden und die mitarbeiter umgeschult, das will und wird keiner bezahlen! Warum sollen Sie ihre mitarbeiter zwingen was komplett neues/anderes zu erlernen wenn das bisherige system 100% läuft?
 
Ich finde das richtig so. Ich denke in der Schweiz ist auch wie bei uns Pflicht öffentliche Ausschreibungen durchzuführen. Des weiteren sollte man sich immer vor Augen halten das dies Steuergelder sind.
 
@Balu2004: Es gibt bei uns auch die Ausschreibungspflicht, aber im diesem Fall war und ist es nicht nötig gewesen. Ist wirklich typisch, das Statement der Regierung wird hier nicht veröffentlicht. Ob Open Source oder MS, kosten wird es trotzdem was und es werden immer Steuergelder sein, wenn der Bund etwas kauft. Ob es durch Open Source billiger wäre, wage in Anbetracht der Situation zu bezweifeln.
 
@Rumulus: "Ob es durch Open Source billiger wäre, wage in Anbetracht der Situation zu bezweifeln": um das 100%ig zu klären, hätte eine Ausschreibung gereicht. Ohne Ausschreibung ist es natürlich einfach nachher, ohne Fakten, zu behaupten Linux hätte genausoviel oder mehr gekostet.
 
@DrJaegermeister: Es gibt auch interne Abklärungen! Eine so genannte Fallstudie, und wenn die sachlich gemacht wurde, worin man beim Schweizer Bund grundsätzlich davon ausgehen kann, wissen die schon was sie machen und was für sie kostengünstiger ist. Zumindest haben die, ihre Entscheidungen sicher auf sachlicheren Fakten gestützt als einige Kommentatoren hier, die nur Unterstellungen machen, ohne auch nur von der Infrastruktur oder den Anforderungen eine Ahnung zu haben. Aber WF ist eine Kiddy Seite und es zeigt sich gleich bei diesem Thema sehr deutlich.
 
@Rumuls:"und wenn die sachlich gemacht wurde, worin man beim Schweizer Bund grundsätzlich davon ausgehen kann:" Falsch, wovon DU ausgehen kannst, ich traue erst mal keinem. Um das vertrauen des Bürgers zu gewinnen müsste die Fallstudie öffentlich sein weil es ja doch um jede Menge Steuergelder geht. So ist es einfach nur ein Deal der zum Himmel stinkt
 
@DrJaegermeister: Lese zuerst einmal die Antworten und versuche sie zu verstehen, bevor du hier ständig Unterstellungen machst. Schweizer bist du sicher auch nicht, den was das Vertrauen anbelangt, kann man dank unserer direkten Demokratie/System unserer Regierung zumindest mehr glauben, als sonst einer. ICh glaube es hat bei dir keinen Sinn, du hast deine fest eingefahrene Meinung und Fakten sind für dich nur akzeptable, wenn sie pro Linux sind.
 
@Rumulus: in diesem fall muß ich ( [re:4] DrJaegermeister) völlig recht geben. dieses thema hatten wir schon in schon in wien, wo eine studie ms vs opensource erstellt wurde und diese aber nicht veröffentlicht wird und zwar mit der begründung ( "Die darin enthaltenen Informationen dürften nicht in die Hände von Mitbewerbern gelangen."). ich denke diese studie ist so zu missgunsten von ms ausgefallen, das die bevölkerung es gar nicht erfahren soll, wieviel geld hier unnötig verpulvert wird. wenn die anschaffungen korrekt waren, dann ist es auch kein problem diese studie zu veröffentlichen.
 
@OSLin: Glaubst du wirklich MS ist so überteuert? Wenn du mal die Leistungen von OpenSource-Löungen und deren Kosten gegen die Leistungen und Kosten von MS-Lösungen rechnest, wirst du etwas anderes rausbekommen.
 
@Rumulus: Wenn man schon anfängt und differenziert "in diesem Fall nicht nötig" dann kann man auch gleich die Ausschreibungspflicht abschaffen. Das Kosten verursacht werden bestreitet niemand, jedoch wie die Kosten anfallen/entstehen/verursacht werden. Diese Diskussion siehst Du doch hier, würde die Schweizer das Ergebnis ihrer eventuellen internen Evaluierung public machen, wäre mehr transparenz da und man könnte den Fall besser beurteilen. So sieht es derzeit nach Lobbyarbeit aus.
 
@DennisMoore: Ob Microsoft überteuert ist oder nicht bekommt man in diesem Fall nicht raus da keine Kosten und Folgekosten offengelegt wurden.
 
@OSLin: full ack .. es argumentiert sich halt leichter wenn man Ergebnisse von Prüfungen nicht veröffentlicht.
 
@OSLin: Also der Bund veröffentlicht niemals Studien, die Einsicht in die Infrastruktur aufzeigen würde. Wäre auch ganz schön dumm. Dies wäre ein ausgewachsener Skandal, wenn eine so heikle Studie an die Öffentlichkeit käme. Ich glaube auch wenn man von IT nichts versteht, sollt man zumindest, genug Verstand für die Sicherheit haben. Ich kann dir aber auch ein Beispiel nennen, wo eine Umstellung von Windows auf Open Source ein Vielfaches von dem gekostet hat, als anfangs Budgediert wurde, Im Kanton Solothurn, stiegen die Kosten über das 1000 Fache und man hätte mit dem gleichen Geld die nächsten 50 Jahren MS Lizenzen damit finanzieren können. Natürlich wird dies heute von den verantwortlichen heruntergespielt und vertuscht, aber in der IT Branche in der Schweiz ist die ein offenes Geheimnis. Ich weiss es weil ich an diesem Projekt mitgearbeitet habe, wir waren zuständig, für die Datensicherung der alten MS Server. Wie du geschrieben hast, mit Linux ist beinahe alles möglich, aber ist es wirklich auch immer so einfach umsetzbar? Es geht nicht nur darum, ob es möglich ist, es muss auch einfach sein. Genau hier liegt oftmals der Hase im Pfeffer vergraben.
 
@OSLin: Auch ich erinnere mich an Linux in Wien, sie haben sogar eine bisschen abgeänderte Distribution namens Winux gehabt. Aber das dass im Sand verlaufen ist, liegt sicher an irgendeinem Kompatibilitätsproblem, immerhin ist ein GratisOS dem ja schon vorzuziehen.
 
@Rumuls: "Fakten sind für dich nur akzeptable, wenn sie pro Linux sind" Nein, ich würde auch akzeptieren das MS erste Wahl ist nur dazu müssten erst mal Fakten her. Jetzt muss sogar schon das Thema Sicherheit herhalten zur Verschleierung der Fakten. LOL
 
@Rumulus: normal werden studien die internes betreffen nicht veröffentlicht, warum auch. nur in diesem fall wurde es aber groß angekündigt um ja keine vermutungen und gerüchte aufkommen zu lassen. der enderfolg war, die studie wurde noch nicht veröffentlicht, dafür wurden im gleichen atemzug in kindergärten neue vistarechner geordert. soll man da als bürger nicht misstrauisch werden.
 
@ZECK: probleme gibt es nicht, laufen ja winux-rechner, aber nicht die geplante anzahl. weil irgend jemand eine software für windows aufgeschwatz bekam, mussten in kindergärten die rechner auf windows ausgetauscht werden. ausserdem beruht der ganze versuch auf freiwillige basis, das heisst jeder kann sich aussuchen was er für ein os haben möchte, denn die voraussetzungen firefox und openoffice sind bei beiden gleich.
 
@OSLin: Dies ist dein gutes Recht misstrauisch zu sein. Ich möchte hier einfach eines klar stellen, ich bin nicht gegen Linux, im Gegenteil in vertrete gegenüber meiner Kunden den klaren Grundsatz, nicht das Produkt in sich, bzw. der Hersteller ist ausschlaggebend, sondern die beste Lösung. Oftmals will der Kunde aber nicht die beste Lösung sondern die kostengünstigere und da ich als Arbeitgeber für IT Lösungen arbeite und auf Kunden angewiesen bin ,füge ich mich insoweit, dass ich es auch NOCH verantworten kann. Ich schlage sehr oft Open Source Lösungen vor, aber nur dann wenn es aus Erfahrungen auch Sinn macht. Grundsätzlich, kann ich es mir aber nicht leisten nur auf Open Source zusetzen, weil ich persönlich nicht immer dahinter stehen kann und ich für den Kunden nur das Beste will. Ich sehe es oft , bei der Konkurrenz, die nur auf eine Lösung setzen und vermarkten, die haben heute mehr Probleme am Markt zu bestehen, wir spüren zur Zeit die Krise keineswegs.
 
@Rumulus: Genau so sollte es auch sein!
 
@Rumulus: Guter Beitrag. Jedoch ist bei der Diskussion um die News bzw. von Redhat beanstandete Vorgehen schon kritisch zu bewerten. Das eine Behörde gewisse internas nicht preisgeben möchte ist jedem klar und auch allzu verständlich. Das Dilemma an diesem Vorfall / Vorgang ist doch das nichts transparent ist und deswegen ist die Entscheidung nicht begründet und nachvollziehbar. Würden Fakten auf dem Tisch liegen (banal gesagt z.b. 500 MS Office Lizenzen, 500 Vista Lizenzen, 500 CALs usw) wäre die Diskussion sicherlich nicht so groß. Eine Behörde und ihre IT Ausgaben werden imho durch Steuergelder finanziert, da hat das Volk schon ein Recht kritisch zu sein und zu hinterfragen. Zum Thema Linux noch eines: das Linux in allen Anwendungsfällen besser als Microsoft ist sagt doch niemand, es gibt viele Anwenungsfälle bei denen Linux besser geeignet ist (z.b. Webserver, Datenbankserver usw ). Wo könnte man z.b. einfach Kosten sparen? Fileserver auf Basis von Linux/Samba wäre hier eine Möglichkeit (wobei der Trend dahingeht das Cifs über SAN bereitgestellt wird), bei 500 Usern (bitte nicht an der Stückzahl hochziehen) könnten also 500 CAL's eingespart werden . Aber stimmt schon .. man kann nicht einfach pauschal eine Aussage treffen dies oder jenes ist besser.
 
sehr gut, naja besser ist eben besser, und wenn für die meinsten eben besser ist, ist es eben besser !!!
 
@ohooo: Die meisten sind eben nicht einmal gefragt worden, das hat die Auftragsvergabe der Schweizer Regierung (Abteilung El Corrupto) einfach mal so entschieden.
 
@DrJaegermeister: Sehr sachlich von dir, gleich Korruption zu unterstellen, ohne dass du den Sachverhalt selbst kennst!
 
@ohooo: Oh mann, lerne bitte verständliche Sätze zu schreiben. Das ist ja grauenvoll.
 
Ich bin Admin. bei einer Deutschen Behörde der Bundeswehr und ich kann die Entscheidung der Schweizer vollkommen verstehen.
Mal Ehrlich wer hat Lust auf Linux im Netzwerk die Banken sind da vorreiter Ok aber in der Privatwirtschaft findet man allenfalls MC´s in gebrauch aber Linux sehr wenig.

Es hat auch triftige Gründe zb. mitarbeiter komplett umschulen nach 15 jahren MS viel Spass die Überstunden möchte ich nicht machen für die ganzen fragenden mitarbeiter wo nix mehr planen, ein kollege aus hessen hat den zirkus mitgemacht und ist in die privatwirtschaft gewechselt.

fakto scheiss auf linux wenn dann mac´s oder gar nichts
 
@thedarknes: Ein unfähiger Admin sollte kein Kriterium für ein OS sein, der Admin ist wie das OS auswechselbar.
 
@thedarknes: Al Wetter Lösung Umschulungskosten... Wo ist der Unterschied ob das Bildchen für Mail, Schreiben, Tabellenkalk oben oder unten ist. Mehr macht der durchschnittsbenutzer leider nicht. Wir haben hier auch Microsoft Lösungen von SBS bis hin zu Office Communication Kunden. Trotzdem jeder einigermassen helle Büromitarbeiter packt die Umstellung mit einem Schriftstück im Umfang von 2 Seiten ohne weiteres.
Und zum Thema wer nutzt das in der Privatwirtschaft... Hahaha ...
 
@DrJaegermeister: Ich glaube, er meint, dass die Mitarbeiter den Admin mit Fragen löchern. Bei einem BS-Wechsel würde das vermehrt auftreten.
 
@Florator: Ja dazu ist er ja da, alles andere ist Arbeitsverweigerung :)
 
@thedarknes: also ich stimme dir völlig über ein mann kann dieses nicht mehr umkären und zweitens wer will das den wirklich die fehler sind früher gemacht worden nicht heute. Man hätte vor 15 Jahren was gegen oder mit MS machen sollen heute ist es ein kampf gegen windmühlen mit knettebälle
 
@DrJaegermeister: Ein Admin, der 15 Jahre in der Firma oder Behörde ist, ist nicht so schnell auswechselbar (Wenn er angestellt ist, darf er nicht einfach so gekündigt werden, sondern muss eine Saftige Abfindung bekommen etc.) Wenn er Beamter ist, ist es noch schwieriger den loszuwerden, wenn er an sich keinen groben Fehler gemacht hat. Also wäre es dann günstiger den Admin auf Linux umzuschulen (obwohl das um Welten teurer werden dürfte, als einfach weiterhin MS einzusetzen)
 
@DrJaegermeister: Du solltest mal bedenken das es nicht um den Austausch einen Betriebssystems geht, sondern um das Austauschen einer Geschäftslösung. Das ist was völlig anderes. Und der Admin ist auch nicht primär da um 100x die gleiche Frage von Mitarbeitern zu beantworten, sondern um die Systeme zu betreuen. Für Fragen gibts Supporter. Bin selber Admin und da wir leider keinen Support haben (lohnt nicht) muß ich die Fragen beantworten. Und das nervt manchmal gewaltig.
 
@DennisMoore: Jetzt schlägst du mit einer Unternehmensgröße zu wo es nunmal Junioradministratoren, Azubis, Fachleute gibt, die zum Löchern da sind. Jemand der solche festgefahrenen Unternehmenslösungen hat, beruft sich nicht nur auf einen Admin.
 
@Daiphi: das stimmt. Ich habe aus Neugier mein neues Netbook mit Ubuntu ausgerüstet. da ich aber wenig Ahnung von Linux habem war ich anfangs überrascht, wie einfach man als Anwender damit zurecht kommt. Aber wenn man da als Administrator etwas daran machen muss, dann gute Nacht. Ich habs bis jetzt noch nicht geschafft, den Netzwerkmanager zu installieren und einzurichten. Ohne Netzwerkmanager kein Zugang zu WLAN. Genervt habe ich mich entschlossen, XP zu installieren. Ich habe nun versucht, Ubuntu zu deinstallieren. Ich habs bis jetzt noch nicht geschafft. Ich bin bald so weit, dass ich die Festplatte gegen eine neue austausche. Ein Linux System, dass gut läuft ist eine tolle Sache, aber bis es so läuft wie man will. Ohne tiefgreifende Kenntnisse über Linux = keine Chance.
 
@Daiphi: Nicht festgefahren, sondern eingefahren. @big bidi: Ubuntu deinstallieren??? Gibts dafür denn nen uninstaller? Ich würd ja einfach die Partition löschen, Windows von CD booten und mit FIXMBR und FIXBOOT drüber gehen. Schon ist alles von Linux weg.
 
@DennisMoore: eigentlich sollte auch der format der neuen Partition schon langen denn bei der Installation von Windows wird der MBR doch neu geschrieben oder irre ich mich ? @big didi: beim installieren von XP alle Partitionen löschen (sind auf unknown ) und dann neu partitionieren.
 
@Balu2004: Tja, normalerweise schon. Hatte aber auch schon den Fall, dass XP den MBR nicht neu geschrieben hat, sondern nur den eigenen Bootsektor, weil da schon ein gültiger Bootloader im MBR drin war.
 
@DrJaegermeister: bei uns macht das der 1st level support...ich hab den tag über besseres zu tun als selbige und die mitarbeiter den tag über an die hand zu nehmen
 
Die werden da ihre Gründe haben...sicher wurden da auch Alternativen angeschaut und halt für nicht genügend gewertet...
 
@bluefisch200: Denke ich auch. Ich weiß gar nicht was die sich einbilden. Wir haben hier (mittelständische Firma) auch bei der letzten großen Upgradeaktion von Windows 2000 und Exchange 2000 auf die 2003'er Reihe überlegt ob es auch Alternativen gibt. Die gab es zuhauf, aber mit jeder weiteren Anforderung wurde es weniger. Bis zum Schluß noch ein Anbieter übrig blieb. Und dieser Anbieter war auch noch teuerer als Microsoft, und das abwohl wir keine "speziellen Lizenzen" bekommen.
 
"Die Vertreter der Open-Source-Szene sind natürlich der Überzeugung, dass gerade ihre Produkte durchaus gute Alternativen darstellen" ... Die Überzeugung allein reicht aber nicht. Soweit mir bekannt ist, gibts OpenSource-Lösungen aus einer Hand nur für jeweils kleine Gebiete der IT. Je größer der Bereich und die Anforderungen sind, desto dünner wird die Anbieterzahl von OpenSource Lösungen. Dann wird es notwendig verschiedene Systeme zu koppeln, und das kann einen Aufwand bedeuten der die Mühe nicht lohnt. Von da her kann es wirklich gut möglich sein, dass die Anforderungen in deisem Fall so waren, dass es halt keine andere Lösung gab. Wozu dann noch die Ausschreibung? Vielleicht sollten die OpenSource-Vertreter langsam mal anerkennen, dass wenn es um große Lösungen geht noch viel Arbeit zu leisten ist um Microsoft das Wasser zu reichen.
 
@DennisMoore: Ich stimme Dir zu das MS eine sehr hohe Integration ihrer Produkte hat und diese auch iimho ständig weiter vorantreibt. Deine Aussage ist nachvollziehbar es gibt ein Pflichtenheft für solch ein Projekt, dieses wurde in dem genannten Fall aber nicht veröffentlicht und somit war es keinem Mitbewerber möglich auf die Punkte einzugehen. Der "einfachheit halber" ist man dann bei Microsoft geblieben wie es scheint, ob dies der beste Weg ist ohne Alternativvorschläge ein Projekt anzugehen ist sehr fraglich.
 
Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass man allgemein mehr auf Linux setzen sollte. Da ich selbst auch Schweizer bin und in unseren Medien lese um was es hier aber geht, kann ich diese Entscheidung sehr gut verstehen. Gerade weil es ich um Steuergelder handelt und der Bund ein funktionierendes MS System hat, wollen sie sich auf keine Experimente einlassen, die schlussendlich teurer werden könnten, oder in Umsetzung schwieriger werden als angenommen. Denn mit Steuergelder sollte der Staat in diesem Umfang genau kalkulieren und sich prinzipiell nicht auf Experimente einlassen, sondern das machen, das auf sicher auch funktioniert.
 
Leute, wenn ich Euch zuhöre kommt einem alles möglich hoch incl. der Galle. Die entscheidung obliegt nicht nur dem BS, da spielt auch noch eine Menge mit. Da kommen noch Komponenten wie Software hinzu, ggf. auch spezielle Hardware. Das muss alles passen. Es macht auch keinen Sinn alles umzustellen, was auch eine Schulung der Mitarbeiter beinhaltet. Hinzu kommen Gebiete die einfach nicht mit Open-Source oder komerziellen Produkten von und für Linux ausgefüllt sind. Ich brauche kein Grafikstudio ohne Photoshop zu betreiben. Linux hin oder her, und ein gefrickele wie mit Wine oder anderem würde ich im gewerblichen oder gar staatlichem Bereich nicht einsetzen. Da bleiben nur noch im Beispiel der Grafik MAC und WIN übrig. So einfach ist das. Selbstredend ist eine Ausschreibung angemessen aber man sollte davon nicht zu viel erwarten. Viele vermeindliche Schnäppchen auf Bundesebene (Schlechtwettergeld, Hartz4) sind kostenmässig schnell nach hinten losgegangen. Nur weil jeder vermeindliche privat Admin mit Linux einen Brief zuhause schreiben kann bedeutet das nicht das es für ein Land die beste Wahl ist. Bin dann mal wech :-P
 
Man muss nur richtig schmieren, dann klappt das auch mit den Aufträgen.
 
@Sesamstrassentier: In der Schweiz werden zum Schmieren größere Mengen Fränkli im Rahmen eines gemütlichen und diskreten Käsefondues zu empfehlen sein. :-)
 
da ist wohl jemand neidisch auf die schweizer demokratie... pech für euch wenn das bei euch gang und gäbe ist.
 
@Sesamstrassentier: Einfach nur provokativ und unsachlich. Die Schweiz ist eines der ehrlichsten Länder auf der Welt und Korruption gibt es bei uns auf Bundesebene schon gar nicht. Die sichersten Länder auf der sind: Dänemark (9,3 CPI-Punkte)
&$9702:Schweden (9,3 CPI-Punkte)
&$9702:Neuseeland (9,3 CPI-Punkte)
&$9702:Singapur (9,2 CPI-Punkte)
&$9702:Finnland (9,0 CPI-Punkte)
&$9702:Schweiz (9,0 CPI-Punkte)
&$9702:Island (8,9 CPI-Punkte)
&$9702:Niederlande (8,9 CPI-Punkte)
&$9702:Australien (8,7 CPI-Punkte)
&$9702:Kanada (8,7 CPI-Punkte)____Deutschland liegt auf Platz 14
 
@Ruderix2007: Wenn man nicht mehr anders kann wirds halt Sarkastisch.
 
@DennisMoore: Das ist bei den Vögeln doch immer so. Am besten gar nicht beachten und mit einem fetten Minus beknuspern, dann sind die Rotzlöffelkommentare schnell weg.
 
@Ruderix2007: Das beweist gar nichts. Statistiken die ich nicht selbst gefälscht habe, sind wertlos. Natürlich hat MS in der Vergangenheit sehr ooft gezeigt, dass ihm die Vernichtung der anderen sehr am Herzen liegt. Mehr als einmal wurden Unsummen in irgendwelche gekauften Studien investiert, nur um am Ende schick auszusehen und um den anderen zu zeigen, schaut her, WIR sind die größten. Das Gewäsch was du erzählst kannst du deinen Enkelkindern verklickern, da ist Naivität noch normal.
 
@Schnittenfittich: Und was hast Du zum Thema zu sagen?
 
@Sesamstrassentier: Aprospros Beweise. Gibt es eigentlich nen Beweis das eine Linuxdistribution eine mittelgroße IT-Struktur mit Windows und ActiveDirectory 1:1 ersetzen kann??? Ich glaube nicht. Aber da du so auf Beweise stehst, könntest du ja selber mal einen solchen bringen. Aber die Kosten nicht vergessen.
 
@Sesamstrassentier: Einiges, aber bei dir wäre das Perlen vor die Säue werfen.
 
Meiner Meinung nach ist es ein Blödsinn eine Ausschreibung zu verlangen. Sowas macht die Behörde doch nur, wenn sie einen Anbieter finden will. Wenn dieser doch sowieso feststeht, warum sollte man dann noch eine machen, bzw. warum glauben OpenSourcler, dass dann etwas anderes herausgekommen ist. Sie werden schon ihre Gründe gehabt haben...
 
Die IT abteilung der Bundesbehörden, wird sich wohl selbst ein Bild der möglichen Alternativen gemacht haben, und sich dann für Windows entschieden haben. ___Zudem: Never touch a running system..... ___Der Aufwand alles neu einzurichten und de Mitarbeiter damit vertraut zu machen, muss auch bezahlt werden...
 
KOSTEN/WARTUNG/NUTZEN: Eine große deutsche staatliche Behörde, ich glaub Stadt München wenn ich es richtig in Erinnerung habe, kam auch schonmal auf die kluge Idee, OpenSource sei ja günstiger. Völlig KORREKT! ABER: Nur in der Anschaffung wenn dann. In Servie, Wartung und SChulungskosten (Mitarbeiter sind Office und Co. antrainiert) gewinnt Microsofts Windows dann wieder um einiges, auf einige tausend Arbeitsrechner gerechnet war es eine stattliche Summe.
 
@densch: LiMux? Da gibts ein schönes Fimchen von 3Sat und da hört sich LiMux sehr positiv an! http://turl.ca/fwjfdoe
 
Probleme haben die. Die wollen ja keinen neuen Mitarbeiter einstellen, dass sie eine Ausschreibung machen wollen.

Wenn eine Firma etwas einkaufen möchte, wird es normalerweise intern besprochen und dann geht man auf eine Firma zu und lässt sich ein Angebot machen.

Und so doch hier auch. Sie haben sich wieder für Windows entschlossen und haben sich von Microsoft ein Angebot machen lassen.
Und wenn es Ihnen zugesagt hat haben sie es genommen.

Wo ist das Problem ?

Mag nicht wissen was es dem Staat kosten würde, wenn sie auf Linux umsteigen. Dann muss dauernd jemand zu den Mitarbeitern kommen, wenn sie wieder nicht weiterwissen.
Die Kosten der Umschulung usw.
Die ganze Netzwerkbetreuung ist bestimmt auch aufwendiger und teuerer.

Die Linux Gemeine übertreibt schön langsam nur weil sie auf 2 % kommen wollen :-)
 
Fing ich gut von Red Hat! Btw. Wieso fehlen hier die News mit ODF + MS = Inkompatibel und das Interview mit Solothurn und der erfolgreichen Migration? oO
 
@root_tux_linux: Wenn du wirklich wissen willst, was in Solothurn, dank der Umstellung auf Linux abgeht, dann lies doch mal bitte dies. Nicht von MS gesponsert, nur von Leuten ins Leben gerufen, die täglich damit zu tun haben und besser beurteilen können als alle anderen und unabhängig sind. http://linuxwindows.npage.ch/____Edit. lies auch die Beiträge der Kantonsmitarbeiter, es ist wohl keiner darunter der nicht von Problemen spricht. Befürworter sind nur bei dort zu finden, die das Chaos mitverantwortlich sind, oder nicht beim Kanton arbeiten.
 
@Rumulus: Das gibst du als Quelle? Eine unfertige HP von irgendjemanden? Da vertrau ich lieber dem Interview mit Kurt Bader von Solothurn. http://turl.ca/ktbae
 
@root_tux_linux: Kurt Bader ist ja für das Chaos verantwortlich, darum redet er es auch schön. Er hat ja auch Angst seine Stelle zu verlieren, was ja zwischenzeitlich schon von verschieden Orten gefordert wird. Die, die aber damit arbeiten und mit den Konsequenzen leben müssen, sehen es wohl anders und deren Aussagen sind normalerweise schon glaubwürdiger, als einer der nur seine Fehlentscheidung zu vertuschen versucht. Nur passt er dir nicht, darum stellst du es in Frage! Unter normalen Umständen in einem anderen Fall, wenn es nicht um Open Source gehen würde, würdest du dies niemals in frage stellen, weil du wahrscheinlich sachlich genug wärst, einzusehen, dass du darüber mit den Infos gar nicht selbst urteilen könntest. Willst du die Aussagen der Kantonsmitarbeiter ernsthaft in Frage stellen? Wenn ja, was sind den deine Beweise dafür und warum sollten einfache Beamte lügen? Einfach sachlich bleiben und akzeptieren, dass Open Source nicht immer das Wahre ist. Ich war damals im Beraterverhältnis tätig und habe es schon vorausgesehen, nur Herr Bader, war und ist nicht unvoreingenommen, ihm fehlt es einfach an der nötigen Weitsichtigkeit. Seine Arroganz wird ihm sicher noch zum Verhängnis. Spätestens dann, wenn der Regierungsmitglieder klar wird, dass er die Zahlen frisiert hat in dem er Anschaffungen die schon längst geplant waren nicht machte um so die höheren Unkosten zu kompensieren. Bilanzen können "frisiert" werden, nützt aber nichts, wenn es überprüft wird.
 
@root_tux_linux: Ich bin ja prinzipiell pro Linux, aber das was in Solothurn geschehen ist, ist Schweiz weit ja längst bekannt. Hier gibt es wirklich nicht schön zureden. Wenn ganze Mails, Ordner und wichtige Dateien einfach verschwinden und dies bei einer Behörde, dann ist dies einfach eine Katastrophe und inakzeptable. Drucker funktionieren über Monate nicht uvm.! Da gibt es wirklich nichts schön zureden. Konnte man alles auch in den Medien nachlesen. Herr Bader ist, oder hat dafür die Verantwortung, darum ist er für mich sicher nicht glaubwürdiger als die anderen. Wohl eher im Gegenteil. Ich glaube einfach, dass es aber nicht an Linux selbst liegt, sondern dass Projekt zu schnell umgesetzt wurde. Es fehlte einfach an den richtigen Fachkräften und es wurde zu optimistisch geplant. Das Projekt war insgesamt einfach viel zu gross. Wenn man es langsam und Schritt für Schritt in Angriff genommen und vor allem immer zuerst eine Testumgebung geschaffen hätte, hätte man viele Fehler und Probleme im Voraus erkannt und nicht erst im täglichen Betrieb. Was ja jeglicher Logik widerspricht. Hier kann Herr Bader erzählen was er will, aber sachlich betrachtet kann es wohl kaum besser oder kostengünstiger gekommen sein, als wenn man weiterhin auf MS gesetzt hätte. Dies ist einfach ein sehr schlechtes Beispiel für Open Source, entspricht aber sicher auch nicht den Regeln. Sei dir selbst lieb und versuche nicht hier was schön zureden, denn dieser Fall ist dafür einfach zu bekannt und zu offensichtlich.
 
Wer von euch beiden war das mit der angeblichen Studie bei der BBL? Das Gericht hat den 42 Millionen Auftrag gestoppt! http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/open_source_microsoft_gericht_1.2640703.html
 
ich denke das da günstige konditionen einen große rolle spielen. denen muss man auch mal anständig auf die finger klopfen. man muss sich doch nur mal die media-kette angucken. die bekommen NUR günstige konditionen, wenn sie ausschliesslich markentreu bleiben. das ist gang und gebe und nur selten beweisbar. aber es ist die realität.
 
Ich befürchte, Fa. RedHat sieht das allzu blauäugig. Vorneweg: Ich habe nichts gegen Linux, finde es sehr interessant, mitunter genial. Dennoch: Hier wird die Realität eindeutig verkannt. Wir haben hier im Windows-Netzwerk 600 Desktop-User. Bei diesen sind insgesamt über 80 verschiedene, proprietäre Fachanwendungsprogramme von Drittherstellern im Einsatz. Für den Einsatz eines Teils dieser Programme, so ca. 30, bin ich zuständig. KEINES dieser Programme, einige davon sind für unsere Firma absolut essentiell, läßt sich unter Linux betreiben. Von den anderen 50 Programmen läuft laut dem anderen zuständigen Kollegen auch kein einziges unter Linux. Zu diesen Programmen gibt es bundesweit noch nicht mal Windows-Alternativen, geschweige denn für Linux. Die Stadt München quält sich seit 2003 mit der Migration nach Linux. Ein großer Teil der Desktops war von Fa. Suse relativ schnell nach Linux umgestellt worden. Nächster Schritt: VMWare und da dann wieder Windows 2000 hinein, fehlende Windows-Lizenzen wurden bei Usedsoft nachgekauft. Tolle Lösung, erst alle Desktops nach Linux und dann per VM doch wieder Windows reinknallen. WINE hilft auch nicht in allen Fällen, so daß die Stadt München nun Programmierer einstellt (!), um bestehende Windows-Fachanwendungen unter Linux durch Reengineering nachzubauen. Bis die 16000 Computerarbeitsplätze der Stadt München komplett nach Linux umgestellt sind, werden noch einige Jahre vergehen. Und obwohl Linux kostenlos ist, hat die Aktion durch Consulting, Schulung, Überstunden, neues Personal (Programmierer) bisher mehr Geld gekostet, als wenn die Windows-Plattform komplett aufrecht erhalten worden wäre. Nein, nein und nochmals nein, das tun wir uns nicht an, obwohl's bei uns nur 600 Arbeitsplätze sind. Wie gesagt, ich mag Linux grundsätzlich schon, aber was RedHat hier losläßt, verkennt die Realität in weitem Bogen. Und wenn diese Schweizer Behörde definitiv weiß, daß sie zwingend Windows benötigt, hätte sie dann eine Ausschreibung über soundsoviele Windows-/Microsoft-Anwendungen oder -systeme zu RedHat schicken sollen? Und was hätte RedHat auf eine Windows-/Microsoft-Ausschreibung geantwortet???
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