Schlechte Arbeitsbedingungen bei Apple-Zulieferer

Wirtschaft & Firmen Der Display-Panel-Hersteller Wintek beutet seine Mitarbeiter in China und Taiwan aus. Das werfen dem Unternehmen taiwanische Bürgerrechtler und Gewerkschafter vor, die jetzt eine Kampagne gestartet haben, um auf die Zustände hinzuweisen. mehr...

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Euch ist schon klar, dass nur die Erwähnung des Namens Apple sowie die Weglassung der anderen Firmen in der Überschrift diese News zum potenziellen Schlachtfeld verwandeln wird?
 
@GlennTemp: darum liest man ja auch noch den text... oder liest du nur überschriften?...
 
@klein-m:
Das geht aus meinem Beitrag eigentlich hervor... Liest du eigtl. die Beiträge auf die du antwortest?
 
@klein-m: Aber trotzdem sollte die Überschrift zum Text passen. Aber der Begriff "Apple" zieht halt bei einer Windows-Seite besser, dann lässt man Nokia und HTC einfach unter den Tisch fallen, sind schließlich keine Windows-Konkurrenten. EDIT: @GlennTemp: wie wahr, wie wahr.
 
@GlennTemp: sollte das aus deinem text hervorgehen, dann verstehe ich deine aufregung aber nicht... denn so steht [o1] im widerspruch zu [re:2]...
 
@jaja_klar: passt doch oder wird im text was anderes bahauptet?...
 
@klein-m: es handelt sich hierbei wohl um ein klassisches Missverständnis. Du hast gemeint, dass jeder den Text lesen sollte, er hat verstanden, dass speziell er ihn nicht gelesen haben soll. Wenn aber wirklich jeder den Text zur Überschrift liest, gibts auch keine Schlachtfeld. Whatever!
 
@klein-m: Nein, nicht im Speziellen was anderes. Aber nicht nur Apple ist involviert, was aber durch die Überschrift suggeriert wird.
 
@jaja_klar: genau das meinte ich... :-)
 
@jaja_klar: Nokia ist mit Symbian, Maemo und NokiaOS kein MS-Kunde und somit Konkurent, was Smartphone-Software angeht.
 
@GlennTemp: Ist dies möglicherweise genau das Ziel von Winfuture? ,-)
 
Es will nicht in meinen Kopf! Warum soll ich als Firma mich um die Arbeitsbedingungen bei meinen Zulieferern kümmern?!
Da herrscht ein Geschäftsverhältnis und nicht hier da mein Freund, geb deinen Mitarbeitern doch mehr Geld ...
 
@spache: Genau so ist es. Was schert es Apple, wie die Arbeitsbedingungen bei anderen Unternehmen sind. Klingt hart, ist aber so. Apple bezahlt für die gewünschte Ware und das wars
 
@spache: Image?!
 
@spache: http://www.apple.com/supplierresponsibility/ weil apple selbst darum bemüht ist, oder jedenfalls den anschein macht, dass es auch bei den zulieferern "gut" zugehen muss. nehmen wir mal die ganze pro/contra apple sachen raus, hat diese firma einen ruf, der gewahrt werden möchte. wenn sie dadurch den menschen in einer anderen firma helfen ist das doch positiv für alle beteiligten. Kurzer Auszug aus dem Supplier Code of Conduct: "The Apple Supplier Code of Conduct requires our suppliers to ensure safe working conditions, treat their employees with respect and dignity, and establish and maintain environmentally responsible manufacturing processes." wenn nokia und htc sich daran auch beteiligen, könnte das sogar was werden.
 
@woot/SunsEt: Ja sie bemühen sich, aber, man kann nicht auf alle Einzelschicksalle rücksicht nehmen ...
 
@spache: Weil viele Kunden bewusst einkaufen, oder würdest du deren Produkte kaufen wenn Jobs ein Nazi wäre und Bill Gates ein Taliban?
Ich jedenfalls nicht! Und ich finde, dass diese Diskussion in einem so starken Sozialstaat, wie wir es sind, unglaublich ist! Tut mir leid, wenn ich ein Handy in der Hand habe, bei dem ich weiß, dass eine schwangere Frau nach einer 15 Stunden Schicht auch noch ausgebeutet wird...dann wird mir schlecht! Dann lieber ein anderer Hersteller, ja ich bin einer der Fair-Trade Kaffee kauft :)
 
@spache: tausende von Menschen sind ein Einzellschicksal?
 
Da wird es keine große Weltfirma geben die keine Zulieferer hat, die keine schlechten Bedingungen haben. Das ist in der heutigen Welt nun mal so das der Zulieferer den Zuschlag bekommt der den besten Preis hat. Da wird nirgends auf Arbeitsbedingungen geachtet. Wichtig ist halt nur das der Profit stimmt und die Aktionäre glücklich sind. Sonst nix.
 
@Croft: so isses Lara.
 
@Croft: Wie wahr, leider.
 
Im Kapitalismus werden Menschen ausgebeutet !! Ich bin schockiert, ich bin schockiert, ich bin schockiert ,..(O_O),..
 
als ob schlechte arbeitsbedingungen in diesen gegenden etwas neues wären O.O
 
@SteifesEis: da must du nicht in diesen gegenden nur schauen,dreh dich mal im kreis da siehst auch du sie.
 
Wieder in den USA & oder Japan produzieren. Ich wäre bereit mehr zu zahlen. Frage: Ihr auch?
 
@AlexKeller: Ja wenn die Qualität dadurch auch steigt und die Arbeitsbedingungen sehr gut sind .
 
@AlexKeller: Ich wäre auch bereit, mehr zu zahlen. Dann sollten aber auch Arbeitsplätze für Deutschland abfallen.
 
@AlexKeller: Ist nicht jeder Apple-Nutzer bereit mehr zu zahlen (auch für weniger Leistung) ? : )
 
@AlexKeller:

Nein, denn es ist nicht so, dass die Margen nicht mehr vorhanden sind, es wäre nur weniger. Genauso wenig wie ich bereit bin für den Kaffee mehr zu bezahlen. Denn mit den jetztigen Preisen kann durchaus jeder Kaffee Bauer gut bezahlt werden, das Problem sind die Zwischenhändler die am meisten abkassieren.
 
@JTR: Wirklich? Man siehts ja derzeit an den Milchbauern wie gut sie bezahlt werden.
 
@Akkon31/41: wenn ich es mir als Milchbauer leisten, selbst aus Protest, tausende Liter in den Gulli zu kippen, anstatt damit Bedürftigen zu helfen, verdienen die noch viel zu viel, meiner persönlichen, subjektiven Meinung nach. Ich kaufe übrigens Milch aus der Region/Molkerei vor Ort/näheren Umgebung, für 99 Cent Pro Liter, freiwillig.
 
@Pegasushunter: Es soll Symbolisch zeigen das in den Gulli kippen bald wirtschaftlicher ist als zu verkaufen. Die Kühe pinkeln keine Milch, sondern sie müssen gemolken werden. Per Hand ist es ein hoher Arbeitsaufwand. Mit Maschienen entstehen hohe Kosten. Wenn dann pro Liter kaum bis kein Gewinn zu überleben oder zukünftige Investitionen übrig bleibt, kommt es eben zum Protest und zu solchen Verzweiflungstaten.
 
@Akkon31/41: Symbolisch wäre es viel eher wenn die Bauern ab sofort mehr Kohle für die Milch nehmen und nicht einfach rummjammern würden .
 
@overdriverdh21: Aus Versehen habe ich dein Bild gesehen. Das erklärt einiges, z.B. nicht vorhandenen Realitätssinn. Den Milchpreis bestimmen die Discounter, und nicht die Milchbauern! So, weisste Bescheid.
 
@AlexKeller: Nö. Ist ja jetzt schon alles doppelt so teuer wie vor dem Euro.
 
@wolftarkin: Aha der Bauer kann immer noch bestimmen für wieviel Geld seine Milch abgiebt und wenn alle anderen Bauern mitziehen ist das sehr wirksam und wenn ein Mensch die inteligenz durch aussehen bestimmt ist ein Rasisst .
 
@overdriverdh21: von was träumst du nachts?dann werden sie ihre milch garnicht mehr los und die discounter kaufen ausserhalb deutschlands.
 
@rotti1970: Ja sollen sie ruhig das könnte aber knapp werden und in den anderen Ländern wird die Milch dann teurer und das lassen die sich auch nicht gefallen .
 
@overdriverdh21: nunja. im moment werden EU -Weit jedne tag noch 10tausende liter milch vernichtet um den "hohen"preis zu halten.da glaube ich kaum das so etwas passiert.
 
@overdriverdh21: Ist Rassist eines deiner Lieblingswörter? Wer sich im Netz öffentlich zur Schau stellt, muss auch mit den Reaktionen fertig werden. Und mit Verlaub, auf dem einen Bild machst du einen zugedröhnten Eindruck. Das passt halt zu deinen Posts. Reine Beobachtung.
 
@wolftarkin: Nein muss man nicht und vorallem nicht von einem Rassist wie du .
 
Globalisierung war noch nie gut. Das versucht uns nur die Wirtschaftselite und die Handlanger der Politik einzureden dass dem so sei. Wenn ein Wirtschaftssystem darauf aufbaut soziale Systeme und Folkswirtschaften gegeneinander auszuspielen und immer nur der billigste gewinnt muss am Ende die Bevölkerung verlieren, egal ob sie es jetzt sind die die Arbeit machen dürfen oder nicht. Sie verlieren in jedem Fall. Schlechte Arbeitsbedingungen sind nur die logische Konsequenz aus diesem gnadenlosen Wettkampf um Dumpinglöhne. Da braucht sich niemand wundern Und jeder der Made in China kauft sollte das auch wissen wenn er weiter denken kann als er pinkelt. Wenn wir nichts ändern an diesem System und die Globalisierung rückgängig machen werden wir halt damit leben müssen das Fussbälle von Kindern genäht werden und MP3 Player von Jungen Frauen in China zusammen gebaut werden die nur 30 Euro umgerechneten Monatslohn haben, die zudem noch in Firmeneigenen Kasernen leben zu acht auf einer Stube und dafür dann noch rund 10 Euro Miete zahlen müssen. Warum können wir nicht unsere eigenen Mp3 Player herstellen. Lasst sie ruhig 200 Euro kosten. Wenn das Arbeitsplätze schafft in unserem Land dann ist das nur vom Vorteil. Das gilt eigentlich für alle dinge die wir hier so in unserem Land kaufen und konsumieren. Manchmal ist es besser einen Schritt zurück zu gehen als immer nur voran aber dafür in die falsche Richtung.
 
@Traumklang: Wart mal ab in ein paar Jahren könnte das sogar Wirklichkeit werden wenn der Ölpreis so hoch ist das sich das ganze herumkarren von jeder Schraube oder irgendwelchen Waren um den halben Globus nicht mehr lohnt. Mich würde es freuen.

Made in Germany! ftw :)
 
@Motherbrain: Ja Benzin 10 euro pro Liter. Das wär ja mal was. Ich der jetzt schon seit einiger Zeit in der Fahrradbranche arbeite würde mir ne goldenen Nase verdienen haha. Hätte auch viel negatives. Aber mal im Ernst: wir können so nicht weitermachen. Das geht echt nicht. Dezentralisierung der Wirtschaft und Produktionsstätten, Goldfixing aller Währungen und strenge Gesetze gegen Lobbyismus in der Politik samt hohe Strafzölle auf Importwaren jeglicher Waren aus Asien und wir haben innerhalb von zwei oder drei Jahren Vollbeschäftigung.
 
@Traumklang: dir ist aber klar, dass wir auf gewissen import angewiesen sind?... keine ahnung, welchen wissensstand du hast, über welche ressourcen z.b. deutschland verfügt...
 
@klein-m: Das ist schon richtig. Ich glaube er meinte Industrien, die früher hier in DE Produziert haben und nun wegen der Gewinnmarge ins Ausland abgehauen sind aber weiter ihre Waren hier in DE zum vollen Preis verkaufen.
 
@klein-m: Ja also die Textilindustrie hat in Deutschalnd noch in den Siebzigern 300.000 Menschen in Lohn und Brot gestellt. Und die verdienten damals so dass sie auch gut davon leben konnten. Dann die Schuhindustrie. ebenfalls 150.000 Arbeiter die dort Beschäftigung fanden. Ich könnte diese Liste fast unendlich fortsetzen. Wo sind denn Braun, Metz, Grundig und all die anderen geblieben mit ihren damals Weltmarktführenden Produkten. Wenn sie heute noch existieren dann sind sie im Ausland so wie Metz und Grundig die in der Türkei Fernsehre zusammenbauen lassen. Da ist nix mehr mit Made in Germany. Alles Chinateile in der Türkei endmontiert. Mir ist klar dass Reis nicht in Deutschland angebaut werden kann und dass wir auch Bananen und Ananas importieren müssen wenn wirs haben wollen aber ich rede halt von Konsum- und Bedarfsgütern die wir so zum täglichen Leben brauchen wie Waschmaschinen Fernsehre Mixer Tupperware Messer und Gabeln und etlich vielen anderne Dingen die man so in einem Haushalt benötigt oder haben will. Das schafft Arbeitsplätze die wir dringend brauchen. Und Arbeitsplätze fair bezahlt schaffen Steuereinnahmen und Sozialen Wohlstand und Stabile politische Verhältnisse. Das greift alles ineinander.
 
Heutige Elektronik Artikel die einen bestimten Markennamen haben, sei es MS, Sony, Philips oder Apple haben sowieso mind. 90% der Teile aus Fremdfertigung aus Fernost. Selbst die Entwicklung wird heutzutage schon teilweise ausgelagert. Anders kann man dem Kostendruck nicht standhalten. Nur was Apple macht ist halt noch die Oberfrechheit. Machen so voll auf Öko und faire Arbeitsbedinungen kaufen aber billigst von Ausbeuterfirmen zu, um dann zu horrenden Preisen zu verkaufen.
 
Sorry Doppelpost. Da war wohl der Wurm ausm Apfel drin :-D
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