Google: Software gegen Abwanderung d. Mitarbeiter

Wirtschaft & Firmen Der Suchmaschinenbetreiber Google will zukünftig verhindern, dass wichtige Mitarbeiter zur Konkurrenz abwandern. Dazu wurde eine Software entwickelt, deren Algorithmus wechselwillige Mitarbeiter ausfindig macht. mehr...

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Und was möchte Google dann tun? Diese Mitarbeiter keine Firmengeheimnisse mehr anvertrauen? Für mich hört sich das wie Ausspioniererrei der eigenen Mitarbeiter an, als ob man den nicht vertrauen würde.
 
@DARK-THREAT: Ja, das hab mich auch gefragt: dann wissen sie, WER gehen könnte, aber wie sähen die Bindungsmaßnahmen aus, um den Abgang zu verhindern?
 
@Krupp: <ironie> Die so ausfindig gemachten Mitarbeiter werden gefeuert, damit sie auch bei der Konkurrenz keiner mehr nimmt </ironie-aus>
 
@DARK-THREAT: (+) Ja find ich auch. Irgendwann geht Google mit sowas baden, Àhnlich wie LIDL.
 
@DARK-THREAT: Wieso imme so negativ denken? Das System kennt ja auch die Gehaltsentwicklung des Mitarbeiters. Ist ja oben so beschrieben. Das währe ja unnütz wenn dann nicht erstmal einer bei dem Kollegen vorbei schauen würde und mal nachfragt ob er ne kleine Gehaltserhöhung haben möchte oder so.
 
@DARK-THREAT: "Überwachung in dieser Form gehört in Ami Firmen zum alltäglichen Geschäft. Lies dir mal diesen Text genau durch: "Laut einem Bericht des 'Wall Street Journal' sammelt Google derzeit die Daten seiner Mitarbeiter. Dazu gehören Ausbildungsstand und Gehaltsentwicklung. Die Software kann anhand dieser Informationen Mitarbeiter aufzeigen, die sich unterfordert fühlen könnten und somit eine neue Herausforderung suchen. Der Algorithmus erkennt diese Entwicklung noch bevor es der betroffene Mitarbeiter selbst bemerkt, erklärte der Personalchef Laszlo Bock." Sollten Ausbildungsstand sowie die Gehaltsentwicklung nicht konform laufen, so bedeutet dies in der Regel Entlassung. Mich würde es nicht wundern wenn wir demnächst dementsprechendes von Google zu hören bekämen. Außen rum das BLA BLA kannst du vergessen. Personenbezogene Auswertungen sind das Ziel.
 
@Tomarr:
Außerdem ist es ein Unterschied ob die Mitarbeiter davon Kenntnis haben (und Einwilligen) oder nicht. Allerdings würde es mich mal interessieren wie der Algo denn aussieht.
 
@Stereotyp: Einkommen*Ausbildungstand / (Beschäftigungsdauer*ZeitseitletzterGehaltserhöhung²)
 
@DARK-THREAT: und was ist daran anrüchig? das weiss in Deutschland auch jeder Chef ... Qualifikation und Gehalt sind ja kein Geheimnis ... und wenn der Chef auch was taugt ... weis er auch so wer unterbezahlt ist und evtl. anfällig für abwerbeversuche ... wenn der Chef eben nix taugt braucht er halt ne Software für ... ausserdem sind Mitarbeitergespräche bei uns durchaus üblich ... man kann auch in alles etwas hineininterpretieren ...
 
@Stereotyp: Google ist eine US Firma, da gehört dies mit zur Qualitätssicherung ! Hat hier irgendjemand Erfahrungen mit US Firmen ? Bzw. versteht es jemand den Text richtig zu interpretieren , welches natürlich auch dementsprechende Erfahrungen voraussetzen würde. Leute das sind auch Praktiken die in Deutschland Anwendung finden obwohl sie offiziell verboten sind. Betriebsrat, moralische Bedenken sind denen Piep egal. Dieses Stasi Geheule von den Ossies kann ich auch nicht mehr hören. Das ist US Import.
 
@DARK-THREAT: "Mitarbeiter aufzeigen, die sich unterfordert fühlen könnten und somit eine neue Herausforderung suchen." -> Gib ihnen eine genügend grosse Herausforderung und die passende Bezahlung und sie sollten bleiben...
 
@DARK-THREAT: was hat das mit ausspionieren zu tun? das tool kann auch nur mit Fakten die eh schon bekannt sind arbeiten...deine Argumentation ist ähnlich wie bei Google-Streetview ohne Gehalt
 
@unwichtig: Naja, die allgemeinen "Fakten", kombiniert mit den Daten aus GMail und dem, was in die Suchmaschine eingegebn wurde. ^^
 
@DARK-THREAT: Weiss gar nicht wieso ihr alle Fragt, es steht doch eigentlich Schwarz auf Weiss was diese Software herausfindet. Wenn sich wer unterfordert fühlt aber wichtig ist, bekommt er halt mehr Verantwortung, wird befördert und/oder bekommt einfach mehr Geld. Zudem könnte man versuchen melancholische Mitarbeiter neu zu motivieren. Möglichkeiten gibt es da sicher mehr als genug. Allerdings finde ich, das solche Spionagetechnologien kontraproduktiv sind und eher zum schnelleren Weggang motivieren!
 
@DARK-THREAT: Ganz einfache Antwort, fördern und wenn nötig und begründet das Gehalt aufstocken.
 
Man sollte Google endlich mal daran hindern, seine monopolistischen Aktionen weiterzuführen. Das nimmt langsam Krankhaftes an...
 
@OpenWinux: Was Krankhaft ist, ist das was in unserem land passiert ! Da traue ich eher Google als dieser Stasi Politik !
 
@JepJep123: Muss ich bei deinem Kommentar einen Zusammenhang zum Thema finden?
@Topic...als ich das gelesen habe hab ich mir erstmal gedacht *paradox* was wenn die Software auf einmal rausfindet dass sich alle Mitarbeiter untergeordnet fühlen? Oo das wir teuer^^....oder können die Mitarbeiter dann auch Klage einreichen, wenn sie sich untergeordnet fühlen obwohl die Software das noch nicht erkannt hat?^^
 
@OpenWinux: Wie soll man Google daran hindern wenn Google an der Finanzierung der US Wahlen beteiligt war? Ich glaube hinter Google steckt vielmehr als nur eine Suchmaschine mit super nützlichen Diensten.
 
@OpenWinux: monopolistisch? wo?
 
@JepJep123: "Da traue ich eher Google als dieser Stasi Politik !" Wenn A und B den Datenschutz gefährden, traue ich weder A, noch B. Aber A nicht zu vertrauen, aber dafür B, entzieht sich irgendwie jeder Logik.
 
@OpenWinux: ... du scheinst definitiv nicht die geringste Ahnung von der Materie zu haben ...
 
@OpenWinux: Dieser Beitrag wirkt krankhaft.
 
Wenn die Bezahlung stimmt und der Kaffee schmeckt, wechselt auch kein Mitarbeiter
 
@albert77: Na wenn der Marktanteil nur um lumpige 0,5 Prozent steigt, ist halt kein großer finanzieller Spielraum da - oder stehen etwa schon die Zeichen an der Wand, dass das ganze Google-Gedöns (auch nur) eine dicke aufgeblähte .com-Base ist? Ich weiß von nix...
 
Die beste Methode, um gute Leute zu bekommen und zu binden, sind gute Arbeitsbedingungen, adäquate Aufgaben und eine gute Bezahlung. Dann braucht man auch keine Software.
 
@ElGrande-CG: Das ist am Ende aber teurer als diese Software :)
 
@ElGrande-CG: Was ist eine gute Bezahlung für einen Manager? 50.000 Dollar, 100.000 oder 150.000? Was sind gute Arbeitsbedingungen? Guter Kaffee - vielleicht, viel Freizeit - für Manager wohl weniger wichtig, Personalverantwortung - vielleicht, viele Freiheiten - vermutlich, gute Aufstiegsmöglichekiten oder weniger firmeninterne Kämpfe? Es geht hier nicht um tarifgebundene Standardarbeitsplätze, sondern um die wichtigen Positionen. Da sind solche Fragen nicht so einfach zu beantworten.
 
und schon beginnt die interne Testphase für ein neues Google Tool :)
 
@sibbl: google tool?? die testen intern eine neue software, mit welcher man rausfindet wer keine leistung bringt. und wenn er noch ZUVIEL verdient, kann man "ihn ja GEHEN lassen". ganz schlechte neuigkeiten! wenn die software gekauft wird, gute nacht!
 
... wenn ich die bisherigen Kommentare lese, muß ich mir teilweise wirklich an den Kopf fassen! Da wird von Mitarbeiterspionage oder ähnlichem geschwafelt, ohne dabei zu bedenken, dass es sich bei dem eingesetzten Programm lediglich nur um eine punktuell ausgeklügelte, personaltechnische Mitarbeiterbewertung handelt, die bei einem Personalstand von gut 20.000 Menschen für ein Unternehmen sicherlich nur hilfreich sein kann ...
 
@Thaquanwyn:
Danke! Genau das ist es doch. Es ist für jedes größere Unternehmen ein wichtiges Ziel der PErsonalentwicklung, Mitarbeiter zufrieden zu stellen - wenn dabei ein Programm hilft, dass Dinge wie aktuelles Aufgabenfeld, Ausbildungsstand, Gehalt berücksichtig, um so besser, auch für die Mitarbeiter.
Denn auch der Mitarbeiter hat ein Interesse, zufrieden in seinem Job zu sein.

Wie allerdings so etwas in der Tat auf mathematischer Basis funktionieren soll, ist halt das Geheimnis. Aber wie gesagt: wenns klappt, umso besser für beide Seiten.
 
@Thaquanwyn: meine Worte, vor allem bei den Amis total normal, dies wird jedoch auch in Deutschland praktiziert obwohl personal bezogene Auswertungen untersagt sind. In vielen Firmen musst du jedoch bereits im Arbeitsvertrag diesen Maßnahmen zusichern. Wie willst du Personal bewerten wenn nicht Personen bezogen ? Maßnahme 1.) Schwachstelle erkannt - potenzielle Schulungen, Maßnahme 2.) wer nicht mitzieht geht. In Zeiten der Wirtschaftskrise will das Personal wohl gesiebt sein, damit ein Überleben der Firmen möglich sein kann.
 
ein Algorithmus, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden :)
 
@tavoc: ROFL. Google ist mein Schatz... garstige Google Mitarbeiter:-)
 
@haihappen2k: ironie setzt voraus die Daten und Fakten sowie das Geschehen zu erkennen. mit Verlaub, "ein Algorithmus, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden :)" Mit Verlaub diesbezüglich fällt es mir in der Tat schwer die Ironie zu erkennen. @ unwichtig ..und meiner treibt das ganze auf die Spitze :) diesem Teil kann ich zustimmen. Ich gebe hier meine Erfahrungen mit amerikanischen Firmen wieder, kann mir jemand erklären was dies mit Stasi zu tun haben könnte. Das ist US Import und ein gängiges System den Weizen vom Streu zu trennen. Mit binden hat das gar nichts zu tun. Eventuell kann mir jemand auf die Verfünftige erklären was ich bezüglich der Problematik nicht verstanden haben sollte. Minus und irgendwelcher Spam können nicht Gegenstand einer Debatte sein. Stimmt mir diesbezüglich jemand zu ?
 
@islamophobic: "Minus und irgendwelcher Spam können nicht Gegenstand einer Debatte sein." Diesbezüglich kann ich dir zustimmen, beim Rest mische ich mich lieber nicht ein, ich kenn mich selbst kaum mit US-Firmen aus.
 
@islamophobic: es tut mir aufrichtig leid meinen Post nicht mit [IRONIE]
[/IRONIE] gekennzeichnet zu haben, ich dachte das soetwas nicht nötig sei.
Und ja ich arbeite, und im Studium gabs es sogar nebenbei sowas wie BWL. Ich habe davon sogar sehr viel Ahnung, weil ich im Business Intelligence Bereich arbeite __> das sind nichts anderes als Auswertungen, Analysen und eben solche Algorithmen zu erstellen. Aber wer kein Spass versteht...
 
@iLoki: ja ..das ist mal eine Aussage !
 
@tavoc: nichts für ungut, ich selbst war lange Jahre in amerikanischen Firmen exakt in diesen Bereichen tätig. Zugegeben, ich reagieren vielleicht auch eben deswegen etwas über. Als ich diese "scheinheilige" Überschrift lass kochte es bei mir bereits über, den zwischen Text und den angestrebten Zielen liegen Welten. Ansonsten habe gerade ich für Spaß sehr viel übrig, vielleicht war es nur das falsche Thema. Lass uns das nächste mal gemeinsam lachen :-) Toll finde ich, dass jetzt auch Statements kommen die zum gegenseitigen Verständnis beitragen ...und das ist mein Ernst.
 
@islamophobic: Wenn man sich den Satz etwas näher anschaut dann ist er gar nicht so weit von der realität entfernt. Google möchte mit irgendwas [Algorithmus] seine Mitarbeiter möglichst lange [ewig, weil lange reimt sich nicht] bei sich arbeiten lassen [binden]. Knecht ist ein veraltetes Wort für: jemand, der ganz von anderen abhängig ist, bzw. ein Arbeiter. Die Abhängigkeit findet sich im Lohn, wobei bei Google wirklich gute Rahmenbedingen für die Arbeitskräfte vorherschen. Ist ja laut einigen Studien bei den TOP Arbeitgebern. Ich habs aber trotzdem nur lustig gemeint :))
 
@tavoc: :-) alles ok :-) "gute Rahmenbedingen für die Arbeitskräfte vorherrschen" das stelle ich nicht in Frage, war mir zugegeben jedoch unbekannt. Leider konnte ich solche Erfahrungen schon jahrelang nicht mehr miterleben. In den mir bekannten Firmen herrschte nur noch extremer Leistungsdruck, Angst vor Entlassung , stressbedingtes Mobbing, was dir als "Excel Junkie" :-) ja ebenso als kontraproduktiv bekannt sein dürfte. Glücklich diejenigen die noch in einem "gesunden" Umfeld arbeiten können. So jetzt muss ich mich ausklinken. Nochmals, nichts für ungut. :-) Lass uns das nächste mal über irgendwelche "sinnbefreiten" Sachen gemeinsam einen Joke machen :-) :-)
 
Hm der Vergleich hinkt vielleicht etwas, aber das MfS (StaaSi) war zuerst primär auch nur nach außen gerichtet, dann komplett nach innen ... Wobei ich natürlich nichts sagen will, dass die Datenkrake Google irgendetwas mit dem MfS gleich hätte ...
 
Seht es mal so: Google gibt gleich, wenn auch indirekt, offen zu, zu spionieren...ist doch mal was positives :D
 
lol^^ kriegen die dann ne gehaltserhöhung? :D
 
"Der Algorithmus erkennt diese Entwicklung noch bevor es der betroffene Mitarbeiter selbst bemerkt," .. das ist doch wie bei minority report ^^. google hat da im Keller sicher auch 3 Precogs und keine Software.
 
"Wir sind ihrer überdrüssig, Mr. Anderson".
 
Ehrlich gesagt weiß ich nicht, warum unter jeder Google News gleich das gebashe losgeht. Ich meine, was hat Google denn nüchtern betrachtet:
- Eine Suchmaschine, die JEDER von uns aufgrund ihrer Qualität verwendet. (es gibt ja viele alternativen)
-Das beste Freeware Bildverwaltungsprogramm (Picasa)
-Eine der besten Freemail-Angebote
-Einige umstrittene Angebote
-Einen Hang zum Datensammeln, der allerdings IMMER in den AGBS genannt wird und oft sogar abstellbar ist (z.B. Chrome)
 
@web189: Ist schon richtig, aber z.B.: Chrome ist einzigartig und kein "IE Verbesserer", wie die anderen Browser. Google Earth ist einzigartig und wird von Virtual Earth (noch) nicht erreicht. Google Mail und Apps sind nützliche ausbaufähige Tools. Android ist auf dem Vormarsch. Und die Suchmaschine ist Googles Gelddruckmaschine, hier hatte MS und andere Suchmaschinenanbieter echt den Trend der Zeit verpasst. Und der angebliche Hang Googles zum Daten sammeln tangiert mich weniger als der staatliche Hang zur totalen Webüberwachung.
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