Schweiz: Protest gegen Lieferverträge mit Microsoft

Wirtschaft & Firmen Die Bundesverwaltung der Schweiz hat mit Microsoft einen Drei-Jahres-Vertrag über 28 Millionen Euro abgeschlossen. Dagegen will nun eine Gruppe von Open Source-Unternehmen vorgehen. mehr...

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Also ich finde so etwas auch schwachsinnig, warum sollen sie denn so viel geld bezahlen wenn sie es um sonst bekommen?? Bestes Beispiel: Open Office, wird schon in vielen Ländern bei Verwaltungsbehörden eingesetzt, und für deren Zwecke reicht es allemal, natürlich gibt es keine so schöne Oberfläche wie bei Microsoft Office, aber dafür bis zu 500 euro zu bezahlen ist in meinen augen nicht sehr sinnvoll.
 
@gigges: die bezahlen bestimmt keine 500 Euro pro Lizenz, Microsoft wird denen schon ein gutes Angebot gemacht haben, damit sie nicht zu viel an einen Umstieg denken.
 
@gigges: Vielleicht haben die noch Haufen Anwendersoftware, die nur unter Windows läuft? Und Beamte, die mit Emulatoren nicht umgehen können?
In ner Verwaltung gibts bissel mehr zu tun als Tabellenkalkulation und Briefe schreiben!
 
@gigges: Aus Sicht der Kosten kommt man in dieser Debatte nicht weiter. Du must trotzdem Leute beschäftigen, um das zu erreichen, was der Auftraggeber will. Zusätzlich fallen beim Umstieg von MS zu einem anderen Anbieter erhöhte Kosten für Schulungsmaßnahmen an. Ich weis nicht, wie es in Sachen Gewährleistung bei Open Source (GPL) - ohne Distributor, wie Suse, Red Hat usw. - aussieht. Gewährleistung? Ausserdem habe ich kürzlich gelesen, das eine Firma, die momentan ein MS-BS betreibt, von den Kosten her spart. Mag an den langfristigen Verträgen und den damit vereinbarten Konditionen liegen. Und wer sagt denn, das eine Firma die gleichen Kosten für eine MS-Office-Lizenz zu tragen hat, wie den "Straßenpreis", den Du genannt hast?
 
@gigges: Kostenlos ist nicht immer Kostenlos. Das verschweigt öfters mal die Open Source Szene extrem! Gibt es Lösungen die Exchange ersetzen? Ja gibt es ... kostet das selbe und kann weniger. Gibt es sowas wie Projekt Server, Communication Server, ... andere MS Produkte? Ja gibt es unter Open Source ... entweder sind wieder die Kosten gleich hoch durch Plugins die man zukaufen muss oder der Entwicklungs Aufwand ist ein mehr Jahres Projekt. Ich will Open Source nicht verteufeln und MS hoch Himmeln. Die Szene stellt sich vieles zu einfach vor. Vorallem ist Open Source bis zur Fertigstellung extremst Personal Intensiv und meistens erkauft man sich Personalbindung damit!. MS ist schnell Fertig und es rennt so halbwegs wies eine Firma braucht, ohne massig Spezialisten ^_^ vorallem die Integration aufn Client ist extremst. Das muss mal Linux schaffen!!!
 
@WosWasI: Was laberst Du von "kostenlos" ? und wo steht das im Artikel? Lesen bildet :-) Dein Nick scheint bei Dir Programm zu sein :-)
 
@ReBaStard: Ohm, wer hat was von Linux gesagt? OpenOffice gibt es auch für Windows :)
 
@Link: wo hast du denn die preise her? 500 euro für ein office.... die SmallBusiness 2007 kostet gerade mal 179. (netto) wenn ich jetzt z.b 1000 lizensen kaufe, geht das sicher für reichlich 100 raus.
 
@ThreeM: es war keine rede von OpenOffice. Es war lediglich die rede von einem Wiederspruch der OpenSource-Gemeinde, da es keine Ausschreibung gegeben hat, und dass Alternativen zu MS exsistieren... :o)
 
@Bösa Bär: Viele Anbieter von OpenSource-basierenden Lösungen bieten ihre Produkte nicht zu einem einmaligen Preis pro Lizenz an, sondern als quasi-Abo. Darum spart man bei MS-Software Geld wenn man sie lange genug einsetzt. MS kostet nur 1x Geld, die anderen Modelle kosten jedes Jahr.
 
@gigges: ich nutze auch open office, aber in der firma könnte ich es nicht brauchen. das ms office ist unschlagbar als büroanwendung.
 
@WosWasI: Es gibt auch komplett kostenlose Alternativen oder welche bei denen man NUR den Support bezahlt.
 
@ThreeM: Die Frage ist eher, wer hier was von Open Office gesagt hat! Ihr glaubt doch wohl nicht wirklich, dass in drei Jahren für 28 Mio Euro nur Office-Pakete gekauft werden?! Wie ich oben schon schrieb, geht es um "Die Vereinbarung regelt die Beschaffung der Software für Arbeitsplätze und Server des Bundes. ". Ich vermute nach wie vor, dass es mit den Zusatzanwendungen zusammenhängt, wie z.B. Personalausweis_v3.1, Figerabdruck-Scan_v0.8.2 beta :),..., dass Microsoft-Technologien ohne Ausschreibung der Vorzug gegeben wurde...
 
@Bösa Bär: Genau so ein Kommentar war auch voriges mal bei der Diskussion dabei, und das obwohl genau angegeben wurde wieviel durch den Einsatz von Open-Source gesparrt wird.
 
@Roidal: Man muss sich als Firma das beste Paket für sich raussuchen. Habe nix gegen. Aber MS rechnet sich schon auch, wie unter [re:9] angegeben. @DennisMoore: Danke für die Infos (für die Vielen, die Du uns/mir immer wieder zukommen lässt.)
 
wenn doch vorher schon klar ist, dass MS-profukte eingesetzt werden sollen, wieso dann noch eine öffentlich ausschreibung? flattern dann angebote ins haus, die direkt im mülleimer landen. unnötig...
 
@hjo: das is ja das schöne an öffentlichen ausschreibungen: die können die anderen angebote nicht einfach in die rundablage befördern. und wenn sie sich für ein angebot entscheiden müssen sie auch begründen warum. und man kann sich auch gegen die entscheidung wehren. nur wenn es keine ausschreibung gibt dann kann sich auch kein anderer bewerben, und das ist unfair.
 
@besn: ahso
 
Nun, die Info spezifizeirt nicht was alles mit dem "Drei-Jahres-Vertrag über 28 Millionen Euro" beinhaltet ist. Die Art und Weise der "nicht stattgefundenen" Ausschreibung mal dahingestellt, aber wann verstummt endlich diese Mähr der "Kostenlosigkeit". Es ist nicht kostenlos - ... nicht zwingend billiger ... die Blauäugigkeit dürfte langsam mal ein Ende haben ! In solchen (Lizenz-) Verträgen bezahlt man für Garantie und Support, Consulting- und Serviceleistungen. Die Kosten der einzelnen Office - Suite sind marginal. Die Entscheidungen der großen Unternehmen hängen sich in dieser Größenordnung an anderen Faktoren auf als an den "Einzelplatzkosten".
 
@hasimen: Diese Blauäugigkeit wirst du aus einigen Leuten kaum rausbekommen. Die sagen: Wenns zu Hause auf meinem Rechner läuft, dann läufts auch auf 1000 Rechnern im Unternehmen.
 
hallo zusammen.

die open source szene wie auch die meisten ms kritiker scheinen keine ahnung von staatlichen it umgebungen zu haben. ich habe einige jahre im öffentlichen bereich gearbeitet und infrastruktur lösungen umgesetzt. die schweizer komunen setzen für die verwaltung der bürger spezialisierte produkte ein. diese lösungen arbeiten meist mit einer office integration und genau da liegt der hund begraben. mal abgesehen davon dass die applikationen nicht auf linux laufen, läuft auch keine integration in eine open source applikation. wir hatten einige kunden die umstellen wollten, weil sich irgend ein berater mit open source profilieren wollte. doch alle mussten abbrechen, da auch die kunden alle ihre daten in diesen spezial applikationen haben und ein pendant in der open source szene nicht existiert. was nützt es auf linux zu migirieren und dann läuft nix. ja, klar, mann kann dann über einen java client auf einen ms terminal server zugreifen, hurra, sind wir schon wieder im gleichen umfeld. man kann per heute einfach nicht eine so komplexe applikatorische informatik einer komune mal schnell auf linux umstellen.

dann möchte ich noch eines anmerken. wenn ruft ihr denn an wenn ihr ein richtiges problem als it administrator habt? ja genau, der support ist nicht gewährleistet, man hängt ewig in foren rum und sucht sich eine lösung. bei ms mache ich einen call und bin innert 30 minuten mit einem top spezi an der problemlösung.

opensource komplett umstellungen in staatlichen stellen ist einfach nicht realistisch. alles nur ewig stimmungsmache. die community würde sich lieber mal um die applikationen kümemrn und alternativen anbieten und zwar im gesamten spektrum.
 
@mannonim: also bei spezialsoftware gibts meistens nicht nur einen anbieter. wenn ich als chef der it einer großen firma oder einer behörde meine kisten auf ein anderes betriebssystem migrieren will dann ruf ich zuerst mal bei dem hersteller meiner software an und frag nach ob es von der software die ich verwende auch eine version für das betriebssystem gibt das ich gedenke einzusetzen. wenn der hersteller nun nicht gewillt ist, mit mir mitzumigrieren dann würde ich an der stelle mal anfangen mir zu überlegen ob nicht vielleicht die software des mitbewerbs besser ist.
 
Ist eigentlich komisch, weil ein IT Kollege arbeitet dort. Er sagte mir, dass sie hauptsächlich auf Sparc und Solaris bauen.... vielleicht ist es einfach eine andere Abteilung "achselzuck"
 
http://tinyurl.com/dgoaa6
 
"Eine so genannte "freihändige Vergabe" ohne Ausschreibung hätte gemäss der Auffassung der Swiss Open Systems User Group nicht stattfinden dürfen, da durchaus Alternativen existieren" ... Das ist IMHO Ansichtssache. Wenn man ne MS-Infrastruktur bis zu einem gewissen Grad ausgebaut hat, dann gibt es irgendwann keine Alternative mehr. Der Aufwand sowas auf freier Software nachzubilden wäre viel zu groß.
 
Oh mann, als ob die Regierung nun auf Open Source umstelt? Das würde sich mal so garnicht lohnen! Denn dann müssten alle Rechner neu konfiguruert werden, die Leute neu geschult, und diese müssten sich eingewöhnen, außerdem bauen viele Office Anwendungen auf VBA auf! Diese Kosten würde kein Unternehmen übernehmen wollen!
 
Oragnisationen deren Produkt kostenfrei zur Verfügung gestellt wird, haben bei einer Ausschreibung auch nichts, aber auch absolut nichts verloren! Eine öffentliche Ausschreibung ist nicht "myhammer", wo gewisse Induviduen 1000 km fahren wollen und bei 2 Wochen arbeit noch Kohle mitbringen..... Außerdem besteht bei solchen Verträgen in der Regel ein Voll-Support zur Verfügung, das heißt: nicht selten Software-Miete. Kommt also in den drei Jahren, drei neue Windows und drei neue Office Versionen, so wird dies im Rahmen des Vertrages auch ausgerollt. Software-Support 7/24 versteht sich von selbst. Und bei dem Preis ist imho auch sicher volle Administration der System enthalten. (28 Mio. kann man garnicht nur für die Lizensen ausgeben! Einen solchen Support wird die OpenSource-Gemeinde niemals anbieten, geschweige denn bewerkställigen können.
 
@notme: Dir ist schon aufgefallen das es sich um Firmen handelt die sich beschweren und keine "Gemeinde"? Also wer wird wohl den Support liefern?
 
@root_tux_linux: "Swiss Open Systems User Group" zu deutsch: die "schweizeriche Benutzergruppe offener Systeme" soviel zur "gemeinde" oder nicht... was glaubst du denn, wieveile Angestellte ein solches Opensource Unternehmen hat? 10 oder sogar 20?!
 
@notme: "Die Open Source-Firmen haben sich deshalb zusammengeschlossen und wollen eine Beschwerde". Und an Hand des "Open Source" in "Open Source"-Firmen auf die Grösse zu schliessen ist ja sowas von lächerlich. Edit: http://www.ch-open.ch/mitglieder/mitglieder.html.
 
Langsam wird Open Source zu einer frechen und Arbeitsplatz killenden Seuche und Gefahr .
 
@overdriverdh21: Schweinegrippe extra stark?
 
@overdriverdh21: Das begründen wir mit? Memo: Wie ich diese 15 Jährigen Kinder bei WF mag. :)
 
@root_tux_linux: Vorhandene kostenpflichtige Programme nachbilden durch Open Source for Free .
 
Wer sagt den, dass KEINE Offerten eingeholt wurden? Niemand und warum? Weil es gemacht wurde! Wer sagt den dass der Bund keine Machbarkeits-Studie gemacht wurde? Niemand weil es gemacht wurde! Warum weiss ich das? Weil ich da zum Teil involviert war. Es ist schon unglaublich wie Swiss Open Systems User Group mit den Fakten umgeht, dass wesentliche lasse die gerne weg. Hat die Studie nicht deutlich gezeigt, dass es gar nicht genügend Vertrauens-Personal geben würde? Hat die Studie aus anderen Bundesprojekten nicht gezeigt, dass es eine Kostenfalle sein könnte? Der Zeit bzw. Verfügbarkeitsfaktor war ebenfalls ein Grund gegen Open Source in Bezug auf die Umstrukturierung. Weil sie nicht bereit waren einen Garantie einzugehen, bzw. Konventionalstrafe, wenn es nicht funktionieren würde. Was ist mit den alten Daten? Was ist mit dem alten MS-Profi Personal! Was ist mit den Bundesangestellten, die sich ebenfalls umschulen müssen. Was ist mit der Drittsoftware oder Hardware, die aus Lizenzrechtlichengründen nicht angepasst werden dürfen/können und für die es zur Zeit KEINE dem hohen Sicherheitsstandard des Bundes Open Source alternativen/Lösungen gibt? Es gibt noch unzählige Gründe die bei der Studie gegen Open Source gesprochen haben. Nicht weil es nicht möglich wäre, aber dass reicht bei einer Verwaltung beim Bund besten Willen nicht aus, denn dort braucht es nicht nur die Möglichkeit, sondern eine Lösung und Garantie die auch in jeder Situation klar umsetzbar ist. Swiss Open Systems User Group kennt den tatsächlichen Bericht genau so gut wie ich und sie wissen auch ganz genau, dass es in dem geforderten Zeitrahmen und Personal nicht erfüllbar/umsetzbar wäre. Nicht ohne Grund, lassen sie bei ihrer Publikationen die wichtigen Faktoren aussen vor........
 
@Rumulus: Zeig doch mal die Berichte?
 
@root_tux_linux: Die Wahrheit gefällt dir nicht, habe dir mit Fakten dein Trollfutter genommen, aber wenn du den Bericht einsehen willst, kannst du hier nachfragen, ob sie es dir erlauben. http://www.bit.admin.ch/
 
@root_tux_linux: Man bitte, eine so dumme Anfrage! Was denkst du, dass er hier einfach eine Studie des Bundes veröffentlicht? Ich kenne Rumulus persönlich und eines kann ich dir sagen, dass er genau weiss von was er redet!
 
@Rumulus: Ich kann die Argument durchaus nachvollziehen, aber der Bund könnte sicher schrittweise eine Anpassung vornehmen, zumindest in den Teilen wo es ohne Probleme möglich ist. Dies sollte sicher möglich sein. Open Source Produkte können auch ein Gewinn darstellen, dass Argument mit der Umschulung finde ich nicht immer gerechtfertigt. Es gibt genügend Lösungen die genau son einfach sind wie die von MS. Dass der Bund von Heute auf Morgen gleich alles umstellt wäre sicher nicht ratsam, aber grundsätzlich ist es schon der richtige Weg, weg von MS. Anfangs könnte es sogar teurer werden, aber mit der Zeit wird sich dies einpendeln und man hat sich von der jetzigen Abhängigkeit gelöst. Genau die Probleme die der Bund jetzt hat, ist für mich ein Grund darüber nachzudenken. Diese mangelte Flexibilität ist doch sicher auch nicht gut und Open Source bietet hier bei einer kompletten Umstellung zu einem stäteren Zeitpunkt weniger Abhängigkeit zu einem einzelnen Anbieter. MS ist sicher nicht schlecht, aber Open Source ist viel flexibler.
 
@Ruderix2007: Es gibt ja schon zahlreiche Anpassung und Umsetzung beim Bund für freie Software. Wo es Sinn macht bin ich einer der ersten die dies unterstüzten, aber sicher nicht auf biegen und brechen. Hier geht es aber um Kern Fragen, besonders die vom Personal. Der Bund muss hier nicht nur auf die Fähigkeiten schauen, was bei Open Source sonst schon ein grosses Problem darstellt, die Personen müssen auch Schweizer sein und einen makellosen Leumund haben. Was die Auswahl nochmals einschränkt und zu weiteren Abhängigkeit führt, oder wie du es sagen würdest, fehlenden Flexibilität. Ich war und bin beim Bund kein Entscheidungsträger, ich hatte nur eine beratende Funktion inne. Da wir damals eine Immigrationen ungesetzt hatten. Open Source ist sicher manchmal um einiges die bessere Lösung als die von MS, aber nicht immer. Genua hier liegt das Problem meines Erachtens, von den Befürworter hört man immer kein Problem, dass ist machbar, es ist kostengünstiger und in der Realität sieht es nicht selten anders aus und dann muss man weiter machen, selbst dann wenn es unsinniger nicht sein könnte. Ein hervorragendes Beispiel war der Kanton Solothurn, ein absolutes Debakel und die Kosten waren explodiert. Heute wird dies von den Solothurner Befürworter Politiker schön geredet, weil die Politiker nicht uneigennützig, nicht zu ihrer Fehlentscheidung stehen.
 
@Rumulus: Das mit den "Kein Problem, können wir"-Aussagen kenn ich auch. Ich kenn da einen hochrangigen Sales-Mitarbeiter der verkauft dem Kunden Softwarefeatures die gar nicht existieren. Danach kommt er zu den Entwicklern und fragt ob man das irgendwie bewerkstelligen kann ^^ @Ruderix2007: Ich weiß gar nicht was diese "mangelnde Flexibilität" immer soll. MS verkauft Softwarelösungen und man entscheidet sich dafür oder dagegen. Warum muß man bitte mit einer riesigen Lösung die für einen passt so flexibel sein jederzeit was anderes einzusetzen, wenn das was man hat mehr als zufriedenstellend funktioniert? Ich kann mir z.B. nicht vorstellen dass SAP-Kunden wert darauf legen jederzeit auf andere Lösungen wechseln zu können. Das macht schlicht keinen Sinn. Vielleicht sollten sie die zusammengeschlossenen OpenSource-Firmen mal auf Neukunden spezialisieren und nicht versuchen eingefahrene Systeme zu übernehmen.
 
@DennisMoore: Sowas erlebe ich ohne Übertreibung mindestens einmal im Monat. Da rufen verzweifelte Kunden an und haben schlichtweg die Schnauze voll und bitten mich das Chaos wieder ins Lot zu bringen, was vorher einer ihnen aufgeschwatzt hat. Viele (nicht alle) gehen einfach mit dem falschen Grundsatz ihre Produkte verkaufen und gaukeln dem Kunden etwas vor. Mit der Einstellung mit Open Source ist alles möglich, nur der Aufwand, Kosten und Zeit vergessen sie dabei gerne. Wenn es schief geht, was öfters vorkommt, weil es doch komplexer ist als zuerst angenommen, hat der Kunde das Geschenk. Nachtrag: NICHT DER HERSTELLER SOLLTE AN ERSTER STELLE LIEGEN, SONDERN DIE BESTE UND EINFACHSTE LÖSUNG FÜR DEN KUNDEN! Alles andere ist unprofessionell.
 
@Rumulus: Du hast keine Fakten sondern FUD. Du kannst deine Aussage mit NICHTS belegen und bei Gott glaub ich lieber den Firmen hinter der CH/Open als irgendeinem aus'm Forum. Nenn mich doch mal einen Grund wieso die ch/open die Fakten verdrehen sollte, warum der Bund sich nicht mit der Studie verteidigt und wieso anscheinend keiner in der Schweiz von dieser strenggeheimen Studie wusste nicht mal die Nachrichten? Antwort? Ohne Beweis nur FUD!
 
@root_tux_linux: Was bist du für ein Dummschwätzer und Sachvertreher. Seit wann veröffentlicht eine Firma oder ausgerechnet der Bund ihre internen Studien? Mit deine kindlichen Provokationen ohne nachzudenken kommst du hier nicht weiter! Rumulus hat es bestimmt nicht nötig hier etwas zu erzählen, was nicht wahr sein sollte, wenn du sachlich mitreden willst, dann gehe doch mit Fakten auf die Punkte ein die er erwähnt hatte, aber hier einfach alles in Frage stellen aber selbst nur immer Dünschiss von sich geben macht dich keinesfalls glaubwürdig. Ich vertretet ja auch eine andere Meinung, kann aber seine Argumentation verstehen. Genau Leute wie du sind Schuld am schlechten Ruf von Linux. Unglaublich sucht dir lieber Arbeit und nutze deine Zeit sinnvoll, als den Leuten hier auf die Nerven zu gehen.
 
@root_tux_linux: Was denkst du die Schweizerregierung vergibt einen 42 Million Franken Auftrag ohne zuerst eine Studie zur Abklärung zu machen? Alleine die höhe des Betrages und der Umfang widerspricht klar jeglicher Argumentation deiner seits. Zuerst einmal nachdenken bevor du hier was zum Besten gibst! Ich bewerte deine Beiträge nicht, dafür müsste ich dich zuerst einmal ernst nehmen. Du hast mich schon manchmal mit Beleidigungen und Unterstellungen versucht zu provozieren, es sollte dir langsam klar sein, dass es nicht funktioniert. Grundsätzlich ignoriere ich solche nichts aussagende Beiträge.
 
@root_tux_linux: Ich habe mir mal die Mühe gemacht irgend ein Machbarkeits- oder Fallstudie einer Firma zu suchen unabhängig vom OS. Konnte aber keine finden im Netz, egal ob Siemens, VW, AUDI, ABB usw., wie auch in diesem Fall findet man einzelne Berichte aber keine detaillierte Studie. Interessant für mich war der Umstieg von MS zu Linux im Kanton Solothurn, dies ja unbestritten ist. Auch hier findet man keine öffentliche Studie obwohl keiner hier auch nur Ansatzweise behaupten würde, dass keine Studie vorher gemacht wurde. Die Gründe waren mir schon vorher bekannt obwohl ich kein Informatiker bin. Eine solche Studie zu veröffentlichen wäre ein grosses Sicherheitsrisiko, da sie ja grundsätzlich sehr detailliert sind und z.B. genau die gesamte Infrastruktur und Abläufe aufzeigen. Hinzu kommt noch das sie mit Kosten und Aufwand verbunden sind und man der Konkurrenz nicht die Karten zu spielt. Mit etwas nachdenken und sach bewussten Verstand hättest selbst du darauf kommen müssen. Aber ich glaube dass wolltest du gar nicht, den jedesmal wenn dir die Argumenten fehlen, kommst du immer mit der gleichen Taktik, kann gar nicht sein, du hast keine Ahnung, stellst es wie hier einfach ohne sachlichen Argumenten in Frage, oder stellst die Leute einfach für dumm hin. Zu guter letzt kommt, wurde von MS bestochen, oder MS hat alles und jeden mit einer Gehirnwäsche fügig gemacht. Merkst du eigentlich selbst nicht, wie lächerlich dein Verhalten hier ist? Glaubst wirklich du selbst an den Mist den du hier ständig von dir gibst? Wenn ja, hast du mein Bedauern auf sicher, nur mit dem Respekt hapert es dann.
 
@Rumulus: Toll und schon wieder weichst du den Fragen aus. Warum sollte die CH/OPEN Lügen. Warum bezieht sich der Bund nicht auf die Studie. Warum bist du anscheinend der einzige der was von einer Studie weiss aber nicht mal preisgeben kann wer die Studie angeblich durchgeführt hat?
 
@Ruderix2007: Ich zweifel nur an den Angeblichen Fakten von Rumulus. Warum kennt keiner diese angebliche Studie und warum sollten diese Firmen lügen? Denn er sagt ja das diese Firmen lügen! Bekam bis Dato keine Antwort! Seltsam nicht? Wenn du so naiv bist und jeden Mist glaubst ist es dein Problem. Nun zu dir. Deine Unterstellungen bezüglich MS kannste dir sonst wohin schieben da ich NIRGENDS was von MS sagte. Mit deinem angeblichen Sicherheitsrisiko machst du dich einfach nur lächerlich. Was bitte daran ist ein Sicherheitsrisiko wenn die Öffentlichkeit weiss mit welcher Software die Rechner/Server des Bundes betirieben werden? Vom MILITÄR weiss es auch jeder! Du und Rumulus passt perfekt zusammen. Beide weichen Fragen aus, beide fangen an zu beleidigen, beide sind selbsternannte informatiker usw usf. Einfach nur lachhaft aber passt zum WF Niveau.
 
@root_tux_linux: Wo sage ich, das gelogen wird? Ich sage nur Zitat:"Nicht ohne Grund, lassen sie bei ihrer Publikationen die wichtigen Faktoren aussen vor........" Bleib sachlich und stelle hier ohne nennenswerte Fakten keine Behauptungen auf. Für deine Frage der Studie, lies die Beiträge von Ruderix nochmals und du wirst die Antwort erhalten. Denkst du, dass ich wegen eine Typen wie dir hier jetzt eine Datenschutzverletzung begehe? Nicht dein ernst oder? Oben habe ich dir einen Link gesendet, dort kannst du direkt beim Bund anfragen, ob du Einsicht erhälst, es ist nicht meine Entscheidung. Ach wie war das du kennst die Infrastruktur der IT des Schweizerarmee? Ne jetzt schiesst du aber den Vogel ab! Sprichst du etwa von den Workstationen in den WK's oder dem System vom VBS? Was ich bin, geht dich gar nichts an, den Leute wie dir bin ich sicher keine Rechenschaft schuldig und fühle mich auch zu nichts verpflichtet. Da kannst du noch so oft provozieren und Unterstellungen machen, daran ändert sich deswegen erst recht nichts. Mit der deutschen Sprachverständnis ist es bei dir offensichtlich nicht weit, den Ruderix sagt selbst dass er kein Informatiker ist, aber legt einiges mehr Sachverstand an den Tag als du. Was die Beleidigungen angeht, solltes du zuerst vor der eigenen Tür wischen. Egal was ich hier noch schreiben würde, du würdest mir weiterhin, das Wort im Mund umdrehen, beleidigen, provozieren und alles in Frage stellen. Wie du es mit jedem machst, der dir nicht nach dem Mund spricht. Darum hat es auch keinen Sinn mit dir zu diskutieren, klar unterstellst du mir dadurch, dass ich dir ausweiche. Insoweit stimmt es auch, nur die Gründe sind für jeden genau so offensichtlich, nur du bist in deiner selbstherrlichen Art nicht bereit für diese Einsicht. ES HAT EINFACH KEINEN SINN!
 
@root_tux_linux: Der Bund gibt in diesem Fall keine Stellungnahme ab, weil er es nicht kann. Da Swiss Open Systems User Group ein Beschwerde einreichen wird. In einem laufenden oder voraussichtlichen Verfahren wird und hat der Bund bisher keine Stellungnahme abgeben, um nicht in Misskredit zu fallen. Ist ganz normales Vorgehen. Für den Rest hast du schon zahlreiche Antworten erhalten. War hier wohl eine hitzige Diskussion, wie so oft mit dir.
 
"Die Behörde hat den Auftrag bereits im Februar erteilt, jedoch wurde der Vorgang erst mit der Veröffentlichung im "Schweizerischen Handelsamtsblatt" vom 1. Mai 2009 publik." - "Nun haben sich schweizerische Unternehmen zusammengeschlossen, um gegen die Auftragsvergabe Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht einzulegen."- "Nach Auffassung des BBL sei eine Ausschreibung in diesem Fall nicht nötig gewesen, wie die Behördensprecherin Katja Lunau gegenüber der Neuen Zürcher Zeitung mitteilte. Sie begründete die Auffassung damit, dass es keine passenden Wettbewerbsprodukte gäbe. Zugleich beruft sie sich darauf, dass Lizenzverträge der Bundesverwaltung für Microsoft-Produkte nicht ausgeschrieben werden müssten, weil zu der Zeit der ursprünglichen Verträge das aktuelle Beschaffungsrecht noch nicht gegolten habe." - Kein Ausschreiben und keine Studie vor der verlängerung, da es laut Sprecherin auch nicht nötig war! Aber ich bin gespannt auf deine FUD ausreden und spätestens beim Artikel über Gerichtsprozess in dem keine Studie als Beweis vorgelegt wird sollte hier einigen ein Licht aufgehen!
 
@root_tux_linux: Wie kommt den die Behörde zum Schluss, oder auf Grund welchen Entscheidungskriterien, dass es keine passenden Wettbewerbsprodukte gebe? Wie wird dies in einen Grossunternehmen oder beim Bund ermittelt mit der Zauberkugel oder durch eine Studie? Du merkst es wirklich nicht, bringst selbst die Beweise und verdrehst hier Fakten nach blieben!
 
@Rumulus: Die BBL fand nicht mal ein Ausschreiben für nötig also haben sie ne Studie gemacht? Is klar. Die BBL lässt sich vors Bundesgericht zerren wenn sie angeblich ne Studie haben? Is klar. Die BBL argumentiert kein einziges mal mit der Studie? Is klar! Hört sich auch alles voll logisch und glaubhaft an vorallem das mit dem Bundesgericht was?
 
@root_tux_linux: Ach Gott, dies hat jetzt überhaupt nichts mit Linux oder Windows zu tun. Du willst hier uns aber nicht aller ernstes erzählen, dass der Bund einen 43 Millionen Auftrag vergibt ohne irgendwelche Abklärung im Vorfeld gemacht zu haben? Dies wäre zur Zeit politischer Selbstmord, wenn du die Medien nur einwenig verfolgst, weisst du auch von was ich spreche. Dies hat zu 100% mit meinem Beruf zu tun und du kannst mir glauben, so was würde weder der Bund, oder sonst noch ein Unternehmen machen. Den die Entscheidungsträger sind selten vom Fach und müssen sich an Hand solchen Abklärungen, oder Studien entscheiden. Solche Abklärungen habe ich täglich auf meinem Schreibtisch, auch wenn ich nicht in der IT-Branche arbeite. Dies ist in allen Branchen ab einem gewissen Umfang/Betrag ein übliches Vorgehen. Ob dies Studien sachlich oder gut sind, ist ein anderes Thema, aber nur so läuft es in der Wirtschaft. Bevor du dich weiter um Kopf und Kragen schreibst, denke zuerst einmal nach, oder versuche wenigsten die Situation und besonders was du hier veröffentlichst zuerst zu verstehen, oder informiere dich. Ich gehe jetzt ins Bett, es gibt noch Leute die arbeiten müssen, ihr könnt noch weiter machen. Rumulus du hast absolut recht, es hat keinen Sinn.
 
hallo zusammen. ich muss schon sagen, ausser rumulus hat hier ja keiner wirklich ne ahnung. es geht hier nicht darum das einer zu hause ubuntu auf seinem pc installiert und dann mit open source office software bestückt. hat überhaupt irgend einer hier nur die leiseste ahnung wie in einer enterprise umgebung der hase läuft???
ich denke nicht. hier geht es nicht primär um investitionskosten, vor allem da lizenzkäufe sowieso schon budgetiert sind. hier geht es um kosten im betrieb, um kosten in einer möglichen migration, die abhängigkeiten zu den umsystemen, der datenaustausch zu fremden behörden. man kann nicht einfach mal sagen, so nun machen wir opensource und dann stellen wir um. vor allem in einer solchen umgebung werden hoch spezialisierte produkte eingesetzt. da muss ich dann auch dem besn wiedersprechen. es gibt zum beispiel in der schweiz genau 2 hersteller einer gemeinde (komune) lösung. das ist tatsächlich so. klar fidnest du irgendwo jemanden der was anderes anbietet, aber nicht ein rundum paket. wo die schnittstellen zwischen bürgerverwaltung und steuerverwaltung und und und auch funktionieren. heute geht es um komplexe infrastrukturen und deren integration. da kann man nicht einfach mal hin und alles umbauen nur weil die open source szene gerne das so hätte. den genau die leute sind nachher die leute die am wwenigsten verständnis dafür haben wenn dann am schalter was nicht funktioniert und die dame den neuen pass nicht bestellen kann. also, ganz klar, es geht hier nicht um den den entscheid open source ja oder nein, es geht um die komplexität eines enterprise umfeldes was weit aus mehr strategie und technisches know how benötigt als der entscheid für linux. daher, bitte versuchen solche sachen aus dem "big view" zu sehen, wir sprechen hier nicht vom metzger um die ecke der ein windows mini netzwerk betreibt.
 
@mannonim: Das ist soweit korrekt, allerdings steht oben in der News ja gar nicht Linux und/oder Komplettumstieg. Es geht um Open Source Software Lösungen im Allgemeinen, das kann so ziemlich alles sein. So verstehe ich die News jedenfalls, auch hier wird nicht von einem wechsel des gesamten Systems gesprochen..http://tinyurl.com/dgoaa6
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