Dell bringt "Personal Supercomputer" mit Tesla-GPU

Desktop-PCs Der Computer-Hersteller Dell bietet nun auch Workstations an, die mit Tesla-GPUs von Nvidia ausgestattet sind. Diese sollen besonders rechenintensive Aufgaben unterstützen. mehr...

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falls es jemanden genauer interessiert: eine C1060 hat 936GigaFlops und basiert wohl auf der GTX280. Den Preis finde ich dennoch unter aller Kanone, wenn man mal bedenkt das eine GTX280 gerade mal 300Euro kostet. Mehr als eine Art Quad-SLI mit vier leicht modifizierten GTX280 ist das nämlich keineswegs.
 
@orioon: Nicht gelesen? Wenn sich Tesla hinzuschaltet werden 4 Terraflops (!) geliefert...
 
@m.schmidler: nicht meinen Kommentar gelesen? 4 C1060 bieten in etwa 4 Teraflops. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Von einer genauen Anzahl an GPUs steht in der News nichts, aber es ist offensichtlich das es sich um vier handelt, wenn eine einzige C1060 fast 1 TeraFlop hat. Das wären also gerade mal 1200Euro für die GPUs. Findest du 10.000 Dollar immer noch gerechtfertigt? Okay...
 
@m.schmidler: nicht nachgedacht? :) 936GigaFlops ~ 1 Terraflop
 
Nicht gewusst? Wenn das Programm nicht für CUDA geschrieben wurde oder mit double precision gerechnet werden sollen, nützt einem das ganze herzlich wenig. Vielleicht für Visualisierungen interessant, aber nicht für präzise mathematische Modelle...
 
@orioon: Fällt dir pauschal ein vergleichbar teures System ein, dass dasselbe leisten kann? Selbst die kleinsten Cray-Systeme kosten mehr, und die schaffen keine 4Teraflops. Ich halte den Preis durchaus für angemessen, da stecken zum einen ja auch noch weitere Komponenten drinnen & Support gibt es auch vom Hersteller - ich denke da stecken die Kosten drin. Mit der zweiten 6 dritten generation werden die kosten sich eher an den genannten 1200.- aufpreis orientieren, aber nicht für die erste serie.
 
@joschibaer: die alternative wäre ganz normale GTX280 Karten einzusetzen. aber das wird sich wohl wie bei den Quadro Karten verhalten. eigentlich hat die hardware volle funktionalität, aber wird künstlich durch den Treiber beschränkt und ist nicht immer freischaltbar. glaube nicht das es wirklich deutlich billiger wird auf dauer :( eher wird man versuchen einen GTX280@C1060 Mod durchzuführen (falls man es schafft)
 
@orioon: http://www.google.de/products?hl=de&q=nvidia%20tesla&um=1&ie=UTF-8&sa=N&tab=wf HF :)
 
@unbound.gene: http://www.connected24.de/product_info.php?currency=EUR&products_id=37443 __> NVIDIA TESLA C1060 __> 1,272.35 EUR
 
@orioon: Der angegebene Preis ist nicht Dells Preis ... und eine Workstation ist nunmal kein Heim-PC. Zusammenbasteln kann man viel - aber als Firma ist es durchaus sinnvoller ein Komplettsystem zu kaufen - mit allen Vorteilen die das bietet - als selbst zu basteln.
 
@all: Ich befasse mich gerade mit Stream Computing und kann nur denen recht geben, die Tesla als extrem überteuerte Abzocke brandmarken. Überteuert deshalb, weil die zugrundeliegende Hardware eigentlich viel günstiger zu haben ist. Es stecken in der Tat 4 GPUs der aktuellen Generation mit ordentlich Speicher in einem eigenen Gehäuse mit eigener Elektronik + Netzteil. Dafür zahlt man dann 4000 Euro aufwärts. Der Gegenwert ist nicht adäquat, auch wenn man von hoher Qualität ausgeht. Die Tesla kann sich auch nicht einfach "zuschalten", das ist technisch gesehen völliger Blödsinn. Man kann nur spezielle Anwendungen darauf laufen lassen, die unter Einbindung von CUDA programmiert sind. Wenn ich mich recht an die CUDA-Dokumentation erinnere, unterstützt die Hardware ausserdem tatsächlich keine double-Berechnungen (will dafür aber nicht die Hand ins Feuer legen) - ATIs Stream Computing Hardware tut das (mit Einschränkungen bei den eingebauten Funktionen wie sqrt, sin, cos) sehr wohl, und das API ist auch leichter zu programmieren als CUDA.
 
Müssen die Programme eigentlich Speziell Optimiert werden? Oder wird die GPU wie eine normale CPU angesprochen?
 
@nkler: "Die Rechner verfügen über einen herkömmlichen Intel-Prozessor und können so wie jeder normale PC genutzt werden. Erst bei aufwändigeren Berechnungen schaltet sich die Tesla-GPU hinzu. Die Leistung des Computers steigt dann auf etwa 4 Teraflops. " - Also ich geh mal davon aus, dass beides, sowohl "normale" als auch speziualisierte Programme ablaufen können. korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege
 
@nkler: Die Programme müssen die GPU umgeschrieben werden. Ich hab das mal an der Uni für einen Prof. gemacht. Das nennt sich CUDA (siehe http://www.nvidia.de/object/cuda_what_is_de.html ).
 
müssen spezielle programme sein. mit normalen programmen für intel und amd x86 prozessoren haben die sicher wenig am hut. da das eigentlich GPU´s sind schätze ich, dass das einfach ein besseres CUDA ist , was es eh schon für das gemeine volk auch schon gibt.
 
Wenn man bedenkt, dass ein Core i7-Prozessor mit HyperThreading z.Z. 51 GigaFlops leistet ,ist der hier beschriebene Superrechner sehr leistungsfähig und preiswert.
 
@F98: Man darf sich von solch bloßen Zahlen nicht täuschen lassen. Die Tesla-Karten von nVidia können diese Rechenleistung nur für Anwendungen, die sich extrem stark parallelisieren lassen. Also für viele kleine unabhängige Rechenprozesse. Mit Aufgaben, die nur für CPUs geeignet sind, würde man das locker in die Knie zwingen. Es gibt zweifellos sehr viele Aufgaben, die man bald sehr viel schneller mit GPUs lösen kann, aber es müssen erstmal Programe dafür geschrieben werden.
 
@tinko: Das ist falsch. Du redest von Task-Parallelität. Stream Computing auf Grafikhardware ist aber sehr stark in Daten-Parallelität (d.h. sehr grosse Datenmengen werden auf die selbe Weise verarbeitet) - Du willst also sagen wir z.B. mal sehr viele (i.e. Millionen) Koordinaten auf einmal transformieren.
 
Dann kann bald (der Preis geht ja bei Hardware schnell in den Keller) von jedem AES-256 oder WPA2 geknackt werden? Wird Zeit das bessere Verschlüsselungsalgorithmen nachziehen.
 
@zivilist: Quantencomputer :-)
 
@cH40z-Lord: was hat das mit quantencomputer zu tun ??
 
@leop99: cH40z-Lord's Antwort ist nicht ganz falsch :) Es gibt bereits Entwicklungen, wo die Verschlüsselung durch einen auf quantenphysik basierten Chipsatz durchgeführt wird, wurde von SIEMENS entwickelt :) ... Einfach mal Quantenverschlüsselung googlen :) mfg
 
ENDLICH! endlich auf tesla basis zocken, auch wenn das spiel dadurch nicht besser wird! hauptsache neununeinzelfzwölfzig terraflops! woohoo! und der stromverbrauch erst! das nenne ich gepflegt zeitgemäß!
 
@kompjuta_auskenna: Eine Workstation ist ja auch kein Wohnzimmer-PC ...
 
also ich hab hier was gefunden...

http://www.connected24.de/product_info.php?products_id=37443

und hier der direkte Preisvergleich http://www.heise.de/preisvergleich/a389202.html
 
Vor allem für Leute die viel rendern müssen wäre eine Anbindung von MentalRay an ein solches Tesla System bzw. auf ein einfaches CUDA ein Segen. Vor allem da ja Mental Images von NVidia aufgekauft wurde wäre dieser Gedanke gar nicht so abwägig.
Ich meine ich habe hier eine relativ schnelle Workstation, aber die eigentliche Power in meiner 280er liegt während dem Rendern total brach. Eigentlich eine Schande!
 
@blaxxun: Wenn Grakas sich so leicht für ray tracing hergeben würden, hätte man das schon längst gemacht.
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