Microsoft entlässt in zweiter Welle 3000 Mitarbeiter

Microsoft Microsoft hat wie erwartet am gestrigen Dienstag mehr als 3.000 Mitarbeitern mitgeteilt, dass sie ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Die Entlassungen waren im Januar angekündigt worden. Innerhalb von 18 Monaten sollen mindestens 5.000 Mitarbeiter ... mehr...

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jo,als nur technikstudent und nichtswisser von BWL ist mir natürlich nicht klar,warum man trotz gewinn leute entlässt.. ganz witzig ist ja,dass man die leute entlässt,damit diejenigen leute profitieren,die einfach nur durch das glücksspiel börse geld verdienen wollen,und das noch mit gaaaanz wenig steuern .. uund.. ohne einen handgriff für das unternehmen getan zu haben..spekulieren ist nämlich viel besser als arbeiten .. wir wir ja gerade alle gesehen haben. ich bin so froh dass es schlaue BWLer gibt,die mir das ganze gleich erklären werden. .
 
@setitloud: Eben solche Wellen müssten verboten werden solange es noch Gewinn gibt. Das ist nämlich nicht Kostenoptimierung sondern Raffgier und "Den Hals nicht voll genug bekommen" seitens der Börsianer.
 
@setitloud: shareholder value ist die ursache! die unternehmen sind nämlich ihren aktionären verpflichtet und nicht ihren mitarbeitern...
 
@klausbronski: jap,ich weiss. und ich halte das für total schlau die leute in den vordergrund zu stellen,dir mit papieren des unternehmens spekulieren.
 
@klausbronski: in der grund form stimmt es schon was du sagst das sie den aktionären verpflichtet sind da aber die mehrheit der aktien bei einer person liegen -.- ist das ganze noch interesannter naja iwie muss ja Billie seine spenden finanzieren sollte er seine millionnen mal lieber wieder in die eigene Firma stecken damit arbeitsplätze gesichert werden können und nicht in iwelche hilfprojekte!! jetzt nich das ich sowas nicht gut finde aber halt ich denke das wir gucken das es uns erst mal gut geht ist doch verständlich
 
@Failour: das wär dann der stakeholder ansatz :-)
 
@klausbronski: steak? Wo?
 
@cathal: Mit einem Unternehmen Gewinn zu machen ist überhaupt kein Problem. Verscherbel einfach alles was Du an Know-How, Geräten, etc, hast. Du wirst in der Regel einen schönen Gewinn in dem Jahr erzielen. Leider wird das Unternehmen danach den Bach runtergehen. Gewinn ist überhaupt kein Maßstab, da es nur ein kurzfristige Betrachtung ist. Wichtig ist es, dass das Unternehmen langfristig möglichst gut überlebt. Und da ist es unabdingbar, dass man in gute Bereiche investiert und schlechte Bereiche reduziert.
 
@setitloud: Also, ich bin zwar kein BWL-Profi, aber selbst mir ist klar warum die Entlassungen kommen, obwohl Gewinn eingefahren wird. 1. Jeder Aktionär ist gleichzeitig Geldgeber für Microsoft. Er investiert sein eigenes Geld und möchte dafür quasi Zinsen haben, genauso wie Du Zinsen für das Geld auf deinem Sparbuch haben willst. Allerdings ist das Risiko für den Aktionär ungleich höher das Geld verloren geht als beim Sparbuch, weswegen die Zinsen auch ungleich höher sein müssen damit überhaupt was investiert wird. 2. Gewinn macht man nicht um seine eigenen Taschen zum Platzen zu bringen oder um die Aktionäre daran zu ersticken, sondern um seinerseits Investitionen tätigen zu können. MS lebt (auch wenn viele anderes behaupten) von Forschungen und Neuentwicklungen im Softwarebereich, und diese müssen Vorfinanziert werden.
 
@DennisMoore: Eben. In erster Linie geht ein Unternehmen an die Börse um Kapital für Investitionen sprich Aktionäre zu gewinnen, die dem Unternehmen ihr Geld "leihen" und die bei Gewinnen des Unternehmens eben ihre Zinsen bzw "Anteile" erwarten (Angebot und Nachfrage am Finanzmarkt). Das Unternehmen ist den Aktionären nicht per se verpflichtet sondern "nur" daran interessiert diese zu halten, da ansonsten Eigenkapital sprich Liquidität und somit Investitions- und Wachstums- oder auch Überlebens-Chancen verloren gehen. Grundsätzlich ist die Idee dahinter nicht schlecht, das System funktioniert aber nur, wenn es nicht korrumpiert oder schamlos ausgenutzt wird und aus dem Gleichgewicht gerät. Das System beruht auf Vertrauen und gegenseitigen Spielregeln, die in unserer Egomanen Zeit von einigen schwer missbraucht wurden. Hier ist der Begriff Gier gar nicht mal weit hergeholt. Die daraus resultierende Finanzkrise hat dieses System eben ins Wanken gebracht und eine Kette zahlreicher Folgeereignisse ausgelöst, die sich wiederum negativ auf das Börsensystem und schließlich auf die Wirtschaft ausgewirkt hat.
 
@dandjo: "Die daraus resultierende Finanzkrise" .., Die Finanzkrise resultiert daraus das in den USA leichtfertig Kredite für den Wohnungsbau vergeben wurden, die nicht zurückgezahlt werden konnten. Die Gier bezog sich nur auf die Immobilienspekulationen und hatte nichts mit ordentlichen Aktiengesellschaften (zu denen ich MS auch zähle) zu tun. Das solltest du eigentlich wissen wenn ich den Rest des Postings so lese.
 
@DennisMoore: Ja klar, das ist die Verfeinerung der Erklärung, warum es zur Finanzkrise kam. Im Grunde genommen wurden für die Heimbeschaffung ja Finanzierungssysteme angeboten, dessen Renditen langfristig sehr spekulativ und dadurch natürlich attraktiv waren. Die Banken hatten ja wunderbar damit verdient, wenn man sich den Aktienindex ab 2003 ansieht. Dass es bei großem Ansturm auf diese Finanzierungsart irgendwann zu Liquiditätsproblemen kommt, war eigentlich vorauszusehen. Das große Problem in Amerika war und ist ja, dass der Finanz- und freie Markt gänzlich dereguliert, ja sogar mit Unterstützung der Regierung zusätzlich forciert wurde. Wir reden hier immer von Wirtschaftskrise, wenn man sich aber die Kennziffern der letzten zehn Jahre ansieht, gab es von 2003 bis 2007/08 einen enormen und unnatürlichen Aufschwung, ja geradezu eine Blase die jetzt geplatzt ist. Wir sind jetzt von den Indizes her auf dem Stand von 2003, wirtschaftlich also keineswegs in einer dramatischen Krise. Es wird wieder bergauf gehen, da bin ich zuversichtlich, aber sicher langsamer. Ausgenommen davon ist natürlich die Autoindustrie. Dass man 20 Jahre lang Autos, die kaum Innovation bezüglich Antriebstechnik hervorbrachten, nicht ständig immer teurer verkaufen kann, war auch vorauszusehen. Der Markt ist gesättigt und schreit nach Innovation. So kann und darf es ohnehin nicht weitergehen, ansonsten verkommen unsere Städte immer mehr zu Feinstaub- und Abgasproduzenten durch den Individualverkehrs. Gewisse Stadtgebiete selbst in unseren modernen Städten Europas sind ja bezüglich Lebensqualität kaum mehr bewohnbar.
 
@setitloud: Joke !! siehst du, hättest mal lieber "Computer science" studieren sollen, jetzt stehst du da mit deinem Halbwissen :-)
 
Wahnsinnige Zahl. Mein Beileid an die Leute.
 
@Oruam: jo,total absurd , und rein aus gier .. windows 7 kommt nächstes jahr raus,da wirds mächtig geld in die kassen geben , würd sich alles locker und 10 mal ausgehen ,,.
 
@Oruam: Genau das ist der Kapitalismus, der auch scheitern wird. Eine faire Welt, wie es der Sozialismus vorgelebt hatte wurde doch nicht akzeptiert.
 
@DARK-THREAT: naja das lassen wir mal so im raum stehen...auch im sozialismus gab es den grundsatz: alle menschen sind gleich, doch manche sind gleicher!
 
@klausbronski: Beide Systeme haben Vor- und Nachteile :)
 
@DARK-THREAT: wo vorgelebt?... o0... die allgemeine bevölkerung war unter umständen gleich, aber im vergleich zu dem rest war sie es nicht...
 
@klein-m: Ich meine nicht die Dik. der ehm DDR, das war kein Sozialismus. Ich meine schon Rosa Luxemburg, Karl Marx und Engels, wioe diese Personen es gelebt hatten. Sonst gab es bissher keine Regierung, die total sozialistisch war (Russland war Komunsitisch, China Maoistisch und Kuba wie Nordkorea sind nicht wert sich daran ein Vorbild zu nehmen, aktuell).
 
@DARK-THREAT: "Sonst gab es bissher keine Regierung, die total sozialistisch war". Könnte daran liegen das Sozialismus nicht funktioniert. Der Mensch ist nämlich im Kern nicht sozial, sondern egoistisch.
 
@DARK-THREAT: Sozialismus war nie fair. Fairness ist überhaupt kein Merkmal des Sozialismuss oder Kommunismus. Gleichverteilung von Gütern hat nichts mit Fairness zu tun.
 
@DARK-THREAT: Für mich sind/waren das astreine Parteidiktaturen unter den Deckmantel irgendwelcher Staats-/Regierungsformen. Ich sah noch nirgends auf der Welt einen Komunismus bzw. Sozialismus. Immer wollten einige Wenige sich unverhältnismäßig Bereichern. Wenn ich es mir so recht überlege ist doch alles in dieser Richtung eine Form des Kapitalismus (von gemäßigten Kapitalismus (Komunismus) bis Turbokapitalismus (Krieg)).
 
@DennisMoore: Das ist halt der Fehler bei den Menschen, und das hasse ich. @Bösa Bär: Sag ich ja, dass es noch keinen richtigen realen Sozialismus gab.
 
@DARK-THREAT: Wollte nur deine Aussage nochmal unterstreichen. Keine Kritik.
 
Ich hoffe mal, dass diese Mitarbeiter durch ihre Kompetenzen in anderen IT-Firmen wieder unterkommen. Microsoft selber stellt ja auch wieder mehrere Tausend ein...
 
@DARK-THREAT: In den USA ist eine Entlassung kein so großer Unglücksfall wie in Deutschland. Im Schnitt wird jeder Amerikaner mehrmals im Leben entlassen. Problematisch ist nur, dass viele Amerikaner völlig überschuldet sind und dann schnell in die Armut abstürzen, da sie Kredite nicht abbezahlen können und dann alles verlieren. Es ist oft nicht schwierig einen neuen Job zu finden, aber wenn der schlechter bezahlt ist, reicht es oft nicht um die Kredite zu bezahlen. Ist aber das persönliche Problem der Leute, wenn sie über ihre Verhältnisse leben.
 
@DARK-THREAT: MS sollte einen Mitarbeiter-Pool gründen, in denen die benötigten 2 - 3000 MA weitervermittelt und ggf. umgeschult werden. Die Restlichen MA kann man bestimmt über eine faire Fluktuations-Lösung successive in den verdienten Ruhestand schicken. Ich finde auch, das MS mit einem zu erwartenden Gewinn von ca. 2,96 Milliarden US-Dollar, sich soetwas nicht erlauben dürfte. Wenn die Firma in absehbarer Zeit ins Minus rutschen würde, hätte ich dafür mehr Verständnis. Aber wie schon paar Mal in diesem Forum erwähnt, muss man ja die Aktionäre auf Kosten der Belegschaft glücklich machen. Wie es den MA mit ihren Familien dabei geht - interessiert von diesen Herren niemand. In der heutigen Zeit einen anständigen Job zu bekommen ist schon in Deutschland sehr schwer geworden, von den USA will ich da erst gar nicht reden.
 
@Bösa Bär: Ich denke mal MS (und jeder anderen Firma) wird es scheissegal sein, wie es den Mitarbeitern geht, wenn sie dann mal entlassen sind?! Kostet doch zu viel.......... -.-
 
@Ensign Joe: Wie man an vielen Stellen lesen konnte ist MS sehr sozialverträglich bei Kündigungen. Hohe Abfindungen, Schulungen, Jobvermittlungen werden durch MS gemacht. Da kenne ich andere US-Firmen, da wurden auf einer Betriebsversammlung Namen verlesen und diese Mitarbeiter wurden direkt vom Sicherheitsdienst nach draussen geleitet und durften ihren Arbeitsplatz nicht mehr betreten. Ihre persönlichen Dinge bekamen sie nachträglich ausgehändigt. DAS ist wirklich übel.
 
Warum sollte sich Microsoft anders verhalten, als andere Institutionen und sich mit der Krise ungewollter Mitarbeiter entledigen. Das dies bei deren "größeren" Stil auch Größer ausfällt verwundert nicht. Leider kann man sich dieses Verhalten, zumindest für den Namen Microsoft, nicht auf die Merkliste schreiben, sollten sie später mal nach Investitionen schreien. Bei Kleineren ginge das! Abscheuliches Verhalten und ohne Strafe für Microsoft - that's life! Aber diesen Nutzen haben nun schon reichlich, ungestraft, aus der Krise gezogen. Leider kann man als "kleiner Mann" Microsoft noch nichtmal vernünftig abstrafen durch den Nicht-Kauf ihrer Produkte. Da hats der Monopolist (quasi) recht gut.
 
@Hellbend: Man soll mal aber bedenken, dass genau durch ein solches Verhalten die "Krise" verschlimmert wird. Denn wen mehr Leute keinen Job mehr haben, werden sie weniger konsumieren, was wiederrum weniger Einahmen bei den Firmen bringt. Da die Herren Manager aber das selbe Gehalt haben wollen, entassen sie Mitarbeiter, die wiederrum weniger konsumieren können, da ihnen das Geld dazu fehlt.... und das geht seit Ende der '90 schon so und ist jetzt am Zenit angekommen.
 
Tja und warum mussten diese Leute ihren Job verlieren?
Weil ein Softwarekonzern inzwischen fast 30 Milliarden USD ausgegeben hat, für Hardwarespielereien wie die Xbox oder den Zune oder jetzt auch das Zune Phone, die keinen Cent Gewinn bringen. Und das alles nur um das grenzenlose Ego von Steve Ballmer zu befriedigen....
Finde ich persönlich traurig und jetzt weiß man, warum es heißt "Schuster bleib bei deinen Leisten".
 
@sreveth: a) Zune Phone gibt es nicht und wird es nicht geben b) xbox fuhr und die xbox 360 fährt gewinne ein c) Der Schuster um die Ecke geht Pleite, weil es nebenan die Schlüsseldienst-Schuster-Orthopädie-Fachmarkt gibt. Wenn man sich nicht weiterentwickelt, überlebt man nicht lange. MS ist ein erfolgreiches Unternehmen. Steve Ballmer würde umgehend vom Aufsichtsrat abgesetzt werden, wenn er seinen Job nicht gut machen würde. Also vorsicht mit solchen Halb- bzw. Unwissen.
 
@Florator: Ich würde eher zu "Unwissen" tendieren ... :-)
 
@sreveth: PLUS! Wenn MS am Plan, die ganze Welt zu steuern, scheitert, muss der kleine Ar... gehen! Und die Elite braucht alles Geld, Geld, Geld, Geld, Geld ? Ein Paradoxon!
 
Das ist ja das schwierige. Wenn Mitarbeiter aus Bereich A auch das Wissen für Bereich B mitbringen und dieser Bereich B auch in unmittelbarer Umgebung von Bereich A ist. Dann sollte das Verlegen kein Problem darstellen. Ist dies jedoch nicht gegeben, weil der Personalbedarf von Bereich B spezielle Kenntnisse der Mitarbeiter benötigt und dieser Bereich B in Entenhausen liegt. Dann verstehe ich diesen Weg.
 
Also ich will keiner von den Leuten sein. Muss echt schlimm sein einer Kündigung zu bekommen. Auf jeden Fall schlimmer als ständig Absagen bei den Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz womit ich grad so meiner Erfahrungen mache -.-
 
@Len-S: Du kannst in dem Punkt Deutschland nicht mit den USA vergleichen.
 
@Timurlenk: Nein, natürlich nicht! Schließlich beudeutet es nicht etwa das selbe hier keine Arbeit zu haben als in den USA keine Arbeit zu haben. Und dass ich einer von den Leuten sein werde ist extrem unwahrscheinlich, da ich nie bei Microsoft gearbeitet habe und es wahrscheinlich niemals werde.
 
erst 3000 leute entlassen and später 3000 leute einstellen... und wann wird microsoft endlich einen neuen firmennamen bekommen... lol
 
@gabber113: Wie wärs mit Microsoft XXL? (analog zu Schlecker) ,-)
 
@gabber113: Das Umbenennen würde sogar in einem Aufwasch mit der Sanierung gehen. Die Maler müssen ja demnächts sowieso anrücken und können dann gleich einen neuen Schriftzug mit aufpinseln. Warum die Umstände? Weil nämlich die Fassade des hochgelobten, mitarbeiterfreundlichen und international ausgezeichneten Unternehmens gleich bei der ersten ernsthaften Krise zu bröckeln anfing.
 
Sitzt auf Milliarden, schickt seine Frau mit ein paar Milliönchen nach Afrika, wo sie einen kurzen, sinnlosen Erfolg feiern darf. Wirft mal wieder 3000 Mitarbeiter raus. Hat Milliarden auf der Seite.... Upps. Was Gates alles macht! Ach, so ein guter Mensch! Besser wie Gott!
 
@haxy: Was hat Gates mit diesen Entlassungen zu tun? Wenn ich mir dein Profil anschaue, erübrigt sich allerdings die Frage wieder. Und wer gibt für so einen Stuss ein Plus? (-)
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