DSL: Künstliche Störungen sollen Strom sparen

Breitband Entwickler des Fraunhofer Instituts haben eine Methode gefunden, mit der die DSL-Infrastrukturen der Internet-Provider kurzfristig beachtliche Mengen Strom sparen können. mehr...

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So ein Müll. Es muss nur der SRA (Seamless Rate Adaptive) Modus endlich mal sauber in die DSLAMs und Modems integriert werden (er ist Bestandteil voN ADSL2+)....dann wird im Betrieb "Syncronisert" (Datenrate veränderbar, in beide Richtungen).
Und es Funktioniert ja, das sieht man bei QSC, die schalten auf Wunsch SRA.p Man braucht nur einen ADSL2+ fähigen LineCard Chipsatz (auch Centillium funzt!) und eine aktuelle Fritz!Box/Thomson Speedtouch. Und da die ganze Speedport die die Telekom im moment Raushaut FritZ!Boxen sind....
 
@Nero FX: das hat aber NICHTS! mit der sendeleistung zu tun (tx power) SRA sollte aber dennoch endlich mal funktionieren, da gebe ich dir durchaus Recht.
 
@orioon: Wieso Sendeleistung? SRA übernimmt die Minderung/Anpassung der Datenrate wenn Die Leitung durch andere Leitungen gestört wird ohne komplett neu zu Syncronisieren.
Dann kann der L0-L3 Modus ganz normal wie vorgesehen arbeiten. SRA ersetzt in diesem Zusammenhang nicht den L2 Modus sondern diese künstliche Störung.
 
@Nero FX: weil es hier um die sendeleistung geht? schon klar, SNR verändert die Datenrate on the fly, aber an der sendeleistung ändert das einfach gar nichts durch SNR. SNR hat eher den Sinn sich diesen Störungen anzupassen damit die Verbindung nicht abbricht, hier geht es darum Störungen gezielt zu vermindern.
 
@orioon: Es ist doch viel besser auf die Störung zu reagieren wenn es auftritt und nicht schon vorher. SRA soll hier ja nur das künstliche rauschen überflüssig machen nicht den L2 Modus.Beispiel: leitung 1 in L2 Modus, Leitung 2 hat Syncronisiert als Leitung 1 in L2 Modus. Jetzt wacht Leitung 1 auf, Störungen auf Leitung 2, aber da greift SRA ein und minimiert ohne Abbruch im Betrieb die Datenrate fertig. Jetzt geht leitung 2 in L2 Modus, Leitung 1 geht dank SRA hoch mit der Datenrate.
 
Erstaunlich hier, lauter Spezialisten. Seit Ihr im Fraunhoferinstitut in ner anderen Abteilung weil man Eure einfachen Lösungsvorschläge nicht kennt?
 
@Milzbrand: Die Kennt man schon lange, das sind Techniken die Bereits spezifiziert sind (im ADSL2 Standard) hier ist das Problem das DSLAM und Modem Kombinationen vor 3 Jahren nicht so wollten und daraufhin hat man es einfach nicht benutzt. Das sind definitiv die Provider. Denn SRA wie auch die L Sparmodis sind optional, als kann das Modem die Technik wird eingeschaltet ansonsten eben nicht, fertig. Aber das ist doch normal, wir sind in im T-Monopol Land, fertig. Wir haben auch Fixed Rate Schaltungen bei Big-T, fast jede 3Mbit leitung schft auch 6Mbit und mit ADSL2+ auch 8-14Mbit...aber die Telekom will nicht, basta.
 
@Nero FX: Hmmm...Seh ich nicht so unbedingt wie du... Du siehst die Daten wie Rauschabstand mit der fixen Bandbreite. Aber nicht wie sie sich ändern wenn die Datenrate geändert wird. Denn da kommen erhebliche Schwankungen zum Vorschein. Und zu dem Thema wariable Bandreitenanpassung die QSC einsetzt. Komisch dass sich etliche beschweren dass der Anschluss ständig schwankt obwohl sie beim vorherigen Anbieter eine konstante, satbile Leitung mit hoher Bandbreite hatten...
 
@Nero FX: .....Naja, ganz so leicht ists auch nicht. Jede Leitung die 3MBit schafft könnte auch 6, schon richtig, aber zu welchem Preis? Ständige Syncabrüche sobald ein konstanter und/oder hoher Datenstrom fließt, Fehler usw. Gleiches wenn Du diese Leitung dann auf ADSL2 setzt. Sie kann zwar theoretisch sagen wir mal 14MBit, aber u.U. gibt es Unmengen an Fehlern und Syncabbrüchen, sobald ein konstanter Datenstrom fließen muß der keine Chance bietet fehlerhafte Pakete nachzuladen ist Ende Gelände. Soviel nur mal dazu. Wenn da jetzt noch Sendeleistungen rumvariieren und sich gegenseitig die Leitungen stören würde das ganze nicht wirklich besser werden (bezieht sich halt jetzt auf die erwähnten Leitungen welche am Limit laufen was Qualität, Dämpfung usw. angeht).
 
@Milzbrand: Dito...Nur leider versteht das nur die Minderheit...Wenn alle auf RAM laufen, könnte es unter Umständen auch passieren dass alle im Bündel ungünstigerweise Daueron sind und sich schön bis aufs Mindestmaß runterpegeln. Alles reine Physik...Lässt sich sicherlich "austricksen", nur isses die Kosten wegen paar MBit wert?
 
@blaetti10: Nee, wenn es ratenadaptiv läuft und alle Komponenten funktionieren, gibt es keine Abbrüche, sondern nur Schwankungen. Und die spielen sich oberhalb der der fix eingestellten Bandbreite ab. Das künstliche Rauschen pegelt zwar alles auf ein gleichbleibendes Niveau ein, ist aber nur eine Notlösung, die der fehlenden Selbstkorrektur geschuldet ist. Also im Prinzip verzichtbar, wenn alles so läuft, wie es theorhetisch laufen könnte.
 
Ein weiterer Schritt richtung "Green-IT" - Können sie gerne anwenden, solange mein Anschluss nicht irgendwie beeinträchtigt wird...
 
Also wenn ich das richtig verstanden habe, wird dadurch eine höhere Leistung der DSL-Leitung möglich. Da nicht mehr alle DSL-Systeme auf 100% laufen, können die "aktiven" Systeme mehr Bandbreite nutzen. Das würde heißen das ich endlich WIEDER meine 16000 leitung im vollen Umfang nutzen kann. Im laufe der letzten 1,5 Jahre ist meine Leitung zu einer 12000er geschrumpft.
 
@MOSkorpion: nein, nicht direkt. im stromsparmodus sinkt deine empfangsleistung und somit der SNR. andererseits erhöht sich der SNR durch die geringeren Störungen aber auch wieder. Das ganze kann man nicht pauschalisieren. je mehr cross-talking bei dir vorhanden, desto mehr wird es dir bringen. in ruhigeren Gegenden wird es allerdings von Nachteil sein.
 
Oh, dann hat Versatel die Technik schon seit Jahren, als ich noch bei denen war hatte ich laufen Störungen^^ Oder es wurde falsch eingesetzt :)))
 
@Jack21: Siehste, so verschieden kann es gehen. Seit ich bei Versatel bin, habe ich endlich stabile Verbindungen, was die Telekomiker nicht geschafft haben. Und deren Vermittlungsselle steht direkt neben meinem haus.
 
Also wird ein Herunterfahren des Modems simuliert, und/oder nutzt es dann eine geringere Bandbreite, oder wie? BTW: wieviel sind 15 Mio. Euro in Tonnen CO²?
 
@felix48: meinst du den L2 Modus? dort wird (im Betrieb) die Datenrate bei minimal/nichtbelastung auf 1Mbit gedrückt (und die Sendleistung, also die Engergie die am DSLAM angelegt wird, wird gesenkt), kommt man jetzt wieder über diese 1Mbit schaltet es wieder hoch auf 16Mbit. Und diese Hochschaltung kann andere Leitungen so stark stören das Sie zusammenbrechen, aber nur weil die DSLAM, Modem Hersteller und Proivider nicht SRA schalten, das würde auf der gestörten Leitung ohne Abbruch die Datenrate senken, und wenn wieder Luft ist unbemerkt erhöhen.
 
@felix48: Versuch mal Google: "15000000 EUR in CO²" ... :) ... [EDIT] Smiley geändert :)
 
Heißt das, dass ich einen schlechteren Ping bei MMORPGS habe? Dann nein danke.
 
1. Wer spart denn die 15 Millionen Euro? Der Kunde oder der Vorstand?
2. Soweit ich weiß, gibt es dieses Rauschen in Kupferleitungen, durch die die Signale mehrerer Internetbenutzer fließen. Wie wär's denn mal mit Glasfaser? Ach ja richtig: Gibt's ja nur in Ballungsgebieten. Städte, Gemeinden und Landschaften bleiben wie üblich außen vor.
 
@winfeature: Glasfaser ist (noch) zuteuer um Gebäude mit weniger als 6 Parteien anzubinden. DSLAMs reichen ja schon, danach max 500Meter Kupferkabel und gut. So kann man nach und nach ausbauen. Aber wenn ich dann sehe hier baumelt noch Telefon und Strom von den Masten, halb vergammelt das frage ich mich auch immer (das ist hier immerhin eine 40.000 EW Stadt!).
 
@Nero FX: schaut euch mal die Gemeinde Brühl in Baden an! Das sind ca. 15k Einwohner und alles ist mit Glasfaser verbaut! Trotzdem gibt es dort keine DSL-Netze, da dieses wohl nur mit Kupfer geht! Aufgrund dieser Situation hat man dort eine Bürger-Initiative gegründet und ist damit an KabelBW herangetreten, um das Internet-Kabel zu forcieren! MIT ERFOLG! Innerhalb weniger Wochen wurde dort das Kabel-netz modernisiert und nun laufen überall 6-50 MBit-Leitungen um einiges günstiger als bei T-Com & Co.
 
Demnächst in Ihrer Stadt: Rote Welle um Sprit zu sparen.
 
@Picard.: Na so brauche ich laut BC immer noch ca 1,6l pro Stunde wenn mein Auto steht und der Motor läuft :)
 
@Plasma81:
1,6l im Stand? Boah ... Spritschlucker :-)
 
@Wall-E: Spritschlucker? Wohl kaum...tank mal deinen Tank voll und lass die Karre dann mal im Stand laufen...! Da kannst fast der Tanknadel beim Sinken zuschauen! Alle Autos, ausser mit Stop&Go Funktion, brauchen um einiges mehr während dem Fahren!
 
@n3ro: Wo wir bei der komischen Stop&Go Funktion wären gibt es da einen Artikel wo sie das nachgemessen haben ?

Ersten hab ich mal gehört das der Motor beim Starten einen erhöhrten Kraftstoffverbrauch hat (auch im warmen Zustand)

und zweitens wenn man es ganz genau nimmt entlädt doch die ewige Starterei die Batterie, wodurch die Bord-Elektronik die Leerlaufdrehzahl hochsetzt um die Batterie wieder zu laden = wieder mehr Verbrauch.

Nach meiner Meinung wäre es sinnvoller die kurze Zeit an der Ampel den Motor weiterlaufen zu lassen.

Auch muss man durch das häufige Starten des Motors früher zum Kundendienst. (Aktuelle Autos zählen für den nächsten Serviceintervall auch die Startvorgänge des Motors)

Mein BC zeigt 0,9 L pro Stunde und mit Klimanlage 1,2 L pro Stunde (Golf Gti 230 PS )
 
@ Wall-E : 6 Zylinder wollen gefüttert werden :-)
 
Hey ich bezahle für den misst .
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