Filesharer sind die besten Kunden der Musikindustrie

Musik- / Videoportale Wissenschaftler aus Norwegen haben mit einer Untersuchung der Musikindustrie den Hinweis gegeben, sich stärker um Filesharing-Nutzer als Kunden zu bemühen, als diese zu kriminalisieren. mehr...

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"[..]wodurch die Umsätze nicht mehr das frühere Niveau erreichen können.", die arme Musikindustrie, statt 10 Milliarden, machen die nur 5 Milliarden Gewinn, da wird man ja arm...
 
@Moe007: Gewinn muss immer zum eingesetzen Kapital ins Verhältnis gesetzt werden Absolute Werte sagen gar nichts aus. Vielleicht sind ja 5 Milliarden wenig?
 
@modelcaster: dann soll man mal anfangen, kundenbindungen zu pflegen und es nicht nur auf mein geld abgesehen zu haben., dann muss man auch nich so viel in werbung stecken, sondern kann es in kreativität, talent und in künstler investieren. und man sollte aufhören die aufgusspolitik zu verfolgen. also 3 monate nach release eines albums eine neuauflage mit zusätzlichen sachen zu verkaufen. da fühl ich mich arg veralbert und frage mich, wozu ich überhaupt was legal kaufe, wenn ich ständig das gefühl bekomme, das produkt das du heute kaufst, ist nicht vollständig...
 
@modelcaster: Das "Herstellen" von Downloads ist ja auch um einiges günstiger als die Herstellung von CDs, und bei einem Flop muss man nicht Millionen Datenträger wegschmeissen. Von daher dürfte das dabei eingesetzte Kapital deutlich geringer ausfallen, als bei CDs.
 
@modelcaster: Vllt sollten die Unternehmen aber auch mal nachdenken.
Wie kann man in Zeiten wo Geld nicht mehr ganz so locker sitzt, die Preise anheben um Umsatz-/Gewinnrückgang auszugleichen?
Ich arbeite im Speditionsgewerbe und es lässt sich keine Firma drauf ein wenn wir auf Grund von Auftragsmangel die Preise anheben.
Will ich aber ins Kino, kostet am Freitag abend, 1 Karte 7,50 Euro und in dem Saal wo 400 Leute sitzen können, sind 20 Plätze besetzt.
Da bekomm ich Kopfschmerzen bei solch einer Preispolitik. Ich mein die Kosten sind fast identisch. Ob der Saal nun voll oder leer ist. Genauso die Preise für Cola und Popcorn... für 0,5l Cola bekomm ich nen halben Kasten und was ne mittlere Portion Popcorn kostet ist auch ne Frechheit.

Bei der Musikindustrie ist es genauso. Die raffen es einfach nicht das man nicht so viel Geld ausgeben will wenn man sich mal vor Augen führt das sowieso nurnoch alles per Computer geschönt wurde. Ich kauf mir gern Musik und vorallem von recht neuen und unbekannten Bands. Das letzte war eine schwedische "Le Mans" heißen die. OK das Album hat auch 8 oder 9 euro gekostet mit 16Liedern und die haben leider nicht die überragende Soundqualität aber sie Musik ist ehrlich und nicht noch 8 Stunden lang durch hunderte Filter geschickt wurden.

Überall reguliert sich die Nachfrage durch den Preis aber das merken die geldgierigen Vorstände nicht. Und man merkt auch genau bei wem das so ist. Genau bei denen die groß rumweinen das es ihnen doch so schlecht geht mit ihren "GEWINNRÜCKGÄNGEN" (Musik-/Filmindustrie/Deutsche Bahn)

Naja ich rege mich da schon wieder zu sehr drüber auf. Werde lieber in ruhe Mittagspause machen.
 
@modelcaster: ist der GEWINN nicht NACH dem eingestztem kapital? wenn ich, nach deiner rechnung, 5mill gewinn habe und vorher 10mill eingesetzt habe, heißt das, meiner meinung nach, 5mill verlust. oder?
 
@Moe007: Hier übrigens der Offizielle Jahresbericht der RIAA Ende 2008 als PDF http://tinyurl.com/czpzlv , wenn die Zahlen denn Stimmen machen Sie Geldmäßig tatsächlich Verlust, die Anzahl der gekaufen "Musikstücke" bzw. der Transaktionen auf Musik bezogen nimmt aber seit 2003 (wo Sie sich endlich dazu überwunden haben "Online" zu gehen und nicht mehr gegen den Strom zu schwimmen) stetig um 10% oder mehr zu, irgendwann (und auch neue, noch bessere und leichter zu Bedienende (als iTunes etc.) Onlineplattformen vorausgesetzt) wird sich das mit dem Gewinn wahrscheinl. auch relativieren...

Was noch um einiges lustiger ist, sind die Zahlen der MPAA, die trotz etwa 5-10% konstantem Wachstum an den Kinokassen jedes Jahr trotzdem laut die Trommeln schlagen lassen bezüglich Filesharing, wegen dem Angeblich verloren Gegangenem Umsatz und sich fröhlich neue Kampagnen, Werbespots und Studien ausm Ärmel zaubern.
http://www.the-numbers.com/market/
Dabei Sei zu betrachten, dass Sie IMMER noch das digitale "Online"-Zeitalter verschlafen und immer noch ihre 'CDs' (DVDs, Blu-Rays) verkaufen, während es keine wirklich Qualitativen Online-Streaminglösungen gibt.
 
@Real_Bitfox: Modelcaster meint wohl eher "Umsatz". Gewinn ist immer das, wo ein Pluszeichen vorsteht, sonst hiesse es ja "Verlust".
 
@Real_Bitfox: Wie willst du mit fünf Millionen Euro Gewinn Verlust gemacht haben? O.o Was in deiner Rechnung fehlt ist der Umsatz. Umsatz - "Einsatz" = Gewinn
 
@smoky_: beachte: "nach deiner rechnung"! steht doch extra da. wo bitte liegt denn der fehler? doch sicherlich nicht bei mir.
 
@NWOgre: ja genau, so meinte ich das. hat mir natürlich minus eingebracht. ich glaube das bewertungssystem sollte, mir als urheber des kommentares, einen button anbieten, unter welchem ich einsehen kann wer mich da bewertet hat.
 
@Real_Bitfox: einnehmen ist gewinn , hälfte einnehmen ist halber gewinn.
mehr bezahlen müssen als einnehmen ist verlusst , klingt komisch iss aber so.
 
@Moe007: egal wo man hinschaut und wie man es dreht und wendet, der wahre Schuldige an jeglichem Ungemach ist der Zins (und schon erst recht der Zinseszins).
 
@protheus: herrgottnochmal, sind denn hier alle total vernagelt? das was du da schreibst MEINE ICH DOCH!
 
@Real_Bitfox: Jo sorry. Die drei Worte habe ich erst gesehen, nachdem ich den Kommentar abgeschickt habe. :)
 
@modelcaster: Bevor Du Dich wieder mal zum Rächer der Musikindustrie aufschwingst, lern doch erst mal den Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn. Das solltest Du schon in der Schule, geschweige denn ersten Semester BWL gelernt haben.
 
@modelcaster: Gewinn ist das was nach den Ausgaben übrig bleibt! Gewinn darfst Du nicht mit Einnahmen gleich setzen. Einnahmen - Ausgaben = Gewinn oder Verlust (ja nachdem ob Einnahmen oder Ausgaben überwiegen).

@protheus: Ist NICHT so (siehe oben)!

Wer den Unterschied zwischen Gewinn und Umsatz/Einnahmen nicht kennt, soll mal Google benutzen!
 
@moribund / Scaver: Moe007 hat von Gewinn geschrieben, und ich ihm geantwortet, dass der Gewinn zum eingesetzen (Eigen)kapital ins Verhältnis gesetzt werden muss. Dies nennt man die (Eigen)kapitalrendite. Die Absolute Zahl des Gewinns sagt gar nichts aus. Darf die Musikindustrie mit hunderten Unternehmen weniger Gewinn machen, als ein einziges Industrieunternehmen oder eine Bank? Also labert nicht, dass ich erstmal den Gewinnbegriff lernen müsste.
 
@Real_Bitfox: du verwechselst (Eigen-)Kapital mit Kosten
 
@Moe007: Der Gewinn ermittelt sich aus allen Einnahmen (Ertrag), die ich hatte und allen Kosten die ich hatte. Ertrag = Umsatz / Absatz und sonstige Sachen (Börsengewinne und so..). Umso größer meine Investitionen (Aufwand) sind, desto mehr Gewinn will ich natürlich erwirtschaften. Natürlich hat modelcaster auch recht. Man kann Gewinn auch mit Eigenkapital vergleichen und noch mit vielen anderen Sachen. Und klar, für ein so riesiges Unternehmen bzw. Konzern sind 5 Milliarden nicht unbedingt viel. Es kommt immer drauf an wie groß ein Unternehmen ist und mit wieviel Kapital gewirtschaftet wird.
 
@modelcaster: Die haben halt selbst keine Ahnung. 5 Milliarden klingen halt viel, aber wenn die Musikindustrie 100 Milliarden eingesetzt hat, dann hat sich das Geld mit 5% verzinst. Das ist nicht wirklich viel. Das kriegt man ja schon fast auf der Bank als Zinsen.
 
Neeeeeeeeeeein, gebt das Ergebnis bitte nicht an die Musikindustrie weiter... Dann haben die doch überhaupt kein Opfer mehr, auf das sie das Problem schieben können um ihre eigene Misswirtschaft zu vertuschen!!
 
@XXXJayDeeXXX: Die Musikindustrie hat immer ein Opfer: sich selbst.
 
@lutschboy: Die brauchen aber ein Opfer, die die selbst als Opfer aktzeptieren. :)
 
Also wenn mich jemand befragen würde ob ich Tauschbörsen benutze und wieviel Musik ich legal kaufe würde ich auch alles mit 10 multiplizieren da ich genau weis worauf diese Umfrage zielt.
Würde sicher nicht die Musikindustrie in ihren Angaben über Verluste von Umsatz und Arbeitsplätzen bestätigen wollen.
 
@Tomato_DeluXe: genau
 
@Tomato_DeluXe: Das ist reine Spekulation. Ich gehöre genau zu den Leuten, die versuchen Sharing und Kauf im Gleichgewicht zu halten - und davon gibt es in meinem Bekanntenkreis nicht wenige Leute. 10 Euro für ein Album bei iTunes ist halt mächtig viel für jemanden wie mich, der gerne und viel unterschiedliche Musik hört.
 
@NWOgre: Dann musst du dich halt an Lizenzfreie Musik halten wenn du nicht alles kaufen willst. Ich lade selber keine Musik runter weil mir ganz einfach nichts gefällt von dem Zeugs. Brauche keine Bravo Hits 87, Best of xy, DSDS Allstars und DJ Ötzi
Ich freu mich extrem auf CHICKENFOOOT, richtige Rockband mit Joe Satriani an der Gitarre und Mitgliedern von Van Halen und Red Hot Chili Peppers. Leider sind solche Sachen viel zu selten.
Da muss sich die Industrie selber auf die Finger klopfen.
 
@Tomato_DeluXe: Lizenzfreie Musik wirst Du von Joe Satriani oder Eddie van Halen nicht bekommen. BRAVO Hits braucht man auch nicht kaufen, die kann man ja jeden Tag fünfmal im Radio hören (auf dem gleichen Sender!) und so eine Drecksmusik habe ich mit meinem Beitrag auch nicht gemeint.
 
@Tomato_DeluXe: ok, schreib mal, wenn Chickenfoot leakt, dass ich es mir laden kann.
 
@modelcaster: Natürlich könnte er jetzt statt teurer Musik auch Lizenzfreie hören, aber wenn ich Musikkünstler wäre, würde ich es lieber sehen er hört meine Musik ilegal und besucht dann vielleicht ein Konzert von mir, kauft sich dort auch gleich ein T-Shirt und erzählt seinen Freunden von mir, als dass er zur kostenfreien Konkurenz geht.
 
Hat diese Untersuchung auch das Verhältnis zwischen illegal heruntergeladenen Alben/Songs und legal gekauften Alben/Songs berücksichtigt? Das dürfte nicht das beste sein, vermute ich.
 
@DennisMoore: Nuja heruntergeladen, für Schei.... befunden und gelöscht. Warum sollte man sowas berücksichtigen? Anders dagegen bei heruntergeladen, für gut befunden und gekauft. Du kaufst ja sicher auch nicht die Katze im Sack, oder?
 
@DennisMoore: Das Verhältnis ist doch auch völlig wurscht! Nicht jedes illegal runtergeladene Album wäre auch legal gekauft worden. Der Mensch ist eben immer noch Jäger und Sammler.
 
@Antimon: wenn du es im Laden gekauft und für Scheiße befunden hättest, dann hättest du es trotzdem gekauft gehabt. Davon hätte die Musikindustrie profitiert. Und schon ist klar, warum die sich jetzt ärgern. Man soll den Krams, der einem vorgesetzt wird, am besten ungehört kaufen. Damit machen die den meisten Gewinn.
 
@DennisMoore: Wer ein Album kauft will es auch anhören. Wer sich was auf anderem Weg herunterlädt möchte möglicherweise nur mal reinhören ob das was interessantes ist, möglicherweise will er was zum tauschen haben oder er ist Jäger und Sammler. Nicht jeder download wäre früher ein kauf gewesen. Wer früher in den laden gegangen ist und sich ein lied angehört hat nimmt heute das Internet.
 
@Antimon: Ich will die MuIn da nicht in Schutz nehmen, aber zumindest bei uns gabs da immer so Teile zum Probehören. War trotzdem äußert umständlich ^^ Bei Amazon und co. gibts ja auch Optionen zum Probehören.
 
@Antimon: Ich glaub eher die häufigsten Szenarien sind "heruntergeladen, für gut befunden und trotzdem nicht gekauft".
 
@DennisMoore: Die Behauptung ist ähnlich fundiert wie die News und auch alles andere was du so schreibst. Wie willst du, der du doch mit Musik absolut nix am Hut hast, beurteilen, wie die Verhaltensmuster von Musikliebhabern sind?
 
@DennisMoore: Da wirst du sicherlich Recht haben, allerdings sind das meistens irgendwelche Görem, die sowieso nichts vom Eigentum anderer halten. (geistig oder materiell) Es gibt mit sicherheit auch viele, die wirklich kaufen, wenn die Musik gut ist. Ich lade auch recht häufig Musik, das meiste fliegt nach 2x hören von der Platte. Wenn mir die Musik dann nach einer Woche noch gefällt, dann wird sie gekauft - aber nur DRM frei und in vernünftiger Qualität. Daran finde ich absoulut nichts verwerfliches, auch wenn die Musikindustrie mich gerne auf eine Stufe mit Schwerverbrechern stellen würde. Wenn die jedoch so weiter machen, dann bin ich irgendwann an einem Punkt, an dem ich das Kaufen sein lassen werde. (Ihre Kunden vergraulen die mit ihrer "Öffentlichkeitsarbeit", dazu braucht es keine Raubkopien)
 
@DennisMoore: dem kann beispielsweise ICH nicht zustimmen. Nehmen wir mal meine lieblingsband AFI...die haben bisher 8 Alben rausgebracht...alle hatte ich mir illegal gezogen als ich die Band kennenlernte...aber trotzdem habe ich dann ca. 140eur investiert und mir alle Alben als original CD gekauft...und das obwohl ich die Preise für die alten Alben echt unverschämt fand...deren erstes Album is von 1995 und hat mich 16eur gekostet...das zeigt mir für mich, dass Kunden für gute musikalische Qualität auch gern in die Tasche greifen, das mag zwar nicht bei jedem so sein, aber ich denke ganz so selten wie du es hier darstellen willst ist das nun doch nicht.
 
@RobinPunk1988: Mag ja bei Dir stimmen. Aber in vielen Kommentaren in anderen beiträgen "argumentieren" viele zugunsten illegaler Downloads mit verdrehten Aussagen wie "die verdienen eh so viel", "alles viel zu teuer, da muss man ja klauen", "die behandeln uns alle als Kriminelle, geschieht ihnen recht dass ich sie tatsächlich 'beklaue'" (wer ist da eigentlich Henne und wer Ei?) usw. - und das klingt alles nun wirklich nicht danach, als würden sich Leute, die derartiges schreiben, tatsächlich einmal illegal beschaffte Musik danach auch noch legal kaufen. Insofern würde ich DennisMoores Vermutung teilen - und ja, es ist kein Wissen, das auf gemessenen harten Fakten beruht, sondern eine Vermutung.
 
Na, Leute also wirklich, die brauchen das Geld doch, wie sollen sich die Bosse von der MI die Ferraris sonst kaufen können?
 
@joe200575: irgendjemand muss ja auch die Autos kaufen, sonst gehen die Arbeitsplätze verloren.
 
@modelcaster: Dann sind dann eben die von den Neoliberalen so gerne zitierten "Gesetze des Marktes". Wie heißt's dann immer so schön: "Der Markt reguliert sich eh von selbst!" ,-)
 
@joe200575: Was hat das Einkommen eines Managers in der Musikindustrie damit zu tun, ob man seine Firma (incl. aller Leute, die dahinterstehen, und das sind nicht nur die Manager) für ihr Produkt bezahlt oder nicht?
 
@moribund: Mit der Selbstregulierung ist aber gemeint, dass überteuerte Produkte einfach nicht gekauft werden, und nicht dass man sie konsumiert aber nichts dafür bezahlt.
 
Kann ich mir schon denken, also das Leute die Filesharing betreiben auch das technische Verständnis und Vertrauen haben legale Online-Plattformen zu benutzen.
Ich kann allerdings auch nur bedingt mitreden da ich weder Musik kaufen boch "kostenlos runterlade" Youtube bietet da so ziemlich alles was ich mir gerne anhöre, auch wenn die Qualitöt mit einem Original-Medium natürlich nicht mithalten kann.
 
@deReen: Youtube ist schon nicht schlecht, allerdings möchte man auch mal unterwegs musik hören. Aber um entscheiden zu können ob ein Lied kaufenswert ist und welche Bands einem sonst noch gefallen könnten ist es ganz praktisch.
 
@chrisrohde: runterladen und in mp3 konvertieren dafür gibts legal software und dann kannste die mucke für unterwegs mitnehmen ich brauche keine kaufen und keine Fileshare
 
@moppel1970: So unterscheiden sich halt die Ansprüche. Ich bin nicht masochistisch veranlagt, daher würde ich mir niemals von YouTube konvertierte Musik per Kopfhörer ins Gehirn blasen. Wenn man ernsthaft Musik genießen will, führt am Kauf (oder am Filesharing, je nach Gusto) absolut kein Weg vorbei. EDIT: @Minusklicker: Wofür gab's das jetzt? War ich unsachlich oder habe ich gegen die Netiquette verstoßen?
 
Was für eine sinnlose Studie!
Denn ohne Filesharing würde trotzdem mehr Musik wieder gekauft werden. Auch wenn es dann keine "Filesharer" mehr gibt! Und deswegen macht es für die Musikindustrie schon Sinn, diese zu kriminalisieren!
Komische Logik hat diese Studie!!
 
@klonschaf: Ohne Filesharing würde ich garkeine Musik kaufen. Die Musik die ich höre, ist im freien Radio nicht vertreten. Um "auf den Geschmack" zu kommen, bin ich auf den illegalen Download angewiesen.
 
@klonschaf: wir haben 2009! Wenn die Industrie nicht das Internet verschlafen hätte und die Musik, auch exotische Musik, zum vernünftigen Preis verkaufen würde, gäbe es sicher nicht so viele Filesharer.
 
@klonschaf: Komische Logik hat die Musikindustrie. Die gehen ja bei der Berechnung ihres Schadens immer davon aus, dass die Leute, die Musik runterladen, diese auch kaufen würden, wenn sie sie nich "illegal" besorgen. Selbst wenn es keine illegalen Musik-Filesharer mehr gäbe, würden die meisten dieser Leute wohl eher anfangen die Sachen in Web-Radios, im Radio oder von Youtube oder was weiß ich woher aufzunehmen. Besonders Web-Radios bieten da gute Möglichkeiten und die Qualität ist meistens auch ganz ok.
 
@Kalimann: Exakt so sehe ich das auch. Schon mein Dad hat von seinen Kumpels Schallplatten auf Tape aufgenommen und wenn die Band gut war hat er sich halt deren nächstes Album im Laden gekauft. Das wird seit Jahrzehnten so gemacht.
 
@Kalimann: Ist bei mir auch so. Mit Progressive und Postrock lässt sich offenbar nicht genug Geld verdienen.
 
@Besserwiss0r: Weils in der Regel auch Schrott ist (unabhängig mal von der Musikrichtung). Gott sei Dank gibts immer Ausnahmen. Das ist so ähnlich wie bei DSDS und anderen Derivaten. Die Leute haben entweder keine fundierte Ausbildung oder leiden an maßloser Selbstüberschätzung. Leider muss ich mir oft solche Musikanten anhören.
 
Ich meinerseits höre bevorzugt Musik von Leuten, die Noten lesen können... :)
 
Wer kauft/lädt denn heute auch noch Alben? Das ist doch garnicht mehr zeitgemäß.
 
@Kalimann: Wer gibt denn heute noch solche Kommentare ab? Das ist doch gar nicht mehr zeitgemäß.
 
Warum soll ein kunde auch ein ganzes Album kaufen wenn nur ein oder zwei gute lieder drauf sind.
 
Die Musik in den Filesharing-Netzen muß ja auch irgendwoher kommen, also gekauft werden. Nur dass bei dem Kauf sicher nicht das Ziel ist, die Scheiben oder Dateien zu archivieren und sich daran zu erfreuen, sondern die eben genutzt werden, dafür im Tausch andere zu erhalten, die man dann nicht kauft. Logisch, dass Filesharer insgesamt mehr kaufen, aber auch mehr konsumieren. Vielleicht ist der daraus resultierende Preis etwas realistischer.
 
@rudi02: ich glaub das jeder mensch ein gewissen hat, und das nach einer "gewissen" zeit man sich besinnt. also wenn man nur illegal nutzt wird irgendwann keine musik mehr produziert da es sich nicht rentiert...
genauso siehts mit der entwicklung von mobiltelefonen, skype u.a. aus. der markt veraendert sich, und wenn die telekom sich nicht besinnt, stehn bald alle festnetznutzer und betreiber ohne telefon da:)
oder die entwicklung hdd zu ssd...
 
Ja ja, und Diebe von Autoteilen wie Reifen, Felgen, Vergaser sind die besten Kunden der Automobilindustrie/Ersatzteilhandel. Ganz einfach weil es eben Fans der Branche sind und Kinder und Greise keine Autos fahren und auch wohl keine Filme kaufen.
 
@modelcaster: Der Vergleich stinkt zum Himmel (und zwar übelst) - (nach faulen Eiern!!!) EDIT: (und altem Fisch!!!)
 
@modelcaster: seh ich genauso wie bambam84. wenn ich nen reifen klaue schade ich dem erzeuger damit direkt wohingegen ich ein song den ich illegal gedownloadet habe nicht zwangsläufig gekauft hätte. wenn überhaupt trifft dein vergleich in einem von 100 fällen zu und ist damit irrelevant
 
@schrittmacher: Hmm... ich versuche mal eine Argumentation wie folgt aufzuziehen: Die Musikbranche hatte Aufwände, um ein Produkt herzustellen. Die Vervielfältigung ist kostengünstig, die Anfangskosten vermutlich hoch (kann ich aber nicht beurteilen). Nun hat die Musikbranche ein (fast) beliebig vervielfältigbares Produkt, aber bereits einen Grundsockel an bereits angefallenen Kosten. Der Reifenhersteller hat ebenfalls bereits angefallene Fixkosten (Design, Maschinen, ...) sowie höhere Fertigungskosten je Stück. Nun hat er ein nur unter Kostenaufwand zu vervielfältigendes Produkt, und ebenfalls einen Sockel an bereits angefallenen Kosten. Nun, in dem Augenblick, in dem das Produkt vom Endkunden erworben werden kann, hatten beide Hersteller - ob nun von Musik oder von Reifen - bereits nicht unerhebliche Kosten. Beide bleiben auf diesen sitzen, wenn ihre Produkte geklaut statt gekauft werden. Geschadet wird also beiden. Hierbei zugrunde liegt natürlich die Annahme, dass das, was gestohlen wird, sonst nicht gekauft worden wäre. Und wer sagt denn, dass ein gestohlener Reifen sonst gekauft worden wäre? Falls jetzt das Argument "aber ein Reifen in gutem Zustand dient der Verkehrssicherheit" etc. gebracht werden sollte: Ja, wer mit einem Auto am Strassenverkehr teilnehmen will benötigt brauchbare Reifen. Es gilt aber auch: Wer Musik hören will, muss welche erwerben (oder echte kostenlose Angebote nutzen - es ist ja nicht so, dass es nicht ausreichend davon gäbe). Warum sollte man für das Produkt "Musik" nichts bezahlen müssen, bei dem Produkt "Auto" wird das doch auch akzeptiert?
 
Den Künstlern (Musiker) kann dies eigentlich nur recht sein. Schließlich verdienen Sie den Hauptteil ihres Einkommens selten mit dem Verkauf von Platten (CDs), sondern durch ihren Bekanntheitsgrad, der dann für die Werbung genutzt werden kann. Und auch auf die Tourneen der Musiker kommen vielleicht einige Leute, die zuvor nur illegal deren Musik gehört haben.
 
@Elvenking: damit hast du es schon richtig erkannt. die jenigen die hier den hals nicht vollkriegen sind nicht die künstler sondern die musikindustrie
 
@schrittmacher: Exakt
 
@schrittmacher: man sieht es ja bei Madonna die koft sich kinner von den anteil ihrer verkauften Mucke so was will ich nicht finazieren
 
"Sie kaufen eher einzelne Songs als komplette Alben, wodurch die Umsätze nicht mehr das frühere Niveau erreichen können. " wenn mir auf einem sampler nur 4 von 20 liedern gefallen kann ich da auch nix für. damals hat die industrie auf diese weise natürlich mehr kohle verdient indem wir gezwungen wurden lieder mit zu kaufen die wir eigentlich nicht wollten. lasst euch was anderes einfallen, ich mag es nicht verarscht zu werden
 
@schrittmacher: Genauso ist es. Genau genommen besitzen die damit die Frechheit, sich darüber aufzuregen, daß sich der Kunde nicht mehr besch***en läßt.
 
@moribund: genau
 
Die fetten Jahre sind vorbei. Ich predige schon ewig dass die Musikindustrie das Internet nicht als Gegner sondern als Chance sehen sollten. Tja, zu spät. Wer kauft sich heute noch Sampler? Abgesehen von der Tonqualität an die selbst 320bit vbr Stücke nicht rankommen seh ich keinen Grund mehr CDs zu kaufen. Die DERZEITIGE Musikindustrie ist ein Dinosaurier, der nur noch nicht weiß, dass er schon tot ist.
 
@DonPoppo: Wenn die CDs zu akzeptablen Preisen angeboten werden kann man schon zuschlagen. Wenn man die CD in England bestellt kann das durchaus billiger sein als das komplette Albumals Download in einem verlustbehafteten Format.
 
Im Radio werden die neusten Songs mehrmals am Tag abgespielt und das Wochenlang, warum soll ich dann noch die CDs kaufen.
 
@TW3000: Und über das Internetradio bekommst Du sie auch aufgenommen, und mit ID3-Tags versehen. Manchmal muss man zwar etwas nachschneiden, aber die paar Sekunden kann man ja investieren.
 
@TW3000: Weil die Musik im Radio totaler Müll ist? Es gibt nicht einen Sender, auf dem mal zwei gute Stücke hintereinander gespielt werden - immer nur dieser gequirlte Teenie-Dreck. Lady GaGa, wenn ich den Namen schon höre!
 
@Elvenking: Jau, in geiler 96kbps -Qualität - ein Hörgenuss!
 
@NWOgre: Also 128 bieten viele und höher auf 192 streamen auch manche.
 
@Shadow27374: mag sein, aber solange es im Auto kein Internet gibt, ist das irrelevant und auf meiner Anlage habe ich bei 128 kbps-Songs auch immer noch Bauchschmerzen (zumindest, wenn ich den Song einmal vorher in Originalquali gehört habe).
 
@TW3000: Weil ich einen anderen Musikgeschmack habe ?
 
@chrisrohde: Nicht nur das. Manche sind mit wenig zufrieden und haben keine hohen Ansprüche. Das sollte man auch aktzeptieren. Muss man sogar, weil es die Masse ist.
 
Seit Jahren sagen wir das und die Musikindustrie so wie alle anderen auch kapieren es nicht. Wenn man dann gegen ein illegales Urteil wie das von TPB ist kommen direkt Trolle und wollen einem einreden das wäre rechtens. Man solle doch nicht alles saugen und statt dessen mal eine CD kaufen. Junge junge junge....
 
Also ich halte die Studie für totalen Quatsch....wieso sollte jemand der auf Rapid sich jeden Monat die Top100 lädt dann noch im Itunes sich Musik kaufen...das is doch Blödsinn hoch3 Die wollen doch nur bei anderen den Gedanken wecken mehr Musik zu kaufen weil es andere Leecher (angeblich) auch machen....tztztz
 
@1z3m4n: Wie kommt ihr alle darauf, dass Sharer sich nur Top 100 Musik saugen - das ist doch Unsinn!
 
@NWOgre: Das war ein Beispiel ftw
 
@1z3m4n: Ja, meiner Meinung nach aber ein schlechtes. Ich lade mir eben Musik bei iTunes, die man nicht auf der Startseite zu sehen - oder im Radio zu hören kriegt und zum Teil auch nicht als Torrent.
 
@NWOgre: Habe bis jetzt alles Onlien gefunden und habe mir nie etwas gekauft....Was ist das für Musik? Die du hörst?
 
@1z3m4n: Musik, die auf Plattenlabels erscheint, die eben kleiner sind und daher keinen großen Werbe Etat haben - trotzdem aber hervorragende Musiker unter Vertrag (z.B. Bands wie Irish Car Bomb - wenn ich da morgen einen Torrent von finde, weiss ich unter welchem Namen du Torrents ins Netz stellst :-)
 
ich kauf mir auch nur noch einzelne Lieder bei Amazon. Ich bezahl doch keine 20 Euro für ne neue Scheibe. Vor 8 Jahren hab ich noch 17-24 Mark für ne neue CD bezahlt. Das ist einfach eine Frechheit.
 
@Kuririn: Nach wie vor habe ich den Eindruck, als wäre bei vielen Artikeln einfach nur das DM durch das EUR ersetzt worden. Mir wird es gerade wieder deutlich, weil ich einen neuen Motorroller kaufen will, - und wer hätte da zu DM-Zeiten 9000,- DM für einen 250er Roller (Peugot Geopolis - 4499,- EUR) ausgegeben ?!
 
Die Preise sind lange künstlich hoch auf 19,99 Euro gehalten worden, schlimmer als beim Gaskartell. Und Radio spielt immer dasselbe, MTV gar keine Musik mehr, man kriegt ja von gar nichts Neuem mehr mit, außer Konzerten, und die sind immer gerammelt voll.
 
@selenbor: also wenn du von nichts Neuem mehr mitkriegst, bist du ja selbst schuld, MTV war ja auch früher schon keine Referenzadresse neue Musik zu entdecken. Es gibt doch im Netz tausende Anlaufstellen, neue Musiker kennen zu lernen.
 
@NWOgre: Korrekt. Und sei's dieses unsägliche MySpace. Ich bspw, nutze babyblaue-seiten.de und schallgrenzen.de...
 
Na klar, da haben natürlich alle wahrheitsgetreu geantwortet! Ich lach mich weg.......
 
Alben, die gut produziert werden, werden auch gut verkauft. Gibt es sogar im Mainstream. Tools "10.000 Days" ist ja nun nicht gerade "underground", hat aber ein geniales Konzept, die CD ist nicht in einem dieser Billigplastikdinger, sondern in einem Kunstwerk. Allein so was ist sein Geld wert. Schade, dass sich so was größtenteils nur kleine Künstler leisten, die nicht auf schnelle Vermarktung aus sind.
 
Mich würde mal eine Festplattenanalyse der RIAA, MPAA Mitarbeiter interressieren. Privat, am Arbeitsrechner und den MP3 Player. Ich setze viel stärker auf "http://www.jamendo.com". Lizenzfreie Musik von A-Z.
 
Die Studie bekommt den Preis für die grösste Papierverschwendung des Jahres 2009! Selten so einen Quark gelesen. Wer sich einen Film saugt und anschaut, der kauft sich nur in seltenen, ganz seltenen Fällen eine DVD. Wozu auch?
 
@Alter Sack: Wenn Du das so machst ist das aber nicht repräsentativ.
 
@Alter Sack: Was hat das jetzt mit DVD & Filmen zu tun? News lesen Kleiner!
 
Ich kauf mir fast nur noch Musik von Nine Inch Nails, Trent Reznor gibt seine Musik komplett frei (unter creative commons Lizenz!). Das find ich absolut gut und deswegen bekommt der auch mein Geld :) Einer der wenigen Musiker die verstanden haben was Sache ist und was zu tun ist.
 
mich wuerde mal interessieren wieviel gewinn die musikindustrie gemacht "haette" wenn die statt der einzelnen titel komplette alben verkauft haetten. oder/und anstatt mit ihrem gewinn weltweit kunden zu verklagen...
 
Wenns einfache Bezahlmöglichkeiten gäbe, die auch Jugendliche nutzen könnten (und sei es Premium SMS 1,19E/Lied) um Musik aus Onlineportalen zu laden, wärens noch viel mehr Kunden!
 
ich glaub, so langsam schnallt die Musikindustrie endlich mal, dass die Zeit der CD allmählich dem Ende zugeht... Die Musik der Zukunft wird nunmal in digitaler Form gekauft...
 
Kunden kaufen mehr einzelne Songs als komplette Alben.

Naja warum wohl weil ihnen die anderen Songs nicht gefallen. Also bessere Musik und man kauft auch das ganze Album.
 
@Tidus: Ich vermute es ist schwer, Alben so zusammenzustellen, dass einer überwiegenden Mehrheit der Kunden alle oder zumindest die meisten der Songs darauf gefallen. Und auch für die Künstler dürfte es schwer sein, konsistent gleichartige "Qualität" (ist ja alles auch etwas subjektiv) zu liefern. Insofern finde ich die Möglichkeit von Downloadshops, einzelne Lieder zu erwerben (mit einem etwas geringeren Preis als deren Einzelsumme bei Kauf des Gesamtpakets "Album") gar nicht schlecht, auf die Weise können individuelle Bedürfnisse bedient werden. Ich persönlich kaufe aber - Faulheit? Sammeltrieb? - auch online zumeist komplette Alben. Irgendwie würde es sich sonst anfühlen als fehlte etwas :)
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