Korea: Kritischer Wirtschafts-Blogger freigesprochen

Recht, Politik & EU Ein Gericht in Südkorea hat den Blogger "Minerva" freigesprochen. Dieser hatte im letzten Jahr mit pessimistischen Prognosen zur Wirtschaftsentwicklung für Aufsehen gesorgt. mehr...

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"Dieser hatte im letzten Jahr mit pessimistischen Prognosen zur Wirtschaftsentwicklung für Aufsehen gesorgt. [...] Die Regierung stellte daraufhin Anzeige wegen der Manipulation der Devisenmärkte."

Dann müssten bei uns wohl jedes Wirtschaftsblatt oder der Finanzteil verschiedener Zeitungen mit staatlichen Anzeigen rechnen. Ein Armutszeugnis hinsichtlich der Beachtung der freien Meinungsäußerung.
 
Wenigtens haben die Gerichte ihn frei gesprochen bzw nicht verurteilt
 
@303jayson: Er hatte ja schließlich recht behalten.
 
@303jayson: Respekt an den Richter, dass er in diesem Land ein solches Urteil fällt.
 
dass so eine Anklage vor Gericht zugelassen wurde, ist schlichtweg nicht normal. Der Blogger ist niemandes Chef. Die Broker tun, was ihre Gier ist. Wo sie gewinnen, behalten sies. Machen sie blind, was irgendwer sagt, ist es deren schuld. Da verklagen die den? Der hat es nicht verzockt. Bloß weil der irgendwo irgendwas geschrieben hat? Die sind ja verrückt.
 
@selenbor: Na ja, ganz Asien hatte ja in den letzten Jahren tatsächlich eine im wesentlichen von ausländischen Spekulanten verursachte Wirtschaftskrise hinter sich (ganze Volkswirtschaften standen da vor dem Kollaps), da reagiert man schon mal etwas gereizt, wenn jemand die eigene Wirtschaft schlechtredet. Genauso gern gesehen wie Insiderhandel usw. Aber immerhin ist er ja freigesprochen worden, und seine Analysen haben sich ja bewahrheitet, sind nicht selbst Grund für die Krise gewesen.
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