Toshiba: Festplatten mit Hardware-Verschlüsselung

Speicher Der japanische IT-Konzern Toshiba hat neue Notebook-Festplatten angekündigt, die nativ mit einer Verschlüsselungs-Option ausgestattet sind. Zusätzliche Sicherheits-Software wäre damit überflüssig. mehr...

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Hört sich erstmal toll an, finde ich!
Hoffe die Preise werden bei passenden kapazitäten nur minimal höher liegen als bei normalen Platten, dann lohnt sich ein Kauf bestimmt!
 
@nize: Ich hoffe auch, dass es preislich nicht unattraktiv wird. Hoffentlich ziehen andere Hersteller nach.
 
@nize: Im ersten Moment hört es sich wirklich gut an! Wie es sich jedoch bei eventuellem Datenverlust, Defekten und der Herstellung der Daten bei Defekten verhält ist nicht erwähnt. Abwarten!
 
@Hellbend: Im Prinzip können ja alle Daten wiederhergestellt werden, solange der Schlüssel noch im Controller gespeichert ist. Solange es also keinen Defekt im Controller gibt, der den Schlüssel unlesbar werden lässt, sind die Daten wahrscheinlich genau so gut oder schlecht wiederherstellbar wie bei normalen Platten auch.
 
@Hellbend: Darum soll man ja auch immer ein Backup von wichtigen Daten machen! Oder halt ein Bakup der ganzen Platte.
 
Ich nehme an, dass es hier erhblich unproblematischer wird, als bei Software-Lösungen.
 
@Hellbend: Das frag ich mich auch. Was passiert, wenn eine Datei oder ein Sektor kaputt geht? Die ganze verschlüsselung wird doch dann zerstört, wenn mal was nicht stimmt oder? Dann sind die ganzen Daten unbrauchbar. Also ich stell mir so eine Platte wesentlich empfindlicher und störanfälliger vor, als eine normale platte. Das Datenverlustrisiko ist doch viel höher. Natürlich kann ich mich auch irren...
 
@Hellbend: Nunja, wenn ich wichtige Daten darauf speichere, dann sollte ich auch für ein Backup sorgen. Datenrettung von defekten Medien ist eine teure und langwierige Angelegenheit. Ein Backup ist hingegen schnell zurückgespielt. Daran sollte dann auch die Verschlüsselung der Festplatte nix ändern.

EDIT: Ich sehe gerade: Dank1985 hat bereits alles gesagt. Vielleicht sollte ich demnächst alle Comments lesen. :)
 
@Hellbend: Die Verschlüsselung wird wohl auf jede einzelne kleinste Zuordnungseinheit der Festplatte angewendet. Bei Datenverlust resp. Wiederherstellung von Daten verhält es sich dann wie bei unverschlüsselten Festplatten, der Fehler resp. Verlust begrenzt sich auf die kleinstmögliche Dateneinheit, wobei bei verschlüsselten Daten einzelne gerettete Bits unbrauchbar werden. Bei Hardwaredefekten sieht es ähnlich aus, ein defekter Controller (inkl. Verschlüsselungseinheit) kann durch ein gleiches Modell ausgetauscht und die Daten so wieder gerettet werden. Wie es jedoch genau mit dem Schlüssel-Handling aussieht kann so nicht gesagt werden, ohne genaue technischen Details des Konzeptes.
 
@Fatal!ty Str!ke: Es wird sich um eine sektorbasierte Verschlüsselung handeln. Wenn ein Sektor kaputt ist, ist er kaputt. Genau wie bei einer normalen Platte. Und wenn eine Datei kaputt ist, ist sie eben auch kaputt. Störanfälliger wirds IMHO nicht werden. Es ist halt vor dem Speichern nur noch ein weiterer Schritt zu machen bevor der Schreibkopf die Daten abspeichert. Und dann beim Lesen auch wieder.
 
Toll und das Master-PW wird in der Verpackung mitgeliefert oder was xD
Ich setz da lieber auf Truecrypt....sicher ist sicher....denn wenn irg wann mal die liebe Polizei vor der Tür steht kommen die an die Daten ran jede Wette :D
 
@1z3m4n: Aber wie in der News ja schon erwähnt, leidet durch eine Software-basierte Lösung die Geschwindigkeit. Natürlich ist TrueCrypt gut - aber es geht besser :) Außerdem ist so jeder in der Lage, seine Daten zu verschlüsseln - nicht jeder kann auch mit TrueCrypt oder einem ähnlichen Programm umgehen - sprich, man erreicht eine zusätzliche Zielgruppe. Und das bringt Geld, also: Ziel erfüllt :)
 
@Special: aber die performance bei truecrypt ist ok. was will man denn noch mehr? ne ms mehr? merkt man eigtl nicht :)
 
@1z3m4n: Da wäre jetzt wirklich mal ein direkter Vergleich interessant, aber bis die Platten wirklich verfügbar sind, kann man nur spekulieren. Kann mir aber schon vorstellen, dass die neuen Platten einen Tick schneller sind.
 
@1z3m4n: (+) von mir! Genauso hätte ich es auch geschrieben :)
 
Ich frage mich wie viel Speed das ganze kosten wird denn dadurch werden die Platten sicher langsamer. Aber generell eine coole Idee.
 
@Sam Fisher: Eben keine :D Das ist ja gerade der Vorteil gegenüber TrueCrypt etc. - also ich beziehe mich jetzt nur auf die News und hoffe mal, dass das so stimmt, bei solchen News weiß man ja nie. Klingt aber nicht unrealistisch.
 
@Special: Ich habe es auch gelesen, aber ich kann mir das nicht vorstellen. Wenn da irgend was vorher gecrypted wird benötigt das immer Rechenleistung. In 1^00% Echtzeit kann ich mir das nicht vorstellen.
 
@Sam Fisher: Eine Festplatte hat ja von sich aus mal Limitierungen, was die Schnelligkeit angeht, wie Daten drauf geschrieben werden. Wenn ich davor einen hochspezialisierten Controller schalte, der in der Sekunde 150MB an Daten verschlüsseln kann, dann ist die Festplatte der Flaschenhals. Und voila: Haben wir verlustfreie Verschlüsselung. :D
 
@lumpi2k: Ok, die Datenrate bleibt dann dieselbe, aber die Verzögerung mit der die Daten geschrieben werden ist dennoch etwas grösser. Das sollte auch bei der Zugriffszeit beobachtbar sein, wo der Unterschied schon ein paar Millisekunden betragen könnte. Ist aber auch nicht so tragisch.
PS: "Verlustfrei" sollte die Verschlüsselung in jedem Fall sein! :)
 
@lumpi2k: "hochspezialisierten Controller schalte, der in der Sekunde 150MB an Daten verschlüsseln kann," das klingt teuer :D
 
@Faker: Ich denk mal die Dinger werden zuerst in Notebook Platten gedübelt, die ja meist nur mit 5400u/min und weniger Datenrate laufen. Da tuts dann auch ne klasse billiger.
 
@Sam Fisher: Grundsätzlich -0 Speed Verlust, weil der Controller die Daten immer nach definierten Algorithmen in Bitmustern speichert, hier eben nach einem speziellen Algorithmus (=Key). Allerdings ist der natürlich bekannt (dem Hersteller), in allen Controllern identisch und mindestens für jeden befugten "Interessenten" verfügbar.
 
Hey, Thosiba macht endlich was andere Hersteller schon seit Jahren anbieten. Zum Glück kam das Wort "Innovation" nicht vor :)
 
Das ist ja alles gut und schön, aber man sollte solchen Platten nicht kaufen bevor sie nicht kryptografisch geprüft wurden. Und zwar unabhängig und nicht vom Hersteller.
 
Hmmm, ist AES-Verschlüsselung eigentlich wirklich sicher? Habe mir gerade den Wiki-Artikel dazu durchgelesen und da werden ein paar Angriffsmöglichkeiten beschrieben. Inwieweit das jetzt aber praxistaugliche Szenarien sind, vermag ich nicht zu beurteilen. http://de.wikipedia.org/wiki/Advanced_Encryption_Standard$Schw.C3.A4chen_und_Angriffe
 
@Der_Heimwerkerkönig: Da das alles schon 2001 und 2002 präsentiert wurde, es bis zum heutigen Tag aber noch keine praktikable, systematische Attacke auf AES gibt (nur BroteForce) denke ich das es eher theoretischer Natur ist :) Viel gefährlicher wäre eine schwache Implementation von AES.
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