iPod Shuffle: Hardware macht nur 28% Kosten aus

MP3-Player & Audio Apples neue Version des iPod Shuffle beschert dem Hersteller derzeit satte Gewinne. Die Hardware kostet insgesamt nur 21,77 Dollar, das sind 28 Prozent des endgültigen Verkaufspreises. mehr...

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"Ausgaben für die Entwicklung des Designs und der Software, die Logistik, das Marketing und verschiedene andere Posten sind darin nicht berücksichtigt."

und das macht eine menge aus , mehr als manche denken!

es wäre aber auch gerechtfertigt den preis um 20 % zu senken, da man ja nichtmal ein display bekommt (ist ja sinn und zweck , sonst würds ja nicht shuffle heissen :D )
die gewinnspanne wär trotzdem noch gut...
 
@lazsniper: Man sollte aber auch bedenken, dass die Design-, Entwicklungs- und Softwarekosten ab einer bestimmten Anzahl verkaufter Einheiten wieder reingeholt wurden. Ab da könnte man den Preis also senken. Das tut Apple aber nicht und somit erhöht sich automatisch der Gewinn pro verkaufter Einheit.
 
@DennisMoore: die entwicklung der software und der entwurf von neuen designs geht aber immer weiter :).
 
@DennisMoore: Was ist denn das für eine Argumentation? Werden Preise für Autos gesenkt, nur weil ab irgendeinem Model die Entwicklungskosten angeblich eingholt wurden. Ein Preis richtet sich nach Angebot und Nachfrage, wobei ein Unternehmen in der Regel nie unter Herstellungskosten verkaufen wird. So lange genug Leute den aktuellen Preis zahlen wird Apple nicht am Preis rütteln... Wären sie ja schön blöd.
 
@ncls: Das kann man aus dem immer noch anfallenden Gewinn bezahlen. @kinley: Sagt dir das Wort "Konjunktiv" etwas? Darfst meinen Beitrag danach absuchen und dann den Sinn verstehen.
 
@DennisMoore: Es fallen ja auch garantiert keine weiteren Support-Kosten an, und hey, die Leute müssen ja auch nicht weiterbezahlt werden... Außerdem sind Herstellungskosten und Materialkosten nicht das selbe (siehe auch was ich unten geschrieben hab)
 
@ncls: Da hast du einen kleinen Denkfehler in deiner Argumentation: Wenn ich die Entwicklungskosten der nächsten Generation auf die aktuelle Generation umlege, nur weil deren Kosten schon wieder eingefahren wurden, dann würden ja keine Kosten mehr hierfür auf die nächste, übernächste, überübernächste...Generation mehr entfallen. So darf man das also nicht rechnen. Auch wenn die Entwicklung immer weiter geht, irgendwann hat jede Generation ihre Kosten dafür wieder rein geholt. :)
@kinley: "in der Regel" und "nie" sind zwar Gegensätze, aber man soll ja niemals nie sagen: Denn bei Micosoft und Sony ist es Gang und Gäbe, dass die Konsolen UNTER den Herstellungskosten verkauft werden. Entswicklung und Design sowie Maketing und Vertrieb sind da noch nichtmal dabei! Immer dann, wenn man ein anderes Produkt eigentlich verkaufen will, verscherbelt man das "Hauptprodukt" unter Wert. Bei den Konsolen ist das eigentliche Produkt das Zubehör und die Spiele.
 
Genau das habe ich bei der letzten News zur Vorstellung des neuen Shuffle prophezeit. Die Hardwarekosten sind minimal, der preis enorm hoch und der Gewinn riesig! Damals wurde ich noch davor gescholten , nach dem Motto "ist alles viel teurer als du denkst, armes Apple verdient gerade genug" etc. Nun sieht mans ja, war doch absolut klar!

Bei x millionen verkauften Playern sind die Entwicklungskosten absolut zu vernachlässigen und betragen nur noch wenige Cent pro Player!
 
@nize: Und die Player verkaufen sich trotzdem wie warme Semmeln. Wenn du das alles so schön prophezeien kannst und die Entwicklungskosten ja angeblich alle direkt wieder drin sind, warum schreibst du dann bei WinFuture statt dich mit so etwas dumm und Duselig zu verdienen? Warum hast du nicht so einen Player auf den Markt gebracht?
 
Als hätte mans nicht schon vermutet. Apple dürfte ruhig gerne einmal die Preise senken.
 
@El GasHerd: Naja da steckt jetzt nur der hardwarepreis drin. Wenn man den ganzen Rest mit berücksichtigt springt da sicher viel weniger gewinn bei raus, sodass die z.B. mit dem iPod Touch nur einen relativ kleinen gewinn machen. Und den müssen sie dann wieder mit ihren andere Produkten ausgleichen.
 
@-flo-: die gewinnmarge ist aber sicher größer als beim ipod touch :) du kannst davon ausgehen die designkosten ungefähr gleich sind. Wohingegen die logistikkosten beim ipod touch sicher etwas größer sind aufgrund dessen, dass das gerät größer ist und mehr bauteile hat.
 
@El GasHerd: Einfach nicht kaufen und sich selbst treu bleiben. Apple ist doch nun wirklich nicht das NonPlusUltra, es sei denn, man benötigt unbedingt ein Produkt das sich aufgeschwungen hat zu dem, was der VW_Käfer in den End-60ern und 70ern war (heute brauchen ja auch alle das teuerste Auto). Status-Symbole eben, Apple eben!
 
@El GasHerd: Ist halt ne Marke. Das zahlst du auch noch. Wenn du ne Calvin Klein Unterhose anhast sind die Materialkosten auch nur bei 50 Cent, der Rest ist der tolle Name.
@Hellbend Jeder das teuerste Auto? Wenn ich mir gerade die Zulassungen im Zuge der pseudo Umweltprämie anschaue werden eigentlich nur Kleinstwagen zugelassen.
 
@kinley: Notgedrungen! Würden sie es sich aussuchen dürfen, bei einer wohl gefüllten hohen Kante, dann sähe das schon anders aus - Öko und Relevanz am Arsch. Außerdem greift hier eh nur die ganz verständliche Mitnahmementalität - wenn ich sonst schon nix vom Staat bekomme, dann greif ich dort zu wo es in nächster Zeit eh abzusehen gewesen wäre. Außerdem herrscht immernoch der dumme Volksglauben vor, das Markenware (qualitativ) besser wäre - Mein Haus, mein Auto, meine Frau, mein Apple AUA wer's braucht.
 
daran sieht man das Apple halt überteuert ist und nur auf Lifestyle zugeschnitten ist.. aber so ist das gute Ware mit hoher Qualität.
 
@ChuckNorris050285: hohe qualität? dann hast du aber noch keine Kopfhörer von denen benutzt oder?
 
@xcsvxangelx: Welcher Hersteller legt denn seinem Produkt GUTE Kopfhörer bei?
 
@ThreeM: Von MP3 Herstellern? Niemand! Man erkennt den Qualitätsunterschied zB zwischen einem iPod und einem iRiver, wenn man sehr gute Kopfhörer hat. Das musste gar mein Bruder zugeben, seit er einen iPod hatte (und er war fester iRiver User, und mochte Apple garnicht).
 
@ThreeM: Bei Creatives Playern. Beim Zen X-Fi sind richtig geniale in-ear dabei. Hatte noch nie bessere und die halten wenigstens ordentlich.
Dazu ist der Klang besser als von nem iPod, ich brauch kein itunes was mir meine Musikdatenbank ungefragt zerstückelt und kann mit nem normalen Schraubendreher das Gehäuse öffnen um den Akku zu wechseln oder den Player zu reinigen.
 
@xcsvxangelx: Du sprichst mir aus der seele :)!Und wenn man sich schon gute muscheln neu kauft dann halten einige andere player aber ganz locker mit bzw überholen den ipod noch!Deshalb ist mein ipod wieder verkauft worden!
 
@ThreeM: Die gibt es definitiv. Sony und Samsung z.B. liefern bei vernünftigen Modellen super Kopfhörer bei.
 
@ThreeM: sony
 
Die meisten hier unterschätzen die Kosten für das Marketing!!!

Bestes beispiel ist doch Red Bull, das ist eignetlich ein reines Marketing Produkt. Es gibt keine Sport Veranstalltung die auf die Zielgruppe abziehlt wo die nicht auftauchen!

P.s Von überteuert kann hier wohl kaum die rede sein da hier nur die reinen "Hardware" Kosten aufgezeigt werden. Desweiteren stellt Appel nicht nur dieses Produkt her. Soll heißen einige Produkte eines Herstellers fangen verluste andere Produkte wieder auf.

Desweiteren entscheiden die konkurenz Produkte darüber ob was überteuert ist oder nicht :-).
 
@Basti HD: Richtig. Bevor man hier jetzt von "überteuert" sprechen kann, müsste man auch mal die Kosten der anderen Gerätehersteller sehen. Die werden sicher auch nicht wirklich prozentual viel höher ausfallen. Und wer trotzdem für sich zu der Meinung kommt, dass der iPod (oder andere Apple-Produkte) sein Geld nicht wert ist, dann gibt es auf dem Markt genug andere Anbieter. Es wird ja keiner gezwungen, einen Apfel zu kaufen.^^
 
@Runaway-Fan: Preissenkung ist das beste Marketing. Da geht nix drüber. Also weniger Werbung, billigere Ware und alles ist fein.
 
@Bösa Bär: Wieso sollte ich als Hersteller mein Produkt günstiger anbieten wenn es doch bereits jetzt gekauft wird? Ich würde den Preis auch nicht senken wenn mein Absatz stimmt.
 
@ThreeM: Auch nicht wenn du damit deine Absatzzahlen um, sagen wir mal, 15% erhöhen könntest???
 
@Basti HD: Man muss ja auch noch dazu rechnen, dass da nicht nur der Gewinnzuschlag von Apple drauf ist, sondern auch noch Handlungskosten und Gewinnzuschläge die Von MediaMarkt etc. draufgehauen werden :)
 
@DennisMoore+Bösa Bär: Sind die Materialkosten eines Ferraris so hoch wie der Preis? Sicher nicht. Sie könnten auch locker viel mehr verkaufen, wenn sie wollten. Selbst ohne Preissenkung. Denn viele Modelle werden von Haus aus limitiert. Auch hier wird bewusst auf Verkaufszahlen verzichtet, um der Marke eine gewisse Exklusivität zu verleihen. Genauso ist es in meinen Augen bei Apple. Es geht denen nicht um Absatzzahlen um jeden Preis.
 
@DennisMoore: Mehr Umsatz heist doch nicht immer mehr Gewinn. Wasn das fürn Quatsch... hat was mit Elastizitäten etc. zu tun. Die Jungs von Apple werden den Preis nicht ausgewürfelt haben... ?!?!?
 
@Runaway-Fan: ich bezweifel aber ganz stark, dass ein ipod handgearbeitet ist... :-)
 
@kinley: Wenn der Umsatz pro Stück höher ist als die Kosten pro Stück, bedeutet mehr Umsatz auch mehr Gewinn. Das ist kein Quatsch, das ist einfach so. Nun muß man nur noch ermitteln wie niedrig der Stückpreis sein darf damit der Gesamtgewinn bei höherer Absatzzahl trotzdem nochmal steigt. Das ist BWL pur. @Runaway-Fan: Warum immer diese albernen Vergleiche? Apple hat sicherlich nicht das Ziel von einem Mac Pro nur 2000 Stück weltweit abzusetzen. Die wollen auch gewisse Umsatzzahlen erreichen damit die Marktanteile steigen.
 
@ThreeM&Runaway-Fan: Ich stimme euch ja komplett zu! Wiederspricht ja nicht meinem Post. Mein Ansatz ist, weniger in Marketing investieren, dafür den Preis senken. Wenn mein Bestreben darin bestünde, eine gewisse Exclusivität "vorzugauckeln", dann würde ich auch wie Apple bzw. Ferrari handeln.
 
@DennisMoore: z.B. 100x IPod Shuffle für 50€ (5000€) verkauft wenn Preis gesenkt verkaufst dann z.B. 120x (was 20% mehr bedeuten würde) für 30€ (3600€) wo ist der Umsatz nun höher? Kurz um einen höheren Umsatz zu bekommen musst auch entsprechend deutlich mehr verkaufen. Für eine Umsatzsteigerung von 20€ lohnt es garnicht.
 
@DennisMoore: Dein BWL pur solltest du mal durchrechnen. Es ist auf keinen Fall so, dass bei Ausweitung des Umsatzes immer zwangsläufig der Gewinn steigt, wenn man zur Ausweitung des umsatzes den Preis des Gutes senkt. Rechne einfach mal mit nem simplen Beispiel nach. Man muss hierbei die Elastizitäten des Gutes anschauen um festzustellen, ob die Mengenänderung stärker ist als die Preisänderung. Das ist BWL, bzw. VWL Mikro pur.
 
@Saro: Dann sollte man die Preissenkung nicht von 50 auf 30 machen, sondern etwas weniger. Eben so, das man etwas mehr als 5000 Umsatz macht. @kinley: Hab ich auch nie behauptet. Ich hab geschrieben "Wenn der Umsatz pro Stück höher ist als die Kosten pro Stück, bedeutet mehr Umsatz auch mehr Gewinn" und das stimmt so auch. Wenns des net kapierst kann ich da nix für. Und wenn du BWL so toll verstanden hast, kannste dir ja auch ausrechnen wie viel % mehr Umsatz man braucht wenn man den Preis um 10% senkt um mehr Gewinn zu machen als vorher.
 
@DennisMoore: Deine Logik ist nicht ganz nachvollziehbar. Wenn Du den Preis senkst, weißt Du ja eben nicht, wie viel mehr Du verkaufst. Du solltest einfach mal bei Wiki nachlesen, was Elastizität bedeutet und dann reflektieren, was Du geschrieben hast. Vielleicht merkst Du dann endlich mal was...
 
Ich finde interessant, das der Touch doch so viel kostet in der Herstellung. Ich habe jetzt erst einen für 140 EUR erstanden, was ich gut finde. Zwar nur ein 1G, aber die sind ja fast gleich...
 
@DARK-THREAT: Ich finde interessant, dass du es nicht schaffst, den Unterschied zwischen Materialkosten und Herstellungskosten zu sehen. Und selbst in den Herstellungskosten sind nicht alle Kosten drin. Ich meine wir können uns ja mal überlegen, was ein Mittagessen kostet. Du kaufst dir alle Zutaten. Kannst du das nun so essen? Wohl kaum. Denn ohne Geschirr, Küche (<__- und das hat auch mal Geld gekostet) und Arbeitszeit und vermutlich noch irgendeiner Form von Energie (Strom, Gas, ...) wird daraus so schnell nichts.
 
Das Apple Geräte teuer sind, ist bei weitem nix neues. Wer bereit ist so viel Geld für das Gefühl, einen Apple zu besitzen, zahlen mag soll dies tun. Andere kaufen halt für weniger mehr Hardware und sind auch zufrieden. Also jeder wie er es mag!
 
Die News wundert mich nicht. Es ist doch allgemein bekannt, dass die Apple-Preisfindungsformel in etwa so aussieht: Fixe Stückkosten + variable Stückkosten + 40%-50% Gewinn = Endverbraucherpreis. Wobei die 40%-50% wiederum teilweise vom Hype-Faktor abhängig sind. Je größer der Hype um ein Apple-Gerät, desto größer der Prozentwert. Eine Ausnahme kann jedoch bei einzelnen Hardwarekomponenten für Macs (z.B. Speichererweiterung) auftreten. Dort sind die Gewinnanteile deutlich höher.
 
@DennisMoore: Nenne mir mal EINE Firma, die NICHT so rechnet. Natürlich wird immer nochmal ein fetter Prozentsatz Gewinn draufgeschlagen - was denn sonst? Soll eine Firma ihr Produkt etwa zu Herstellungskosten verkaufen?
 
@el3ktro: sony hat ihre playstation3 sogar unter herstellungskosten verkauft... :D
 
@el3ktro: Jede IT-Firma kalkuliert Gewinn ein. Aber keine 40 oder sogar 50 Prozent. Denn alle außer Apple müssen sich einer Konkurrenz stellen und können nicht so hohe Gewinne veranschlagen. Apple hat halt ein Monopol auf Macs und Mac OS X und das nutzen sie aus. Da hätte man sich durchaus eine Firma Psystar gewünscht die Apple etwas Dampf machen kann, aber das wird wohl nix. Jeder der ein Monopol von Microsoft im PC-Betriebssystemmarkt oder von Intel im Prozessormarkt fürchtet, kann sich jetzt schonmal im Apple-Mikrokosmos angucken was das bedeutet. IMHO kann Apple die Gewinnmarge auch noch um 10% erhöhen. Würde den Kunden nicht jucken, der ja darauf angewiesen zu sein scheint einen Mac zu kaufen.
 
@DennisMoore: Wo hat Apple auf dem Computermarkt ein Monopol? Wieso sollte es nicht legitim sein, das eine Firma einen hohen Gewinn macht? Ihr tut ja gerade so als würden Steve Jobs & Co. den Gewinn am Jahresende auf riesigen Saufgelagen und Partys verprassen. Eine Firma MUSS Gewinn machen - und zwar einen möglichst hohen Gewinn, um in neue Produkte, neue Fertigungstechniken, neue Arbeitskräfte usw. investieren zu können.
 
@el3ktro: Apple hat ein Monopol auf Rechner auf denen Mac OS X läuft. Würde es auch auf anderen Rechnern als Macs laufen, müßte Apple ganz schnell die Preispolitik überarbeiten. Denn dann würden Leute die das OS mögen vielleicht auf andere, bessere oder billigere Hardware bauen. Ich finde es auch legitim das eine Firma Gewinn macht. Ich gönne Apple jeden Euro den sie den Kunden aus der Tasche ziehen. Ich glaub aber, dass die Möglichkeit eine solche Preispolitik zu fahren durchaus auf eine Monopolstellung hindeutet. Natürlich nur bei richtigen Rechnern. iPod und iPhone lass ich da mal außen vor.
 
@DennisMoore: Naja du musst aber bedenken in dem Artikel hier gehts nicht um die Imacs sondern um die Mp3 Player. Und auch da ist Apple dominierend. Und hier hat apple kein Monopol auf irgend ein OS oder ähnliches, und trotzdem werden die Dinger gekauft wie warme semmeln. Apple hat einfach als erster Hersteller gerallt das man mit gutem Design und toller Bedienung mehr hype um seine Produkte schaffen kann, während andere Hersteller noch Jahrelang auf ihren alten Erfolgen sitzen geblieben sind.
Naja und Überteuert? Mag sein, aber da der Preis von Angebot und Nachfrage abhängt, und das Produkt gut gekauft wird warum dann nicht den Preis hoch lassen? Ich würds genau so tun. Als wirtschaftsunternehmen will man nunmal Gewinne erziehlen und nicht NUR die Leute beglücken.
 
@DennisMoore: Hast du schon mal Kunst gekauft? Kann ich mir kaum vorstellen, denn das muss für dich ja Abzocke 2.0 sein, denn mehr als das Material ist das Zeugs sicher nicht wert (für dich)... Oder wie hoch sind da die Gewinne, bei z.B. Musik?
 
@DennisMoore: Punica hat ein Monopol auf Flaschen, in denen Punica-Saft abgefüllt ist. Und BMW hat ein Monopol auf Autos, in denen BMW-Motoren eingebaut sind.
 
@el3ktro: Wenn schon dann richtig. Punica hat die Rechte an der Marke Punica und kein Monopol auf Fruchtsaft. Die Flasche und nötigenfalls sogar der Inhalt muss nicht von ihnen stammen. Den Saft könnten sie sogar dazukaufen, z.B. von Granini. Und BMW hat ebenso die Rechte an der Marke BMW und nicht auf Motoren oder Karosserien. Apple hat auch kein Monopol auf PC-Betriebssysteme oder Computergehäuse. Du siehst: Die Vergleiche hinken. @mibtng: Du vergleichst Kunst mit nem MP3-Player?!? oO
 
@DennisMoore: Nein, nur mir scheint, als würdest du bei Preisen nur von materiellen Dingen ausgehen. Aber die meisten Dinge haben weit geringeren materiellen Wert als man annehmen sollte...
 
Materialkosten sind aber längst nicht alles. Dazu kommt noch eine ganze Bandbreite von anderen Herstellungskosten, Logistik, usw. Klar ist dort auch eine Marge drin, aber ob die tatsächlich so hoch ausfällt ? Ein externes Unternehmen kann natürlich mal schnell alles möglich behaupten. Fakt ist allerdings auch das Apple im Vergleich zur Konkurrenz nunmal wesentlich teurer ist und sicherlich auch für das Logo etwas bezahlt wird.
 
Vor allem wegen der absolut minderwertiger Qualität sollten die Preise für die ganzen ipods um mindestens die Hälfte reduziert werden. Den größten teil der Kosten erzeugt natürlich der Hype um diese Produkte. Technisch sind die Geräte auf dem niedrigstem Stand, aber es ist eben "cool".
 
@Laika: Jatzt mach die iPods mal bitte nicht schlechter als sind.
 
@Laika: Enttäuscht, daß Dein China-Import-Ipod nicht so berauschend ist?
 
@LiBrE21: Das machen schon die ipods selbst, da muss ich nichts tun. Als Audioingenieur und jemand der sich generell seid 20 Jahren mit Elektronik beschäftigt, hat man so seine Erfahrungen und das entsprechende Wissen gesammelt. Aber wie es schon richtig geschrieben wurde, so lange die Masse zahlt...
 
@twinky: Meine Enttäuschung gilt der Geschwindigkeit mit der sich das Unwissen verbreitet, und wie leicht doch die Masse beeinflussbar ist.
 
@Laika: Hi, also zunächst mal www.seidseit.de . Dann bin ich sehr beeindruckt von deinem "Wissen" aber das ist eben nicht alles lieber Herr Laika. Aber du könntest vielleicht was konkretes nennen? Das Apple innen billige Teile verbaut ist nichts unübliches, fast alle elektronischen Teile kommen nunmal aus irgendwelchen Produktionsanlagen im Fernen Osten. Dafür stimmt eben das äußere (ja auch von der Verarbeitung) und die Bedienung. Und soundqualität? Nicht jeder ist so Audiophil und zieht sich mit 10000 Euro Kopfhörern Klassische Musik rein. Das sind Geräte mit denen man unterwegs Musik hören kann, in einer Umgeung wo eh immer Störgeräusche sind. Es gibt viel Geräte die vom Klang besser sind aber man zahlt nunmal auch fürs Design und die Exklusivität.
 
@Ripdeluxe: Ich kenne eine menge läute die sich ein ipod Touch gekauft haben, und jeder hat sich neue Ohrhörer gekauft, denn das was da Apple ausliefert kann man gleich in die Tonne schmeißen. Bei einem von den iopd Besitzern hat das Display einen kleinen Schaden und Apple verlangt dafür €150. Nach zwei Monaten sehen die Dinger wie 2 Jahre alt. Las ma ein ipod auf den Boden fahlen, so wie es beim gehen passieren kann, dann weist du bescheid über die Verarbeitungsqualität. Das wichtigste bei einem mp3 Player ist natürlich sein Klang, schließlich kauft man die Dinger um damit Musik zu hören, und der Klang von ipods ist einfach unterirdisch. Einfach mit anderen Playern vergleichen und natürlich anderen Ohrhörern. Man sollte sich eben nicht von schönen Fotos mit ipods mit sehr sorgfältig ausgesuchten Albumcovers beeindrucken lassen.
 
Solange es die Leute zahlen ... es wäre dumm wenn sie NICHT so verfahren würden ^^
 
Ja richtig ! Warum sollte Apple irgendwelche Preise senken?
Die Dinger gehen halt wie geschnitten Brot vom Tisch.
Einen Preisnachlass sollte sich MS mal für ihren neuen Zune HD einfallen lassen, damit er in Europa überhaupt noch mit z.b. Ipod Touch verkehren kann.
 
Also ich bin alles andere als ein Apple-Freund, aber mein Gott: Das ist normal. Die haben ja nicht nur die Materialkosten zu tragen. Mitarbeiter wollen auch bezahlt werden, wenn es gerade nicht so läuft, der Support muss auch laufen, Software muss auch gepflegt werden, es müssen zukünftige Entwicklungen vorfinanziert werden, die Produktionsstätten kosten nun mal auch Geld. Die Herstellung an sich kostet nun mal auch Geld: Hab noch kein Mittagessen gesehen, wo ich die Zutaten einfach auf den Tisch stelle und es sich mal kurz selbst zubereitet... Edit: Und ob wirklich sooo viel ins Marketing geht, wie hier viele schreiben, weiß ich gar nicht... hat da jemand konkrete Zahlen?
 
Kosten für Software, Design !? Beim Shuffle kann das ja nicht viel sein :-)
 
@Bernie78: Naja darfst ja nicht nur das äußere Design nehmen. Ich als angehender elektro-ingenieur bin schon schwer beeindruckt von der Größe dieses Geräts. Heutzutage ist einfach alles so selbstverständlich. Genausoselbstverständlich das man eben irgendeinen Zaubermikrochip nimmt ihn einfach auf die größe des Gehäußes zurechtkopft und dann reinsteckt. Und fertig ist der Mp3-Player. Aber ganz so läuft es dann eben doch nicht :). Da sitzen schon paar Leutchen ein Weilchen und müssensich Gedanken drüber machen wie man das ganze bewerkstelligt, von der Hardware bis zur Bedienung.
 
Also einmal an alle, die hier schreiben: Software, Design, Logistik und Marketing, das Kostet auch ne Menge...
Andere Hersteller haben doch die gleichen Kosten und sind trotzdem viel günstiger ... den Preis braucht man/kann man bei Apple nicht rechtfertigen
 
@Bernie78: hmm naja schau dir mal die Preise für so nen Sony Mp3- Stick an oder auch Iriver und vergleichbare gehobene Marken. Die kosten nicht wirklich weniger. Und die restlichen mp3-player die Wirklich billiger sind z.B. den Sansa Clip den ich hier neben mir liegen hab das sind schon wirklich übelste Plastikbomber. Da liegen allein Haptisch Welten dazwischen.
 
@Ripdeluxe: Ja, hab ich: Sony Mp3 Player, 4 GB, mit FM-Radio und Display: 75 Eur ... Aber ich persönlich würde mir selbst für 75 Eur lieber ein 2. oder 3. Handy mit FM-Radio und MP3-Spieler holen ...
 
ca. 22dollar material? befinde ich für ein wenig viel für so ein kleines teil!
 
Ein iPod Shuffle ist ein billiges Teil, das einen Flash-Speicher nutzt und per Chip die Daten über die Kopfhörer in ein akustisches Signal umwandelt.
 
@about:blank: Danke für die Erklärung :-)
 
@about:blank: Sollte man von einem displaylosen mp3-Player etwas anderes erwarten?
 
Genau das habe ich bei der letzten News zur Vorstellung des neuen Shuffle prophezeit. Die Hardwarekosten sind minimal, der preis enorm hoch und der Gewinn riesig! Damals wurde ich noch davor gescholten , nach dem Motto "ist alles viel teurer als du denkst, armes Apple verdient gerade genug" etc. Nun sieht mans ja, war doch absolut klar!

Bei x millionen verkauften Playern sind die Entwicklungskosten absolut zu vernachlässigen und betragen nur noch wenige Cent pro Player!
 
Allgemein: mein Vater arbeitet in der Marketing & Katalog-Abteilung eines grösseren Haustechnik Lieferanten. Auch dort bewegt sich der Gewinn eines Heizkessels zwischen 30 und 40%. Dies muss so sein, weil ein Teil für die Querfinanzierung eines nicht so gut laufenden Produktes draufgeht. Das andere ist. Die Marketing und It, sind reine Dienstleistungsbetriebe, dass heisst im Klartext: diese erwirtschaften innerhalb der Firma, keinen Gewinn, nur einen Verlust.
 
@AlexKeller: Hier sind es jedoch >70% Gewinn. Das ist nochmal etwas anderes! Und schlecht laufende Produkte, die querfinanziert werden müssten, dürfte Apple kaum haben...
 
@nize: Lerne den Unterschied zwischen Herstellungskosten und Materialkosten. Querfinanzierung heißt im Übrigen nicht nur schlecht laufende Produkte, sondern auch Produkte, die keinen direkten Gewinn abwerfen - z.B. Entwicklung von Software wie iTunes.
 
@nize: Denk doch mal ein wenig nach. Neben den Hardwarekosten kommen noch die Kosten für die Softwareentwicklung (Sprachsteuerung, iTunes), die Hardwareentwicklung (das alles auf die Größe zu bekommen ist nicht einfach, sonst würde es Konkurenzprodukte geben), die Designabteilung (gut aussehend, klein und trotzdem stabil), die Fertigungskosten, die Vertriebskosten und die Marketingkosten dazu. Dann bleiben garantiert auch "nur" 40% übrig, wenn überhaupt. Immerhin kostet der Shuffle im Laden 75€... und dieser will auch noch etwas abhaben. Also nix mit "über 70% Gewinn" :)
 
is doch nix neues..
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