MPAA-Chef wegen Anti-Filesharing-Kampf gefeuert

Personen aus der Wirtschaft Dan Glickman, amtierender Chef der Film-Branchenorganisation MPAA, fällt über seinen unglücklich geführten Kampf gegen die Verteilung illegaler Kopien in Filesharing-Netzwerken. mehr...

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Jeder bekommt, was er verdient...
 
@wizkid: Selten bei Managern
 
@wizkid: was meinst was der für eine saftige Abfindung bekommen wird.
 
@deelow: uiui, hast recht. an das hatte ich natürlich nicht gedacht.
 
Arrr ... nicht richtig gelesen und doppelt gepostet...
 
Ein "Arbeitsloser" mit dem ich bestimmt kein Mitleid habe.....
 
@Conos: Ich kann mir gut vorstellen das der schon wieder in der nächsten Firma/Unternehmen etc. sitzt.
 
@Hauptmann: deswegen ja auch die " " :(
 
Find das größte Problem der MPAA war definitiv ihr "Kurs" - aggressiv gegen Filesharer vorzugehen, anstatt sie durch verhältnismäßige Preispolitik und ein "Miteinander" auf ihre Seite zu ziehen. Selbsterkenntnis ist der erste und meist beste Weg zur Besserung... Hoffen wirs mal... Edit: jetzt muss nur noch die Musikindustrie merken: "Hey, die Leute beim Film ändern den Kurs, vielleicht hilfts ja." Aber denen ist ihr Image glaub recht egal, viel schlimmer kanns echt nicht mehr werden...
 
Sind wir dann jetzt endlich diesen dämlichen Werbespot mit den singenden Kindern vor dem Knast los?
 
@karstenschilder: also ich fand sie unterhaltsam, vorallem nachdem ich sie von meiner legal gekaufen DVD rausgeschnitten habe. es lebe annydvd
 
@Conos: finds sowieso albern, sowas auf ner legalen DVD zu finden. Hallo? du hast sie gekauft, da muss der Scheiß doch nun ehrlich nich auch noch drauf sein... und so gut wie jeder, der den dann im Internet zur verfügung stellt, schneidet 's doch eh raus... <.<"
 
@karstenschilder: Nein, leider nicht. Die Spots kommen von einem anderen "Verein", überwiegend von der Musiklobby.
 
@Dschuls: weil du die dvd dann immernoch brennen könntest und weiterverkaufen,genau aus diesem grund ist das auch auf legal erworbenen dvd's drauf :)
 
@[liike²]-[frosty²]:
und dann hält mich der spot auch nicht vom kopieren ab :-)
 
@[liike²]-[frosty²]: Das ist kein Grund !
 
töööös *freu*
 
Die verklagen ihre eignen Kunden bzw. stellen diese als Verbrecher dar, weil sie das Produkt konsumieren und wundern sich, dass sie dadurch ein schlechtes Image haben? *tststs...* Wenn man die Möglichkeiten des Internets genutzt hätte, anstatt möglichst lange zu verhindern oder durch DRM zu behindern, wäre die Musikindustrie nicht da wo sie heute ist. Vielleicht wachen sie jetzt ja endlich mal auf...
 
Wenn eine Lobby fast alle Konsumenten zu Kriminellen erklärt und generell jedem misstraut muss man sich auch nicht wundern. Preise runter für Musik und Film, bessere Quali bei der Musik und faire Plattenverträge mit den Künstlern selbst würden das alles wieder graderücken was sie vergeigt haben. Dazu noch legale Downloadplattformen mit NICHT DRM verseuchter Musik zu fairen Preisen und alles ist in Butter. Dann brauchen sie keinen Frontkämpfer der alles und jeden mit Klagen zumüllt.
 
@Traumklang: Leider gibts da ein großes Problem. Welcher Preis "fair" ist, dafüber gibt es extrem abweichende Meinungen. Selbst wenn man sich auf einen guten Kompromiss einigen würde wäre übrigens noch lange nicht alles in Butter. Da fehlt nämlich noch die Einsicht auf der Gegenseite, wenigstenst 20-30 Cent für einen Download oder 2-5 Euro für ein Album zu bezahlen. Diese Hürde ist für viele immernoch zu hoch, vor allem weil 'legal' in manchen Kreisen als uncool gilt.
 
@SkyScraper: Sicher das stimmt schon nur wenn ich als Medienindustrie die Argumente auf meiner Seite haben weill muss ich auch die Vorraussetzungen für einen Fairen Markt schaffen indem ich realistische Preise nehem. Ich denke dass pro Lied ein Preis zwischen 20 und 50 Cent angebracht sind. Die älteren billiger die neuen halt etwas teurer. Und ein Album so zwischen 2 und 6 Euronen je nach aktualität und menge der Lieder. Die Medienindustrie sollte sich von dem Gedanken verabschieden das illegale Filesharing tot zu bekommen. Das werden sie nie schaffen. Es wird immer Menschen geben die alles umsonst haben wollen, sei es auch noch so billig. Es gibt ja auch immer noch Fahrraddiebe obwohl es billige Schrottbikes in jedem Super- oder Baumarkt zu kaufen gibt. Gewisse erreicht man halt selbst mit Kampfpreisen nicht. Dann hat aber die MI wenigstens moralisch Recht und nicht so wie jetzt zum Teil horrende Preise und gleichzeitig riesen Gewinne bei stark eingeschränkten Konsumentenrechten durch DRM und son Mist.
 
Stellt sich die Frage, ob der Nachfolger offener für alternative Vertriebswege ist oder praktisch in die gleiche Schlacht zieht, aber nur andere Waffen wählt.
 
Ich will nicht wissen, wieviel Abfindung der gute Mann bekommt...
 
"sie ließen das Image der MPAA immer schlechter werden" - wird er so oder so bei einer der beiden Seiten und niemals nicht bei der anderen. Ja, vielleicht war der Chef einfach zu locker und soft drauf? Aber er alleine ist an der Misere nicht schuld, da er Berater hat und auch Teams, die sich um das eigentlich Problem kümmern. Sowas sollten man auch wissen, wenn man sich die zumeist größeren Firmen hierarchisch anschaut. Es ist nicht immer so, wie bei Modeverlagen (Ich sag nur: "Der Teufel trägt Prada"), wo die Chefin auch echt ne Chefin ist (wenn auch nur für einen Teil der Welt)... Da sollten also noch mehr Köpfe rollen und tun sie sicherlich auch, aber weniger öffentlich. MfG Fraser
 
@Fraser: Um das beurteilen zu können müsste man die Struktur der MPAA kennen. Oft bestimmt der Chef die "Richtlinienpolitik" und das "Team" hat zu folgen. In diesem Fall helfen auch keine guten Ratschläge von Beratern.
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